Produktbild: Dschomba

Dschomba

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2024

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

387

Maße (L/B/H)

19/12/3,8 cm

Gewicht

402 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1331-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2024

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

387

Maße (L/B/H)

19/12/3,8 cm

Gewicht

402 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1331-0

Herstelleradresse

Otto Müller Verlag GmbH
Ernest-Thun-Straße 11|5020|Salzburg|AT
info@omvs.at

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  • inya

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    anders und gut

    Das Cover ist eher sehr schlicht gehalten, aber ich fand den Klappentext sehr interessant und ich wollte es direkt lesen. Die Geschichte handelt von einem Außenseiter. Einem Außenseiter, der in eine Kleinstadt kommt und so ganz anders ist, als die Einwohner dort. Sehr feinfühlig und detailliert wird die Hauptfigur Dschomba beleuchtet, aber nicht nur er, sondern auch die Bewohner der Stadt. Diese werden mit ihren Eigenheiten, ihrem Verhalten und ihrer Vergangenheit sehr gut geschildert. Man lernt die Figuren richtig gut kennen und ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und in die Figuren einfühlen. Der Schreibstil ist nicht banal und ich musste mich erst einmal einlesen, aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und finde ihn passend zu dem Buch. Ich finde es sehr gelungen und kann es jedem Literaturfan empfehlen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    21.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Ort in Oberösterreich.

    Die österreichische Schriftstellerin Karin Peschka ist mit ihrem Roman Dschomba für den Österreichern Buchpreis nominiert. Ihr Schreibstil ist leicht und eigenwillig. Der Roman spielt in Everdingen in Oberösterreich, da lebt auch die Autorin, deshalb kennt sie den Menschenschlag da. 1954 kommt der Serbe Dragan Demba in den Ort, er sucht etwas auf dem Friedhof und bleibt da. Die Figuren sind teilweise etwas skurril, aber das macht die Geschichte erst zu etwas Besonderem. Das Cover ist klar und ansprechend, es passt ausgezeichnet zu der Geschichte und der Autorin. Es ist eine Geschichte über die Fremdheit und die Vergangenheit. Der Roman ist gut geschrieben und gefällt mir.

  • Aitutaki

    aus Zürich

    5/5

    25.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fremdartig, anders.... Was…

    Fremdartig, anders.... Was mir als erstes aufgefallen ist am Buch von Karin Peschka ist das stilisierte Cover. Für einmal etwas anderes als all die romantischen Bilder, die man aktuell auf vielen Buchcover findet. Klare Farben und Konturen, ohne grossen Schnickschnack. Und genauso eigensinnig wie das Buchcover ist auch ihr Schreibstil. Prägnante, kurze Aussagen, wenige Worte, dafür wortgewandt und eindrücklich. Man muss sich zunächst etwas daran gewöhnen. Karin Peschka macht sich in „Dschomba“ Gedanken über Menschen, beschreibt ihre Eigenheiten und auch Unarten, erzählt von ihren Wünschen und Werten. Sie beobachtet dabei genau und macht sich eigene Gedanken über das Erzählte. Dabei erzählt sie auch über Eferding, dem Ort wo sie aufgewachsen ist. Sie erzählt wie sie ihren Eltern in der Wirtschaft mithalf. Schon damals hat sie schnell realisiert, dass Menschen sehr unterschiedlich sind. Manch einer mehr aus sich machen könnte als er ist, andere nicht so sind, wie sie eigentlich sein sollten. Und was geschieht als plötzlich ein Fremder - Dragon Dzomba – im Dorf auftaucht und sich zunächst sehr auffällig verhält, als er auf dem Friedhof tanzt? Die Gerüchteküche beginnt zu brodeln und jeder leistet einen Beitrag dazu. Dem Eindringling wird Neugierde, aber auch Interesse und eine gehörige Portion Abwehr entgegen. Doch Dzomba gelingt es, mit seiner unverblümten, direkten Art immer öfter das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Und plötzlich wird ein dynamisches Miteinander im Dorf in Bewegung gesetzt. Alles in allem ein Buch, das nicht ganz einfach zu lesen ist, aber noch lange nachhallt und über das eigene Verhalten nachdenklich macht.

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlicher Stil

    Von pajo47 Dschomba heißt eigentlich Dragan Dzomba, ein Serbe, der im November 1954 in Eferding an der Donau auftaucht. Die Dörfler nennen ihn der Einfachheit wegen nur Dschomba. Er wird zunächst vom Dechanten Eferdings aufgenommen. Später bezieht er eine Hütte auf dem Serbenfriedhof in der Nähe. Er sucht nach Spuren seines verschollenen Bruders. Etwa 20 Jahre später, Dschomba ist im Dorf einigermaßen integriert. Denn er nimmt auch im Wirtshaus am Stammtisch Platz. Die Wirtstochter bewundert ihn insgeheim. Sie erzählt uns die Geschichte um Dschomba und ihr Dorf Eferding. In dieser Wirtstochter finden wir die Autorin Karin Peschka wieder. Sie ist in Eferding als Wirtstochter aufgewachsen und erzählt uns in zwei Zeitebenen die Geschichte ihres Dorfes. Dazu benutzt sie einen ungewöhnlichen Stil. Unvollständige und grammatikalisch falsche Sätze, oft nur einzelne Brocken, die Fortsetzung muss man sich und kann man sich denken. Mir kam es so vor, als ob sie Gedanken unreflektiert und unformuliert einfach zu Papier gebracht hat. Daran muss man sich erst gewöhnen. Aber dann wirkt es um so authentischer.

  • Bewertung

    aus Hirschberg

    5/5

    14.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich

    1954 in einem kleinen Dorf in Oberösterreich names Efterding: der Serbe Dragan tanzt halbnackt auf dem Friedhof - was ist da denn los? Es geht um die Vergangenheit, um das kleine Dorf, um die Menschen dort, ums Leben. Dass Cover hat mir zuerst eher nicht so gut gefallen, es sah für mich zu leer, zu unharmonisch aus. Aber nach dem Lesen, muss ich sagen, dass es doch gut zur Geschichte passt. Diese ist ungewöhnlich, vor allem wegen des besonderes Schreibstils, der sich trotzdem richtig gut und flüssig hat lesen lassen. Um den zu beschreiben, muss man das Buch einfach selbst in die Hand nehmen und lesen! Ich war schnell in der Handlung und in diesem kleinen Dorf drin und wurde von Seite zu Seite neugieriger auf die Dinge, die da aufgedeckt werden sollten. Das Buch ist ein literarischer Lesesnack für zwischendurch, der dennoch lange im Gedächtnis bleibt und viel Lesevergnügen bereitet!

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