ÜberGewicht * Maechtige Profiteure * Unfaire Medizin * Stark verarbeitete Nahrungsmittel
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
31.03.2025
Herausgeber
IGK-VerlagVerlag
Nova MDSeitenzahl
331
Maße (L/B/H)
20,8/14,6/1,7 cm
Gewicht
416 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-690-28242-0
Neueste Forschung und die Ergebnisse durch die neuen Abnehmspritzen belegen: Nicht der Wille, sondern die Hormone sind entscheidend. 1997 hat die World Health Organisation Fettsucht als chronische Krankheit mit vielen pathophysiologischen Aspekten anerkannt, Portugal folgte 2004 und Italien 2019. Der Deutsche Bundestag vollzog die Anerkennung am 1. Juli 2020 mit dem Start einer Nationalen Diabetes-Strategie. Inzwischen leben innerhalb der Länder der Europäischen Union 59 Prozent der Menschen mit Prä-Adipositas oder diagnostizierter Fettleibigkeit.
Sind wirklich vor allem Willensstärke, Disziplin und Kontrolle statt Gefräßigkeit die notwendigen Werkzeuge für ein erfolgreiches Abnehmen? Blicken wir auf Antworten aus der Wissenschaft.
Ihre Aussagen auf den Punkt gebracht: Die neuen Abnehmspritzen sind etwa fünf Mal wirksamer als Disziplin. Sie verlängern die Wirkung von körpereigenen Verdauungshormonen – von wenigen Minuten auf sagenhafte 168 Stunden. Das ist eine ganze Woche.
Die Gesundheitspsychologin Professorin Dr. Jutta Mata von der Universität Tübingen nennt das Problem: „Wir leben in einer Umwelt, die will, dass wir mehr konsumieren, als wir können. Das ist Kapitalismus. Danach zu sagen: Der Mensch ist selbst schuld, ist doch zynisch.“
Für das, was die Wissenschaftlerin bedauert, existiert bereits ein wissenschaftlicher Begriff, obesogenic environment: Lebensbedingungen, die Adipositas fördern.
Ein Beispiel: In Deutschland konsumieren schon mehr als 50 Prozent der Bevölkerung hochverarbeitete Nahrung – sogar aus den Wellnessregalen der Supermärkte. Hunderte Studien belegen bereits: Ultraprozessierte Nahrung macht dick und chronisch krank. Und für dieses Essen darf Tag und Nacht geworben werden, auch an Bushaltestellen neben Schulen.
Die auf Geschmack und Verkauf optimierten Fertigprodukte sind mittlerweile ein Hauptbestandteil der westlichen Kost.
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