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Band 20

Westend

14

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39340

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,5/11,5/1,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel / Braun

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-323-6

Beschreibung

Rezension

Eine tolle literarische Schnitzeljagd - auch für Neueinsteiger - rhetorisch unheimlich raffiniert gebaut und durch diese Buchgestaltung und Illustrationen von Kat Menschik auch ein optisches Erlebnis. Ein wirklich tolles Buch! ("rbb radio3")
Kutscher gibt preis, wie sich vertraute Figuren (...) weiterentwickelt haben, liebevoll inszeniert von der Künstlerin Kat Menschik. Leider viel zu kurz! ("Hörzu")
"Westend" ist der dritte Gereon-Rath-Band in Kat Menschiks Reihe "Illustrierte Lieblingsbücher." (...) Herausgekommen ist Buchkunst, die Volker Kutschers Text kongenial unterstützt und verschönert. (...) Volker Kutscher macht seinen Leserinnen und Lesern mit "Westend" wirklich ein wunderbares Geschenk. Letzte lose Fäden werden aufgenommen und offene Fragen beantwortet. Bevor es dieses Buch gab, wussten wir gar nicht, wie sehr wir es uns gewünscht haben. ("NDR")
Kat Menschik ist die kongeniale Illustratorin der letzten Rath-Episode. (...) Stilistik und Farbgebung sind durchgängig, ganz wunderbar ist erneut der Leineneinband zu Band 20 von Menschiks „Lieblingsbüchern“. „Westend“ ist bestes Lesefutter für Rath-Fans und ein Augenschmaus zugleich. ("Stadtanzeiger Hamm")
»Westend« ist bestes Lesefutter für Rath-Fans und ein Augenschmaus zugleich. ("Westfälischer Anzeiger")
Das literarische Experiment ist Kutscher gelungen. Dieses Interview ist spannend wie ein Kriminalroman. ("WDR 1")
Hinreißend gestaltet von Kat Menschik. ("Die Presse")
In »Westend« verwebt Volker Kutscher Zeitgeschichte, Erinnerung und Fiktion zu einem fulminanten Abschied von seinem Kommissar – und zeigt, wie Vergangenheit nachwirkt. ("Jüdische Allgemeine")
Praliné mit doppeltem Zeitsprung! In „Westend“ lässt Volker Kutscher seinen Kommissar Gereon Rath zurückblicken, das von Kat Menschik illustrierte Buch ist ein Vergnügen für alle Fans. ("taz")
In der „Lieblingsbuchreihe“, eine der schönsten Reihen des deutschen Buchmarktes, die von der Illustratorin Kat Menschik herausgegeben und auch von ihr gestaltet wird, in unverkennbaren und doch immer ganz eigenen Bildwelten [ist] Kutscher (...) bislang der einzige Autor, der in der Reihe mehrfach vertreten ist. Hier erscheint nun auch „Westend“: sein Abschiedsgeschenk an die Leser. ("Berliner Morgenpost")

Produktdetails

Verkaufsrang

39340

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,5/11,5/1,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel / Braun

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-323-6

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Gereon Rath im spannenden Interview

