Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Ein halber Löffel Reis
Band 185

Ein halber Löffel Reis Kindheit in einem japanischen Internierungslager

Aus der Reihe Transfer Bibliothek
4

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2025

Verlag

Folio Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3782 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

9783990371657

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.03.2025

Verlag

Folio Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3782 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

9783990371657

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein versöhnlicher Blick zurück

drawe aus Landau am 17.06.2025

Bewertungsnummer: 2517850

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mit 89 Jahren blickt Dacia Maraini zurück auf die Zeit ihrer Kindheit, die sie mit ihrer Familie in einem japanischen KZ verbringen musste. Dacia Maraini wuchs zusammen mit zwei jüngeren Schwestern in Japan auf. Ihr Vater Fosco war Anthropologe und unterrichtete an der Universität Kioto, und ihre Mutter Topazia stammte aus einer adeligen sizilianischen Familie, eine stolze Frau, ein kritischer Geist wie ihr Vater, liberal und zutiefst demokratisch eingestellt. Die Familie ist tief eingebunden in die japanische Kultur, Dacia selber empfindet sich als Japanerin. Die Familie gerät durch den sog. Dreimächtepakt zwischen Japan und den faschistischen Ländern Italien und Deutschland in die Mühlen der internationalen Politik. Die japanischen Behörden fordern ein Bekenntnis zum Regime Mussolinis, das die Eltern verweigern, sodass sie als Vaterlandsverräter in einem KZ interniert werden. Die Familie und 13 andere Internierte durchlaufen eine harte Zeit. Die japanischen Bewacher werden als grausam erlebt. Da Kinder nicht vorgesehen sind, muss jeder Erwachsene von seiner kargen Ration „Einen halben Löffel Reis“ für die drei Kinder abgeben. Das Leben ist gekennzeichnet durch bitteren Hunger, Kälte, Schlafmangel, Mangelkrankheiten wie Beriberi und Skorbut, Durchfälle und die ständig präsente Bedrohung mit dem Tod. Die anfänglich noch vorhandene Solidarisierung untereinander verschwindet mit dem zunehmend unerträglicher werdenden Leben und macht einem verzweifelten Egoismus Platz. Die Autorin unterbricht ihre Beobachtungen immer wieder mit Ausführungen zum System der Konzentrationslager, zur Musik, zur japanischen Kultur, zur Philosophie u. a. Ihre Ausführungen zu Nazi-Deutschland und zu den Leugnern sind für den deutschen Leser eher überflüssig, aber sie zeigen den weiten Blick der Autorin und ihr Engagement. Mich hat die Art und Weise, wie Dacia Maraini diese harte Zeit beschreibt, sehr beeindruckt. Sie drängt ihren Leser nicht in die Rolle des Voyeurs, der die Misshandlungen miterleben muss. Sie klagt nicht an, fordert keine Entschuldigung und lamentiert nicht, sondern sie blickt einfach nur zurück und berichtet. Ihr Ton ist versöhnlich, und ihre große Liebe zu Japan, dem Land ihrer Kindheit, ist immer zu spüren. Daneben ist es die tiefe Liebe zu ihrer Familie und innerhalb ihrer Familie, die sie durch diese Zeit getragen hat. Und noch eines macht die Lektüre dieses Buches so lohnend: ihr Credo zu Europa als Staatengebilde. 4,5

Ein versöhnlicher Blick zurück

drawe aus Landau am 17.06.2025
Bewertungsnummer: 2517850
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mit 89 Jahren blickt Dacia Maraini zurück auf die Zeit ihrer Kindheit, die sie mit ihrer Familie in einem japanischen KZ verbringen musste. Dacia Maraini wuchs zusammen mit zwei jüngeren Schwestern in Japan auf. Ihr Vater Fosco war Anthropologe und unterrichtete an der Universität Kioto, und ihre Mutter Topazia stammte aus einer adeligen sizilianischen Familie, eine stolze Frau, ein kritischer Geist wie ihr Vater, liberal und zutiefst demokratisch eingestellt. Die Familie ist tief eingebunden in die japanische Kultur, Dacia selber empfindet sich als Japanerin. Die Familie gerät durch den sog. Dreimächtepakt zwischen Japan und den faschistischen Ländern Italien und Deutschland in die Mühlen der internationalen Politik. Die japanischen Behörden fordern ein Bekenntnis zum Regime Mussolinis, das die Eltern verweigern, sodass sie als Vaterlandsverräter in einem KZ interniert werden. Die Familie und 13 andere Internierte durchlaufen eine harte Zeit. Die japanischen Bewacher werden als grausam erlebt. Da Kinder nicht vorgesehen sind, muss jeder Erwachsene von seiner kargen Ration „Einen halben Löffel Reis“ für die drei Kinder abgeben. Das Leben ist gekennzeichnet durch bitteren Hunger, Kälte, Schlafmangel, Mangelkrankheiten wie Beriberi und Skorbut, Durchfälle und die ständig präsente Bedrohung mit dem Tod. Die anfänglich noch vorhandene Solidarisierung untereinander verschwindet mit dem zunehmend unerträglicher werdenden Leben und macht einem verzweifelten Egoismus Platz. Die Autorin unterbricht ihre Beobachtungen immer wieder mit Ausführungen zum System der Konzentrationslager, zur Musik, zur japanischen Kultur, zur Philosophie u. a. Ihre Ausführungen zu Nazi-Deutschland und zu den Leugnern sind für den deutschen Leser eher überflüssig, aber sie zeigen den weiten Blick der Autorin und ihr Engagement. Mich hat die Art und Weise, wie Dacia Maraini diese harte Zeit beschreibt, sehr beeindruckt. Sie drängt ihren Leser nicht in die Rolle des Voyeurs, der die Misshandlungen miterleben muss. Sie klagt nicht an, fordert keine Entschuldigung und lamentiert nicht, sondern sie blickt einfach nur zurück und berichtet. Ihr Ton ist versöhnlich, und ihre große Liebe zu Japan, dem Land ihrer Kindheit, ist immer zu spüren. Daneben ist es die tiefe Liebe zu ihrer Familie und innerhalb ihrer Familie, die sie durch diese Zeit getragen hat. Und noch eines macht die Lektüre dieses Buches so lohnend: ihr Credo zu Europa als Staatengebilde. 4,5

