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Produktbild: Konfliktzone Ostsee

Konfliktzone Ostsee Die Zukunft Europas

1

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.05.2025

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

4116 KB

Auflage

2. Auflage, 2025

Übersetzt von

Jörn Pinnow + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783608124033

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

17.05.2025

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

4116 KB

Auflage

2. Auflage, 2025

Übersetzt von

  • Jörn Pinnow
  • Enrico Heinemann
  • Tobias Gabel

Sprache

Deutsch

EAN

9783608124033

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Fünf Sterne für ein politisches Wecksignal

Silvi aus Wismar am 23.06.2025

Bewertungsnummer: 2522416

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ℝ Ich muss zugeben: Als ich das Buch „Konfliktzone Ostsee“ von Oliver Moody zum ersten Mal in den Händen hielt, hatte ich eher eine trockene Analyse erwartet – viel Zahlenwerk, vielleicht ein paar Schauplatzbeschreibungen, aber nichts, was mich groß packen würde. Ich lag komplett daneben. Moody schafft es, ein geopolitisches Pulverfass nicht nur verständlich, sondern fast schon spannend wie ein Thriller aufzubereiten. Was die acht Ostseeanrainer – von Finnland bis Litauen – politisch und sicherheitstechnisch verbindet (oder trennt), wird hier nicht aus der Distanz betrachtet, sondern mit echter Nähe und einem Gespür für Details erzählt. Ich hatte das Gefühl, als würde ich mit dem Autor durch die Straßen von Tallinn, durch Berliner Regierungskorridore und polnische Grenzregionen streifen. Kein einfacher Draufblick, sondern echte Einblicke. Besonders beeindruckt hat mich, wie Moody die Stimmung in diesen Ländern einfängt. Die Mischung aus historischer Last, aktueller Bedrohung und neuem Selbstbewusstsein der Region wird spürbar. Und plötzlich wird klar, dass die Ostsee nicht nur eine hübsche Urlaubsregion ist, sondern ein geopolitischer Brennpunkt, in dem sich die Zukunft Europas entscheidet. Was mir sehr gefallen hat: Moody belehrt nicht. Er deutet, beschreibt, fragt nach. Dabei kommen kluge Stimmen aus Politik, Militär und Gesellschaft zu Wort – ohne dass das Ganze je in Experten-Sprech abdriftet. Und trotz der ernsten Thematik bleibt der Ton sachlich, aber zugänglich. Das Zusatzkapitel zu den deutsch-polnischen Beziehungen hat mich besonders bewegt – vor allem, weil es nicht nur politische Spannungen beschreibt, sondern auch Brücken aufzeigt, die viel zu selten im Mittelpunkt stehen. Kurz gesagt: Dieses Buch hat meinen Blick auf Europa verschoben. Wer verstehen will, was sich da im Norden gerade zusammenbraut – politisch, militärisch, gesellschaftlich – kommt an diesem Werk nicht vorbei. Es ist ein Buch zur richtigen Zeit. Und es macht Mut, dass kluge Köpfe wie Moody diese Entwicklungen so klar und engagiert einordnen. Fünf Sterne von mir – und eine klare Empfehlung an alle, die sich nicht mit Schlagzeilen zufriedengeben wollen.

Fünf Sterne für ein politisches Wecksignal

Silvi aus Wismar am 23.06.2025
Bewertungsnummer: 2522416
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ℝ Ich muss zugeben: Als ich das Buch „Konfliktzone Ostsee“ von Oliver Moody zum ersten Mal in den Händen hielt, hatte ich eher eine trockene Analyse erwartet – viel Zahlenwerk, vielleicht ein paar Schauplatzbeschreibungen, aber nichts, was mich groß packen würde. Ich lag komplett daneben. Moody schafft es, ein geopolitisches Pulverfass nicht nur verständlich, sondern fast schon spannend wie ein Thriller aufzubereiten. Was die acht Ostseeanrainer – von Finnland bis Litauen – politisch und sicherheitstechnisch verbindet (oder trennt), wird hier nicht aus der Distanz betrachtet, sondern mit echter Nähe und einem Gespür für Details erzählt. Ich hatte das Gefühl, als würde ich mit dem Autor durch die Straßen von Tallinn, durch Berliner Regierungskorridore und polnische Grenzregionen streifen. Kein einfacher Draufblick, sondern echte Einblicke. Besonders beeindruckt hat mich, wie Moody die Stimmung in diesen Ländern einfängt. Die Mischung aus historischer Last, aktueller Bedrohung und neuem Selbstbewusstsein der Region wird spürbar. Und plötzlich wird klar, dass die Ostsee nicht nur eine hübsche Urlaubsregion ist, sondern ein geopolitischer Brennpunkt, in dem sich die Zukunft Europas entscheidet. Was mir sehr gefallen hat: Moody belehrt nicht. Er deutet, beschreibt, fragt nach. Dabei kommen kluge Stimmen aus Politik, Militär und Gesellschaft zu Wort – ohne dass das Ganze je in Experten-Sprech abdriftet. Und trotz der ernsten Thematik bleibt der Ton sachlich, aber zugänglich. Das Zusatzkapitel zu den deutsch-polnischen Beziehungen hat mich besonders bewegt – vor allem, weil es nicht nur politische Spannungen beschreibt, sondern auch Brücken aufzeigt, die viel zu selten im Mittelpunkt stehen. Kurz gesagt: Dieses Buch hat meinen Blick auf Europa verschoben. Wer verstehen will, was sich da im Norden gerade zusammenbraut – politisch, militärisch, gesellschaftlich – kommt an diesem Werk nicht vorbei. Es ist ein Buch zur richtigen Zeit. Und es macht Mut, dass kluge Köpfe wie Moody diese Entwicklungen so klar und engagiert einordnen. Fünf Sterne von mir – und eine klare Empfehlung an alle, die sich nicht mit Schlagzeilen zufriedengeben wollen.