Bewertung aus Quickborn am 01.10.2025

Bewertungsnummer: 2613060

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses (Hör)-Buch ist nicht nur ein Abschiedsgeschenk des Autors an die Gereon-Rath- und Volker-Kutscher-Fans, es ist eine Liebesgabe und ein kleines Meisterwerk schriftstellerischer Kunst. Als Hörer vernimmt man zusätzlich das Klacken des Recorders, das Knistern und Schleifen der Bänder, das komplett als Interview konzipierte Buch ist genial! 1973, Gereon Rath, der Kommissar, der in den 1920ern aus dem Rheinland nach Berlin kam, lebt in einem Berliner Seniorenheim. Nicht erstrebenswert, aber ihm geht es wohl ganz gut. Er hat sich mit den Preußen und den Zeiten arrangiert, ist kaum aus der Ruhe zu bringen, denkt man wenigstens. Unverhofft wird er von einem Historiker namens Hans Singer zu einem Interview gebeten. Rath gibt sich leutselig und amüsiert, aber Singer bohrt und bohrt. Rath als Unschuldslamm, das will er nicht durchgehen lassen. En passant gibt es Rückblicke auf Romane aus der Rath-Reihe, Rath wehrt alles, was ihm zu "persönlich" erscheint, vehement ab. Die Thematik der Nazis, die nach Kriegsende nicht im Gefängnis sondern auf einem Beamtenposten landeten und u. a. auch durch Adenauer vor Strafverfolgung geschützt wurden, ist für meinen Geschmack ein bisschen dick aufgetragen. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Kommt das Gespräch auf Charlotte zu sprechen, wird Rath schnell unwirsch. Warum eigentlich? Hat er etwas zu verbergen, fragt sich wahrscheinlich Singer. Für mich sehr interessant war die Beschreibung der Vorgänge nach dem Krieg, als Charlotte alias Charlie in Ostberlin mit ihrem zweiten Ehemann Böhm Fuß fasst. Warum die vermeintliche Familienidylle zerbricht, erfährt der Hörer bzw. Leser in kleinen Häppchen. Mich hat das sehr gefesselt, die Spurensuche von Singer erinnerte mich sehr an eigenen Recherchen für ein Buch über meinen Vater. Der Titel, der sich auf das Seniorenheim in Westberlin bezieht, ist etwas irreführend. Hätte ich die Wahl gehabt, wäre es vielleicht "Pankow" geworden oder "Ossietzkystraße 27". Ich werde das Hörbuch jedenfalls noch einmal hören, es gefällt mir außerordentlich gut. Tatsächlich war es mir viel zu kurz, ich hätte gerne noch weiter zugehört. Also: Lese- und Hörempfehlung. Und als Idee, das wäre auch ein tolles Theaterstück!

Gereon Rath im spannenden Interview

Bewertung aus Quickborn am 01.10.2025
Bewertungsnummer: 2613060
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses (Hör)-Buch ist nicht nur ein Abschiedsgeschenk des Autors an die Gereon-Rath- und Volker-Kutscher-Fans, es ist eine Liebesgabe und ein kleines Meisterwerk schriftstellerischer Kunst. Als Hörer vernimmt man zusätzlich das Klacken des Recorders, das Knistern und Schleifen der Bänder, das komplett als Interview konzipierte Buch ist genial! 1973, Gereon Rath, der Kommissar, der in den 1920ern aus dem Rheinland nach Berlin kam, lebt in einem Berliner Seniorenheim. Nicht erstrebenswert, aber ihm geht es wohl ganz gut. Er hat sich mit den Preußen und den Zeiten arrangiert, ist kaum aus der Ruhe zu bringen, denkt man wenigstens. Unverhofft wird er von einem Historiker namens Hans Singer zu einem Interview gebeten. Rath gibt sich leutselig und amüsiert, aber Singer bohrt und bohrt. Rath als Unschuldslamm, das will er nicht durchgehen lassen. En passant gibt es Rückblicke auf Romane aus der Rath-Reihe, Rath wehrt alles, was ihm zu "persönlich" erscheint, vehement ab. Die Thematik der Nazis, die nach Kriegsende nicht im Gefängnis sondern auf einem Beamtenposten landeten und u. a. auch durch Adenauer vor Strafverfolgung geschützt wurden, ist für meinen Geschmack ein bisschen dick aufgetragen. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Kommt das Gespräch auf Charlotte zu sprechen, wird Rath schnell unwirsch. Warum eigentlich? Hat er etwas zu verbergen, fragt sich wahrscheinlich Singer. Für mich sehr interessant war die Beschreibung der Vorgänge nach dem Krieg, als Charlotte alias Charlie in Ostberlin mit ihrem zweiten Ehemann Böhm Fuß fasst. Warum die vermeintliche Familienidylle zerbricht, erfährt der Hörer bzw. Leser in kleinen Häppchen. Mich hat das sehr gefesselt, die Spurensuche von Singer erinnerte mich sehr an eigenen Recherchen für ein Buch über meinen Vater. Der Titel, der sich auf das Seniorenheim in Westberlin bezieht, ist etwas irreführend. Hätte ich die Wahl gehabt, wäre es vielleicht "Pankow" geworden oder "Ossietzkystraße 27". Ich werde das Hörbuch jedenfalls noch einmal hören, es gefällt mir außerordentlich gut. Tatsächlich war es mir viel zu kurz, ich hätte gerne noch weiter zugehört. Also: Lese- und Hörempfehlung. Und als Idee, das wäre auch ein tolles Theaterstück!

