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Produktbild: Die linke Hand der Dunkelheit
Artikelbild von Die linke Hand der Dunkelheit
Ursula K. Le Guin

1. Die linke Hand der Dunkelheit

Die linke Hand der Dunkelheit

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

366

Gesprochen von

Oliver Siebeck + weitere

Spieldauer

10 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.12.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

158

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Karen Nölle

Sprache

Deutsch

EAN

9783844935769

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

366

Gesprochen von

Spieldauer

10 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.12.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

158

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Karen Nölle

Sprache

Deutsch

EAN

9783844935769

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Einfach nur Menschen

Andreas Schulz aus Emmerich am 29.01.2023

Bewertungsnummer: 1869448

Bewertet: Buch (Paperback)

Das Buch habe ich bereits 1969 verschlungen als es unter dem Titel „Der Winterplanet“ veröffentlicht wurde. Es hat mich daher sehr gefreut, dass dieses Buch wieder aufgelegt wurde. Es gehört für mich zu den Sci-Fi - Büchern, die andere Gesellschaftsformen beschreiben und dazu anregen, die eigene Art zu leben und Beziehungen zu denken nicht als universell gegeben anzusehen. Im Gedächtnis blieb mir seit damals die Idee, wie eine Gesellschaft aussähe, die nicht auf getrennte Geschlechtern männlich/weiblich beruht. Wie nehmen die Menschen einander wahr, wenn der Ersteindruck nicht auf der Geschlechtlichkeit beruht? Wie verändern sich die emotionalen und sozialen Beziehungen der Menschen zueinander? Wie leben sie Sexualität? Existieren weiterhin Paarbeziehungen, Familien oder entwickelten sie andere Formen verbindlicher Beziehungen? Die Bewohner sind die meiste Zeit ohne Geschlecht sind, und nur zur "Kemmer". Es scheint auch so zu sein, dass die Menschen in der "Kammer" nicht wissen, welche geschlechtliche Ausprägung zur Ausprägung gelangt. So entstehen immer wieder neue Konstellationen. Zum Inhalt: Der Auftrag des Gesandten der Ekumene, Genly Ai, ist, den König von Karhide zu überzeugen, sich dem Weltenverbund anzuschließen, entwickelt sich schwierig, da sehr viel Misstrauen und Ängste vorherrschen. Genly Ai versucht über den Premiermminister, Estraven, seine wahren und friedlichen Absichten weiterzugeben, bis Estraven plötzlich des Verrats beschuldigt wird. Die Geschichte der Beziehung zwischen Genly Ai und Estraven wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Die Erzählung wird dadurch lebendig gehalten. Sehr schön und ansprechend fand ich die beiden Rückblenden in mystische Zeiten, die eine kleine Ahnung der Philosophie/ Religion/ Geschichte der Bewohner des Winterplaneten vermitteln. Mit der Rückkehr in die Heimat Estragons wird die Geschichte mit der Begegnung mit Estravens leiblichem Elter abgeschlossen. Den Ausklang bildet ein Kapitel über gethenisch Zeitrechnung. Sprache: Die Geschichte ist flüssig geschrieben, zuweilen mit für mein Empfinden sehr schönen Formulierungen: "Wenn wir hatten den Schlitten auf Schneebrücken über schmale Spalten zogen, konnten wir links und rechts in blaue Schächte und Abgründe blicken, in denen kleine, von den Kufen losgeschlagene Eisbröckchen im Fallen eine leise, zarte, weithin tönende Musik erzeugten, die klang, als schlügen Silberdrähte gegen dünne Kristallplatten." Fazit: Nach wie vor ein empfehlenswertes Buch.

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Andreas Schulz aus Emmerich am 29.01.2023
Bewertungsnummer: 1869448
Bewertet: Buch (Paperback)

Das Buch habe ich bereits 1969 verschlungen als es unter dem Titel „Der Winterplanet“ veröffentlicht wurde. Es hat mich daher sehr gefreut, dass dieses Buch wieder aufgelegt wurde. Es gehört für mich zu den Sci-Fi - Büchern, die andere Gesellschaftsformen beschreiben und dazu anregen, die eigene Art zu leben und Beziehungen zu denken nicht als universell gegeben anzusehen. Im Gedächtnis blieb mir seit damals die Idee, wie eine Gesellschaft aussähe, die nicht auf getrennte Geschlechtern männlich/weiblich beruht. Wie nehmen die Menschen einander wahr, wenn der Ersteindruck nicht auf der Geschlechtlichkeit beruht? Wie verändern sich die emotionalen und sozialen Beziehungen der Menschen zueinander? Wie leben sie Sexualität? Existieren weiterhin Paarbeziehungen, Familien oder entwickelten sie andere Formen verbindlicher Beziehungen? Die Bewohner sind die meiste Zeit ohne Geschlecht sind, und nur zur "Kemmer". Es scheint auch so zu sein, dass die Menschen in der "Kammer" nicht wissen, welche geschlechtliche Ausprägung zur Ausprägung gelangt. So entstehen immer wieder neue Konstellationen. Zum Inhalt: Der Auftrag des Gesandten der Ekumene, Genly Ai, ist, den König von Karhide zu überzeugen, sich dem Weltenverbund anzuschließen, entwickelt sich schwierig, da sehr viel Misstrauen und Ängste vorherrschen. Genly Ai versucht über den Premiermminister, Estraven, seine wahren und friedlichen Absichten weiterzugeben, bis Estraven plötzlich des Verrats beschuldigt wird. Die Geschichte der Beziehung zwischen Genly Ai und Estraven wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Die Erzählung wird dadurch lebendig gehalten. Sehr schön und ansprechend fand ich die beiden Rückblenden in mystische Zeiten, die eine kleine Ahnung der Philosophie/ Religion/ Geschichte der Bewohner des Winterplaneten vermitteln. Mit der Rückkehr in die Heimat Estragons wird die Geschichte mit der Begegnung mit Estravens leiblichem Elter abgeschlossen. Den Ausklang bildet ein Kapitel über gethenisch Zeitrechnung. Sprache: Die Geschichte ist flüssig geschrieben, zuweilen mit für mein Empfinden sehr schönen Formulierungen: "Wenn wir hatten den Schlitten auf Schneebrücken über schmale Spalten zogen, konnten wir links und rechts in blaue Schächte und Abgründe blicken, in denen kleine, von den Kufen losgeschlagene Eisbröckchen im Fallen eine leise, zarte, weithin tönende Musik erzeugten, die klang, als schlügen Silberdrähte gegen dünne Kristallplatten." Fazit: Nach wie vor ein empfehlenswertes Buch.

