Produktbild: Das Haus am Ende der Welt

Das Haus am Ende der Welt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Missing Person + weitere

Erscheinungsdatum

19.02.2025

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/13,7/4,2 cm

Gewicht

609 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869509-6-5

Beschreibung

Rezension

„Katrin Faludi ist eine Meisterin des atmosphärischen Schreibens. Sie erzeugt von Anfang an eine intensive Spannung, die sich durch den ganzen Roman zieht. Man folgt ihren Figuren selbst dann atemlos, wenn diese gerade reglos auf einem Steg sitzen.“ Verena Linde, Autorin und Redakteurin bei Gruner + Jahr

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Missing Person
  • Found Family
  • Secret Identity

Erscheinungsdatum

19.02.2025

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/13,7/4,2 cm

Gewicht

609 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869509-6-5

Herstelleradresse

Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • gerdys_buecher.reich

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman vom Feinsten

    Autorin: Katrin Faludi Verlag: Gerth Medien 2025 Print: 432 Seiten Perspektive: 2 POVs (Ich-&Erzähler) 5/5 Sternen Was zum Kuckuck hat sie mit den ganzen Kieferzapfen vor??? Diese Frage ging mir nach einem Kaffeedate mit der Autorin auf der FBM, bei dem sie von ihrer Geschichte erzählte, nicht mehr aus dem Kopf und das Buch rutschte ganz nach oben auf dem SuB. Ich hab die Antwort gefunden, wenn ihr sie auch wissen wollt schnappt euch das Ding! Inhalt: Nach einem Reitunfall wacht Mai auf und weiß nicht mehr, wer sie ist und wohin sie gehört. In einer spontanen Aktion fliegt sie nach Finnland und versucht, ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Henning, ihr Ziehvater, ist daraufhin gezwungen, ihr hinterherzureisen. Doch sie zurückzuholen ist nicht so einfach wie gedacht und das liebe und angepasste Kind wieder in die Spur zu bekommen, ist keine leichte Aufgabe. Denn für alle heißt es, ehrlich zu werden, zu Fehlern zu stehen und um Vergebung zu bitten. Über die Protas: Henning: Dieser Mann ist in einer schwierigen Familienkonstellation aufgewachsen, erdrückt von Schuldgefühlen, und mit der Ansicht, alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Dadurch verliert er mehrere wichtige Personen in seinem Leben. So gut er kann, versucht er ein guter Vater für Mai zu sein. Leider erkennt er erst spät, dass er ohne Heilung auch andere verletzt, die er eigentlich liebt. Mai: Die 15-Jährige war für mich zunächst nicht ganz greifbar, auch wenn mir gleich klar war, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Ihr Verhalten ist oftmals nicht nachvollziehbar und irrational, was für einen Teenager, der sich auf Identitätssuche befindet, wohl aber nicht untypisch ist. Im Laufe der Geschichte habe ich mit ihr gelitten und für sie geweint. Janne: Die Pastorin. Sie war mMn mehr als nur eine Nebenfigur. Ihre Auftritte und Beiträge waren humorvoll, ehrlich und tiefsinnig. Sie nimmt dem Glauben jede Schwere oder Unnahbarkeit und lädt offen zu einem Einlassen auf Gott ein. Das mochte ich: - Spannung wurde konstant hochgehalten, was vor allem durch die wechselnden Zeitebenen und verschiedenen POVs geschah - Die verschiedenen Sichtweisen und Erzählperspektiven. Ich fand es sehr interessant, Henning aus der Ich-Perspektive zu erleben, mich in den Kopf des Mannes hineinzubegeben und seine Wahrnehmung der Geschehnisse nachzuverfolgen, Mai dagegen von außen anzuschauen. - Der Humor, der immer wieder durchblitzt - Beschreibungen der finnisch-russischen Grenzregion Das habe ich für mich mitgenommen: Geheimnisse, die man hütet, weil man glaubt, andere dadurch vor Leid zu bewahren, richten oftmals großen Schaden an. Die Wahrheit ist vielleicht schmerzhaft, doch gleichzeitig auch heilsam, wenn man bereit ist, sich ihr schonungslos und ehrlich zu stellen. Das mochte ich nicht so: Die Sprache war für einen Roman im christlichen Bereich teilweise etwas derb, passte aber absolut zur Geschichte und zur Alltagsrealität. Deshalb ist es kein Kritikpunkt, sondern nur ein Hinweis für diejenigen, die darauf achten. Unverständnis hatte ich aber Hennings Vater gegenüber. Dieser Mann schien ja irgendwie gläubig, doch sein ganzes Verhalten seiner Familie gegenüber war hartherzig. Schade, wenn Menschen durch ihr Verhalten so ein schlechtes Bild von Gott, dem Vater, abgeben und anstelle von Segen und Frieden, Streit säen. Da hätte ich mir tatsächlich noch gern einen etwas anderen Ausgang mit ihm gewünscht. Fazit: Das Haus am Ende der Welt hat mich wirklich überrascht. Es war so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Auf Kosten meines Schlafes, aber egal. Die Geschichte ist tiefgründig und atmosphärisch geschrieben. Sie findet im Hier und Jetzt und doch auch in der Vergangenheit statt. Sie birgt tiefe Dunkelheit, die aber durch Gottes Licht erhellt werden kann. Eine wundervolle Geschichte. Eine Empfehlung für alle, die sich gern auch mal an schwerere, düstere oder kontroverse Themen in Büchern heranwagen.

