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Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben .

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Abbildungen

1, Abbildung von Daniel Horowitz

Verlag

Unken-Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,4/12,6/2,6 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Marine / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949286-13-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Abbildungen

1, Abbildung von Daniel Horowitz

Verlag

Unken-Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,4/12,6/2,6 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Marine / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949286-13-1

Herstelleradresse

Unken Verlag GmbH
Seewiesenäckerweg 49
76199 Karlsruhe
DE

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstbestimmtes Sterben. Pro - Contra!

    Als ich den Klappentext gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt. Es geht um Krebs, die Geißel der Menschheit. In diesem Roman lernen wir zwei beste Freundinnen kennen, die sehr verschieden sind. Helena wird Ärztin und Palliativmedizinerin. Marlene findet berufliche Erfüllung als Wissenschaftsjournalistin. Der Versuch, nach dem Tod ihrer Eltern deren Apotheke weiterzuführen, ist gescheitert. Während Helene ziemlich schnell den Mann fürs Leben findet und ein Kind bekommt, klappt es bei Marlene mit der Ehe erst beim zweiten Anlauf. Sie findet bei dem Lektor Julian ihre große Liebe. Das Buch kommt anfangs wie ein schöner Roman über zwei Freundinnen daher, die sich nicht immer einig sind, aber dennoch nie den Kontakt zueinander verlieren. Als Marlene an einer sehr aggressiven Form von Brustkrebs erkrankt, bittet sie Helene ihr zu helfen, wenn die Krankheit ihr keinerlei Lebensqualität mehr lässt. Helene muss erkennen, dass ihrer Hilfsbereitschaft Grenzen gesetzt sind. Die Thematik ist nicht neu und wird vielerorts diskutiert. Ob im Bekanntenkreis, Altenheimen oder Krankenhäuser; immer wieder bitten unheilbar erkrankte Menschen um assistierten Suizid. Man spürt bei jedem Wort, Lou Bihl weiß, wovon sie schreibt. Die ehemalige Klinikchefin und Ärztin hat bei dieser Geschichte den richtigen Ton getroffen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Ich wünsche mir auch mehr Würde beim Sterben. Wie im Buch erwähnt, sollte kein unheilbar erkrankter Mensch, mit sehr starken Beschwerden gezwungen sein, sein Leben selbst zu beenden, indem er sich vor einen Zug schmeißt und einen Lokführer traumatisiert zurücklässt. Wir hatten tatsächlich einen traumatisierten Lokführer in der Verwandtschaft. Die Diskussionen zum Thema assistierten Suizid fand ich sehr interessant. Von mir eine klare Empfehlung. Dieses Buch sollte wirklich jeder gelesen haben. Es betrifft uns alle. Danke, Lou Bihl für ihre wertvollen Worte.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstbestimmtes Sterben. Pro…

    Selbstbestimmtes Sterben. Pro - Contra! Als ich den Klappentext gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt. Es geht um Krebs, die Geißel der Menschheit. In diesem Roman lernen wir zwei beste Freundinnen kennen, die sehr verschieden sind. Helena wird Ärztin und Palliativmedizinerin. Marlene findet berufliche Erfüllung als Wissenschaftsjournalistin. Der Versuch, nach dem Tod ihrer Eltern deren Apotheke weiterzuführen, ist gescheitert. Während Helene ziemlich schnell den Mann fürs Leben findet und ein Kind bekommt, klappt es bei Marlene mit der Ehe erst beim zweiten Anlauf. Sie findet bei dem Lektor Julian ihre große Liebe. Das Buch kommt anfangs wie ein schöner Roman über zwei Freundinnen daher, die sich nicht immer einig sind, aber dennoch nie den Kontakt zueinander verlieren. Als Marlene an einer sehr aggressiven Form von Brustkrebs erkrankt, bittet sie Helene ihr zu helfen, wenn die Krankheit ihr keinerlei Lebensqualität mehr lässt. Helene muss erkennen, dass ihrer Hilfsbereitschaft Grenzen gesetzt sind. Die Thematik ist nicht neu und wird vielerorts diskutiert. Ob im Bekanntenkreis, Altenheimen oder Krankenhäuser; immer wieder bitten unheilbar erkrankte Menschen um assistierten Suizid. Man spürt bei jedem Wort, Lou Bihl weiß, wovon sie schreibt. Die ehemalige Klinikchefin und Ärztin hat bei dieser Geschichte den richtigen Ton getroffen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Ich wünsche mir auch mehr Würde beim Sterben. Wie im Buch erwähnt, sollte kein unheilbar erkrankter Mensch, mit sehr starken Beschwerden gezwungen sein, sein Leben selbst zu beenden, indem er sich vor einen Zug schmeißt und einen Lokführer traumatisiert zurücklässt. Wir hatten tatsächlich einen traumatisierten Lokführer in der Verwandtschaft. Die Diskussionen zum Thema assistierten Suizid fand ich sehr interessant. Von mir eine klare Empfehlung. Dieses Buch sollte wirklich jeder gelesen haben. Es betrifft uns alle. Danke, Lou Bihl für ihre wertvollen Worte.

