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Pizza Orlando Roman | »Das perfekte Buch für den Moment … wenn du liebst. Und liebst. Und liebst.« Lydia Herms, Deutschlandfunk Nova

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23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13184

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Abbildungen

1

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,4/12,7/2,3 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Royalblau / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0115-9

Beschreibung

Rezension

»Eine äußerst originelle Erzählung, die Clara Umbach hier mit ihrem Debüt gelungen ist.« ("taz")
»Clara Umbachs Debütroman ist eine schonungslos persönliche Erkundung einer Liebesbeziehung, die zwischen Alltag und Vergänglichkeit gefangen bleibt.« ("freundin")
»Unbedingte Empfehlung.« ("Bayern 2 Zündfunk")
»Eine tragische Ausgangslage, die (...) in den schreibenden Händen von Clara Umbach zu einem gelungenen Experiment wird.« ("SRF Literaturclub")
»Das perfekte Buch für den Moment … wenn du liebst. Und liebst. Und liebst.« ("Deutschlandfunk Nova")
»(...) sehr spannende(r), interessante(r), vielschichtige(r) Roman (...).« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")

Produktdetails

Verkaufsrang

13184

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Abbildungen

1

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,4/12,7/2,3 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Royalblau / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0115-9

Herstelleradresse

Ecco
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Inspiration und literarische Tiefe!

    Das Buch hat mich tief berührt. Es erzählt eine intensive, authentische Liebesgeschichte mit viel Gefühl, ohne jemals kitschig zu wirken. Der besondere Erzählstil macht das Buch zu einem besonderen Literaturerlebnis. Ein bewegendes, mutiges Buch, das noch lange nachhallt – absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Originell und bewegend

    Nina und Clara kennen sich aus der Schulzeit, finden aber erst später zueinander und verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Sie befinden sich aber mittlerweile an durchaus anderen Punkten im Leben – nicht nur geografisch da sie in unterschiedlichen Städten leben. Während Clara als alleinerziehende Mutter versucht alles unter einen Hut zu bekommen und sich selbst nicht zu verlieren, kämpft Nina bereits gegen die ersten Anzeichen ihrer unheilbaren vererbten Krankheit... Pizza Orlando ist vor allem eins: eine sehr schöne und berührende Liebesgeschichte! Der Schreibstil ist originell, der Großteil des Romans ist im Chatformat geschrieben, dennoch bekommt man erstaunliche tiefe Einblicke in die Gefühle und Situationen der Figuren. Die Autorin beleuchtet die Beziehungsdynamiken sowie den Schmerz auf beiden Seiten eindrucksvoll. Sie erzählt über den Versuch mit der unheilbaren Krankheit Huntington und ihren Folgen auf die eigene Persönlichkeit sowie die Beziehungen, zu leben und zu lieben. Es ist eine queere Erzählung von zwei Frauen, die sich aus der Jugend kennen, deren Leben komplett unterschiedlich sind und dich sich dennoch so sehr lieben. Und die im Angesicht all der Herausforderungen und Umstände wie räumliche Distanz, Kindererziehung und der unausweichlichen zeitlichen Frist, die Ninas‘ Huntington Krankheit ihrer Beziehung setzt, ihren eigenen Weg des Zusammenseins finden müssen. Fazit: Eine sehr schöne und bewegende Erzählung von queerer Liebe und schweren Umständen, die nie kitschig wirkt – große Leseempfehlung!

  • Jürg K.

    5/5

    02.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Geschichte

    Lebendig, berührend und voller Sehnsucht erzählt dieser Roman vom Wunsch, der eigenen Geschichte habhaft zu werden. Für den Leser ist diese Liebe im Ausnahmezustand. Er erzählt von einer Liebe, die unter denkbar schwierigen Bedingungen entsteht und gerade deshalb so intensiv wirkt. Mir ging es so beim Lesen dieses Buches so. Clara und Nina kennen sich seit Jugendtagen. Clara und Nina begegnen sich wieder, als das Leben sie bereits gezeichnet hat. Nina durch die ersten Symptome einer unheilbaren Krankheit, Clara durch die Überforderung eines Alltags, der sie zwischen Kind, Studium und Arbeit aufreibt. Ihre Liebe beginnt nicht leichtfüssig, sondern wie ein Aufbäumen gegen alles, was ihnen fehlt, Zeit, Freiheit, Sicherheit. Der Roman zeigt diese Beziehung nicht als romantische Flucht, sondern als etwas Dringliches, Unruhiges, Echtes. Die Chatnachrichten, die zwischen ihnen hin und hergehen, sind voller Sehnsucht, Humor, Angst und Mut. Dieser Roman hat mich schnell in den Bann gezogen. Ninas Liebe zu Clara ist Hoffnung und Schmerz zugleich. Claras Liebe zu Nina ist Befreiung und Belastung zugleich. Meine Meinung zum Buch ist, man liest ein berührender Roman über Liebe, Krankheit, Mut und die Sehnsucht, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, selbst wenn die Zeit knapp ist. Sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    29.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neues Lieblingsbuch!

    Ich habe es superschnell gelesen und es hat mich sehr berührt. Mir hat auch gut gefallen, wie die Autorin die Beziehung von Vita Sackwille-West und Virginia Woolf eingearbeitet hat. Die Form ist besonders, so etwas habe ich noch nicht gelesen. Und mir hat die Chatform Spaß gemacht. Ein Buch, das ich auf jeden Fall verschenken werde!