Erinnerungen an eine Kindheit in einem japanischen Internierungslager

Gertie G. aus Wien am 15.03.2025

Bewertungsnummer: 2439070

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man schreibt das Jahr 1943, Hitler, Mussolini und Japan bilden (noch) ein Dreigestirn des Faschismus. Als man von Dacia Marainis aus Italien stammenden Familie, die seit Jahren in Japan lebt, einen Schwur auf Mussolinis Repubblica di Salò zu leisten, wird die Familie (Eltern und drei kleine Töchter) wie zahlreiche andere Angehörige der kleinen italienischen Community in Japan, in ein Konzentrationslager gesperrt. Da Kinder in den Regeln der japanischen KZ nicht vorgesehen sind, gibt es keine Nahrungsmittel für sie. Die anderen Insassen müssen von ihren ohnehin schon kargen Rationen etwas für die Kinder abgeben, was zu stetigem Murren führt. Dacia Maraini beschreibt in ihrem Buch, wie sie (und ihre Mitgefangenen) als Siebenjährige der Willkür und dem Sadismus der japanischen Aufseher ausgesetzt war. Wenn es den Wachen beliebt, kürzen sie die knappen Lebensmittel weiter. Als das Rote Kreuz das Lager visitiert, werden sie einige Tage zuvor „gemästet“, um einen ordentlichen Eindruck zu machen. Die zugeteilten Hilfsgüter werden von den Wachen gehortet, gestohlen und am Schwarzmarkt verkauft. Die Gefangenen erhalten nichts oder nur verdorbene Lebensmittel. Ein berührender Bericht aus einem japanischen Konzentrationslager, das zwar nicht auf Massenvernichtung wie im NS-Unrechtsstaat ausgelegt ist, wo man aber den Tod von Gefangenen billigend in Kauf nimmt. Abscheulich das Verhalten der Wachen nach der Kapitulation Japans, die dann ausgerechnet bei den befreiten Marainis um Nahrung und Hilfe betteln. Fazit: Gerne gebe ich diesem Einblick in die sadistische und grausame Welt eines japanischen Konzentrationslagers 5 Sterne.

Erinnerungen an eine Kindheit in einem japanischen Internierungslager

Gertie G. aus Wien am 15.03.2025
Bewertungsnummer: 2439070
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man schreibt das Jahr 1943, Hitler, Mussolini und Japan bilden (noch) ein Dreigestirn des Faschismus. Als man von Dacia Marainis aus Italien stammenden Familie, die seit Jahren in Japan lebt, einen Schwur auf Mussolinis Repubblica di Salò zu leisten, wird die Familie (Eltern und drei kleine Töchter) wie zahlreiche andere Angehörige der kleinen italienischen Community in Japan, in ein Konzentrationslager gesperrt. Da Kinder in den Regeln der japanischen KZ nicht vorgesehen sind, gibt es keine Nahrungsmittel für sie. Die anderen Insassen müssen von ihren ohnehin schon kargen Rationen etwas für die Kinder abgeben, was zu stetigem Murren führt. Dacia Maraini beschreibt in ihrem Buch, wie sie (und ihre Mitgefangenen) als Siebenjährige der Willkür und dem Sadismus der japanischen Aufseher ausgesetzt war. Wenn es den Wachen beliebt, kürzen sie die knappen Lebensmittel weiter. Als das Rote Kreuz das Lager visitiert, werden sie einige Tage zuvor „gemästet“, um einen ordentlichen Eindruck zu machen. Die zugeteilten Hilfsgüter werden von den Wachen gehortet, gestohlen und am Schwarzmarkt verkauft. Die Gefangenen erhalten nichts oder nur verdorbene Lebensmittel. Ein berührender Bericht aus einem japanischen Konzentrationslager, das zwar nicht auf Massenvernichtung wie im NS-Unrechtsstaat ausgelegt ist, wo man aber den Tod von Gefangenen billigend in Kauf nimmt. Abscheulich das Verhalten der Wachen nach der Kapitulation Japans, die dann ausgerechnet bei den befreiten Marainis um Nahrung und Hilfe betteln. Fazit: Gerne gebe ich diesem Einblick in die sadistische und grausame Welt eines japanischen Konzentrationslagers 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

Ein halber Löffel Reis

von Dacia Maraini

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ein halber Löffel Reis