Produktbild: Bartleby, der Schreiber

Bartleby, der Schreiber Eine Geschichte aus der Wall Street

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/1,6 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Messing / Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Bartleby, The Scrivener. A Story of Wall-Street

Übersetzt von

Karl-Heinz Ott

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10152-9

Beschreibung

Rezension

»Warum Bartleby nicht Herman Melvilles bekanntestes und meistgefeiertes Buch ist, ist mir ein Rätsel. Ein Kunstwerk ohne Makel, aber mit doppeltem Boden.«
The Independent, London

»Nicht viele Geschichten werden bei jedem Lesen auf schier unmögliche Weise immer noch perfekter – aber Herman Melvilles unheimliche und schmerzhafte Bartleby-Erzählung ist eine davon.«
The Guardian, London

»Ist Bartleby ein Kranker, ein Autist vielleicht, oder ist er eine Art Held der Moderne, der sich weigert, ein Rädchen im großen Getriebe zu sein?«
Elke Heidenreich / ZEIT online, ZEIT Wissen

»Karl-Heinz Ott, selbst Schriftsteller, kitzelt mit seiner Neuübersetzung gerade die lustige Seite des Stoffs heraus.«
Wolf Ebersberger / Nürnberger Zeitung

»[Bartlebys] Ich möchte lieber nicht – eine Signatur der Moderne, die Eingliederung produziert, und der man sich vielleicht wirklich nur nach ganz innen entziehen kann – in rätselhaften Widerstand.«
Der Standard

»1853 erschienen, ist die Erzählung von Herman Melville heute so brisant, weil sie von passivem Widerstand gegen eine eintönige Arbeitswelt unter kapitalistischen Verhältnissen berichtet. Eine schreckliche Geschichte, mit Witz erzählt, ein Meisterwerk amerikanischer Literatur.«
Anton Thuswaldner / Salzburger Nachrichten

»Mit seiner Erzählung
Bartleby, der Schreiber
schuf Herman Melville eine absolut rätselhafte Figur. Aber genau das macht das Buch zu Weltliteratur von zeitloser Schön- und Kühnheit. Seine Themen passen in unsere und wahrscheinlich jede künftige Gegenwart.«
Thomas Schmoll / sh:z – Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

»Für mich ist das ein Meisterwerk. Ein komprimiertes Manifest des Absurden lange vor Camus.«
Philipp Tingler / SRF1

»Revolutionär gemacht.«
Philipp Tingler / SRF1

»Ich mag das Buch auch sehr, ich finde es genial.«
Adriana Altaras / SRF 1

»Der Essay von Karl-Heinz Ott ist ein Highlight.«
Felizitas Ambauen / SRF 1

»Das Nachwort genauso bereichernd wie der Text.«
Jennifer Khakshouri / SRF1

»
Bartleby
- ein politisches Buch, ein schmales Buch, das zum Reden bringt, zum Lachen, aber auch zum Nachdenken.«
Michael Luisier / SRF

»Die Figur Bartleby sagt nicht ja und nicht nein. Sie erkundet einen Zwischenraum. Sie ist passiv, aber auch aktiv. Sie ist sanft und mild, aber auch beharrlich und stur.«
Christine Abbt / SRF

»In jedem Fall - und das kann nur großartige Literatur leisten - zwingt der Autor seine Leserschaft, auf ihre eigene Ambivalenz zu schauen […]«
Thomas Schmoll / Ntv Nachrichtenfernsehen Gmbh

»Herman Melvilles legendärer Büromensch Bartleby – er ist ein Held unserer Zeit.«

Peter Kümmel / DIE ZEIT


Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/1,6 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Messing / Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Bartleby, The Scrivener. A Story of Wall-Street

Übersetzt von

Karl-Heinz Ott

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10152-9

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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Unwiderstehlich - Der sanfte Widerstand.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.01.2026

