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Dass es uns überhaupt gegeben hat

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24441

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13,2/2,6 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelbraun

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07580-1

Beschreibung

Rezension

»Geradlinig, ehrlich, todtraurig, aber auch witzig. Eine echte Entdeckung!« Maren Ahring, NDR, 13.12.25
»Ein rauschhafter Coming-of-Age-Roman.« Jörg Peter Klotz, Mannheimer Morgen, 21.09.25
»Tatsächlich kommt das Buch daher wie ein langer Rocksong. Mit Tempo und Tiefe. Auf den Punkt gebracht und präzise gearbeitet. Und immer existentiell. Wie Rock’n’Roll eben. Das zieht rein und schafft Identifikation mit diesem jungen Mann, der da beschrieben wird, ganz egal übrigens, ob der nun ein Rockstar, ein Buchhalter oder ein Strassenbahnführer ist. Immer geht es ums Leben. Immer geht es ums Menschsein.« Michael Luisier, SRF Kultur, 24.08.25
»Marco Wanda kann aber auch verdammt gut schreiben … Man will dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.« Daniel Schottmüller, Rhein-Neckar-Zeitung, 23.08.25
»Ein kluges, rasantes, lustiges, stellenweise regelrecht dramatisches Buch über die Kunst, das Chaos, den Ruhm und die Freundschaft. Ganz groß!« Hendrik Schröder, rbb, 22.08.25
»Das Dokument einer Sinnsuche in einer Zeit der Überangebote an Lebensentwürfen, die sich letztlich an wenige Strohhalme zu klammern wusste.« Gerald Heidegger, ORF Topos, 19.08.25
»Liest sich verdammt gut ... 'Dass es uns überhaupt gegeben hat' heischt weder nach Mitleid noch über Gebühr nach Aufmerksamkeit. Es bietet sich vielmehr an, den Text als Warnung zu lesen: Wer der Welt in ihrem Schrecken, ihrer Schönheit, ihrer – im Guten wie im Unguten – Sinnlichkeit gerecht werden will, sollte wenigstens ein bisschen bei Sinnen sein.« Joachim Leitner,Tiroler Tageszeitung, 19.08.25
»Ein unerwartet berührendes, deswegen umso berührenderes Buch. Lest das!« Dani Kabelitz, Laut.de, 19.08.25
»Ein literarisches Selbstporträt, aber keines, das auf Hochglanz poliert wurde. Vielmehr wirkt es wie ein Blick hinter die Kulissen, roh, ehrlich und gleichzeitig poetisch. Die Sätze haben etwas Musikalisches – sie scheinen im Rhythmus zu atmen, in den Pausen so viel zu sagen wie in den Worten selbst … 'Dass es uns überhaupt gegeben hat' ist kein Buch, das man nüchtern weglegt. Es ist eines, das hängen bleibt, weil es daran erinnert, dass wir alle irgendwann nur noch eine Erinnerung sind – und dass es gerade deshalb so wichtig ist, 'dass es uns überhaupt gegeben hat'.« Alexander Nickel-Hopfengart, Zuckerkick, 19.08.25
»Das Buch ist wie die Band: intensiv, getrieben, leidenschaftlich ... Klare Sprache, ernste Gedanken lustige Anekdoten und immer auf Augenhöhe.« Julian Ignatowitsch, Bayerischer Rundfunk, 18.08.25
»Weder einer Beichte hört man zu noch einer Verherrlichung. Stattdessen zieht sich, ähnlich wie bei den Songs, Hoffnung durch alle Zeilen: Weiter, weiter, immer weiter. Ende nie.« Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, 18.08.25
»Es ist die hervorragendste Fähigkeit des Autors, wie in seinen Songs mit wenigen Worten ein Lebensgefühl einfangen zu können. Das macht ihn zum Poeten … 'Dass es uns überhaupt gegeben' hat wirkt therapeutisch.« Tobias Lentzler, FAS, 17.08.25
»Ein literarisches Selbstportrait voller Energie, Schmerz & extra viel amore.« WDR Westart Lesen, 16.08.25
»Ein rasanter und gefühlvoller Roadtrip.« David Baldinger, Ö1, 16.08.25
»Man wusste, dass das ein gutes Buch wird, weil Marco Wanda Dinge nicht grundlos macht. Er muss sich ihrer bewusst sein, er muss an sie glauben, das stellt man bei ihm immer voran, dass das Erzählte gut sein soll, eine Geschichte, wert, erzählt zu werden. Sonst würde er sie nicht schreiben. 'Dass es uns überhaupt gegeben hat' ist sehr gut geworden, grundinteressant, spannend, eine Zeitmaschine, Seite für Seite Storys über das Leben, das jemand parallel zum eigenen geführt hat … Das ist eines der Bücher, von dem man Menschen erzählen will … man möchte es am liebsten in einem Durchgang lesen.« Christoph Sepin, FM4, 16.08.25

