Produktbild: Kaltblut
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Wolfgang Maria Bauer

1. Kaltblut

Kaltblut Roman. »Großartig, jede Zeile. Wucht, Kälte, Zärtlichkeit, Schuld, Kampf, unfassbar stark.« Thomas Thieme -

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Maria Bauer

Spieldauer

5 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

70

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553161

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Wolfgang Maria Bauer

Spieldauer

5 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

70

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553161

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Anna

    5/5

    15.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buch mit Substanz

    Dieses Bergdrama hat eine große Schlagkraft. Kaum damit angefangen, konnte ich mich seiner Sogkraft nicht mehr entziehen. Schuld, Trauer, Liebe, Mord - die Themen sind vielfältig und so klasse umgesetzt, dass sie nicht einmal in die Nähe von Kitsch kommen. Ich bin sehr begeistert.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Debüt

    Was für ein Debüt !!!! Ich bin begeistert !!! Ich gestehe, mir das Buch anfangs "nur" zu Gemüte geführt zu haben, weil ich den Schauspieler Wolfgang Maria Bauer mag und gern sehe. Aber mit diesem Romandebüt hat er mich auch als Autor überzeugt. Sehr spannend erzählt, sehr detailreich, ohne langatmig zu werden und sehr lebendig und kraftvoll schreibt Bauer seine Geschichte von Strubber, der schon immer - als Einzelgänger beschrieben - haderte mit seiner Heimat. Er ließ einst sein Kind zurück dort oben - und nun hadert der Ort mit ihm ... Dann passiert das Schreckliche, bei einer Explosion - Stubber ist Sprengmeister - kommen 11 Menschen zutode. Er soll daran Schuld sein an dem Unglück. .... Was dann so alles passiert - spannend wie ein Krimi und mitreißend - erzähle ich euch nicht, lest selbst, es lohnt sich echt. Die gesamte Geschichte ist absolut atmosphärisch und vom literarischen Stil extrem gut geschrieben.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „uns biegt kein Wind“

    In einem kleinen Dorf in den Alpen ereignet sich ein Unglück, bei dem 11 Männer ihr Leben verlieren. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte – so auch die Zurückgebliebenen. Der Sprengmeister steht im Mittelpunkt aller. Ein seltsamer Typ, der den Kontakt zu anderen scheut und schwere Lasten mit sich herumträgt. Er soll Schuld an dem Unglück haben. Er lässt sich trotz der Vorwürfe nicht verunsichern, doch auf die Dauer scheint ihn die Angelegenheit stark zu belasten. Die Erzählung bringt einen immer wieder in die Vergangenheit zurück, um ein Bild von den Verunglückten zu zeichnen. Zudem kursieren immer wieder unterschiedliche Vorwürfe. War es nun der Bruder des Doktors oder der liebe, eingeschränkte Sepp? Oder gar doch jemand anders? Ein Roman über eine verstrickte Geschichte, die mehr Leben fordert, als anfänglich geglaubt. Über Glaubenskrisen, erste Liebe und gottlosen Tratsch…

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    10.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Geschichte

    "Kaltblut" von Wolfgang Maria Bauer ist ein Roman, den ich stark fand und der in mir noch lange nachklingt. Der Autor versteht es, seinen Protagonisten klug zu zeichnen, man geht direkt mit ihm auf seinen schweren Wegen. Zusätzlich liegt über der ganzen Erzählung eine Düsternis, die fast greifbar wirkt. Stubber ist der Sprengmeister vor Ort, wie schon sein Vater es war. Allerdings war er Jahre verschwunden, sein Kind blieb im Ort zurück. Nun kommt es zu einer Explosion in einer Hütte auf dem Berg und er trägt die Verantwortung. Nicht nur durch seine Gedanken erfahren wir nach und nach, was geschehen sein muss, in der Hütte und in seinem Leben. Stubber hatte nämlich seine große Liebe, Alaska, gefunden und wieder verloren, sie war ein Außenseiter, so wie er selber. Die Geschichte zeichnet mit Worten Bilder, sehr treffsicher und präzise. Wenn man hinter das Geschehen blickt, zeichnet sich hier ein Bild einer ganzen Gesellschaft ab. Die Umgebung hier ist rau, die Menschen hart, jeder hat irgendwie seinen eigenen Kummer und Stubber als Außenseiter grenzt sich davon fast wohltuend ab. Ganz faszinierend fand ich auch die Beschreibung der Bergwelt, für mich war das ein rundum gelungenes Buch und ich würde sehr gerne mehr von diesem Autor lesen.