  • Bewertung

    5/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Schreibstil und spannende Wendungen

    Katrin Faludis Schreibstil hat mich sofort abgeholt, das Buch ist durchgängig spannend mit vielen tollen Wendungen und Enthüllungen, die ich teilweise überhaupt nicht habe kommen sehen. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war das Ende. Das war mir zu knapp. Ich fand, dass die Charakterentwicklung noch nicht abgeschlossen war und hätte mir da ein paar Kapitel mehr gewünscht

  • Wolkenspiel

    aus Stuttgart

    5/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd, heftig und mit vielen Wendungen

    Ein Reitunfall reißt Mai aus ihrem Alltag heraus und lässt in ihr Fragen nach der eigenen Vergangenheit aufkommen. In Finnland macht sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft, nach Geborgenheit, Angenommensein und sich selbst. Ihr Vater Henning reist hinterher und versucht wieder an sie heranzukommen. Aber Mai rebelliert, ist innerlich zerrissen. Und doch scheint alles in ihr nach Hilfe zu schreien, eine Lösung und inneren Frieden zu finden. Die Handlung ist vielschichtig und vor allem zu Beginn gilt es die zunächst scheinbar vielen Figuren für sich zu sortieren. Einige finnische Vokabeln habe ich während des Lesens nachgeschlagen, was mir zum Verständnis sehr geholfen hat. Da hätte ich mich über einen kleinen Glossar im Anhang gefreut. Aber die Geschichte fesselt, will gelesen werden und zieht in ihren Bann. Der Roman handelt größtenteils in der Gegenwart und wird im Wechsel aus den beiden Sichten der Hauptprotagonisten erzählt. Immer wieder gibt es Rückblicke, die dankenswerterweise in einer anderen Schriftart geschrieben sind. Dadurch ist es leichter einzuordnen. Katrin Faludi schafft es perfekt, dass diese Rückblicke und die Gegenwart einander ergänzen und unterstützen. Auch der Schreibstil ist packend und als Leser will man einfach zügig weiterlesen, um zu erfahren, wie die Situation so verfahren werden konnte. Was ist im Leben dieser Menschen so schiefgelaufen? Wo sind die Verbindungen? Immer wieder gibt es unverhergesehene Wendungen und an manchen Stellen hat es mich innerlich zerrissen, was einige Menschen ertragen müssen. In all dem gibt es aber auch die Frage nach der eigenen Schuld und der Möglichkeit der Vergebung. Meine heimliche Lieblingsperson ist Janne, eine Pastorin, die immer wieder mal kurz in Erscheinung tritt und mir unglaublich gut gefällt. Über sie und ihre Geschichte würde ich gerne noch mehr lesen. Auch ihren Humor bringt Katrin Faludi in einzelnen Formulierungen ein, z.B. in der Beschreibung der Kardashian-Villa, dem Hühnerstall oder der „optischen Messerstecherei“, wenn Blicke töten könnten. „Das Haus am Ende der Welt“ ist ein komplexer und fesselnder Roman, der heftige Themen anpackt und auch nach dem Lesen noch nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    dramatische und spannende Familiengeschichte