Produktdetails

Verkaufsrang

24441

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13,2/2,6 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelbraun

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07580-1

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • oneveganbooknerd

    5/5

    28.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterwegs mit Wanda

    Zwischen Rausch und Vergessen, Höhen und Tiefen erzählt Michael Marco Fitzthum alias Marco Wanda von seinem Aufstieg als Künstler und seinem Leben neben und auf der Bühne. Als die Band Wanda 2014 ihren Durchbruch erlebt, kann der Frontsänger sein Glück kaum fassen. Hatte er doch eine Zeit lang als Möbelpacker und bei McDonald's gejobbt, steht er jetzt im Rampenlicht und ist u. a. auf dem Cover des Musikexpress zu sehen. Mit der Band oder auch alleine zieht er von einer Bar in die nächste, und auch der Konsum härterer Drogen schleicht sich so langsam ein. Bald wird der Bandalltag von ausschweifenden Eskapaden geprägt. Die autobiografische Erzählung Marco Wandas liest sich teilweise wie ein Roadtrip auf Drogen und biegt dann plötzlich ab in ruhigere, geradezu poetische Abschnitte. Die Leser*innen erfahren nicht nur viel über die Bandentstehung Wandas, sondern erleben zudem die hohen Hochs und tiefen Tiefs des Sängers. Ich empfand das Buch als sehr ehrlich und schonungslos. Die einzelnen Kämpfe, die jede Partei für sich mit sich herumträgt, gingen mir nahe, obwohl ich die Hälfte der genannten Personen nicht kenne. Den Eindruck, der Autor würde seinen Drogen- und Alkoholkonsum verherrlichen, kann ich nicht bestätigen. Ich empfand die Schilderung sehr authentisch und ungeschönt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und erinnerte mich teilweise an Jack Kerouacs "On the Road". Obwohl ich die Musik der Band nur oberflächlich kenne, empfand ich das Buch als fesselnd und konnte mich sehr gut in die Zeit zurückversetzen, von der Wanda u. a. erzählt. Das Buch ist auf jeden Fall auch für Leser*innen geeignet, die keine Wanda-Fans sind und sich einfach für Musik und Biografien interessieren. Klare Leseempfehlung!

  • Y.

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungefiltert

    "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist das Debüt von Marco Wanda, dem Frontmann der österreichischen Rockband Wanda. Das Buch ist weniger eine klassische Bandbiografie, sondern vielmehr ein literarisches Selbstporträt und eine schonungslose, anekdotische Auseinandersetzung mit dem turbulenten Leben, das den rasanten Erfolg der Band begleitete. Der Roman gewährt einen tiefen und ungefilterten Einblick in die Jahre des Durchbruchs von Wanda, die von einem beinahe selbstzerstörerischen Tempo geprägt waren. Wanda erzählt ehrlich und direkt von exzessivem Drogen- und Alkoholkonsum, dem Rausch auf und abseits der Bühne, und der emotionalen Leere, die oft auf den größten Triumph folgte. Er stilisiert oder glorifiziert den Rock-'n'-Roll-Mythos dabei nicht, sondern legt die Schattenseiten des Ruhms offen. Die Schilderungen sind oft so intensiv und voller Adrenalin, dass das Buch selbst wie ein langer, treibender Rocksong wirkt. Für Wanda-Fans ist das Buch eine unbedingte Leseempfehlung, da es das Chaos, die Leidenschaft und die menschliche Geschichte hinter der Musik transparent macht. Aber auch wer die Band nicht kennt, findet in "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ein rasantes und kluges literarisches Selbstporträt über die Kunst, das Chaos und die schmerzhafte Suche nach sich selbst in einer überbordenden Welt. Es ist ein Buch, das hängen bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amore mit Beigeschmack

