Produktbild: Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt

Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2025

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,6 cm

Gewicht

185 g

Farbe

Creme / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71031-3

Beschreibung

Rezension

» Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt ist eine poetische Reise eines Suchenden, eines unfreiwillig Flüchtenden, der das Beste aus zwei Welten sucht und findet. Usama Al Shahmani hat ein wichtiges, ein urmenschliches Buch geschrieben über das Verschwinden der Heimat, das Überleben und den Drang der Menschen, frei zu sein im Denken und im Handeln.« ("büCHerstimmen.ch")
»Al Shahmani schlägt seine Wurzeln in der deutschen Sprache und eröffnet wertvolle neue Perspektiven aufs Exil.« ("BücherMagazin")
»Al Shahmanis große Themen Heimat, Fremde, Exil und die Verheerung, die Unterdrückung und Krieg im Irak angerichtet haben, kommen auch hier wieder in höchster literarischer Form, poetisch und berührend zur Sprache. Unsentimental und hoffnungsstimmend. Breit empfohlen.« ("ekz Bibliotheksservice")
»Usama Al Shahmani erzählt in einer präzisen Sprache, die frei ist von jeglicher Sentimentalität. Politische Schuldzuweisungen sind in diesem Roman ebenso wenig zu finden wie einfache Rezepte für den Umgang mit Migrationsbewegungen. Stattdessen besticht dieser Roman durch seine bloße Beschreibung der Wirklichkeit: einer Zwischenwelt, in der ein Zurück nicht mehr möglich ist und ein Vorwärts nur unter großen Anstrengungen gelingt.« ("Südkurier")
»Al Shahmani wertet nicht, sondern schaut genau hin – und übersetzt diese Beobachtungen anschliessend in eine präzise, unsentimentale Sprache. Genau dieser vorbehaltlose Blick kombiniert mit einem differenzierten Wortschatz und einer grossen Kenntnis der arabischen Poesie machen ihn zu einer wichtigen literarischen Stimme in unserem Land.« ("Buchmensch")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2025

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,6 cm

Gewicht

185 g

Farbe

Creme / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71031-3

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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Panta rhei

Almut Scheller-Mahmoud aus 21109 Hamburg am 29.03.2025

Bewertungsnummer: 2452061

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist der dritte Roman (eine Trilogie?) von Usama Al Shamani, der als Flüchtling aus dem Irak in die Schweiz kam und dort heimisch wurde. Heimisch in der Landschaft, in den Wäldern, an den Ufern der Flüsse und Bächen und heimisch in der deutschen Sprache. Auch in diesem Roman verwebt der Autor eigene Erfahrungen der Flucht, des Ankom-mens in einer für ihn fremden Welt, Rückblicke in die Heimat und in seine Familien-geschichte, alles überschattet von Krieg und Terror. Und doch blieb in ihm ein Kern von Hypomone, der inneren Standhaftigkeit, ohne die er all die Widrigkeiten der Flucht und der Zustände im Exil nicht hätte bewältigen können. Hilfreich waren ihm dabei die erst in der Schweiz entdeckte Liebe zur Natur, seine Wanderungen durch die Wälder, seine Nähe zu den Bäumen und den Vögeln und immer wieder zu fließenden Gewässern. Flüsse wurden für ihn Orte der Erneuerung, die Betrachtung des Wassers gaben ihm Kraft und Hoffnung ganz im Sinne von Heraklits Flusslehre und Platons berühmtem Zitat: Panta rhei. Alles fließt und nichts bleibt, es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. An dem Protagonisten des kleinen Romans Dafer Schiehan ist dieses Werden und Wan-deln wunderbar, in klaren einfachen Worten nachvollziehbar beschrieben. Den Ängsten des Krieges, der Flucht mit Schleppern, der Bürokratie des Gastlandes ausgesetzt, in dem er fast wie ein Welpe das Leben neu lernen musste mit all seinen Unwägbarkeiten. Und auch seine innere Zerrissenheit, was ist Heimat?, die unbewältigte wortlose Trauen in der Familie um seinen verschwundenen Bruder Gabrieb, das Verschwinden von Freunden sind Elemente, die verarbeitet werden mussten. Dafer findet seinen Weg, wenn auch nicht seiner Ausbildung gemäß in akademischen Kreisen, sondern als Tellerwäscher, aber mit einem offenen respektvollen Chef, der ihm auf Augenhöhe begegnet und ihm neue Chancen bietet. Trotz aller unterschwelligen Tristesse ist es ein Roman der Hoffnung. Und wir können hoffen, dass Al Shamani nach Abschluss dieses „Dreigestirns“ zu neuen Ufern aufbricht. Sich erzählerisch treiben lässt vom Fluss des Lebens.

