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Produktbild: ... und dann wurden sie Nazis.

... und dann wurden sie Nazis. Faszination Hitler.

6

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3234 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783800082056

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

30.01.2025

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Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3234 KB

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783800082056

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"Er war ein Meister der Fassade"

Bewertung aus Bad Münstereifel am 13.06.2025

Bewertungsnummer: 2515076

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Der Adolf war für uns einfach ein toller Typ.“ Das sagten nicht wenige der Jugendlichen, die den „Führer“ bewunderten und ihm bedingungslos folgten. Bevor es zum „Anschluss“ Österreichs ans Deutsche Reich kam, war das Land ein Zufluchtsort für Juden. Hier konnten sie ohne Furcht vor Verfolgung und Repressalien leben. Leider währte dieser Schutz nicht lange. Aber auch die Mitgliedschaft in der NSDAP war verboten. Es gab nur heimliche „Parteigenossen“, die im Untergrund agierten. Das Buch fasst zusammen, wie es dazu kam, dass 33 junge Männer von Mitgliedern der NSDAP angeworben wurden. Hier gab es nach dem „Anschluss“ zwei Lager. Das waren die fanatischen Anhänger und auf der anderen Seite jene, die nur folgten, weil sie sich Vorteile davon erhofften. Viele interessierten sich gar nicht für Politik und mochten Hitler überhaupt nicht. Sie hatten Angst vor den Folgen, wenn sie sich öffentlich gegen den „Führer“ stellten. Dabei sahen viele bereits vor 1940 die dunklen Wolken am Horizont. Es waren die Truppen der „Braunen“, die über Österreich herfielen. Sie brachten Gewalt und Unruhen ins Land. Dabei versprach Hitler, dass das Land bald von Arbeitslosigkeit befreit wäre und alle Menschen ihren Wohlstand genießen könnten. Welch eine Farce. Hier noch ein Zitat aus dem Buch: „Er (Hitler) war ein Meister der Fassade, hinter der sich neben intellektueller Leere nur kleinbürgerlicher Hass und Niedertracht verbargen.“ Das Buch von Martin Haidinger zeigte mir einmal mehr, dass Aufklärung so wichtig ist. Darüber, was damals geschah und dass sich das jederzeit wiederholen kann. Nein, nicht alle Menschen wussten, was vor sich ging. Dass in den Konzentrationslagern gemordet und gefoltert wurde. Viele Fakten kommen erst jetzt, 80 Jahre nach Kriegsende ans Licht und das ist auch gut. Jeder Fachmann, der sich mit dem „Dritten Reich“ auseinandersetzt, hat Bewunderung verdient. Die Erinnerung muss stetig wach bleiben und kann dazu beitragen, dass diese Gräueltaten niemals wieder geschehen können.

"Er war ein Meister der Fassade"

Bewertung aus Bad Münstereifel am 13.06.2025
Bewertungsnummer: 2515076
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Der Adolf war für uns einfach ein toller Typ.“ Das sagten nicht wenige der Jugendlichen, die den „Führer“ bewunderten und ihm bedingungslos folgten. Bevor es zum „Anschluss“ Österreichs ans Deutsche Reich kam, war das Land ein Zufluchtsort für Juden. Hier konnten sie ohne Furcht vor Verfolgung und Repressalien leben. Leider währte dieser Schutz nicht lange. Aber auch die Mitgliedschaft in der NSDAP war verboten. Es gab nur heimliche „Parteigenossen“, die im Untergrund agierten. Das Buch fasst zusammen, wie es dazu kam, dass 33 junge Männer von Mitgliedern der NSDAP angeworben wurden. Hier gab es nach dem „Anschluss“ zwei Lager. Das waren die fanatischen Anhänger und auf der anderen Seite jene, die nur folgten, weil sie sich Vorteile davon erhofften. Viele interessierten sich gar nicht für Politik und mochten Hitler überhaupt nicht. Sie hatten Angst vor den Folgen, wenn sie sich öffentlich gegen den „Führer“ stellten. Dabei sahen viele bereits vor 1940 die dunklen Wolken am Horizont. Es waren die Truppen der „Braunen“, die über Österreich herfielen. Sie brachten Gewalt und Unruhen ins Land. Dabei versprach Hitler, dass das Land bald von Arbeitslosigkeit befreit wäre und alle Menschen ihren Wohlstand genießen könnten. Welch eine Farce. Hier noch ein Zitat aus dem Buch: „Er (Hitler) war ein Meister der Fassade, hinter der sich neben intellektueller Leere nur kleinbürgerlicher Hass und Niedertracht verbargen.“ Das Buch von Martin Haidinger zeigte mir einmal mehr, dass Aufklärung so wichtig ist. Darüber, was damals geschah und dass sich das jederzeit wiederholen kann. Nein, nicht alle Menschen wussten, was vor sich ging. Dass in den Konzentrationslagern gemordet und gefoltert wurde. Viele Fakten kommen erst jetzt, 80 Jahre nach Kriegsende ans Licht und das ist auch gut. Jeder Fachmann, der sich mit dem „Dritten Reich“ auseinandersetzt, hat Bewunderung verdient. Die Erinnerung muss stetig wach bleiben und kann dazu beitragen, dass diese Gräueltaten niemals wieder geschehen können.

