Ein behutsames Bilderbuch über Depression in der Familie – kindgerecht, warmherzig und hoffnungsvoll
Mama ist jetzt oft traurig. Eine graue Wolke ist bei ihr zu Besuch – die macht sie müde und alles ganz schwer. Jona versteht nicht, was mit Mama los ist. Aber Papa erklärt, dass die Wolke bleibt, bis Mama wieder genug Kraft hat, sie wegzupusten. Zusammen finden sie Worte für das, was sie fühlen. Denn Reden ist eine Superkraft und macht Wind gegen Sorgenwolken.
Feinfühlig erzählt und liebevoll illustriert, hilft dieses Buch dabei, mit Kindern über das Thema Depression zu sprechen – und nimmt dabei Ängste, ohne zu überfordern.
Einfühlsam und aufklärend
Kindliche Perspektive mit klarer, poetischer Bildsprache
Starke und genderneutrale Identifikationsfigur
Fachlich begleitet von Dr. Martina Stotz, Pädagogin und Expertin für Entwicklungspsychologie
Ein ermutigender Begleiter für Familien in herausfordernden Zeiten
Kundinnen und Kunden meinen
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Aufklärung und Verständnis bei Depressionen in der Familie
Anjas Druckbuchstaben aus Rotenburg am 10.02.2026
Bewertungsnummer: 3041453
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Es passiert sehr selten, dass mich ein Buch schon mit der Widmung auf der ersten Seite in seinen Bann zieht. Doch bei "Mamas graue Wolke" war es genau so!
Das Buch hat etwas mehr Text als wir es sonst gewohnt sind und das ist gut so, denn es handelt sich beim Thema Depression um eine mehr als erklärungsbedürftige Erkrankung. Das Verhalten von Betroffenen ist für Außenstehende und Familienmitglieder oft unverständlich.
Den Vergleich der Depression mit einer grauen Wolke fand ich sehr einleuchtend. Wenn die graue Wolke Mama in Beschlag nimmt, kann nicht mal Jonas Zirkusvorstellung sie aufheitern. Ich mag es sehr wie Papa auf Jona eingeht. Ganz ruhig und verständnisvoll erklärt er Jona, was die graue Wolke bedeutet und was sie mit Mama macht. Ganz selbstverständlich nimmt er sich Zeit und übernimmt das, was Mama gerade nicht leisten kann.
Die Geschichte zeigt eindrucksvoll welche Auswirkungen eine solche Erkrankung in der Familie auf die Kleinsten haben kann. Sie machen sich Sorgen, sind traurig und plötzlich können sich sogar über ihnen graue Wolken bilden.
Umso schöner ist die Botschaft des Buches, dass es eine Superkraft gegen die graue Wolke gibt, nämlich Reden! Das gilt sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Am Ende des Buches warten noch ein paar Wind-Weisheiten gegen Depressionen und nützliche Links zur Vernetzung.
Ich bin ein großer Fan der Illustratorin Lisa Rammensee. Wie in vielen anderen Kinderbüchern, hat sie auch in diesem hier einen wunderbaren Job gemacht. Farblich wunderschön gestaltet und sehr ausdrucksstark, fängt sie die Emotionen in der Geschichte perfekt ein.
Fazit:
"Mamas graue Wolke" unterstützt Betroffene und Familienangehörige (insbesondere Kinder) dabei, Verständnis für die Auswirkungen von Depressionen zu schaffen. Die Autorin geht sehr behutsam mit den kindlichen Emotionen um. Sie verrät außerdem entscheidende Superkräfte, um gegen die kleinen und großen grauen Wolken, die sich über uns bilden, anzukommen: Darüber reden und sich Hilfe holen. Das gilt sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.
Im Bereich depressiver Erkrankungen findet bisher noch viel zu wenig Aufklärung statt und genau deshalb ist das Buch so wichtig.
5 Von 5 Sternen ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
*Absolutes Highlight und Herzensbuch!*
ShaanielsBookWorld aus Niedersachsen am 09.11.2025
Bewertungsnummer: 2650078
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
⛈️⛈️⛈️
Meine Meinung:
Hallo ihr Süßen
Schon auf den ersten Blick spürt man, dass dieses Buch mit viel Herz und Gefühl geschrieben und illustriert wurde. *Mamas graue Wolke*, erzählt die Geschichte eines Kindes, das miterlebt, wie seine Mutter in eine Depression fällt. Der Alltag wird von jetzt auf gleich, plötzlich stiller, grauer und schwerer, einfach anders. Doch statt Angst zu machen, schenkt das Buch Verständnis, Wärme und Hoffnung und zeigt, dass es immer einen Weg gibt. Einen Weg aus der Krankheit, in die Heilung und es zeigt, daß kein Kind auf der Welt, jemals etwas dafür kann, das ein Elternteil krank ist. Es sagt auf liebevolle Weise, "Ich liebe dich und du musst nicht die Verantwortung für mich übernehmen."
Lisa Wonka de Salazar erklärt Depression auf kindgerechte Weise, ehrlich, aber sanft und einfühlsam. Kein Satz ist zu viel, keiner zu wenig. Die Illustrationen von Lisa Rammensee, stecken voller Leben, man sieht die Schwere, aber auch die Liebe zwischen Mutter und Kind, die niemals verschwindet. Mir hat sehr gefallen, das der Vater seinem Sohn, die Geschichte mit der Wolke erzählt und somit ein Sinnbild für jegliche Art von Krankheit erschaffen hat. Mich hat besonders berührt dass, das Buch anregt, über seine Gefühle zu sprechen. Es zeigt, dass Traurigkeit, Krankheit, Gedanken und Gefühle, kein Tabu sein müssen. Für mich persönlich war dieses Buch ein ganz besonderes Highlight. Da ich selbst mit psychischen Erkrankungen lebe, hat mich die Geschichte tief bewegt. Sie spricht Dinge aus, die viele Betroffene kaum in Worte fassen können - und zeigt zugleich, wie wichtig Offenheit und Verständnis in Familien und der Gesellschaft sind. Es ist ausdrucksstark und voller leiser Emotionen. Man spürt förmlich den Gedanken hinter der Wolke: "Liebe bleibt für immer, auch wenn die Wolken wieder einmal aufziehen".
*Mamas graue Wolke*, ist ein einfühlsames, ehrliches und wunderschön illustriertes Herzensbuch, das Mut macht, über seelische Gesundheit zu sprechen. Es hilft Kindern dabei, zu verstehen und Erwachsenen, sich verstanden zu fühlen und das Tabu des schweigens zu brechen. Vielen lieben Dank für dieses außergewöhnliche Bilderbuch!
Ganz lieben Gruß
Sonja / Shaaniel
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