Produktbild: Irrfahrt

Irrfahrt Ein Segler-Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/1,2 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Op Zee

Übersetzt von

Ilja Braun

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948722-44-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/1,2 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Op Zee

Übersetzt von

Ilja Braun

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948722-44-9

Herstelleradresse

Mairisch Verlag
Schwenckestraße 68
20255 Hamburg
DE

Email: kontakt@mairisch.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Segeltörn

    Ein Segeltörn mit siebenjähriger Tochter. kann das spannernd werden? Ja, es kann! Die aus def Ich-Perspektive erzählte Geschichte ist sprachlich und psychologisch ein Genuss. der Vater, viel arbeitend in der Firma und trotz des Einsatzes für Selbige bei Beförderungen immer übergangen, nutzt die Zeit mit der Tochter eine enge Beziehung aufzubauen. Als er dann drei Monate einen Segeltörn macht und im letzten Abschnitt Maria mitnimmt, scheint das Glück perfekt. Doch die Nordsee ist kein Ponyhof und ein siebenjähriges Mädchen keine Erwachsene. Also wird die Reise sicher nicht Ereignislos vergehen. Denn dann wäre es in der Tat ein wenig langweilig. Aber was passiert? oder wie? Hier ist der Vorteil der Ich-Perspektive gegeben, denn unser Protagonist weiß auch nicht mehr. Wie wird es enden? Nun liebe Leserinnen und Leser diese Aufgabe das herauszufinden liegt jetzt in euren händen. Icg wünsche viel Spaß. Es lohnt sich!

  • helena

    aus Potsdam

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tragisch, spannend, interessante Vaterfigur

    Donald hat sich eine Auszeit genommen und segelt für einige Zeit. Die letzten zwei Tage vor seiner Heimkehr möchte er gemeinsam mit seiner 7-jährigen Tochter Maria über die Nordsee – von Dänemark in die Niederlande – segeln. Seine Frau Hagar ist zunächst wenig begeistert, gibt dann aber doch nach. Anfangs verläuft alles reibungslos, bis plötzlich ein Sturm aufzieht. Neben einer spannenden und abenteuerlichen Seglerfahrt handelt es sich hier auch um eine psychologische Erzählung, in der die Rollen von Vätern, Müttern und des kindlichen Seins in den Fokus rücken. Dies gefiel mir ausgesprochen gut, da hier einige interessante und tiefgründige Beobachtungen und Gedanken vermittelt werden. Donald ist ein Vater, der nie wirklich erwachsen geworden ist, sich aber stets bemüht, ein guter Vater zu sein. Er liebt seine Tochter sehr, verbreitet jedoch gleichzeitig immer wieder Unruhe. Die Figur Donald hat mich nachhaltig beschäftigt – sein Vorname könnte evtl. auf den Segler Donald Crowhurst und dessen tragische Gestalt verweisen. Als Ich-Erzähler entpuppt sich Donald bald als unzuverlässiger Erzähler – ein Stilmittel, das ich grundsätzlich sehr schätze. An einigen Stellen gibt es Einschübe aus Hagars Perspektive, wodurch auch ihre Sichtweise berücksichtigt wird. Die Erzählung ist äußerst spannend und an manchen Stellen sehr bedrohlich; teilweise war es für meine (mütterlichen) Nerven etwas zu intensiv. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich jedoch durchaus genoss. Der kurze Roman ist dicht geschrieben, besticht durch eine hohe Spannungskurve und eine feine psychologische Beobachtungsgabe. Er ist tieftraurig, dramatisch und tragisch – allerdings auf einer Ebene, die überraschend anders ist, als man zunächst vermuten könnte.

  • helena

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tragisch, spannend, interessan…

    Tragisch, spannend, interessante Vaterfigur Donald hat sich eine Auszeit genommen und segelt für einige Zeit. Die letzten zwei Tage vor seiner Heimkehr möchte er gemeinsam mit seiner 7-jährigen Tochter Maria über die Nordsee – von Dänemark in die Niederlande – segeln. Seine Frau Hagar ist zunächst wenig begeistert, gibt dann aber doch nach. Anfangs verläuft alles reibungslos, bis plötzlich ein Sturm aufzieht. Neben einer spannenden und abenteuerlichen Seglerfahrt handelt es sich hier auch um eine psychologische Erzählung, in der die Rollen von Vätern, Müttern und des kindlichen Seins in den Fokus rücken. Dies gefiel mir ausgesprochen gut, da hier einige interessante und tiefgründige Beobachtungen und Gedanken vermittelt werden. Donald ist ein Vater, der nie wirklich erwachsen geworden ist, sich aber stets bemüht, ein guter Vater zu sein. Er liebt seine Tochter sehr, verbreitet jedoch gleichzeitig immer wieder Unruhe. Die Figur Donald hat mich nachhaltig beschäftigt – sein Vorname könnte evtl. auf den Segler Donald Crowhurst und dessen tragische Gestalt verweisen. Als Ich-Erzähler entpuppt sich Donald bald als unzuverlässiger Erzähler – ein Stilmittel, das ich grundsätzlich sehr schätze. An einigen Stellen gibt es Einschübe aus Hagars Perspektive, wodurch auch ihre Sichtweise berücksichtigt wird. Die Erzählung ist äußerst spannend und an manchen Stellen sehr bedrohlich; teilweise war es für meine (mütterlichen) Nerven etwas zu intensiv. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich jedoch durchaus genoss. Der kurze Roman ist dicht geschrieben, besticht durch eine hohe Spannungskurve und eine feine psychologische Beobachtungsgabe. Er ist tieftraurig, dramatisch und tragisch – allerdings auf einer Ebene, die überraschend anders ist, als man zunächst vermuten könnte.

  • misspider

    3/5

    11.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gekonntes Verwirsspiel

    Am Ende seines 3-monatigen Sabbaticals auf See nimmt ein Vater seine siebenjährige Tochter mit an Bord, um mit ihr die letzte Strecke in den Heimathafen zusammen zu segeln. Vater-Tochter-Zeit pur also. Doch dann zieht ein Sturm auf und bringt das idyllische Abenteuer in Gefahr. Der Titel ist passend gewählt, denn man weiß irgendwann nicht mehr was man glauben kann und was nicht - echt ist allerdings das beklemmende Gefühl, dass alle Eltern beim Lesen dieses Buches nachempfinden werden können: die Angst, als Eltern zu versagen, nicht zu genügen, Fehler zu machen, das eigene Kind in Gefahr zu bringen, das Kind nicht retten zu können. Anfangs sehr ruhig, fast schon langweilig erzählt, steigert sich die Erzählung fast unbemerkt in einen Zustand der ohnmächtigen Panik. Brillant! Fazit: ...Vater sein dagegen sehr.

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