Bewertungsnummer: 2695395

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Erzählung (erste Erscheinung 1853) vereint so viel Humorvolles, Verschrobenes, Tragisches und Liebvolles in sich – eine zeitlose Lesefreude über einen Menschen, der bis zum bitteren Ende einfach lieber nicht(s) möchte. Unglaublich, dass diese Geschichte über 170 Jahre alt ist. Ein mitfühlender, der christlichen Nächstenliebe verpflichteter Notar, beschäftigt vier ungewöhnliche Mitarbeiter in seiner Kanzlei in London. Und dies trotz derer skurrilen und störenden Animositäten: Turkeys Temperament ist am Morgen gemäßigt und nachmittags cholerisch, während der gereizte Nippers jeweils morgens durch giftige Kommentare auffällt und da ist noch der Junge namens Ginger Nut. Ein Lehrling, der die Botengänge erledigt und dazu gehörte auch, Pfeffernüsse für alle zu besorgen. Bartleby, der zwar ein unauffälliger und fleißiger Schreiberling ist, versteht es vortrefflich, sich von allen anderen Arbeiten zu drücken. Seine konsequente Haltung vertritt er ohne Rechtfertigung oder Erklärung, doch durchaus freundlich mit der Bemerkung: „Ich möchte lieber nicht.“ Diese sanft vorgebrachte Weigerung bringt den toleranten und barmherzigen Chef völlig durcheinander und schlussendlich an den Rand der Verzweiflung. Bartleby ist eine interessante Figur, die viele Fragen aufwirft. Die werden auch nie beantwortet. Etwas spannender fand ich jedoch den Notar: wie er versucht, Bartleby zu bewegen, wie er nach kreativen Lösungen sucht, wie er versucht, sich mit der Situation abzufinden, und wie es ihm einfach nicht gelingt, diesem passiven Widerstand etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen. Die zwischenmenschliche, sich auf das Umfeld immer weiter ausbreitende Dynamik ist fantastisch beschrieben. Hübsches Büchlein mit Essay über viele Deutungsversuche im Laufe der Zeit (was mir aber nicht so gut gefallen hat).

Unwiderstehlich - Der sanfte Widerstand.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.01.2026
Bewertungsnummer: 2695395
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Erzählung (erste Erscheinung 1853) vereint so viel Humorvolles, Verschrobenes, Tragisches und Liebvolles in sich – eine zeitlose Lesefreude über einen Menschen, der bis zum bitteren Ende einfach lieber nicht(s) möchte. Unglaublich, dass diese Geschichte über 170 Jahre alt ist. Ein mitfühlender, der christlichen Nächstenliebe verpflichteter Notar, beschäftigt vier ungewöhnliche Mitarbeiter in seiner Kanzlei in London. Und dies trotz derer skurrilen und störenden Animositäten: Turkeys Temperament ist am Morgen gemäßigt und nachmittags cholerisch, während der gereizte Nippers jeweils morgens durch giftige Kommentare auffällt und da ist noch der Junge namens Ginger Nut. Ein Lehrling, der die Botengänge erledigt und dazu gehörte auch, Pfeffernüsse für alle zu besorgen. Bartleby, der zwar ein unauffälliger und fleißiger Schreiberling ist, versteht es vortrefflich, sich von allen anderen Arbeiten zu drücken. Seine konsequente Haltung vertritt er ohne Rechtfertigung oder Erklärung, doch durchaus freundlich mit der Bemerkung: „Ich möchte lieber nicht.“ Diese sanft vorgebrachte Weigerung bringt den toleranten und barmherzigen Chef völlig durcheinander und schlussendlich an den Rand der Verzweiflung. Bartleby ist eine interessante Figur, die viele Fragen aufwirft. Die werden auch nie beantwortet. Etwas spannender fand ich jedoch den Notar: wie er versucht, Bartleby zu bewegen, wie er nach kreativen Lösungen sucht, wie er versucht, sich mit der Situation abzufinden, und wie es ihm einfach nicht gelingt, diesem passiven Widerstand etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen. Die zwischenmenschliche, sich auf das Umfeld immer weiter ausbreitende Dynamik ist fantastisch beschrieben. Hübsches Büchlein mit Essay über viele Deutungsversuche im Laufe der Zeit (was mir aber nicht so gut gefallen hat).