    Die Gruppe Wanda war mir eigentlich kein großer Begriff, obwohl ich Bologna durch Spotify Vorschläge in einer meiner Playlists hatte. Durch eine Kritik wurde ich auf das Buch aufmerksam, habe mir dann auch trotz der sehr unterschiedlichen Bewertungen ein Exemplar gekauft und habe meine Entscheidung auch nicht bereut. Ich habe jedenfalls im Gegensatz zu manch anderen Rezensenten nicht lange gebraucht "reinzukommen", ganz im Gegenteil, die ersten 160 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und wäre es nicht spät abends gewesen, dann wäre der Rest auch noch gefolgt. Ja es geht viel um Drogen und manches mal fragt man sich, wieso sich Menschen so unreflektiert selbst zerstören wollen. Doch auch wenn die Auflistungen der konsumierten Drogen oft sehr nüchtern und fast schon wie eine Einkaufsliste für den Supermarkt wirkt, so werden die negativen Auswirkungen meist indirekt deutlich, zum Ende des Buches auch direkt vom Autor negativ dargestellt. Auch für einen Nicht-Fan der Band ist es jedenfalls eine eindrucksvolle Geschichte über die Entwicklung der Band und ein interessanter Einblick in die (österreichische) Musikwelt.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kult aus Österreich

    Die österreichische Rockband Wanda ist in ihrem Heimatland extrem erfolgreich gewesen und konnte auch international große Erfolge aufweisen. Ihr mittlerweile sechs Platten haben sich tausende male verkauft, so dass sie in Deutschland und Österreich mit ihrem Indie-Rock mehrere Goldene und Platinplatten erreichen konnten. Niemand hätte wohl einen solchen Erfolg vorausgesagt, als sich die fünf österreichischen Musiker im Jahre 2012 zusammenfanden, am wenigsten ihr Leadsänger Michael Marco Fitzthum (Künstlername Marco Wanda). Inseinem Buch lässt dieser Marco Wanda die Entstehungs- und die darauf folgende Erfolgsgeschichte von Wanda Revue passieren. Er erzählt die Geschichte in einem klaren und leicht zu lesenden Schreibstil, der aus meiner Sicht hervorragend zum Lebensgefühl der Band passt. Die Auftritte und Treffen der Band waren von Beginn an vom Alkohol geprägt, ein Umstand der mit dem wachsenden Erfolg ein immer größer werdendes Problem bedeutete. Der Stress einer mehrwöchigen Tour, auf der jeder auf der Bühne zu funktionieren hat und man Tag für Tag weitereist, um neue Menschenmengen mit der Musik zu beglücken. Dass Erfolg nicht immer nur gute Seiten hat, war Marco schon allein aufgrund seines Idols Kurt Cobain bewusst, den der Erfolg in den Tod getrieben hatte. In seinem Buch wird gerade auch der aufkommende kommerzielle Durchbruch thematisiert. Es war eigentlich nie das Ziel der Band einen solchen Durchbruch zu schaffen, viel mehr wollten sie Menschen vereinen. So hat sich ihre Musik auch wenig verändert und die meisten Songs entstanden in der Regel in Momenten, wo Marco sich zurückzog und auf seine Gefühle hörte und sie wirken ließ. Das Buch liest sich sehr flüssig und gibt mir einen tollen Einblick in die Arbeit und das Leben einer Band, die plötzlich im Rampenlicht steht. Es ist manchmal schockierend, welche Alkohlexzesse durchlebt wurden und wie Marco selber sagt, ist es schon ein wunder, dass er überhaupt noch lebt. NAch Schicksalschlägen in der Band und der Familie zieht sich Marco zurück, macht eine Entzugskur und steht nach vielen JAhren BAndgeschichte das erste mal nüchtern auf der Bühne. Begleitend zum Buch habe ich die Stücke gehört, was dem Buch eine größere Tiefe und Authentizität verleiht. So war es für mich ein besonderes Leseerlebnis, welches ich gerne weiterempfehle. Natürlich bewerte ich das Buch von Marco Wanda mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kult aus Österreich Die…