Panta rhei

Almut Scheller-Mahmoud aus 21109 Hamburg am 29.03.2025
Bewertungsnummer: 2452061
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist der dritte Roman (eine Trilogie?) von Usama Al Shamani, der als Flüchtling aus dem Irak in die Schweiz kam und dort heimisch wurde. Heimisch in der Landschaft, in den Wäldern, an den Ufern der Flüsse und Bächen und heimisch in der deutschen Sprache. Auch in diesem Roman verwebt der Autor eigene Erfahrungen der Flucht, des Ankom-mens in einer für ihn fremden Welt, Rückblicke in die Heimat und in seine Familien-geschichte, alles überschattet von Krieg und Terror. Und doch blieb in ihm ein Kern von Hypomone, der inneren Standhaftigkeit, ohne die er all die Widrigkeiten der Flucht und der Zustände im Exil nicht hätte bewältigen können. Hilfreich waren ihm dabei die erst in der Schweiz entdeckte Liebe zur Natur, seine Wanderungen durch die Wälder, seine Nähe zu den Bäumen und den Vögeln und immer wieder zu fließenden Gewässern. Flüsse wurden für ihn Orte der Erneuerung, die Betrachtung des Wassers gaben ihm Kraft und Hoffnung ganz im Sinne von Heraklits Flusslehre und Platons berühmtem Zitat: Panta rhei. Alles fließt und nichts bleibt, es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. An dem Protagonisten des kleinen Romans Dafer Schiehan ist dieses Werden und Wan-deln wunderbar, in klaren einfachen Worten nachvollziehbar beschrieben. Den Ängsten des Krieges, der Flucht mit Schleppern, der Bürokratie des Gastlandes ausgesetzt, in dem er fast wie ein Welpe das Leben neu lernen musste mit all seinen Unwägbarkeiten. Und auch seine innere Zerrissenheit, was ist Heimat?, die unbewältigte wortlose Trauen in der Familie um seinen verschwundenen Bruder Gabrieb, das Verschwinden von Freunden sind Elemente, die verarbeitet werden mussten. Dafer findet seinen Weg, wenn auch nicht seiner Ausbildung gemäß in akademischen Kreisen, sondern als Tellerwäscher, aber mit einem offenen respektvollen Chef, der ihm auf Augenhöhe begegnet und ihm neue Chancen bietet. Trotz aller unterschwelligen Tristesse ist es ein Roman der Hoffnung. Und wir können hoffen, dass Al Shamani nach Abschluss dieses „Dreigestirns“ zu neuen Ufern aufbricht. Sich erzählerisch treiben lässt vom Fluss des Lebens.