Alte Wunden, neue Wahrheiten – Kutscher dreht auf

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 12.09.2025

Bewertungsnummer: 2594563

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kein Krimi, sondern ein Zeitreise-Dauerfeuer, das so lässig wie gnadenlos durch die Jahrzehnte ballert. Volker Kutscher zieht hier keine Nummer mehr mit dem alten Kommissar Rath, er zieht gleich den Vorhang zur großen Lebensbeichte. Und das funktioniert erstaunlich gut – wie ein Tonbandgerät, das noch knarzt, aber dafür mehr Wahrheit liefert als jede Hochglanz-Doku. Die Mischung aus Interview, Erinnerungen und unterschwelliger Bedrohung ist ein echter Lesetrip. Da sitzt man plötzlich mit im Seniorenheim, hört die Stimme von Gereon Rath, spürt die Kälte des Altenheims und gleichzeitig die Hitze der Vergangenheit. 1931, 1953, 1973 – alles verknüpft, alles voller Fallstricke. Hier gibt es kein einfaches „damals war’s“, sondern einen Strudel aus Rache, Verrat und Schweigen. Besonders genial: Kat Menschiks Illustrationen, die wie kleine Schockmomente aus der Geschichte springen. Man klappt eine Seite auf und zack – Bild im Kopf, Atmosphäre verstärkt, fast schon ein visuelles Echo der Worte. Das Ganze liest sich wie ein Mix aus Geschichtsstunde und Thriller, garniert mit dieser typisch lakonischen Kutscher-Sprache, die nie übertreibt und trotzdem alles trifft. Kein Actiongeballer, sondern subtile Spannung, die nachhallt. Manchmal sitzt man da, schmunzelt über eine trockene Bemerkung, und im nächsten Moment zieht’s einem den Magen zusammen. Kurzum: Westend ist kein netter Nachschlag für Fans, sondern ein eigenständiges Biest, das noch einmal zeigt, wie viel Tiefe in Gereon Rath steckt. Keine Nostalgie-Show, sondern ein literarischer Schlagabtausch mit der Geschichte – und mit dem eigenen Gewissen. Hut ab, das ist kein Buch für nebenbei, sondern eins, das im Kopf bleibt.

Alte Wunden, neue Wahrheiten – Kutscher dreht auf

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 12.09.2025
Bewertungsnummer: 2594563
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kein Krimi, sondern ein Zeitreise-Dauerfeuer, das so lässig wie gnadenlos durch die Jahrzehnte ballert. Volker Kutscher zieht hier keine Nummer mehr mit dem alten Kommissar Rath, er zieht gleich den Vorhang zur großen Lebensbeichte. Und das funktioniert erstaunlich gut – wie ein Tonbandgerät, das noch knarzt, aber dafür mehr Wahrheit liefert als jede Hochglanz-Doku. Die Mischung aus Interview, Erinnerungen und unterschwelliger Bedrohung ist ein echter Lesetrip. Da sitzt man plötzlich mit im Seniorenheim, hört die Stimme von Gereon Rath, spürt die Kälte des Altenheims und gleichzeitig die Hitze der Vergangenheit. 1931, 1953, 1973 – alles verknüpft, alles voller Fallstricke. Hier gibt es kein einfaches „damals war’s“, sondern einen Strudel aus Rache, Verrat und Schweigen. Besonders genial: Kat Menschiks Illustrationen, die wie kleine Schockmomente aus der Geschichte springen. Man klappt eine Seite auf und zack – Bild im Kopf, Atmosphäre verstärkt, fast schon ein visuelles Echo der Worte. Das Ganze liest sich wie ein Mix aus Geschichtsstunde und Thriller, garniert mit dieser typisch lakonischen Kutscher-Sprache, die nie übertreibt und trotzdem alles trifft. Kein Actiongeballer, sondern subtile Spannung, die nachhallt. Manchmal sitzt man da, schmunzelt über eine trockene Bemerkung, und im nächsten Moment zieht’s einem den Magen zusammen. Kurzum: Westend ist kein netter Nachschlag für Fans, sondern ein eigenständiges Biest, das noch einmal zeigt, wie viel Tiefe in Gereon Rath steckt. Keine Nostalgie-Show, sondern ein literarischer Schlagabtausch mit der Geschichte – und mit dem eigenen Gewissen. Hut ab, das ist kein Buch für nebenbei, sondern eins, das im Kopf bleibt.

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