    Kult aus Österreich Die österreichische Rockband Wanda ist in ihrem Heimatland extrem erfolgreich gewesen und konnte auch international große Erfolge aufweisen. Ihr mittlerweile sechs Platten haben sich tausende male verkauft, so dass sie in Deutschland und Österreich mit ihrem Indie-Rock mehrere Goldene und Platinplatten erreichen konnten. Niemand hätte wohl einen solchen Erfolg vorausgesagt, als sich die fünf österreichischen Musiker im Jahre 2012 zusammenfanden, am wenigsten ihr Leadsänger Michael Marco Fitzthum (Künstlername Marco Wanda). Inseinem Buch lässt dieser Marco Wanda die Entstehungs- und die darauf folgende Erfolgsgeschichte von Wanda Revue passieren. Er erzählt die Geschichte in einem klaren und leicht zu lesenden Schreibstil, der aus meiner Sicht hervorragend zum Lebensgefühl der Band passt. Die Auftritte und Treffen der Band waren von Beginn an vom Alkohol geprägt, ein Umstand der mit dem wachsenden Erfolg ein immer größer werdendes Problem bedeutete. Der Stress einer mehrwöchigen Tour, auf der jeder auf der Bühne zu funktionieren hat und man Tag für Tag weitereist, um neue Menschenmengen mit der Musik zu beglücken. Dass Erfolg nicht immer nur gute Seiten hat, war Marco schon allein aufgrund seines Idols Kurt Cobain bewusst, den der Erfolg in den Tod getrieben hatte. In seinem Buch wird gerade auch der aufkommende kommerzielle Durchbruch thematisiert. Es war eigentlich nie das Ziel der Band einen solchen Durchbruch zu schaffen, viel mehr wollten sie Menschen vereinen. So hat sich ihre Musik auch wenig verändert und die meisten Songs entstanden in der Regel in Momenten, wo Marco sich zurückzog und auf seine Gefühle hörte und sie wirken ließ. Das Buch liest sich sehr flüssig und gibt mir einen tollen Einblick in die Arbeit und das Leben einer Band, die plötzlich im Rampenlicht steht. Es ist manchmal schockierend, welche Alkohlexzesse durchlebt wurden und wie Marco selber sagt, ist es schon ein wunder, dass er überhaupt noch lebt. NAch Schicksalschlägen in der Band und der Familie zieht sich Marco zurück, macht eine Entzugskur und steht nach vielen JAhren BAndgeschichte das erste mal nüchtern auf der Bühne. Begleitend zum Buch habe ich die Stücke gehört, was dem Buch eine größere Tiefe und Authentizität verleiht. So war es für mich ein besonderes Leseerlebnis, welches ich gerne weiterempfehle. Natürlich bewerte ich das Buch von Marco Wanda mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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  • Zum Bewerterprofil von Cornelia L.

    Cornelia L.

    Thalia Bischofshofen – KARO

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.08.2025

    eBook (ePUB)

    Rasant und gefühlvoll

    »Man wusste, dass das ein gutes Buch wird, weil Marco Wanda Dinge nicht grundlos macht. Er muss sich ihrer bewusst sein, er muss an sie glauben, das stellt man bei ihm immer voran, dass das Erzählte gut sein soll, eine Geschichte, wert, erzählt zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von Teresa

    Teresa

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    3/5

    09.10.2025

    eBook (ePUB)

    Bussi Baby!