    Eine spannende und bewegende Familiengeschichte, welche dich an die finnische/russische Grenze entführt. Am Anfang hatte ich etwas Mühe zum mich in der Geschichte zu orientieren. Aber dann hat sie mich so richtig gepackt. Nach einem schweren Reitunfall scheint für Mai nichts mehr so zu sein, wie es mal war. Ihr kamen verblasste Erinnerungen von ihrer früheren Familie in den Sinn, welche sie vergessen sollte. Ein Land, das mal ihre Heimat war und das sie nicht mehr ihr Zuhause nennen durfte. Sie kann nicht anders, als ihrer inneren Sehnsucht zu folgen. Somit findet sie sich in Finnland wieder. Was sie dort erfährt, hätte sie sich nicht mal in ihrem schlimmsten Alptraum vorstellen können. Henning, ihr Vater, ist total aufgelöst, als Mai plötzlich verschwunden ist. Er reist ihr nach und muss sich nun seiner Vergangenheit stellen. Die Geschichte wird von der Gegenwart erzählt. Immer wieder gibt es Rückblicke, und so wird die Geschichte langsam aufgerollt. Eine Protagonistin, welche mir besonders auffiel, war Emilia. Sie wirkte unnahbar und kratzbürstig. Aber ich bewunderte ihre Stärke und ihren Mut. Eine aussergewöhnliche Persönlichkeit, welche wahrscheinlich von allen am meisten Opferbereitschaft zeigte und in einer unmöglichen und grauenvollen Situation noch fähig war zu lieben. Katrin hat eine besondere Fähigkeit, Geschichte und Charaktere lebendig zu erzählen. Ich war noch nie in dieser Gegend und trotzdem konnte ich mich so gut in diese atemberaubende, finnische Welt versetzen lassen. Diese Ruhe und Stille, das verlassene und auch etwas düstere Gefühl kamen bei mir als Leserin definitiv an. Die Charaktere sind facettenreich und haben eine Tiefe. Beim Lesen merkte ich richtig, wie die Personen lebendig wurden und ihre eigene Geschichte erzählten. Auch die Charakterentwicklung fand ich sehr schön, besonders bei einem, der für mich den grössten Wandel durchgemacht hat. Obwohl die Geschichte sehr dramatisch und aufwühlend ist, streut Katrin genau an den richtigen Stellen eine Prise Humor. Das hat es ein wenig aufgelockert, ohne den Ernst aus der ganzen Geschichte zu nehmen. Ich fand es toll, wie am Ende der Anfang von der Geschichte nochmal aufgegriffen wurde. Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Jakobus. 5.16 Dieser Vers ist eine der Kernaussagen der Geschichte. Und ja, Heilung geschieht da, wo eine Bereitschaft für Vergebung ist. Falls du für die anstehenden Sommerferien noch ein spannendes Buch mit Tiefe suchst, kann ich dir dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

  • Birgit E

    5/5

    19.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von außen gesehen ist das…

    Von außen gesehen ist das Buch ein Hingucker, mit dem Kompass und der Bibel abgebildet passend zum Untertitel. Die inhaltlich-grafische Aufbereitung ist schön übersichtlich gestaltet: die Impulsnummerierung und die Bibeltexte sind ansprechend farblich hervorgehoben und abgesetzt. Inhaltlich kann man einen roten Faden daran erkennen, dass die Impulse thematisch mit Gott/ Jesus anfangen, mit dem „Leben mit Gott im Alltag“ weitermachen und über die „christliche Gemeinschaft“ und mit dem „Wiederkommen Jesu“ enden. Der Autor verwendet überwiegend Verse aus dem Neuen Testament, mal gut, mal weniger bekannte Bibelstellen. Für mich war es interessant, dass Daniel Melui bei vielen alttestamentlichen Stellen einen Bezug zu Jesus und dem neuen Testament herleitet. Es gab für mich manchen neuen Gedanken oder Auslegung zu bekannten Versen, die mir eine andere Sichtweise nahebrachten. Am Ende vieler Andachten stellt der Autor Fragen zur Selbstreflektion, was mir gut gefiel. Allerdings verwendet Daniel Melui einen Sprachstil, der auf mich etwas „altbacken“ wirkte und manche Andacht war für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich. Ich fände es gut, wenn die einzelnen Bibelstellen in einem Register am Ende oder beim Inhaltsverzeichnis dabei aufgelistet wären, um einen Impuls zu einem bestimmten Bibelvers leichter wiederzufinden. Wer ein Andachtsbuch mit guten Impulsen sucht und sich nicht an dem Sprachstil stört, kann mit diesen „Impulsen zum Glauben“ ein gutes Andachtsbuch lesen, das teilweise neue Auslegung bekannter Bibelstellen bringt.

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