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Daily Soap

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/2,6 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Terracotta / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5062-4

Beschreibung

Rezension

»Anders als so viele zur Selbstprovinzialisierung neigende, aber in städtischen Altbauwohnungen lebende Schriftsteller ihrer Generation, verkriecht sie sich erzählerisch nicht in irgendwelchen Berglandschaften. Solcherlei Betulichkeit wird in Osagiobares Daily Soap pointensicher entlarvt.« Timo Posselt, DIE ZEIT, 30.11.2025 ("Die ZEIT")
»Mit Wortwitz überrrascht Osagiobare auf jeder Seite, eröffnet neue Kapitel und folgt ihren Figuren auf Schritt und Tritt, die wiederum anderen folgen... Wie nebenbei verhandelt sie Themen wie Sucht, Kunst und Pornografie sowie Migration.« Antonia Barboric, Die Presse am Sonntag, 08.06.2025 ("Die Presse")
»Dieser Debütroman erzählt rasant Themen wie Rassismus, Affären und Medienmechanismen. Nora Osagiobares 'Daily Soap' ist einfallsreich, hat Biss und ist ein wildes Lesevergnügen.« Nina Wolf, SWR 2 Lesenswert Magazin, 18.04.2025 ("SWR 2 lesenswert Magazin")
»Fulminant, knallhart und komisch. Eine raffinierte Satire über Alltagsrassismus, Sexismus, Alkoholismus und die ganze Heuchelei drum herum… Klug und erfindungsreich entlarvt Osagiobare die Zürcher Gesellschaft, die universalgültig ist für die weiße, spätkapitalistische Welt. Fußnoten und absurde erfundene Institutionen wie das BARACK entfalten einen Witz, der oft im Halse stecken bleibt, genial!« 3sat Kulturzeit von der Leipziger Buchmesse, 28.03.2025 ("3sat Kulturzeit")
»Ein packender Mix aus Humor, Realismus und scharfer Gesellschaftskritik. Toll!« Johanna von Festenberg, ELLE, 27.03.2025 ("ELLE")
»Wie eine Wundertüte - da knallt's! 'Daily Soap' macht einen nachdenklich und ist gleichzeitig unterhaltsam - das ist eigentlich das Optimum von einem Buch.« Katja Schönherr, SRF 1 Buchzeichen, 11.03.2025 ("SRF Buchzeichen")
»Ein überraschendes, satirisch-witziges Debüt über Alltagsrassismus, Privilegien und sexuelle Anziehung. So lässig wie furchtlos schreibt Nora Osagiobare über Herkunftshürden und gescheiterte Beziehungen. Für Leserinnen, die mehr wollen, als nur ein bisschen ausspannen.« Claudia Ten Hoevel, emotion Buchspezial, März 2025 ("emotion")
»Ungeheuer leichtfüssig (...) Die wohl aufregendste Neuerscheinung, die der Schweizer Buchmarkt derzeit anbietet (...) Es handelt sich um Nora Osagiobares Debütroman. Und, wie gesagt, er knallt.« Thomas Studer, CH Media, 03.03.2025 ("CH Media")
»Nora Osagiobare nutzt das Format der Seifenoper, um unsere Gegenwart zu sezieren und zu kommentieren (...) Arm und Reich, schwarz und weiss, Klischee und Racial Profiling prallen mit viel Humor aufeinander.« Philine Erni, Bluewin, Swissinfo, Südostschweiz, 28.02.2025 ("Bluewin")
»In ihrem klugen und fulminanten Debüt 'Daily Soap' verpackt die Züricher Autorin Nora Osagiobare ihre Kritik an der Schweizer Gesellschaft in den Look-and-Feel einer Seifenoper. Arm und Reich, schwarz und weiss, Klischee und Racial Profiling prallen darin mit viel Humor aufeinander.« Philine Erni, SDA, 23.02.2025 ("sda")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/2,6 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Terracotta / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5062-4

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Eine gelungene Satire!