Ein Klassiker von großer Aktualität

Bewertung aus Bamberg am 13.06.2025

Bewertungsnummer: 2514669

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ach, wir glauben, dass es in der Welt fröhlich zugeht, weil alles Glück zum Licht drängt; weil das Elend sich aber im Dunkeln verbirgt, glauben wir, dass es kein Elend gibt.« Geschildert wird eine Amtsstube eines Notars an der Wall Street und dessen Schreibern, die alle als Figuren mit Eigenarten geschildert werden. Doch keiner, nicht der nur vormittags leistungsfähige Turkey, nicht der ehrgeizige und unter Verdauungsproblemen leidende Nippers und schon gar nicht der minderjährige Ginger Nut sind so interessant wie Bartleby, der Schreiber, der seinem Job tadellos und mit großem Ehrgeiz nachkommt, aber alle anderen Tätigkeiten, wie das Abgleichen seiner Abschriften, mit den Worten „Ich möchte lieber nicht“ vehement ablehnt. Dabei lässt er sich auf keine Diskussion ein, sondern beharrt wiederholend auf seinem Ausspruch. Irgendwann hört er sogar mit seiner eigentlichen Arbeit auf. Trotz allem bleibt der Notar geduldig und gutmütig, obwohl dieser sich Sachen herausnimmt, die er bei keinem anderen geduldet hätte. Ist Bartleby‘s Verhalten also eine Revolution im Stillen, eine friedliche Verweigerung? Im beigefügten Essay „Vom Drang, das Rätsel zu lösen“ des Übersetzers Karl-Heinz Ott werden verschiedene Ansätze zur Deutung dargelegt und die Ähnlichkeit zu Kafkas Werk beleuchtet, was durchaus einleuchtend ist, da die Situation mit Bartleby für den Notar schier ausweglos erscheint. Ganz egal, was er macht, ob er ihm mit Mitgefühl oder Entschlossenheit entgegnet, Bartleby möchte lieber nichts. Besonders die genaue, nicht selten zum Schmunzeln animierende Zeichnung der Figuren und die stilvolle Sprache haben dazu geführt, dass ich diesen dünnen Klassiker mit Freude gelesen habe. Umso erstaunter war ich, dass dieser Text – 1853 in einer Zeitschrift veröffentlicht – erstmals 1946 auf Deutsch erschienen ist und noch später überhaupt Anerkennung gefunden hat und trotz ihrer über 150 Jahre, immer noch – oder jetzt erst recht – aktuell ist. Von mir eine große Empfehlung für diese Erzählung!

Ein Klassiker von großer Aktualität

Bewertung aus Bamberg am 13.06.2025
Bewertungsnummer: 2514669
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ach, wir glauben, dass es in der Welt fröhlich zugeht, weil alles Glück zum Licht drängt; weil das Elend sich aber im Dunkeln verbirgt, glauben wir, dass es kein Elend gibt.« Geschildert wird eine Amtsstube eines Notars an der Wall Street und dessen Schreibern, die alle als Figuren mit Eigenarten geschildert werden. Doch keiner, nicht der nur vormittags leistungsfähige Turkey, nicht der ehrgeizige und unter Verdauungsproblemen leidende Nippers und schon gar nicht der minderjährige Ginger Nut sind so interessant wie Bartleby, der Schreiber, der seinem Job tadellos und mit großem Ehrgeiz nachkommt, aber alle anderen Tätigkeiten, wie das Abgleichen seiner Abschriften, mit den Worten „Ich möchte lieber nicht“ vehement ablehnt. Dabei lässt er sich auf keine Diskussion ein, sondern beharrt wiederholend auf seinem Ausspruch. Irgendwann hört er sogar mit seiner eigentlichen Arbeit auf. Trotz allem bleibt der Notar geduldig und gutmütig, obwohl dieser sich Sachen herausnimmt, die er bei keinem anderen geduldet hätte. Ist Bartleby‘s Verhalten also eine Revolution im Stillen, eine friedliche Verweigerung? Im beigefügten Essay „Vom Drang, das Rätsel zu lösen“ des Übersetzers Karl-Heinz Ott werden verschiedene Ansätze zur Deutung dargelegt und die Ähnlichkeit zu Kafkas Werk beleuchtet, was durchaus einleuchtend ist, da die Situation mit Bartleby für den Notar schier ausweglos erscheint. Ganz egal, was er macht, ob er ihm mit Mitgefühl oder Entschlossenheit entgegnet, Bartleby möchte lieber nichts. Besonders die genaue, nicht selten zum Schmunzeln animierende Zeichnung der Figuren und die stilvolle Sprache haben dazu geführt, dass ich diesen dünnen Klassiker mit Freude gelesen habe. Umso erstaunter war ich, dass dieser Text – 1853 in einer Zeitschrift veröffentlicht – erstmals 1946 auf Deutsch erschienen ist und noch später überhaupt Anerkennung gefunden hat und trotz ihrer über 150 Jahre, immer noch – oder jetzt erst recht – aktuell ist. Von mir eine große Empfehlung für diese Erzählung!

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Bartleby, der Schreiber

von Herman Melville

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