Klassiker neu aufgelegt

Cha aus Baden-Baden am 20.02.2023

Bewertungsnummer: 1883536

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Klappentext: Gethen ist ein Winterplanet und permanent mit Eis bedeckt. Auch die politische Lage ist alles andere als einfach: Zwischen dem Königreich Karhide und seinem Nachbarland Orgoreyn existieren starke politische Spannungen. Die Aufgabe von Genly Ai, der als terranischer Abgesandter die Bevölkerung davon überzeugen möchte, dem Weltenverbund des Ekumen beizutreten, ist also alles andere als einfach. Zumal ihm die Regeln und Konventionen vor Ort nicht vertraut sind und ihn die fehlende Zweigeschlechtlichkeit der Bewohner irritiert. Sein wichtigster Ansprechpartner ist Estraven, der Premierminister des Königs von Karhide, aber er hat keine Ahnung, ob er ihm vertrauen kann. Als Estraven des Verrats beschuldigt wird, läuft Genly Ai Gefahr, seinen wichtigsten Verbündeten zu verlieren. Er muss sich entscheiden, wo seine Loyalität liegt. Meinung: Also alleine diese Welt auf dem Winterplaneten zu entdecken, ist wahnsinnig spannend, sowohl landschaftlich, als auch politisch, vor allem aber natürlich menschlich. Zwischen den eigentlich erzählenden Kapiteln gibt es teilweise auch noch ergänzende, die Geschichten, Experimente oder andere Informationen miteinbringen, die fand ich oft besonders interessant. Das ganze Konzept der androgynen Menschen, die nur wenige Tage im Monat ein Geschlecht annehmen und die daraus resultierenden Folgen für die Gesellschaft und Sexualität, die auch thematisiert werden, fand ich extrem spannend zu verfolgen. Über diese Welt hinaus fand ich die Geschichte zwar auch spannend, aber nicht annähernd so interessant. Teilweise fand ich sie hatte auch ihre Längen, aber vor allem auch die ausführliche Betrachtung der Beziehung zwischen Genly und Estraven und deren Veränderung fand ich sehr gut gemacht. Insgesamt wirklich lesenswert, vor allem in Anbetracht des Entstehungsjahres und immer noch aktuell und einzigartig.

Klassiker neu aufgelegt

Cha aus Baden-Baden am 20.02.2023
Bewertungsnummer: 1883536
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Klappentext: Gethen ist ein Winterplanet und permanent mit Eis bedeckt. Auch die politische Lage ist alles andere als einfach: Zwischen dem Königreich Karhide und seinem Nachbarland Orgoreyn existieren starke politische Spannungen. Die Aufgabe von Genly Ai, der als terranischer Abgesandter die Bevölkerung davon überzeugen möchte, dem Weltenverbund des Ekumen beizutreten, ist also alles andere als einfach. Zumal ihm die Regeln und Konventionen vor Ort nicht vertraut sind und ihn die fehlende Zweigeschlechtlichkeit der Bewohner irritiert. Sein wichtigster Ansprechpartner ist Estraven, der Premierminister des Königs von Karhide, aber er hat keine Ahnung, ob er ihm vertrauen kann. Als Estraven des Verrats beschuldigt wird, läuft Genly Ai Gefahr, seinen wichtigsten Verbündeten zu verlieren. Er muss sich entscheiden, wo seine Loyalität liegt. Meinung: Also alleine diese Welt auf dem Winterplaneten zu entdecken, ist wahnsinnig spannend, sowohl landschaftlich, als auch politisch, vor allem aber natürlich menschlich. Zwischen den eigentlich erzählenden Kapiteln gibt es teilweise auch noch ergänzende, die Geschichten, Experimente oder andere Informationen miteinbringen, die fand ich oft besonders interessant. Das ganze Konzept der androgynen Menschen, die nur wenige Tage im Monat ein Geschlecht annehmen und die daraus resultierenden Folgen für die Gesellschaft und Sexualität, die auch thematisiert werden, fand ich extrem spannend zu verfolgen. Über diese Welt hinaus fand ich die Geschichte zwar auch spannend, aber nicht annähernd so interessant. Teilweise fand ich sie hatte auch ihre Längen, aber vor allem auch die ausführliche Betrachtung der Beziehung zwischen Genly und Estraven und deren Veränderung fand ich sehr gut gemacht. Insgesamt wirklich lesenswert, vor allem in Anbetracht des Entstehungsjahres und immer noch aktuell und einzigartig.

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