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Produktbild: Die letzten Tage

Die letzten Tage Roman

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5749

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

562 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990273166

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

5749

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

562 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990273166

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Fesselndes Leseerlebnis aber kaum auszuhalten

Edith Berger am 27.10.2025

Bewertungsnummer: 2638132

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Ende des Krieges ist bereits abzusehen. Und dennoch wird die Bevölkerung von, in Machtpositionen gehobene, gehässigen Personen weiterhin drangsaliert und in Angst und Schrecken gehalten. Der Kreisleiter Johann Braun zeichnet sich durch besondere Niedertracht und Bösartigkeit aus. An eifrigen Komplizen und Sinnesgenossen mangelt es nicht. Obwohl der Krieg ganz offensichtlich schon verloren ist, lässt er ein vollkommen persönlich motiviertes Standgericht abhalten. Ganz ohne Prozess. Willkürlich trifft es Männer und Frauen, Jüngere wie Ältere. Die Opfer sind Menschen die zur falschen Zeit am falschen Ort sind, politisch Andersdenkende, vermeintliche Deserteure, Menschen mit denen diese Verbrecher noch eine Rechnung offen haben. Die Kaltblütigkeit und Heimtücke mit der diese Mörder vorgehen macht fassungslos. Die Unverfrorenheit mit der sie sich vor Gericht von ihren Verbrechen aus der Verantwortung ziehen wollen macht vor allem wütend.

Fesselndes Leseerlebnis aber kaum auszuhalten

Edith Berger am 27.10.2025
Bewertungsnummer: 2638132
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Ende des Krieges ist bereits abzusehen. Und dennoch wird die Bevölkerung von, in Machtpositionen gehobene, gehässigen Personen weiterhin drangsaliert und in Angst und Schrecken gehalten. Der Kreisleiter Johann Braun zeichnet sich durch besondere Niedertracht und Bösartigkeit aus. An eifrigen Komplizen und Sinnesgenossen mangelt es nicht. Obwohl der Krieg ganz offensichtlich schon verloren ist, lässt er ein vollkommen persönlich motiviertes Standgericht abhalten. Ganz ohne Prozess. Willkürlich trifft es Männer und Frauen, Jüngere wie Ältere. Die Opfer sind Menschen die zur falschen Zeit am falschen Ort sind, politisch Andersdenkende, vermeintliche Deserteure, Menschen mit denen diese Verbrecher noch eine Rechnung offen haben. Die Kaltblütigkeit und Heimtücke mit der diese Mörder vorgehen macht fassungslos. Die Unverfrorenheit mit der sie sich vor Gericht von ihren Verbrechen aus der Verantwortung ziehen wollen macht vor allem wütend.