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    2/5

    17.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen tödlicher Diagnose…

    Zwischen tödlicher Diagnose und Sehnsucht nach Liebe Auf den Roman „Pizza Orlando“ von Clara Umbach war ich sehr gespannt, da der Klappentext so vielversprechend klang: Clara und Nina, die sich schon seit ihrer Jugend kenne, treffen sich als Erwachsene wieder. Da leidet Nina bereits unter den ersten Symptomen der unheilbaren Huntington-Krankheit, an der auch ihre Mutter starb, als Nina gerade 20 war. Nina und Clara verlieben sich und beginnen eine stürmische Liebesbeziehung, trotz der Diagnose und der Entfernung ihrer Wohnorte Berlin bzw. Hamburg. Mit Chatnachrichten halten sie die Beziehung aufrecht – oder versuchen es zumindest, denn Clara hat ihre eigenen Probleme als alleinerziehende Mutter mit Geldnöten, während Nina nicht ans Sterben denken will. Können die beiden eine gemeinsame Zukunft haben? Leider fand ich gerade die Teile, die in Chatnachrichten-Form waren, sehr anstrengend zu lesen, und sie machten den größten Teil des Romans aus. Es ist so sehr schwer, der Geschichte zu folgen, es kommt kein wirklicher Lesefluss auf. Die Abschnitte in Fließtext sind meiner Meinung nach deutlich gelungener und haben mir besser gefallen. „Die Idee der Krankheit greift der Krankheit vor und wirft einen Schatten, lange bevor die eigentlichen Symptome einsetzen. Nach dem Gentest, den du mit Anfang zwanzig durchführen ließest, entschiedest du dich jahrelang dagegen, das Ergebnis abzuholen. Du warst sechsundzwanzig, als du es schließlich doch wissen wolltest. »Ach du Scheiße«, sagte die Ärztin, als sie den Briefumschlag öffnete. Deine Notizen aus diesen Tagen gabst du mir in Form einer weiteren Liste: [...] In den folgenden Jahren bemühtest du dich, intensiver denn je, um die Aufrechterhaltung einer Identität. Weiter arbeiten, jetzt erst recht. Du begannst einen Masterstudiengang, gingst auf Veranstaltungen, knüpftest Kontakte. Rückblickend sagtest du, der Wunsch eines Klassenaufstiegs sei nie stärker gewesen als zu dieser Zeit. Der Literaturbetrieb schien dir das richtige Vehikel dafür zu sein, Professionalität ein Anker, den du ins Leben warfst. Etwas, das ich von dir übernommen habe, ist die positive Verwendung des Wortes professionell in allen möglichen Situationen, die eigentlich nichts mit einer Berufswelt zu tun haben. Professionalität als höchstes Kompliment.“ Doch auch insgesamt hatte ich an dieses emotionale und schwere Thema höhere (oder vielleicht einfach andere?) Erwartungen. Für mich las sich das alles sehr distanziert, mir fehlte hier die Tiefe, die Protagonistinnen blieben sehr distanziert für mich. Auch der Schreibstil war einfach so gar nicht mein Fall, leider. Obwohl ich das Thema ansich sehr interessant fand, konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen und ich vergebe wohlwollende 2 von 5 Sternen, würde das Buch aber nicht weiterempfehlen. Vielen Dank an den ecco Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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Bewertungen (6)

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    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich will nur dich, deine Wände sind mir egal."

    Clara Umbach schreibt mit "Pizza Orlando" ein Buch das ergreift, umhaut und ganz ganz nahe geht. Ich habe es in einem Satz zu ende gelesen, konnte es nicht aus meinen Händen legen, die Geschichte von und zwischen Clara und Nina eine so tiefgreifende. Die beiden Frauen Clara und Nina kennen sich beinahe bereits ihr Leben lang, gingen zur selben Schule und kamen als Erwachsene nun erneut zusammen. Hals über verfallen sie einander und beginnen eine Liebesbeziehung, im wahrsten Sinne des Wortes. Yearning all over und so wunderbar geschrieben. Für beide ist unverschiebbar klar, sie lieben einander, doch reicht diese Liebe aus, über ihren jeweiligen Grundbedürfnissen einer Beziehung zu stehen? Nina weiß, dass sie durch ihre Huntington-Krankheit mehr als eingeschränkt lebt, möchte all ihre Zeit mit Claras Liebe verbringen; Clara struggelt ihrerseits mit dem alleinigen Erziehen ihrer Kinder, ihrem Kunstschaffen, ihren Finanzen. Grundbedingungen und Grundprobleme werden kritisiert - politische, gesundheitliche, soziale, patriarchale. Umbach schreibt mit ihren Worten über eine Liebe, die so allumfassen ist, es aber doch nicht zu greifen vermag. Auch wird über Ninas Mutter, ihre Großmutter, ihre Erziehung gesprochen, die beiden ziehen auch immer wieder Bezüge auf zB. Virginia Woolf und Vita Sackville-West, Gertrude Stein und Co. Es wird mit Intertextualität gespielt, Emotionen zwischen Chatverläufe getragen. Eine Geschichte, die tief geht und schmerzt, ein Roman, ein Versuch des Erinnern, Zulassens und Festhalten.

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