  • Nele33

    5/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr gut

    Mit "Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben" hat die Autorin und Medizinerin Lou Bihl in meinen Augen ein sehr wichtiges Buch geschrieben. Wie lebt es sich mit einer finalen Diagnose? Diese Thematik hat sie in die Geschichte der beiden Freundinnen Marlene und Helena beschrieben. Sie kennen sich seit dem Studium, verlieren sich nie aus den Augen, auch wenn Marlene nach San Francisco gezogen ist. Da beschränkt sich der Kontakt dann allerdings eher auf Feiertage. Nach einem Schicksalsschlag kommt Marlene zurück nach Deutschland und der Kontakt intensiviert sich wieder. Nachdem Marlene die Diagnose Brustkrebs erhalten hat, ändert sich das Leben Freundinnen fundamental. Die Themen Leben und Sterben, besonders die Selbstbestimmung zum Ende des Lebens nimmt plötzlich viel Raum ein. Was für Marlene eine Erleichterung darstellt, macht Helena als Palliativmedizinerin eher Unbehagen und Angst. Die Debatte um assistierten Selbstmord ist in Deutschland leider nicht wirklich zu Ende geführt und macht mir persönlich Bauchschmerzen, auch wenn ich Mitglied bei der DGHS geworden bin. Die Autorin beleuchtet in Romanform ein wichtiges Thema und hat für mich auch sehr gut recherchiert. Prima finde ich das Glossar mit den medizinischen Fachbegriffen für Laien. Ein nachdenklich, aber ebenso mutmachender Roman.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert

    Lou Bihls neuer Roman ist die anrührende Geschichte der Lebensfreundschaft zwischen Helena und Marlene. Beide Freundinnen beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema des assistierten Suizids. Marlene wird zunächst unfreiwillig damit konfrontiert, als sich ihre an ALS erkrankte Zwillingsschwester für diese Option entscheidet, später rückt dieser „Exit“ für sie selbst in den Fokus, als auch sie unheilbar erkrankt. Helena ist als Hausärztin auch mit Sterbebegleitung befasst. Im lockeren Wechsel von Ich-Erzählung und E-Mail-Korrespondenz entfaltet sich ein breites Spektrum von persönlichen ethischen und sogar rechtlichen Aspekten. Die Autorin, selbst Ärztin, hat all dieses solide recherchiert. Es gelingt ihr leichtfüßig, diese schwere Kost mit viel Charme, Einfühlungsvermögen und einer Prise Galgenhumor gut verdaulich in Form eines Romans zu präsentieren. Außerdem ist dies ein sehr schön gemachtes Buch: Vom edlen roten Leineneinband, unter dem tiefblauen Umschlag des amerikanischen Grafik Künstlers Daniel Horowitz, über die feine Unterscheidbarkeit von Fließtext und E-mails durch die Farben Schwarz und Dunkelblau (super Idee!) bis hin zum gelben Lesebändchen ist dieses Buch neben der reinen Lesefreude auch optisch wie haptisch ein Genuss. Fazit: sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    18.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein leiser, eindringlicher Roman über das Sterben – und das, was es heißt, wirklich zu leben.

    Ein stilles, tief bewegendes Buch über Freundschaft, Krankheit, Lebenswillen – und das Recht auf einen würdevollen Tod. ⠀ Lou Bihl, selbst Ärztin, erzählt durch die Figur Helena mit beeindruckender Klarheit und emotionaler Tiefe. Der Roman beginnt sachlich, fast nüchtern, entwickelt aber Seite für Seite eine ungeheure Kraft – obwohl man von Anfang an weiß, dass es kein Happy End geben wird. ⠀ Der Schreibstil ist leicht und eindringlich zugleich, auch wenn die vielen medizinischen Begriffe manchmal Erklärungen im Text vermissen lassen. ⠀ Ein starkes Buch über das, was am Ende zählt. Sehr lesenswert!

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