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Konfliktzone Ostsee

von Oliver Moody

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Differenzierter Blick und hochaktuelle Analyse

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliver Moody gelingt mit Konfliktzone Ostsee eine differenzierte und zugleich hochaktuelle Analyse einer Region, die lange im Schatten globaler geopolitischer Brennpunkte stand. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 rückt die Ostsee plötzlich ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit – ein Umstand, den Moody zum Anlass nimmt, die historischen, politischen und strategischen Entwicklungen dieser Region fundiert aufzuarbeiten. In sachlichem, präzisem Ton zeichnet der britische Autor die wechselvolle Geschichte der Ostseeanrainerstaaten nach und verdeutlicht, dass die heutigen Spannungen keineswegs isoliert zu betrachten sind. Vielmehr offenbart sich die Region als historisch gewachsener Raum wiederkehrender Machtverschiebungen und Konflikte. Besonders hervorzuheben ist Moodys Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen, ohne dabei an analytischer Tiefe zu verlieren. Ein zentraler Gedanke des Buches ist die Kritik an einer oftmals nach außen gerichteten Wahrnehmung europäischer Politik. Moody plädiert dafür, den Blick stärker auf den eigenen Kontinent und die unmittelbaren Nachbarregionen zu richten. Gerade die lange Zeit geringe öffentliche Wahrnehmung der baltischen Staaten unterstreicht er als symptomatisch für ein grundlegendes Desinteresse, das sich erst durch die jüngsten politischen Entwicklungen gewandelt hat. Auch historisch weniger präsente Aspekte – etwa die frühere Rolle Schwedens als militärische Macht oder die strategische Bedeutung einzelner Regionen wie Gotland – werden anschaulich beleuchtet und in den aktuellen geopolitischen Kontext eingeordnet. Dabei bleibt Moody stets nüchtern und vermeidet alarmistische Zuspitzungen, was dem Werk eine wohltuende Seriosität verleiht. Allerdings richtet sich das Buch klar an ein interessiertes und bereits vorinformiertes Publikum. Die hohe Informationsdichte und der analytische Anspruch erfordern Aufmerksamkeit und ein gewisses Maß an Vorwissen. Wer hingegen eine stärker militärtechnisch geprägte Darstellung moderner Konfliktführung erwartet, dürfte enttäuscht werden. Insgesamt ist Konfliktzone Ostsee eine anspruchsvolle, aber äußerst lohnenswerte Lektüre. Oliver Moody bietet nicht nur eine fundierte historische Einordnung, sondern liefert zugleich wichtige Denkanstöße für das Verständnis aktueller geopolitischer Entwicklungen in Europa. Ein relevantes Werk für alle, die sich vertieft mit den politischen Dynamiken des Kontinents auseinandersetzen möchten.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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4/5

Differenzierter Blick und hochaktuelle Analyse

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliver Moody gelingt mit Konfliktzone Ostsee eine differenzierte und zugleich hochaktuelle Analyse einer Region, die lange im Schatten globaler geopolitischer Brennpunkte stand. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 rückt die Ostsee plötzlich ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit – ein Umstand, den Moody zum Anlass nimmt, die historischen, politischen und strategischen Entwicklungen dieser Region fundiert aufzuarbeiten. In sachlichem, präzisem Ton zeichnet der britische Autor die wechselvolle Geschichte der Ostseeanrainerstaaten nach und verdeutlicht, dass die heutigen Spannungen keineswegs isoliert zu betrachten sind. Vielmehr offenbart sich die Region als historisch gewachsener Raum wiederkehrender Machtverschiebungen und Konflikte. Besonders hervorzuheben ist Moodys Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen, ohne dabei an analytischer Tiefe zu verlieren. Ein zentraler Gedanke des Buches ist die Kritik an einer oftmals nach außen gerichteten Wahrnehmung europäischer Politik. Moody plädiert dafür, den Blick stärker auf den eigenen Kontinent und die unmittelbaren Nachbarregionen zu richten. Gerade die lange Zeit geringe öffentliche Wahrnehmung der baltischen Staaten unterstreicht er als symptomatisch für ein grundlegendes Desinteresse, das sich erst durch die jüngsten politischen Entwicklungen gewandelt hat. Auch historisch weniger präsente Aspekte – etwa die frühere Rolle Schwedens als militärische Macht oder die strategische Bedeutung einzelner Regionen wie Gotland – werden anschaulich beleuchtet und in den aktuellen geopolitischen Kontext eingeordnet. Dabei bleibt Moody stets nüchtern und vermeidet alarmistische Zuspitzungen, was dem Werk eine wohltuende Seriosität verleiht. Allerdings richtet sich das Buch klar an ein interessiertes und bereits vorinformiertes Publikum. Die hohe Informationsdichte und der analytische Anspruch erfordern Aufmerksamkeit und ein gewisses Maß an Vorwissen. Wer hingegen eine stärker militärtechnisch geprägte Darstellung moderner Konfliktführung erwartet, dürfte enttäuscht werden. Insgesamt ist Konfliktzone Ostsee eine anspruchsvolle, aber äußerst lohnenswerte Lektüre. Oliver Moody bietet nicht nur eine fundierte historische Einordnung, sondern liefert zugleich wichtige Denkanstöße für das Verständnis aktueller geopolitischer Entwicklungen in Europa. Ein relevantes Werk für alle, die sich vertieft mit den politischen Dynamiken des Kontinents auseinandersetzen möchten.

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