ancla_books4life aus Schwerte am 23.02.2026

Bewertungsnummer: 3056138

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

**** Mein Eindruck **** Der Titel des Buches hat bei mir schon Neugierde geschürt und spätestens beim Aufschlagen des Personenregisters wusste ich, dass das ein besonderes Buch wird. Sowas eintöniges kann tatsächlich voller Zynismus stecken. Schaut es euch unbedingt an! Der Inhalt des Buches ist on Point, zeitgenössisch, nah an unserer Gesellschaft und voller Kritik und Meinung, ohne dabei unsympathisch daherzukommen. Die Art der Erzählung weiß anzuregen und zu überzeugen. Sprachlich ist das Buch ein wahres Highlight! Bereits die erste Seite zeigt das Potential und in diesem Stile geht es durchweg weiter. Hier muss man sich einfach unterhalten fühlen. Mein persönliches Highlight ist der gesamte Stil des Buches: zynische und doch auch voller Botschaft steckende Erzählpassagen und Dialoge ohne das lästige „fragte sie“ und „sagte er“. Hier steht einfach nur der Name und dann kommt das Gespräch, ein Stil den ich schon bei Caroline Wahl feierte und auch hier passt das ganz und gar zusammen. Und ja, der Titel passt wie Faust aufs Auge. Ich kann von solch einer Art Buch nicht genug bekommen. Authentisch, anders und mit tragendem Inhalt! **** Empfehlung? **** Dieses Buch ist wie eine Daily Soap - aber zu der Zeit, wo das Ganze noch neu, erfrischend und aufregend war! Lest es unbedingt, wenn ihr lachen wollt und eine offenkundige Sicht auf unsere heutige Gesellschaft erleben wollt.

Eine gelungene Satire!

ancla_books4life aus Schwerte am 23.02.2026
Bewertungsnummer: 3056138
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

**** Mein Eindruck **** Der Titel des Buches hat bei mir schon Neugierde geschürt und spätestens beim Aufschlagen des Personenregisters wusste ich, dass das ein besonderes Buch wird. Sowas eintöniges kann tatsächlich voller Zynismus stecken. Schaut es euch unbedingt an! Der Inhalt des Buches ist on Point, zeitgenössisch, nah an unserer Gesellschaft und voller Kritik und Meinung, ohne dabei unsympathisch daherzukommen. Die Art der Erzählung weiß anzuregen und zu überzeugen. Sprachlich ist das Buch ein wahres Highlight! Bereits die erste Seite zeigt das Potential und in diesem Stile geht es durchweg weiter. Hier muss man sich einfach unterhalten fühlen. Mein persönliches Highlight ist der gesamte Stil des Buches: zynische und doch auch voller Botschaft steckende Erzählpassagen und Dialoge ohne das lästige „fragte sie“ und „sagte er“. Hier steht einfach nur der Name und dann kommt das Gespräch, ein Stil den ich schon bei Caroline Wahl feierte und auch hier passt das ganz und gar zusammen. Und ja, der Titel passt wie Faust aufs Auge. Ich kann von solch einer Art Buch nicht genug bekommen. Authentisch, anders und mit tragendem Inhalt! **** Empfehlung? **** Dieses Buch ist wie eine Daily Soap - aber zu der Zeit, wo das Ganze noch neu, erfrischend und aufregend war! Lest es unbedingt, wenn ihr lachen wollt und eine offenkundige Sicht auf unsere heutige Gesellschaft erleben wollt.

Widerstand mit Witz

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 24.05.2025

Bewertungsnummer: 2498296

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nora Osagiobare hat mit Daily Soap einen literarischen Coup gelandet: einen Roman, der nicht nur bitterböse und blitzgescheit, sondern auch radikal gegenwärtig ist. Was auf den ersten Blick wie eine locker-leichte Satire wirkt, entpuppt sich als messerscharfe Gesellschaftsanalyse mit maximalem Unterhaltungswert – ein echter page-turner mit Haltung. Im Zentrum steht Toni – eine Schwarze Frau in der Schweiz, deren Hautton die Behörden liebevoll mit „Cappuccino Macchiato, serviert an einem lauen Novemberabend in Sri Lanka“ kategorisieren. Klingt absurd? Ist es auch – und genau das ist der Punkt. Osagiobare deckt in jedem Satz auf, wie tief Rassismus, Mikroaggressionen und Exotisierungsfantasien in der sogenannten Normalität verankert sind. Tonis Leben ist ein täglicher Spießrutenlauf zwischen strukturellem Ausschluss, familiärem Irrsinn und Kopfschmerzen, die vielleicht mehr sind als nur medizinisch erklärbar. Parallel läuft der zweite Handlungsstrang: Ein gutbürgerliches Unternehmen wird durch einen Rassismus-Shitstorm aus dem neoliberalen Himmel geholt und beschließt – völlig ironiefrei – eine Reality-Show mit Schwarzen Protagonist:innen zu produzieren, um sich reinzuwaschen. Was sich daraus entspinnt, ist ein herrlich groteskes Panoptikum medialer Selbstinszenierung, performativer Antirassismus-Kampagnen und kolonialer Denkmuster im neuen Gewand. Wer glaubt, Kapitalismus und „Diversity“ seien versöhnbar, wird hier mit Stil und Schmackes eines Besseren belehrt. Was Daily Soap so besonders macht, ist Osagiobares Sprachkunst: Jede Zeile sitzt, jeder Seitenhieb trifft – und zwar dort, wo es wehtut. Ihr Ton ist gleichzeitig rotzig und verletzlich, ihr Humor so präzise wie entlarvend. Sie schreibt mit einer Haltung, die sich nie anbiedert, sondern konsequent von unten, von der Seite, aus der Erfahrung der Marginalisierten erzählt. Dabei gelingt ihr das Kunststück, sowohl wütend als auch verspielt, melancholisch wie überdreht zu sein – eben genau so wie eine gute Daily Soap: voller Drama, Intrige, Chaos, aber mit Substanz. Und ja – diese Geschichte hat Tiefe. Die Familiengeschichten, die Osagiobare erzählt, sind schrill und voller Absurditäten, aber sie bleiben nie bloß Karikaturen. Sie sind durchzogen von Fragen nach Zugehörigkeit, Identität, Entfremdung und Nähe – verpackt in popkulturellen Referenzen, feministischen Verweisen und einem Bewusstsein dafür, dass persönliche Geschichten immer auch politisch sind. Fazit:. Eine literarische Watsche für alle, die immer noch glauben, Rassismus sei ein Einzelfall oder Humor könne nicht politisch sein. Osagiobare führt uns durch einen absurden Spiegelkabinettstaat, der unsere Welt erschreckend genau abbildet – und dabei so unterhaltsam ist, dass man erst beim Lachen merkt, wie sehr es brennt. Wild und wahnsinnig gut – unbedingt lesen.