Wie junge Menschen damals Nazis wurden

Bewertung aus Wesel am 19.03.2025

Bewertungsnummer: 2443142

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man fragt sich noch heute, wie konnten damals so viele Menschen Nazis werden. Dieses Buch hatte die österreichische Seite beschrieben und durch Zeitzeugen wurden einige Werdegänge während des NS-Regimes erzählt. Sie waren noch sehr jung und hatten von Politik fast keine Ahnung und durch Jugendgruppen kamen sie ganz schnell in das Nazi-Geflecht. Manche waren sehr naiv und lebten vorher in einer heilen Welt, in der man Sonntags in die Kirche ging. Aber es wurde auch von den Menschen berichtet, die die schlimmsten Gräueltaten begangen hatten mit den passenden Bildaufnahmen dieser Personen. Dazu gab es noch Zahlen und Fakten. Auch die katholische Kirche sowie der künstlerische Bereich wurde in dem Buch behandelt. Obwohl man sehr viel über diese schlimme Zeit weiß, ist es doch jedes Mal wieder erschreckend, darüber zu lesen oder auch in Dokumentarfilmen zu sehen. Und das schlimmste ist, dass die Menschheit anscheinend nichts daraus gelernt hat. Dieses Buch war sehr informativ, aufklärend und regte zum Nachdenken an. Fazit: Eine wichtige Aufklärung, die jeder lesen sollte.

Wie junge Menschen damals Nazis wurden

Bewertung aus Wesel am 19.03.2025
Bewertungsnummer: 2443142
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man fragt sich noch heute, wie konnten damals so viele Menschen Nazis werden. Dieses Buch hatte die österreichische Seite beschrieben und durch Zeitzeugen wurden einige Werdegänge während des NS-Regimes erzählt. Sie waren noch sehr jung und hatten von Politik fast keine Ahnung und durch Jugendgruppen kamen sie ganz schnell in das Nazi-Geflecht. Manche waren sehr naiv und lebten vorher in einer heilen Welt, in der man Sonntags in die Kirche ging. Aber es wurde auch von den Menschen berichtet, die die schlimmsten Gräueltaten begangen hatten mit den passenden Bildaufnahmen dieser Personen. Dazu gab es noch Zahlen und Fakten. Auch die katholische Kirche sowie der künstlerische Bereich wurde in dem Buch behandelt. Obwohl man sehr viel über diese schlimme Zeit weiß, ist es doch jedes Mal wieder erschreckend, darüber zu lesen oder auch in Dokumentarfilmen zu sehen. Und das schlimmste ist, dass die Menschheit anscheinend nichts daraus gelernt hat. Dieses Buch war sehr informativ, aufklärend und regte zum Nachdenken an. Fazit: Eine wichtige Aufklärung, die jeder lesen sollte.

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... und dann wurden sie Nazis.

von Martin Haidinger

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

5/5

Wie junge Menschen in Österreich Hitler sahen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie und warum konnten junge Menschen Hitler und seinen Helfern verfallen? Das ist eine Frage, die bis heute viele Geschichtsinteressierte beschäftigt. Das rabiate Gebrülle bei Reden wirkt vulgär, primitiv und abschreckend – fast lächerlich. Das martialische und militante Auftreten der Partei ebenso. Martin Haidinger lässt in seinem neuen Buch Zeitzeugen zu Wort kommen, so versteht der Leser/ die Leserin besser die damalige Zeit und die Beweggründe für Anhänger und Gegner des Nationalsozialismus. Viele der politischen und gesellschaftlichen Einstellungen der 1930er und 1940er Jahre sind und bleiben aber schwer verständlich oder nachvollziehbar. Gerade in unruhigen und turbulenten Zeiten ist der Blick zurück wichtig und hilfreich um damals begangene Fehler zu vermeiden. Demokratie ist kein Selbstläufer. (Siehe auch: Bauer, Die dunklen Jahre)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

Wie junge Menschen in Österreich Hitler sahen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie und warum konnten junge Menschen Hitler und seinen Helfern verfallen? Das ist eine Frage, die bis heute viele Geschichtsinteressierte beschäftigt. Das rabiate Gebrülle bei Reden wirkt vulgär, primitiv und abschreckend – fast lächerlich. Das martialische und militante Auftreten der Partei ebenso. Martin Haidinger lässt in seinem neuen Buch Zeitzeugen zu Wort kommen, so versteht der Leser/ die Leserin besser die damalige Zeit und die Beweggründe für Anhänger und Gegner des Nationalsozialismus. Viele der politischen und gesellschaftlichen Einstellungen der 1930er und 1940er Jahre sind und bleiben aber schwer verständlich oder nachvollziehbar. Gerade in unruhigen und turbulenten Zeiten ist der Blick zurück wichtig und hilfreich um damals begangene Fehler zu vermeiden. Demokratie ist kein Selbstläufer. (Siehe auch: Bauer, Die dunklen Jahre)

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... und dann wurden sie Nazis

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