Produktbild: Bis ans Meer

Bis ans Meer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

445

Maße (L/B/H)

22/14,7/3,9 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01009-5

Beschreibung

Rezension

»mehr als ein Buch. Es ist ein Dialogprojekt« Nora Domschke ("Berliner Zeitung")
»Als versierte Journalistin versteht es die Autorin Peggy Patzschke, [...] die Generation der Kriegsenkel auf lebendige und unterhaltsame Weise anzusprechen« Ursula Enke ("Westpreußen")
»sprachlich wunderbar« Rosemarie Züge-Gutsche ("Ostthüringer Zeitung")
»Mitreißender Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.« ("Grazia")
»Ein fesselndes Werk« ("Mitteldeutsche Zeitung")
»Peggy Patzschke stellt sich schonungslos dem größten Problem der Gesellschaft: der Weitergabe von Traumata von Generation zu Generation.« ("Vilshofener Anzeiger")
»Ein Buch, das Trost spendet. Und Hoffnung.« ("Bibliomaniacs")
»Empfehlung für Leser*innen, die sich zum ersten Mal mit Generationstrauma beschäftigen – und Geduld mitbringen.« ("Instagram")
»›Bis ans Meer‹ ist kein Jahreshighlight, sondern ein Lebenshighlight. Noch nie hat mich ein Buch so heftig emotional berührt.« ("Instagram")
»Es ist so eine der Geschichten, die nach Beendigung noch sehr sehr lange nachhallen.« ("Instagram")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

445

Maße (L/B/H)

22/14,7/3,9 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01009-5

Herstelleradresse

Ruetten und Loening GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Bewegender Roman über Krieg und dessen Auswirkungen auf Generationen

Kiki2705 am 29.05.2026

Bewertungsnummer: 3152088

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erschütternd und berührend zugleich ist der Debütroman „Bis ans Meer“ aus der Feder von Peggy Patzschke. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Frieda lebt mit ihrem Ehemann Karl in Brieg, Schlesien. Als die Front der Alliierten im Jahre 1944/45 immer näher rückt, werden Karl und der gemeinsame Sohn Horst an die Front berufen und Frieda muss schnellstens mit ihrer kleinen Tochter Erika aus der Gefahrenzone fliehen. Nur knapp erwischen sie einen der letzten Züge auf dem Weg in „sichere“ Gebiete. Frieda und Karl haben sich vor der Trennung versprochen, sich wieder zu treffen und aufeinander zu warten. Doch dieses Versprechen wird Frieda alles abverlangen. Der Roman wird in mehreren Zeitschienen erzählt. Ausgehend von der Protagonistin der Gegenwart, die sich nicht auf Beziehungen einlassen kann, stellt sich die Frage, wo die Ursachen dafür liegen. Sie geht auf Suche in die Vergangenheit und stößt dabei immer tiefer hinein in die Geschichte von Flucht, Angst, Hunger und Leid, die Frieda mit ihrer Tochter überstehen musste. Die Vergangenheit erlebt man in verschiedenen Zeiten – das Kennenlernen und fröhliche Zusammensein zwischen Frieda und ihrem Karl bis hin zum Ausbruch des Krieges und der Flucht. Der Autorin gelingt hier eine tief berührende und aufrüttelnde Reise in die Vergangenheit. Die eisige Kälte, das Leid der Menschen und vor allem den täglichen Kampf von Frieda um ihr eigenes und das Überleben ihrer Tochter konnte man am eigenen Leib spüren. Frieda steht dabei für so viele Frauen, die damals unter katastrophalen Umständen ums Überleben gekämpft haben und dabei die Hoffnung nicht aufgaben. Gleichzeitig kann man verfolgen, wie sie an dieser Last Stück für Stück zerbricht. Der Roman zeigt auf, wie viel Kraft einem Menschen der Glaube an die Liebe und die eigenen Träume verleihen kann, doch genauso wie eine Seele im Krieg und dessen Nachwirkungen leiden muss. Beim Lesen habe ich mich Frieda sehr nah gefühlt und hatte – je weiter der Roman voranschritt – einen dicken Kloß im Hals. Mir tat es in der Seele weh, all die schlimmen Ereignisse mitzuverfolgen, die sie überstehen musste. Der Bogen zum Schluss mit Blick auf die Protagonistin in der Gegenwart ist dabei sehr gut gelungen und zeigt deutlich, dass man tief sitzende Traumata in der Familie irgendwann verarbeiten muss, um das eigene Glück zu finden. Lobenswert möchte ich auch das Nachwort der Autorin erwähnen, welches die Geschichte und die Hintergründe noch einmal gut einordnet. Von mir gibt es für dieses tolle und wichtige Debüt 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung an jeden, dieses zu lesen. Auch in der heutigen Zeit hat die Thematik leider immer noch nicht an Bedeutung verloren.