  • MarieOn

    5/5

    07.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühliges Debüt

    Als Franz Brügger fünfzig wurde, lud seine Frau sämtliche Männer des Bergdorfs ein, gemeinsam auf dem Plateau in der Weiberei-Hütte mit Brotzeit, Bier und Musik zu feiern. Weil Brügger seine Frau liebevoll „Stolperliesel“ nannte, taten es die Dorfbewohner hinter vorgehaltener Hand auch, aber nicht liebevoll, sondern hämisch, denn das Weib konnte die Finger nicht von den Mannsbildern lassen und stolperte immer wieder über den ein oder anderen. Und das ließ den Brügger schon ganz geknickt ausschauen. Schließlich waren sie zu elft in der Hütte und ließen es gewaltig krachen, kurz bevor die Explosion das Tal erhellte und die Dorfbewohner in ihren Betten aufschrecken ließ. Allen elf Männern hatte die Druckwelle die Lungen zerfetzt. Der Pfarrer weiß aus der Presse, dass der Herr Sprengmeister genannt Stubber in der Hütte übernachten wollte und zufällig zwischen die Männer geraten war. Es habe eine Schlägerei gegeben, Stubber sei blutend abgehauen und habe in der Eile das Dynamit für den nächsten Tag vergessen. Nach der Schule hatte Stubber kurz die Großstadt versucht, aber als die Eltern gestorben waren, veränderte sich alles. Er ging zurück ins Tal, ins Haus seiner Eltern und bewarb sich um den Posten des Bezirkssprengmeisters um den Titel, den schon sein Vater getragen hatte. Die Dorfleute mochten ihn nicht. Er sei unhöflich, maulfaul, antworte nicht und ginge einfach im Gespräch weg, überheblich wie sein Vater sei der. Stubber wollte nicht Teil eines Gespräches über andere sein, das Vermutungen hegte und urteilte, er wollte sich einfach heraushalten. Besonders übel stieß ihm die Anna Anzengruber auf, selbst ernanntes Herz der Dorfgemeinschaft, Haushälterin des Pfarrers und Schandmaul vor dem Herrn. Er hatte seinen Sohn nach seiner Geburt bei ihr gelassen und war, wie im Rausch der Verwirrung und des Schmerzes mit Alaska in die Berge geflüchtet. Fazit: Wolfgang Maria Bauer hat ein ungemein feinfühliges Debüt geschaffen. Vor der Kulisse der Alpen erschafft er eine kleine Gesellschaft, die unserer nicht unähnlich ist. Ein Eigenbrötler wird zur Zielscheibe von Gerede, weil er anders ist. Jeder zerreißt sich wohlfeil das Maul, entweder im Namen des Herrn oder weil es normal ist. Bigotterie und Fanatismus macht manch eine augenscheinlich zu einem besseren Menschen. Der Protagonist ist ein zurückhaltender Beobachter. Er findet echte Liebe und wenige Monate der Lebendigkeit, wie es nur Kinder oder glückliche Erwachsene vermögen und verliert alles. Ein katastrophales Unglück belastet ihn mit so starken Schuldgefühlen, dass er den Verstand zu verlieren droht. Der Autor schreibt einfach und das macht das, was er zu sagen hat, umso effektiver. Jedes Wort sitzt und erschafft eine Tragik und Ungerechtigkeit, die mitten ins Herz trifft. Die Beschreibung der schroffen, menschenfeindlichen Natur unterstützt die triste, melancholische Stimmung. Die Geschichte ist zeitlos. Sicher gibt es in den Alpen heute noch Menschen, die genauso leben. Der Autor beginnt mit der Gegenwart und lässt den Protagonisten zurückblicken. Heute und Gestern wechseln sich ab und am Ende schließt sich der Kreis. Eine ganz und gar gelungene Geschichte, die mich aufgesogen hat.