Widerstand mit Witz

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 24.05.2025
Bewertungsnummer: 2498296
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nora Osagiobare hat mit Daily Soap einen literarischen Coup gelandet: einen Roman, der nicht nur bitterböse und blitzgescheit, sondern auch radikal gegenwärtig ist. Was auf den ersten Blick wie eine locker-leichte Satire wirkt, entpuppt sich als messerscharfe Gesellschaftsanalyse mit maximalem Unterhaltungswert – ein echter page-turner mit Haltung. Im Zentrum steht Toni – eine Schwarze Frau in der Schweiz, deren Hautton die Behörden liebevoll mit „Cappuccino Macchiato, serviert an einem lauen Novemberabend in Sri Lanka“ kategorisieren. Klingt absurd? Ist es auch – und genau das ist der Punkt. Osagiobare deckt in jedem Satz auf, wie tief Rassismus, Mikroaggressionen und Exotisierungsfantasien in der sogenannten Normalität verankert sind. Tonis Leben ist ein täglicher Spießrutenlauf zwischen strukturellem Ausschluss, familiärem Irrsinn und Kopfschmerzen, die vielleicht mehr sind als nur medizinisch erklärbar. Parallel läuft der zweite Handlungsstrang: Ein gutbürgerliches Unternehmen wird durch einen Rassismus-Shitstorm aus dem neoliberalen Himmel geholt und beschließt – völlig ironiefrei – eine Reality-Show mit Schwarzen Protagonist:innen zu produzieren, um sich reinzuwaschen. Was sich daraus entspinnt, ist ein herrlich groteskes Panoptikum medialer Selbstinszenierung, performativer Antirassismus-Kampagnen und kolonialer Denkmuster im neuen Gewand. Wer glaubt, Kapitalismus und „Diversity“ seien versöhnbar, wird hier mit Stil und Schmackes eines Besseren belehrt. Was Daily Soap so besonders macht, ist Osagiobares Sprachkunst: Jede Zeile sitzt, jeder Seitenhieb trifft – und zwar dort, wo es wehtut. Ihr Ton ist gleichzeitig rotzig und verletzlich, ihr Humor so präzise wie entlarvend. Sie schreibt mit einer Haltung, die sich nie anbiedert, sondern konsequent von unten, von der Seite, aus der Erfahrung der Marginalisierten erzählt. Dabei gelingt ihr das Kunststück, sowohl wütend als auch verspielt, melancholisch wie überdreht zu sein – eben genau so wie eine gute Daily Soap: voller Drama, Intrige, Chaos, aber mit Substanz. Und ja – diese Geschichte hat Tiefe. Die Familiengeschichten, die Osagiobare erzählt, sind schrill und voller Absurditäten, aber sie bleiben nie bloß Karikaturen. Sie sind durchzogen von Fragen nach Zugehörigkeit, Identität, Entfremdung und Nähe – verpackt in popkulturellen Referenzen, feministischen Verweisen und einem Bewusstsein dafür, dass persönliche Geschichten immer auch politisch sind. Fazit:. Eine literarische Watsche für alle, die immer noch glauben, Rassismus sei ein Einzelfall oder Humor könne nicht politisch sein. Osagiobare führt uns durch einen absurden Spiegelkabinettstaat, der unsere Welt erschreckend genau abbildet – und dabei so unterhaltsam ist, dass man erst beim Lachen merkt, wie sehr es brennt. Wild und wahnsinnig gut – unbedingt lesen.

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