Keine leichte Lektüre

Gertie G. aus Wien am 23.03.2025

Bewertungsnummer: 2446116

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Es war eine Zeit, in der Niedertracht und Bosheit keine Befehle mehr brauchten, um aus Mitbürgern und Kollegen Täter zu machen.“ Dieses Buch, das nach einem Tatsachenbericht verfasst ist, führt uns in das Frühjahr von 1945: Während die nationalsozialistische Propaganda den „Endsieg“ und den Einsatz von Wunderwaffen propagiert sowie Durchhalteparolen verkündet, ahnen viele Österreicherinnen und Österreicher, dass der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft bald zu Ende sein würde. Doch für ein Tal am Fuße von Rax und Schneeberg bäumt sich die Schreckensherrschaft noch einmal auf. Kreisleiter Johann Braun, ehemaliger Bäckergehilfe und fanatischer Nazi der ersten Stunde errichtet gemeinsam mit Johann Wallner und Josef Weninger ein Terrorregime innerhalb eines Unrechtsstaates, das in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges Jagd auf Menschen macht. In den Tagen des April 1945 hat dieses „Standgericht von eigenen Gnaden“ scheinbar willkürlich 24 Personen, darunter zahlreiche Frauen, verhaftet, abgeurteilt und hingerichtet. Es stellt sich im Nachhinein heraus, dass Braun mit einigen der Ermordeten eine persönliche Rechnung offen zu haben schien. Anschließend setzen sich die drei Männer ab, werden aber in Radstadt aufgespürt. 1947 macht man ihnen de Prozess. Keiner von ihnen zeigt auch nur den Ansatz von Reue. Dafür verlangen sie alle jene juristischen Kunstkniffe bis zum erhofften Freispruch, die sie jenen Personen verweigert haben, die sie selbst verurteilt und ermordet haben. So verweisen die Anwälte darauf, dass der Tag der Hinrichtung, der Pfingstmontag, ein katholischer Feiertag, sei, an dem aus religiösen Gründen kein Urteil vollstreckt werden dürfe. Auch die seelischen Qualen der Verurteilten, den sie erleiden müssen, weil die Hinrichtung durch ein von ihnen gestelltes Wiederaufnahmeverfahren, zunächst ausgesetzt worden ist, führen sie ins Treffen. So viel Chuzpe muss man erst einmal haben! Wer von ihnen hat sich um die seelischen und körperlichen Qualen der von dem Trio Ermordeten gekümmert? Die Urteile werden am frühen Morgen des 15. Mai 1948 vollstreckt. Meine Meinung: Es ist dem dem pensionierten Juristen Dr. Alois Kermer (1913-2006) zu verdanken, dass dieses Buch entstehen konnte. Er hat als Zeitzeuge diese Tage des Terrors miterlebt. Ab 1993 hat er begonnen, diese Verbrechen für die Schwarzataler Chronik zu beforschen. Denn der Name einer Frau fehlt auf allen Listen und Gedenktafeln: Marie Landskorn. Kermer wird mit deren Tochter, Leopoldine Landskorn, Ende der 1990er Jahre sprechen. Die sterblichen Überreste einer Frau, die 1952 gefunden werden, können nicht eindeutig Maria Landskorn zugeordnet werden. Mögliche Zeugen sind bereits verstorben, andere können oder wollen sich nicht mehr erinnern. Das Typoskript der Ereignisse landet 2014 bei Autor Martin Prinz. Der Leiter des Standesamtes von Reichenau an der Rax, Hermann Scherzer, hat es seinerzeit von Dr. Kermer erhalten. Neun Jahre später beginnt Martin Prinz mit seinen Nachforschungen ... Das Buch listet Zahlen, Daten und Fakten penibel auf. Die Selbstgefälligkeit mit der Braun & Co. ihre Taten vor Gericht schildern, ist den Verhandlungsschriften und Gerichtsprotokollen zu entnehmen, die Martin Prinz hier ausgiebig zitiert und ist nur schwer auszuhalten. Man habe ja nur Befehle befolgt - dieser Satz wird nach wie vor als Rechtfertigung von ehemaligen und neuen Anhängern des NS-Regimes verwendet. Das Buch ist nicht leicht zu lesen, denn Martin Prinz verzichtet zur Gänze auf die direkte Rede. Der Autor erzählt das Ungeheuerliche, das Monströse nüchtern und den Tatsachen verpflichtet. Einige Namen, der von diesem selbst ernannten Standgericht ermordeten Personen, wie die Schwestern Olga (1918-1945) und Elisabeth Waissnix (1917-1945) oder dem Gendarmen Oskar Wammerl (1907-1945) sind mir aus anderen Büchern bekannt. Fazit: Gerne gebe ich diesem aufwühlenden und wütend machenden Zeitdokument, das nicht einfach zu lesen ist, 5 Sterne.