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Bewertungen (19)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lea Magdalena

    Lea Magdalena

    Thalia Klagenfurt Südpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Herzen der Berge liegt ein verborgenes Geheimnis

    Ein Roman, der sich kaum in einem einzigen Wort einfangen lässt – zu viel knistert zwischen den Seiten. Eine Explosion zerreißt die Stille der Berge. Ein wortkarger Mann gerät ins Visier falscher Anschuldigungen. Unheimliche Begegnungen mit trauernden Witwen. Und ein kaltblütiges Kind. Wer das Geheimnis der Berge liebt und Geschichten sucht, die unter die Haut gehen, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Dorf sucht einen Mörder

    Ist aber wenig Krimi. Es geht sowieso viel mehr um was anderes - ein tragisches Unglück, bei dem es Tote gibt, dann die Suche nach einem Schuldigen - zum Glück ist da ein Außenseiter und was liegt näher als ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben…Ganz viel Dorf, ganz viel Berge, Geheimnisse, Vergangenes und ein wenig Liebe, dazu Schuld und Gewissen. Ich mag das Buch, das Thema und dass die Umwelt die inneren Zustände spiegelt. Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mensch und Berg am Abgrund

    Im Artusroman des Mittelalters gibt es den „Doppelten Kursus“, eine gerne verwendete Erzähltechnik, bei welcher der Held vom Hofe aufbricht, die erste große Kette von Abenteuern besteht und siegreich zurückkehrt. Jedoch muss er danach ein zweites Mal aufbrechen und neue Herausforderungen meistern, um sich nun auch charakterlich zu beweisen und dann beim zweiten Mal als tatsächlicher Held wieder zu Hause anzukommen. Die Hauptfigur aus „Kaltblut“ folgt einem ähnlichen, wenn auch bedeutend weniger heroischem und glanzvollem Weg: Aufgewachsen in einem abgelegenen Bergdorf geht er als junger Mann zum Kunststudium nach München, wo er aber sein Glück nicht finden kann, weswegen er das erste Mal zurückkehrt, um dort die Arbeit seines Vaters als Sprengmeister zu übernehmen. Doch aus lange ungeklärten Gründen verschwindet er von einem auf den anderen Tag und wird erst sieben Jahre später wiedergesehen, noch mürrischer und verschlossener als er zuvor schon war. Die Zeit vergeht und eines Nachts durchzuckt ein greller Blitz und Donner die karge Felslandschaft: Eine Hütte mit elf Männern darin ist durch einen von ihm vergessenen Sprengsatz explodiert. Doch was hat die Detonation ausgelöst, eine Natureinwirkung, ein Unfall, menschliche Absicht? An diesem Punkt der Chronologie setzt das Buch ein und breitet sich dann collagenhaft in alle Zeitebenen aus, wodurch nach und nach die Biografie vom „Stubber“ rund um seine außergewöhnliche wie dramatische Liebesgeschichte und die tiefsitzenden Konflikte innerhalb der Dorfgemeinschaft aufgedeckt werden. So setzt sich Stein für Stein das Puzzle seines Lebens und der Entwicklung seines Charakters zusammen und zugleich spitzt sich immer stärker das Rätsel um die Tragödie bei der Hütte zu. Wolfgang Maria Bauer arbeitet neben dem Fernsehen seit Jahrzehnten am Theater als Schauspieler, Regisseur und Autor und vielleicht stammt daher seine bemerkenswerte Sensibilität für die Innenwelten seiner Figuren. Wenn auch nicht viele Charaktere in größerem Umfang zu Wort kommen, so schimmert aus ihnen allen ihre jeweils eigene Welt aus Schicksal, Tragik, Verlangen oder Resignation hervor. Im Zentrum von ihnen allen der Sprengmeister in seinem Kampf gegen die scheinbare Ungerechtigkeit der Welt, ein viel zu früh verlorenes Glück und die eigene Unfähigkeit, die hochgezogenen Mauern aus Aggression und Trauer einzureißen. Ein packender und sprachlich beeindruckend erzählter Roman in der faszinierend groben Berglandschaft der Alpen und der gleichsam rauen Seelenlandschaft ihrer Bewohner*innen. Ein klassisches Happy End scheint dem Protagonisten wohl kaum in Aussicht zu stehen, aber ob er bei seiner zweiten Rückkehr zu Hause einen Platz vorfinden wird, an dem er auch tatsächlich ankommt, zeigt sich erst, wenn auch der letzte Schnee gefallen ist.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    2/5

    17.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ernste, düstere Thematik

    Eine ernste, düstere Thematik und eine beklemmende Atmosphäre. Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen. Außerdem wirkten die Charaktere zu gezwungen anders. Der wahre Täter ließ sich auch recht leicht erraten.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

  • Produktbild: Kaltblut