Bewegender Roman über Krieg und dessen Auswirkungen auf Generationen

Kiki2705 am 29.05.2026
Bewertungsnummer: 3152088
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erschütternd und berührend zugleich ist der Debütroman „Bis ans Meer“ aus der Feder von Peggy Patzschke. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Frieda lebt mit ihrem Ehemann Karl in Brieg, Schlesien. Als die Front der Alliierten im Jahre 1944/45 immer näher rückt, werden Karl und der gemeinsame Sohn Horst an die Front berufen und Frieda muss schnellstens mit ihrer kleinen Tochter Erika aus der Gefahrenzone fliehen. Nur knapp erwischen sie einen der letzten Züge auf dem Weg in „sichere“ Gebiete. Frieda und Karl haben sich vor der Trennung versprochen, sich wieder zu treffen und aufeinander zu warten. Doch dieses Versprechen wird Frieda alles abverlangen. Der Roman wird in mehreren Zeitschienen erzählt. Ausgehend von der Protagonistin der Gegenwart, die sich nicht auf Beziehungen einlassen kann, stellt sich die Frage, wo die Ursachen dafür liegen. Sie geht auf Suche in die Vergangenheit und stößt dabei immer tiefer hinein in die Geschichte von Flucht, Angst, Hunger und Leid, die Frieda mit ihrer Tochter überstehen musste. Die Vergangenheit erlebt man in verschiedenen Zeiten – das Kennenlernen und fröhliche Zusammensein zwischen Frieda und ihrem Karl bis hin zum Ausbruch des Krieges und der Flucht. Der Autorin gelingt hier eine tief berührende und aufrüttelnde Reise in die Vergangenheit. Die eisige Kälte, das Leid der Menschen und vor allem den täglichen Kampf von Frieda um ihr eigenes und das Überleben ihrer Tochter konnte man am eigenen Leib spüren. Frieda steht dabei für so viele Frauen, die damals unter katastrophalen Umständen ums Überleben gekämpft haben und dabei die Hoffnung nicht aufgaben. Gleichzeitig kann man verfolgen, wie sie an dieser Last Stück für Stück zerbricht. Der Roman zeigt auf, wie viel Kraft einem Menschen der Glaube an die Liebe und die eigenen Träume verleihen kann, doch genauso wie eine Seele im Krieg und dessen Nachwirkungen leiden muss. Beim Lesen habe ich mich Frieda sehr nah gefühlt und hatte – je weiter der Roman voranschritt – einen dicken Kloß im Hals. Mir tat es in der Seele weh, all die schlimmen Ereignisse mitzuverfolgen, die sie überstehen musste. Der Bogen zum Schluss mit Blick auf die Protagonistin in der Gegenwart ist dabei sehr gut gelungen und zeigt deutlich, dass man tief sitzende Traumata in der Familie irgendwann verarbeiten muss, um das eigene Glück zu finden. Lobenswert möchte ich auch das Nachwort der Autorin erwähnen, welches die Geschichte und die Hintergründe noch einmal gut einordnet. Von mir gibt es für dieses tolle und wichtige Debüt 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung an jeden, dieses zu lesen. Auch in der heutigen Zeit hat die Thematik leider immer noch nicht an Bedeutung verloren.

Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht

Annnnnnna aus . am 12.05.2026

Bewertungsnummer: 3135802

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon das Zitat im Vorsatz ließ mich innehalten: „Weitergegebene Wunden sind wie ein Katapult, das uns in die Schrecken der Vergangenheit befördern kann, ohne dass wir selbst dabei waren.“ Mit diesen eindringlichen Worten zieht mich das Buch sofort in seinen Bann. Leise, intensiv und voller Schmerz erzählt Peggy Patzschke eine Geschichte, die weit über eine einzelne Familie hinausgeht. Die schwangere Enkelin beginnt, sich für die Lebensgeschichte ihrer verstorbenen Großmutter Frieda zu interessieren. Doch ihre Mutter Erika schweigt. Verschlossen, distanziert, gefangen in etwas, das sich auch Jahrzehnte später nicht abschütteln lässt. Aber die Enkelin spürt, dass zwischen den unausgesprochenen Erinnerungen etwas verborgen liegt, das bis in ihre eigene Gegenwart hineinwirkt. Sie muss verstehen, woher sie kommt, um zu begreifen, wer sie selbst ist. Das Tagebuch ihrer Großmutter wird dabei zum Kompass ihrer Suche. Schlesien, Januar 1945. Frieda ist allein mit ihrer Tochter Erika. Karl und ihr Sohn Horst sind im Krieg. Während die Rote Armee näher rückt, beginnt bei eisigen Temperaturen die Flucht aus Brieg. Hunger, Angst, Kälte und die ständige Ungewissheit werden zu ihren täglichen Begleitern. Peggy Patzschke beschreibt diese Szenen mit einer Eindringlichkeit, die kaum loslässt. Man liest nicht nur von Friedas Weg, man spürt ihn beinahe körperlich. Besonders bewegend fand ich den zusätzlichen Erzählstrang ab 1916, der Frieda als junges Mädchen zeigt und schließlich ihre große Liebe zu Karl erzählt. Gerade diese Passagen machen so deutlich, was ihr später genommen wird. Die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden durchzieht den gesamten Roman und wird zu etwas, woran Frieda selbst in den dunkelsten Momenten festhält. Umso schmerzhafter ist alles, was folgt. Das Lied „Heimat, deine Sterne“ von Rudi Schuricke steht dabei sinnbildlich für den gesamten Roman. Für Sehnsucht. Für verlorene Heimat. Für die Menschen, die man liebt und die trotzdem unerreichbar werden können. Manche Wurzeln lassen sich nicht abschneiden, selbst dann nicht, wenn das Leben einen entwurzelt. Besonders beeindruckt hat mich Friedas unglaubliche Stärke. Immer wieder fragte ich mich beim Lesen, wie viel ein Mensch ertragen kann. Und doch zeigt der Roman ebenso eindringlich, dass manche Wunden bleiben. Dass Krieg nicht endet, nur weil irgendwann Frieden herrscht. Seine Folgen leben weiter. In Erinnerungen. Im Schweigen. In den Kindern und Enkelkindern. Auch Karls Geschichte hat mich tief beschäftigt. Seine Entscheidungen haben mich zunächst ratlos und wütend gemacht. Gerade weil die Liebe zwischen ihm und Frieda so spürbar ist. Doch genau darin liegt die Stärke dieses Romans: Er urteilt nicht vorschnell. Er zeigt, wie Krieg Menschen innerlich zerstören kann, wie Schuld, Scham und Traumata ganze Lebenswege verändern. Karl nimmt Frieda die Entscheidung, selbst zu wählen, und genau darin liegt vielleicht seine größte Tragik. Frieda selbst zerbricht im Laufe ihres Lebens immer mehr an der Last ihrer Erinnerungen. Umso bewegender ist der Moment, in dem ihre Enkelin ihr doch noch das Meer zeigt. Für mich schloss sich dort ein Kreis. Ein leiser Blick nach vorne. Hoffnung für die nächste Generation. „Bis ans Meer“ ist weit mehr als ein Roman über Flucht und Vertreibung. Es ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit transgenerationalen Traumata, mit Verlust, Liebe und der Frage, wie sehr die Vergangenheit unser Leben prägt. Die Mauer des Schweigens muss fallen, damit Heilung überhaupt möglich wird. Die feinsinnige Sprache, die eindringliche Atmosphäre und das bewegende Porträt einer Generation, deren Wunden bis heute nachwirken, machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Ein Roman, der aufwühlt, erschüttert und lange nachhallt. Denn die Vergangenheit lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber sie lässt sich erzählen.

Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht

Annnnnnna aus . am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3135802
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon das Zitat im Vorsatz ließ mich innehalten: „Weitergegebene Wunden sind wie ein Katapult, das uns in die Schrecken der Vergangenheit befördern kann, ohne dass wir selbst dabei waren.“ Mit diesen eindringlichen Worten zieht mich das Buch sofort in seinen Bann. Leise, intensiv und voller Schmerz erzählt Peggy Patzschke eine Geschichte, die weit über eine einzelne Familie hinausgeht. Die schwangere Enkelin beginnt, sich für die Lebensgeschichte ihrer verstorbenen Großmutter Frieda zu interessieren. Doch ihre Mutter Erika schweigt. Verschlossen, distanziert, gefangen in etwas, das sich auch Jahrzehnte später nicht abschütteln lässt. Aber die Enkelin spürt, dass zwischen den unausgesprochenen Erinnerungen etwas verborgen liegt, das bis in ihre eigene Gegenwart hineinwirkt. Sie muss verstehen, woher sie kommt, um zu begreifen, wer sie selbst ist. Das Tagebuch ihrer Großmutter wird dabei zum Kompass ihrer Suche. Schlesien, Januar 1945. Frieda ist allein mit ihrer Tochter Erika. Karl und ihr Sohn Horst sind im Krieg. Während die Rote Armee näher rückt, beginnt bei eisigen Temperaturen die Flucht aus Brieg. Hunger, Angst, Kälte und die ständige Ungewissheit werden zu ihren täglichen Begleitern. Peggy Patzschke beschreibt diese Szenen mit einer Eindringlichkeit, die kaum loslässt. Man liest nicht nur von Friedas Weg, man spürt ihn beinahe körperlich. Besonders bewegend fand ich den zusätzlichen Erzählstrang ab 1916, der Frieda als junges Mädchen zeigt und schließlich ihre große Liebe zu Karl erzählt. Gerade diese Passagen machen so deutlich, was ihr später genommen wird. Die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden durchzieht den gesamten Roman und wird zu etwas, woran Frieda selbst in den dunkelsten Momenten festhält. Umso schmerzhafter ist alles, was folgt. Das Lied „Heimat, deine Sterne“ von Rudi Schuricke steht dabei sinnbildlich für den gesamten Roman. Für Sehnsucht. Für verlorene Heimat. Für die Menschen, die man liebt und die trotzdem unerreichbar werden können. Manche Wurzeln lassen sich nicht abschneiden, selbst dann nicht, wenn das Leben einen entwurzelt. Besonders beeindruckt hat mich Friedas unglaubliche Stärke. Immer wieder fragte ich mich beim Lesen, wie viel ein Mensch ertragen kann. Und doch zeigt der Roman ebenso eindringlich, dass manche Wunden bleiben. Dass Krieg nicht endet, nur weil irgendwann Frieden herrscht. Seine Folgen leben weiter. In Erinnerungen. Im Schweigen. In den Kindern und Enkelkindern. Auch Karls Geschichte hat mich tief beschäftigt. Seine Entscheidungen haben mich zunächst ratlos und wütend gemacht. Gerade weil die Liebe zwischen ihm und Frieda so spürbar ist. Doch genau darin liegt die Stärke dieses Romans: Er urteilt nicht vorschnell. Er zeigt, wie Krieg Menschen innerlich zerstören kann, wie Schuld, Scham und Traumata ganze Lebenswege verändern. Karl nimmt Frieda die Entscheidung, selbst zu wählen, und genau darin liegt vielleicht seine größte Tragik. Frieda selbst zerbricht im Laufe ihres Lebens immer mehr an der Last ihrer Erinnerungen. Umso bewegender ist der Moment, in dem ihre Enkelin ihr doch noch das Meer zeigt. Für mich schloss sich dort ein Kreis. Ein leiser Blick nach vorne. Hoffnung für die nächste Generation. „Bis ans Meer“ ist weit mehr als ein Roman über Flucht und Vertreibung. Es ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit transgenerationalen Traumata, mit Verlust, Liebe und der Frage, wie sehr die Vergangenheit unser Leben prägt. Die Mauer des Schweigens muss fallen, damit Heilung überhaupt möglich wird. Die feinsinnige Sprache, die eindringliche Atmosphäre und das bewegende Porträt einer Generation, deren Wunden bis heute nachwirken, machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Ein Roman, der aufwühlt, erschüttert und lange nachhallt. Denn die Vergangenheit lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber sie lässt sich erzählen.

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