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Rückkehr nach St. Malo

109

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49131

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,8/15,1/4,4 cm

Gewicht

643 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Cézembre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00071-8

Beschreibung

Rezension

„Rückkehr nach St. Malo“ ist eine vor interessantem historischen Hintergrund geschriebene Familiengeschichte über vier Generationen. ("Saale Zeitung")
Die Autorin versteht es meisterhaft, eine Familiensaga mit großartigen Naturbeschreibungen und einer Kriminalgeschichte zu verbinden. ("Kölner Stadt-Anzeiger")

Produktdetails

Verkaufsrang

49131

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,8/15,1/4,4 cm

Gewicht

643 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Cézembre

Übersetzt von

  • Patricia Klobusiczky
  • Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00071-8

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    28.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte mit Tiefgang

    Nach dem Tod seines Vaters kehrt Yann zurück nach St. Malo in die alte Familienvilla. Er erlebte dort mit seinem Bruder herrliche Sommertage am Meer. Im Arbeitszimmer seines Vaters stößt Yann auf alte Unterlagen, die sein Urgroßvater zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasst hat. Damals wurde das Haus erbaut, denn als sein Urgroßvater seine große Liebe geheiratet hat, träumte er von einer großen Familie. Er gründete eine erfolgreiche Reederei, die bis heute bekannt ist. Yann stößt auf ein altes Familiengeheimnis. Er stellt hartnäckige Nachforschungen an. Immer wieder spielt in den Geschichten diekleine Insel Cezembre vor der Küste von St. Malo eine wichtige Rolle. Ihre Geschichte scheint mit Yanns Familie eng verbunden zu sein. Wer sich für den Roman "Rückkehr nach St. Malo" von Helene Gestern entscheidet, wird es nicht bereuen. Die Geschichte strahlt eine Ruhe aus, die sich auf den Leser überträgt. Das liegt nicht zuletzt am Schreibstil der Autorin. Man hat den Eindruck, das Meer wirkt moch beim Lesen beruhigend. Die Geschichte erzählt von Generationen einer Familie, in der die Männer nie gelernt haben, Liebe zu zeigen. Sie erzogen ihre Söhne so, wie sie erzogen wurden - mit Zucht und Ordnung! Helene Gestern beschreibt dies mit bewegenden Worten. Erst nach und nach fügt sie die Fakten, die dazu führten, zu einem Bild zusammen. Auf jeden Fall bleibt man betroffen zurück. Das Buch beweist, daß es für eine Versöhnung auch Verständnis braucht. Und das sogar über den Tod hinaus!

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hundert Jahre Familiengeschichte - Überraschend spannend

    Nach dem Tod des Vaters erbt Yann Kérambrun die Familienvilla in Saint Malo. Nach einer gescheiterten Ehe und kurz vor dem Burnout als Geschichtsprofessor an der Sorbonne in Paris zieht er an den Ort seiner Kindheit zurück. Schon nach kruzer Zeit entwickelt er eine Faszination für die felsige Insel Cézembre, die in Sichtweite von Saint Malo liegt. Der Name Kérambrun ist in der Gegend kein unbekannter. Seit über hundert Jahren baut das Unternehmen Schiffsmotoren und bildet die Malouinische Schifffahrtsgesellschaft. Beim Ausmisten der Familienbibliothek entdeckt Yann die Handelsbücher des Unternehmens und arbeitet nach und nach die Geschichte seiner Familie auf. Zunächst war ich skeptisch, was an der Unternehmensgeschichte einer Schiffsmotorengesellschaft spannend sein kann. Doch von Anfang an hat mich der atmosphärische Schreibstil überzeugt, der die Küstenstadt Saint Malo und noch mehr das geheimnisvolle Cézembre zum Leben erweckt. Durch die historischen Dokumente und die Ressourcen, die Yann als Historiker einer namhaften Universität zur Verfügung stehen, wirken die Enthüllungen glaubhaft. Vor allem der Wechsel zwischen den Zeitebenen wirkt dadurch sehr natürlich. Zwischendurch erzählt ein dritter, in kursiv abgehobener Erzählstrang von einzelnen Ereignissen aus der historischen Perspektive. Zunehmend zieht die Spannung an und mit den Gezeiten und Wellen treibt man immer schneller durch die Geschichte, die sich am Ende in einen richtigen historischen Krimi entwickelt. Am Ende wurde aus einem regionalen Roman eine überraschend spannende Familiengeschichte mit bretonischer Atmosphäre. Hinzu kommt aber auch eine psychologische Tiefe, denn Yann arbeitet die Familiengeschichte auch auf, um zu verstehen, warum die Männer der Familie wenig Liebe für ihre Söhne aufgebracht und somit Generationen nach ihnen geprägt haben. Nicht zuletzt Yann hatte ein schlechtes Verhältnis zu seinem Vater, der ihn sein Leben lang in das Familienunternehmen drängen wollte. Yann muss sich auch selbst hinterfragen, wie er mit seinem eigenen Sohn umgeht. Und so erhält der Roman auch psychologische Vielschichtigkeit ohne übertrieben, klischeehaft oder kitschig zu sein. Insgesamt war der Roman trotz einiger Längen eine absolute positive Überraschung, die auf über 500 Seiten sehr gut unterhalten hat.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Muss für Bretagne-Fans

    Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Der umfangreiche Bretagne-Roman über einen Historiker, der die Geschichte seines Urgroßvaters erforscht, hat mir sehr gut gefallen. Yann Kérambrun stammt aus Saint Malo, er lebt und arbeitet jedoch seit vielen Jahren in Paris. Nach dem Tod seines Vaters kehrt er zum Familiensitz Les Couërons in St. Malo zurück. Die Familie besitzt eine florierende Reederei, die für den Transport von Personen und Waren zwischen St. Malo und den britischen Kanalinseln zuständig ist. Im Arbeitszimmer seines Vaters findet Yann nicht nur geschäftliche Unterlagen, sondern auch Briefe an seinen Urgroßvater Octave und dessen Frau Julia, die ihn sehr neugierig machen. Er macht sich auf die Suche nach Informationen über der Anfangszeit der Reederei. Dabei fällt ihm auf, dass Octave zwei Geschäftspartner bzw. Teilhaber hatte: Ambroise de Sainte-Croix und Augustus Minchinton. Von beiden fehlt seit 1914 jede Spur. Als auf der Insel Cézembre Knochen gefunden werden, will Yann herausfinden, ob es Knochen eines der Teilhaber seines Urgroßvaters sein könnten. Doch Cézembre war im Zweiten Weltkrieg von Deutschen bzw. Italienern besetzt, so dass man zunächst davon ausgeht, dass es sich um die Überreste eines Soldaten handelt. Der fast sechshundert Seiten starke Roman spielt auf mehreren Zeitebenen: In der Gegenwart, während des Zweiten Weltkriegs auf Cézembre und in der Zeit zwischen 1909 und 1914. Alle drei Handlungsebenen fand ich interessant, doch Yanns Leben und seine Nachforschungen in der Gegenwart fand ich am spannendsten. Er leidet unter der Trennung von seiner Frau, die kürzlich die Scheidung eingereicht hatte, und seinem Sohn Paul, der ein Praktikum in Deutschland macht. Am Strand lernt er die geheimnisvolle Rebecca Lund kennen, die sich als eine Nachfahrin von Ambroise de Sainte-Croix entpuppt. In der Mitte gibt es die eine oder andere langwierige Passage, Details zu Schiffsmotoren haben mich weniger interessiert, doch die poetische Sprache und die Naturbeschreibungen machen es wieder wett: „Hinter dem Regenvorhang, der über den Strand fegte, franste die tintenschwarz Nacht langsam aus. Am seidigen Taghimmel zeichnete sich ein Regenbogen ab. Er begann genau zwischen Cézembre und dem Fort la Conchée und entfaltete sein ganzes Spektrum über dem Meer, dessen Farbe von Quecksilber zu Lindgrün wechselte.“ - großartig übersetzt von Brigitte Grosse und Patricia Klobusiczky. Für Bretagne-Fans ist dieser Roman ein Muss, denn die Autorin versetzt uns bildhaft an die Küste von Saint Malo, die sich durch Ebbe und Flut immer wieder von einer neuen Seite zeigt. Wunderschön fand ich die Liebesgeschichte zwischen Yann und Rebecca und spannend die Aufklärung des Kriminalfalls bzw. des Verschwindens des Teilhabers. Von mir eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmungsvoll

    Rückkehr nach Saint Malo von Helene Gestern hat mir sehr gut gefallen. Da ich selbst bereits in Saint Malo war, ist dieses Buch noch einmal etwas Besonderes. Es weckt Erinnerungen, man macht sich beim Lesen andere Bilder im Kopf, wenn man die Gegend kennt. Es macht definitiv glücklich. Allein aus diesem Grund hat mich das Buch schon berührt. Doch auch die Geschichte ist wunderbar erzählt und aufgebaut. Das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere faszinierend und berührend. Ich mag es wie Yann, der Ich-Erzähler des Buches, denkt und spricht. Ich konnte mich durch ihn gut in das Buch hineinführen. Die Geschichte ist unterhaltsam und enthält unerwartete Momente. Wie ein Mosaik lässt sich die Geschichte der Familie nach und nach zusammensetzen. Mich hat das Buch zwischenmenschlich fasziniert und gut unterhalten. Daher kann ich es nur weiterempfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckender Roman

    Laut Klappentext sind die großen Themen der französischen Autorin Helène Gestern „… Fotografiegeschichte und das autobiographische Schreiben“. Das merkt man auf jeder Seite des Buchs. Mit kraftvoller, bildhafter Sprache beschreibt sie die Landschaft und das raue manchmal menschenfeindliche Klima am Ärmelkanal wie auch die Beziehungen der Menschen zueinander. Yann de Kérambrun, mit seinem Privatleben und seiner täglichen Arbeit unzufriedener Geschichtsprofessor an der Sorbonne in Paris, lässt sich nach dem Tod seines Vaters für ein Jahr beurlauben und zieht in seine geerbte große Villa in St. Malo ein. Dort entdeckt er Unmengen an Kartons mit Dokumenten seines Urgroßvaters Octave de Kérambrun. Obwohl er sich mit seinem Vater überworfen hatte, weil er nicht in vierter Generation in die von Octave 1904 gegründete berühmte Reederei de Kérambrun eingestiegen war, weicht er von seinem eigentlichen Vorhaben ab und stürzt sich mit der dem Historiker eigenen Akribie in diese Dokumente. Er findet Geschäftsunterlagen, persönliche Aufzeichnungen seines Urgroßvaters, Briefe, Fotos und kommt so seiner Familie posthum immer näher. Helène Gestern beschreibt aus Yanns Sicht die Unfähigkeit der Männer, ihre Gefühle zu zeigen wie auch die Probleme der Frauen und Kinder, mit dieser von ihnen so erlebten Kälte zurecht zu kommen. Geschickt fügt sie Episoden und Briefausschnitte von damals ein, die ebenso wie die von ihr beschriebenen und kommentierten Fotos ein Sittenbild dieser Zeit darstellen. Yann deckt Geheimnisse seiner Familie auf und bewältigt mit seiner Arbeit sein Trauma, von seinem Vater nicht geliebt worden zu sein. Gelungen ist der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in der er versucht, seinem Sohn die Freiheiten zu lassen, die er und seine Vorfahren vermissen mussten, auch wenn es ihm schwer fällt. Eine zentrale Rolle spielt in dem Roman die St. Malo vorgelagerte auf dem schönen Cover abgebildete Insel Cézembre, für Yann eine Art Sehnsuchtsort, obwohl sie in zwei Weltkriegen fast vollständig zerstört wurde. Hilfreich sind die beiden im Anhang abgedruckten Stammbäume der Familien de Kérambrun und de Saint-Croix, eines Geschäftspartners des Urgroßvaters, die ich mehrfach nachschlagen musste, um bei der Vielzahl an Personen unterschiedlicher Generationen mit ungewohnten bretonischen Namen und Kosenamen den Durchblick zu behalten. Auch wenn das Buch besonders auf den ersten 100 Seiten einige Längen aufweist, bin ich der Meinung, dass Helène Gestern mit „Rückkehr nach St. Malo“ ein beeindruckender Roman gelungen ist.

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