    Wanda ist eine dieser Bands die man entweder mag oder überhaupt nichts mit ihnen anfangen kann. Ich mag sie recht gerne, hab sie auch schon einige Male live gesehen und mich dementsprechend auf dieses Buch gefreut. Und auch wenn es mich nicht richtig vom Hocker gehauen hat, hat es mich trotzdem nicht enttäuscht. Sympathisch fand ich, dass ich mir sehr oft vorstellen konnte, wie Marco Wanda einem gewissen Stellen persönlich erzählt - in meinem Kopf habe ich vieles in seiner Stimme gelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Krickl

    Susanne Krickl

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    22.11.2025

    eBook (ePUB)

    Harte Zeiten

    Marco Wanda beschreibt in diesem Buch wahrheitsgetreu vom Anfang der Band bis Heute. Drogen,Alkohol, Tabletten. Von Niederlagen und Höhepunkten. Sie wollten immer die besten sein. Ein wirklich schonungsloses Buch. Marco`s Ehrlichkeit ist faszinierend.
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    12.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Einblicke in die österreichische Musikszene und ein Muss für alle Wanda-Fans

    Obwohl ich Wanda seit einigen Jahren nicht mehr aktiv verfolge (warum, weiß ich gar nicht so genau), musste ich das Buch unbedingt lesen, da ich gerade in der Anfangszeit die Musik sehr gemocht und die Band auch live gesehen habe. Zunächst war ich skeptisch, weil das Geschriebene überfordernd und wirr war. Es war noch kein roter Faden erkennbar und ein bisschen hat es so gewirkt, als wären wahllos Sätze zusammengewürfelt worden. Noch dazu nennt Marco Wanda so ziemlich jeden Wegbegleiter beim Namen – und es gab viele davon –, sodass es beim Lesen verwirrend war. Nach den ersten hundert Seiten konnte ich aber eine Verbesserung feststellen und bin danach nur so durch die Seiten geflogen. Als es so richtig losging mit der Band und wie Marco beschreibt, wie „Bologna“ entstanden ist, hatte ich Gänsehaut und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Schön war auch, bei jeder Nennung eines neuen Liedes immer den passenden Soundtrack im Kopf zu haben. Marco Wanda hat es geschafft, interessant und emotional zu beschreiben, wie jedes einzelne Album und Albumcover entstanden ist. Man sieht Cover mit anderen Augen, wenn man die Entstehungsgeschichte kennt. Auch die Episoden, in denen er allein gereist ist (Ägypten, Paris, New York) waren nicht langweilig und haben vielmehr gezeigt, dass man nie genug Amore in die Welt tragen kann. Ich hatte Bedenken, dass mich die ganzen Schilderungen bezüglich Alkohol- und Drogenkonsum abschrecken oder mir die Band unsympathisch erscheinen lassen würden (und ekelhaft waren manche Geschehnisse durchaus; es wird sich oft übergeben), stattdessen habe ich auch hier mit Interesse verfolgt, wie die Band immer weiter in einen Strudel reingekommen ist und es nicht geschafft hat, rauszukommen (was am Ende definitiv der Wunsch war). Dass Marco Wanda jahrelang kein einziges Konzert nüchtern erlebt hat, hat mich schon überrascht und auch schockiert. Zu guter Letzt hat das Buch spannende Einblicke in die österreichische Musikszene geboten und immer wieder Vergleiche zur deutschen aufgestellt, was mich persönlich sehr interessiert und ich konnte dadurch auch einiges lernen („... das österreichische Künstler-Idiom lebt von der Verwandlung.“ „Der deutsche Texter schreibt auf, wie es ist. Der österreichische schreibt aus der Sicht einer dritten auktorialen Person auf, wie es wäre, wenn es leider so wäre, dass es so ist.“) Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch trotz holprigem Start gut gefallen hat, ich war nach einiger Zeit emotional involviert und mochte besonders die nachdenklichen und philosophischen Episoden („Das Schreiben selbst ist schon eine entgrenzende Erfahrung, ich schreibe nicht, sondern es schreibt mich.“) Ich kenne Wanda seit 2014, als sie in einer kleinen Stadt in meiner Umgebung gespielt haben (wird sogar im Buch erwähnt), und deshalb hatte es für mich einen gewissen Zauber, den Aufstieg und das turbulente Bandleben so geschildert zu bekommen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Buch für Menschen, die die Band nicht kennen und/oder sich nicht für österreichische Musik interessieren, nicht so passend ist.

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