Produktbild: Dorf im Himmel

Dorf im Himmel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.04.2025

Herausgeber

Steven Wyss

Verlag

Limmat

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/1,4 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Auflage

1

Originaltitel

Terre du ciel

Übersetzt von

Steven Wyss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03926-084-3

Beschreibung

Rezension

«Die Sprache von Ramuz ist spektakulär, die wechselnden Stile, die fragmentarische Struktur. Dieses wagemutige Erzählen begeistert mich immer wieder neu.» Peter Stamm

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.04.2025

Herausgeber

Steven Wyss

Verlag

Limmat

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/1,4 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Auflage

1

Originaltitel

Terre du ciel

Übersetzt von

Steven Wyss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03926-084-3

EU-Ansprechpartner

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung
Postfach 2021
37010 Göttingen
DE
info@gva-verlage.de

Herstelleradresse

Limmat Verlag AG
Quellenstrasse 25
8031 Zürich
CH
mail@limmatverlag.ch

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  • drawe

    aus Landau

    4/5

    24.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die Relativität des Glücks

    Mein Lese-Eindruck: „Da standen diejenigen, die gerufen wurden, aus ihren Gräbern auf“. Mit diesem Satz voller Pathos, voller Rhythmus und alttestamentarischem Anklang wird der Leser eingestimmt auf diesen Roman aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. „Dreihundert von den Tausenden, die gewesen waren“ werden zurückgeführt in ein neues Leben, in dem es keine Krankheiten, keine Armut, keine Not, keinen Streit und keine Sorgen mehr gibt. Der Kriegsversehrte hat sein Bein wieder, die Großmutter ihre geliebte Enkelin, die Kindsmörderin wieder ihr Kind. Auch das Bergdorf, in das sie wieder einziehen, ist ihres und doch nicht ihres: die Häuser sind wie neu, sie verfallen nicht im Unterschied zum alten Leben, „in dem nichts Bestand hatte“. Der Tag besteht nicht mehr aus Arbeit und Plackerei, sondern jeder kann seinen Vorlieben nachgehen. Das alte Leben sei gegen die Natur gewesen, erkennen die Menschen: „Gegen die Tiere, gegen die Menschen, alle einander feind, neidisch aufeinander und ständig im Krieg gegeneinander, sodass man ... sich ständig verteidigen musste, und man war nur damit beschäftigt, nicht selbst zerstört zu werden.» Auch die Zeit gibt es nicht mehr, was der Autor durch eine eigenwillige Verwendung der Erzählzeiten deutlich macht. Ein paradiesischer Zustand! So sieht das Glück aus. Aber was ist, wenn man sich an das Glück gewöhnt? Die Vollkommenheit zum Normalen wird? Wenn die Freude der Überraschung fehlt? Wenn das Paradies langweilig wird? In apokalyptischen und sprachgewaltigen Bildern zeigt der Autor die Bedrohung einer vermeintlichen Idylle. Und an diesem Punkt erhält die Handlung Gleichnischarakter und Aktualität. Was ist Glück? Und was ist mit denjenigen, an „die man nicht mehr dachte?“ Ein Buch, das seine Leser beeindruckt und nachdenklich zurücklässt.

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