Keine leichte Lektüre

Gertie G. aus Wien am 23.03.2025
Bewertungsnummer: 2446116
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Es war eine Zeit, in der Niedertracht und Bosheit keine Befehle mehr brauchten, um aus Mitbürgern und Kollegen Täter zu machen.“ Dieses Buch, das nach einem Tatsachenbericht verfasst ist, führt uns in das Frühjahr von 1945: Während die nationalsozialistische Propaganda den „Endsieg“ und den Einsatz von Wunderwaffen propagiert sowie Durchhalteparolen verkündet, ahnen viele Österreicherinnen und Österreicher, dass der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft bald zu Ende sein würde. Doch für ein Tal am Fuße von Rax und Schneeberg bäumt sich die Schreckensherrschaft noch einmal auf. Kreisleiter Johann Braun, ehemaliger Bäckergehilfe und fanatischer Nazi der ersten Stunde errichtet gemeinsam mit Johann Wallner und Josef Weninger ein Terrorregime innerhalb eines Unrechtsstaates, das in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges Jagd auf Menschen macht. In den Tagen des April 1945 hat dieses „Standgericht von eigenen Gnaden“ scheinbar willkürlich 24 Personen, darunter zahlreiche Frauen, verhaftet, abgeurteilt und hingerichtet. Es stellt sich im Nachhinein heraus, dass Braun mit einigen der Ermordeten eine persönliche Rechnung offen zu haben schien. Anschließend setzen sich die drei Männer ab, werden aber in Radstadt aufgespürt. 1947 macht man ihnen de Prozess. Keiner von ihnen zeigt auch nur den Ansatz von Reue. Dafür verlangen sie alle jene juristischen Kunstkniffe bis zum erhofften Freispruch, die sie jenen Personen verweigert haben, die sie selbst verurteilt und ermordet haben. So verweisen die Anwälte darauf, dass der Tag der Hinrichtung, der Pfingstmontag, ein katholischer Feiertag, sei, an dem aus religiösen Gründen kein Urteil vollstreckt werden dürfe. Auch die seelischen Qualen der Verurteilten, den sie erleiden müssen, weil die Hinrichtung durch ein von ihnen gestelltes Wiederaufnahmeverfahren, zunächst ausgesetzt worden ist, führen sie ins Treffen. So viel Chuzpe muss man erst einmal haben! Wer von ihnen hat sich um die seelischen und körperlichen Qualen der von dem Trio Ermordeten gekümmert? Die Urteile werden am frühen Morgen des 15. Mai 1948 vollstreckt. Meine Meinung: Es ist dem dem pensionierten Juristen Dr. Alois Kermer (1913-2006) zu verdanken, dass dieses Buch entstehen konnte. Er hat als Zeitzeuge diese Tage des Terrors miterlebt. Ab 1993 hat er begonnen, diese Verbrechen für die Schwarzataler Chronik zu beforschen. Denn der Name einer Frau fehlt auf allen Listen und Gedenktafeln: Marie Landskorn. Kermer wird mit deren Tochter, Leopoldine Landskorn, Ende der 1990er Jahre sprechen. Die sterblichen Überreste einer Frau, die 1952 gefunden werden, können nicht eindeutig Maria Landskorn zugeordnet werden. Mögliche Zeugen sind bereits verstorben, andere können oder wollen sich nicht mehr erinnern. Das Typoskript der Ereignisse landet 2014 bei Autor Martin Prinz. Der Leiter des Standesamtes von Reichenau an der Rax, Hermann Scherzer, hat es seinerzeit von Dr. Kermer erhalten. Neun Jahre später beginnt Martin Prinz mit seinen Nachforschungen ... Das Buch listet Zahlen, Daten und Fakten penibel auf. Die Selbstgefälligkeit mit der Braun & Co. ihre Taten vor Gericht schildern, ist den Verhandlungsschriften und Gerichtsprotokollen zu entnehmen, die Martin Prinz hier ausgiebig zitiert und ist nur schwer auszuhalten. Man habe ja nur Befehle befolgt - dieser Satz wird nach wie vor als Rechtfertigung von ehemaligen und neuen Anhängern des NS-Regimes verwendet. Das Buch ist nicht leicht zu lesen, denn Martin Prinz verzichtet zur Gänze auf die direkte Rede. Der Autor erzählt das Ungeheuerliche, das Monströse nüchtern und den Tatsachen verpflichtet. Einige Namen, der von diesem selbst ernannten Standgericht ermordeten Personen, wie die Schwestern Olga (1918-1945) und Elisabeth Waissnix (1917-1945) oder dem Gendarmen Oskar Wammerl (1907-1945) sind mir aus anderen Büchern bekannt. Fazit: Gerne gebe ich diesem aufwühlenden und wütend machenden Zeitdokument, das nicht einfach zu lesen ist, 5 Sterne.

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Die letzten Tage

von Martin Prinz

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