Dies ist der dritte Roman…

Almut Scheller-Mahmoud aus Hamburg am 29.03.2025

Bewertungsnummer: 2931295

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist der dritte Roman (eine Trilogie?) von Usama Al Shamani, der als Flüchtling aus dem Irak in die Schweiz kam und dort heimisch wurde. Heimisch in der Landschaft, in den Wäldern, an den Ufern der Flüsse und Bächen und heimisch in der deutschen Sprache. Auch in diesem Roman verwebt der Autor eigene Erfahrungen der Flucht, des Ankommens in einer für ihn fremden Welt, Rückblicke in die Heimat und in seine Familien-geschichte, alles überschattet von Krieg und Terror. Und doch blieb in ihm ein Kern von Hypomone, der inneren Standhaftigkeit, ohne die er all die Widrigkeiten der Flucht und der Zustände im Exil nicht hätte bewältigen können. Hilfreich waren ihm dabei die erst in der Schweiz entdeckte Liebe zur Natur, seine Wanderungen durch die Wälder, seine Nähe zu den Bäumen und den Vögeln und immer wieder zu fließenden Gewässern. Flüsse wurden für ihn Orte der Erneuerung, die Betrachtung des Wassers gaben ihm Kraft und Hoffnung ganz im Sinne von Heraklits Flusslehre und Platons berühmtem Zitat: Panta rhei. Alles fließt und nichts bleibt, es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. An dem Protagonisten des kleinen Romans Dafer Schiehan ist dieses Werden und Wan-deln wunderbar, in klaren einfachen Worten nachvollziehbar beschrieben. Den Ängsten des Krieges, der Flucht mit Schleppern, der Bürokratie des Gastlandes ausgesetzt, in dem er fast wie ein Welpe das Leben neu lernen musste mit all seinen Unwägbarkeiten. Und auch seine innere Zerrissenheit, was ist Heimat?, die unbewältigte wortlose Trauen in der Familie um seinen verschwundenen Bruder Gabrieb, das Verschwinden von Freunden sind Elemente, die verarbeitet werden mussten. Dafer findet seinen Weg, wenn auch nicht seiner Ausbildung gemäß in akademischen Kreisen, sondern als Tellerwäscher, aber mit einem offenen respektvollen Chef, der ihm auf Augenhöhe begegnet und ihm neue Chancen bietet. Trotz aller unterschwelligen Tristesse ist es ein Roman der Hoffnung. Und wir können hoffen, dass Al Shamani nach Abschluss dieses „Dreigestirns“ zu neuen Ufern aufbricht. Sich erzählerisch treiben lässt vom Fluss des Lebens.

Dies ist der dritte Roman…

Almut Scheller-Mahmoud aus Hamburg am 29.03.2025
Bewertungsnummer: 2931295
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist der dritte Roman (eine Trilogie?) von Usama Al Shamani, der als Flüchtling aus dem Irak in die Schweiz kam und dort heimisch wurde. Heimisch in der Landschaft, in den Wäldern, an den Ufern der Flüsse und Bächen und heimisch in der deutschen Sprache. Auch in diesem Roman verwebt der Autor eigene Erfahrungen der Flucht, des Ankommens in einer für ihn fremden Welt, Rückblicke in die Heimat und in seine Familien-geschichte, alles überschattet von Krieg und Terror. Und doch blieb in ihm ein Kern von Hypomone, der inneren Standhaftigkeit, ohne die er all die Widrigkeiten der Flucht und der Zustände im Exil nicht hätte bewältigen können. Hilfreich waren ihm dabei die erst in der Schweiz entdeckte Liebe zur Natur, seine Wanderungen durch die Wälder, seine Nähe zu den Bäumen und den Vögeln und immer wieder zu fließenden Gewässern. Flüsse wurden für ihn Orte der Erneuerung, die Betrachtung des Wassers gaben ihm Kraft und Hoffnung ganz im Sinne von Heraklits Flusslehre und Platons berühmtem Zitat: Panta rhei. Alles fließt und nichts bleibt, es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. An dem Protagonisten des kleinen Romans Dafer Schiehan ist dieses Werden und Wan-deln wunderbar, in klaren einfachen Worten nachvollziehbar beschrieben. Den Ängsten des Krieges, der Flucht mit Schleppern, der Bürokratie des Gastlandes ausgesetzt, in dem er fast wie ein Welpe das Leben neu lernen musste mit all seinen Unwägbarkeiten. Und auch seine innere Zerrissenheit, was ist Heimat?, die unbewältigte wortlose Trauen in der Familie um seinen verschwundenen Bruder Gabrieb, das Verschwinden von Freunden sind Elemente, die verarbeitet werden mussten. Dafer findet seinen Weg, wenn auch nicht seiner Ausbildung gemäß in akademischen Kreisen, sondern als Tellerwäscher, aber mit einem offenen respektvollen Chef, der ihm auf Augenhöhe begegnet und ihm neue Chancen bietet. Trotz aller unterschwelligen Tristesse ist es ein Roman der Hoffnung. Und wir können hoffen, dass Al Shamani nach Abschluss dieses „Dreigestirns“ zu neuen Ufern aufbricht. Sich erzählerisch treiben lässt vom Fluss des Lebens.

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