Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Die junge Strafverteidigerin Alice Logan kann ihrem Vater nicht verziehen, dass er nie für sie da war und ständig ihre Mutter betrogen hat. Doch ist er auch ein Mörder? Als er für einen viele Jahre zurückliegenden Mordfall zum Tode verurteilt wird, muss sie sich entscheiden. Erst will sie seinen Unschuldsbeteuerungen gar nicht zuhören, doch dann tauchen ähnliche Fälle auf, zwischen denen es einen Zusammenhang zu geben scheint. Ist ihr Vater tatsächlich unschuldig Opfer einer Verschwörung geworden? Alice beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und so beginnt ein rasanter Wettlauf gegen ihre Widersacher und gegen die Zeit. Denn ihr Vater soll schon in sieben Tagen hingerichtet werden ...
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Die Zeit läuft ab
Kunde am 07.07.2025
Bewertungsnummer: 2533293
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Alice hat lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Umso erstaunter ist sie, als ihre Schwester den Kontakt mit ihm herstellt und ihr mitteilt, dass er nur noch sieben Tage bis zu seiner eigenen Hinrichtung hat.
Hin- und hergerissen zwischen ihren widerstrebenden Gefühlen versucht sie ihm zu helfen und setzt dafür einiges in Gang.
Die Idee hinter dieser Geschichte fand ich sehr aufregend und war neugierig, was am Ende dabei herauskommt.
Die Kapitel sind in die letzten Tage, Stunden, eingeteilt, so dass man immer sehen kann, wieviel Zeit ihnen noch bleibt.
Nicht nur einmal habe ich mich gefragt, wie sie Ergebnisse erzielen wird, wann es endlich in die Vollen geht, wie sie das schaffen will. Die Tage ziehen sich und so wirklich passiert nichts.
Es steckt eine Menge dahinter, aber es geht manchmal auch etwas abseits. Das ist dann einfach zu viel und zu ausschweifend.
Es gibt verschiedene Figuren, die mich aber nicht alle überzeugt haben. Boudreaux fand ich interessant, die Schwester eher nervig. Alice hadert mit der Beziehung zu ihrem Vater, aber die Strafverteidigerin in ihr, hat die Witterung aufgenommen.
Alles in allem ein unterhaltsames, spannendes Buch, wenn ich auch ein bisschen andere Vorstellungen davon hatte.
Die Jagd nach der Wahrheit
JoanStef aus Bayern am 12.06.2025
Bewertungsnummer: 2514184
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
SIEBEN LETZTE TAGE –
veröffentlicht vom Lübbe Verlag bereichert einer neuer Thriller von Robert Rutherford, den deutschen Buchmarkt.
Das Coverstyling in neongelb, gepaart mit einem entsprechendem Buchschnitt, weckte bei mir sofort das Gefühl von Vorfreude & Neugier.
Worum geht's?
Eine zerstrittene & entfremdete Familie. Zwei Töchter, von denen eine, Alice Logan, Anwältin für Strafrecht, den unbedingten Willen zur Exzellenz in ihrer Profession hat.
Von ihrer Schwester erfährt Alice, dass ihr Vater, seit Jahren für ein grausames Verbrechen inhaftiert, innerhalb weniger Tage hingerichtet werden soll.
Obwohl Alice nichts mehr mit ihrem Vater zu tun haben will, nimmt sie den Hilferuf ihrer Schwester auf, um umfangreiche neue Ermittlungen zu der Straftat des Vaters, anzustrengen.
Schon bald, gibt es einige wenige, kleinste Hinweise, dass er unschuldig sein könnte.
Wenn das so ist, wird in wenigen Tagen ein Unschuldiger hingerichtet. Es beginnt eine atemlose Jagd nach Hinweisen & Beweisen, die alle mehr als je gedacht an ihre Grenzen bringen werden.
Mein persönlicher Leseeindruck
Gleich zu Beginn:
Das Buch liest sich wirklich gut.
Die Personen werden gut vorgestellt. Deren gemeinsame Historie wird der Handlung konsequent, immer wieder hinzugeführt.
Bezüglich der Emotionen und Grundlagen der ineffizienten Familiensituation eröffnet sich in kurzer Zeit, überraschender Klarheit.
Als Leserin bin ich schnell voll mit dabei.
Ich möchte herausfinden, welche Beweise zielführend oder unbrauchbar sind.
Diese aktive Leserolle hat bei mir zu einem hohen Lesefluss geführt.
Das Story-Momentum, gespeist aus den abenteuerlichen Ermittlungen & spannenden Ereignissen, tat sein Übriges.
Auf über 495 Seiten wird von der rasanten Jagd nach der einzigen Wahrheit erzählt. Und, ich kann von mir berichten, dass die Erzählung bei mir, zu keinem Zeitpunkt langatmig oder entschleunigend wirkte.
Die unglaubliche Jagd mit allen Facetten & über Kontinente hinweg, konnten mich überzeugen.
Allerdings ist mir auch bewusst gewesen, dass es sich um eine Fiktion handelt. Und da ist ja auch alles möglich ;)
Ich wollte einen spannenden & rätselhaften Thriller lesen und den bekam ich.
Zusammenfassung:
Mir hat die Story ausgesprochen gut gefallen.
Anzumerken ist, dass in den sieben Tagen bis zur Hinrichtung, Alice und ihre Mitstreiter bis an ihre äußerste Belastungsgrenze gehen müssen. Dieser Aspekt, gerade weil diese kurze Zeitspanne gefüllt ist, von neuen Erkenntnissen, rasanten brutalen Übergriffen & extremer körperlicher Müdigkeit, erinnert mich in seiner Fulminanz an die berühmte 24 STUNDEN SERIE.
Wie in der Fernsehserie muss Alice an ihre äußerste Belastungsgrenze gehen, um eine zeitnahe und belastbare neue Faktenlage zu schaffen.
Ich vergebe 4,5 Lesesterne und empfehle die Lektüre allen Genre Fans & denen, die welche werden möchten.
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