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Swift River Roman – »Dieses Buch hat mir zuerst das Herz gebrochen – um mir dann Hoffnung zu schenken.« Ann Napolitano

26

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/3,1 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Dunkelgrün / Messing

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0188-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/3,1 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Dunkelgrün / Messing

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0188-4

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein tolles Debüt!

    Der Vater verschwindet und nichts ist mehr so wie es wahr. Eine Kindheit endet plötzlich.... Die 16jährige Diamond, schwarz und übergewichtig versucht ihren Weg zu gehen, das ist aber nicht so leicht in einer amerikanischen Kleinstadt mit sehr viel Rassismus. Wunderschön, tragisch und hoffnungsvoll! Große Klasse!# Es hat mich sehr an Jeanette Walls, Schloß aus Glas erinnert.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Diamond wächst in Swift River auf, einer Stadt in der es genau zwei schwarze gibt - sie und ihren Vater. Bis ihr Vater auf einmal verschwindet, ist sie die einzige Schwarze und das lassen die anderen Stadtbewohner sie wissen. Ein unheimlich trauriger Roman über das verpfuschte Leben eines jungen Mädchens. Weder ihr Vater noch ihre Mutter bekommen ihr Leben in den Griff, ihr Vater geht den einfachen Weg und verschwindet. Ihre Mama kämpft wenigstens ein bisschen, aber auch sie ist vom Leben enttäuscht und aufgezehrt. Besonders gefallen haben mir die Rückblicke in die schöne Zeiten der Familie gefallen, aber da hat man schon gemerkt, wie alles den Bach runter gehen wird. Pop war ein toller Vater, den das Leben in Swift River einfach aufgezehrt hat. Die Erklärungen am Ende über die Sun Downer Städte haben alles erklärt. Unglaublich, zu was Menschen fähig sind. Am meisten gefallen hat mir der letzte Abschnitt, als Diamond sich bei ihrer wohl mittlerweile verstorbenen Mutter entschuldigt und bedankt. Da sind mir die Tränen gekommen.

  • Anna

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich mit der 16jährigen Diamond verbinden konnte, aber dann hat es mich richtig gepackt. Wir lernen sie als 16jähriges, stark übergewichtiges Mädchen kennen. In Swift River ist sie die einzige Schwarze und entsprechend isoliert. Vor Jahren ist ihr Vater verschwunden, jetzt will ihn ihre Mutter für tot erklären lassen, um die Versicherungssumme zu kassieren. In Rückblenden erfahren wir mehr über Diamonds Kindheit, und ihre zwiespältige Beziehung zu ihrem Vater. Einerseits war er liebevoll und kümmerte sich um sie, andererseits gab es Situationen, die an Missbrauch grenzten. Für Diamond war dies verständlicherweise sehr verwirrend. Erhellendes über ihre Herkunft bringen Briefe, die sie von einer Verwandten ihres Vaters erhält. Darin wird seine Kindheit geschildert. Thematisiert werden aber auch Diskriminierungen gegenüber Farbigen anhand von Gesetzen und Schikanen, die zur Vertreibung führten. Das ist richtig krass und geht unter die Haut. Auch Swift River ist solch ein Ort. Allmählich findet Diamond ihre Wurzeln und entwickelt ihre eigene Identität. Diese Entwicklung zu begleiten ist bereichernd und kann einen beim Lesen nicht kalt lassen. Ich finde, es handelt sich hier um ein wichtiges Buch, das ich wegen seiner Themen als sehr aufwühlend empfunden habe. Sehr lesenswert!

  • Kirstin

    aus NRW

    5/5

    29.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiger Coming-of-age Roman

    Essie Chambers nimmt den Lesenden in ihrem Roman „Swift River“ mit in eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte der 16jährigen Diamond, die mit ihrer Mutter in der amerikanischen Kleinstadt Swift River lebt, entfaltet unmittelbar einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Erzählt wird die Handlung auf unterschiedlichen Zeitebenen. Diamonds Vater Rob verschwindet spurlos, als Diamond 9 Jahre alt ist. Als einziger Schwarzer in der ganzen Stadt sieht er sich vielen Anfeindungen ausgesetzt und auch Diamonds Leben ist geprägt von Alltagsrassismus. Als er des Diebstahls an seinem Arbeitsplatz beschuldigt wird, gerät das ohnehin schon instabile Leben der Familie aus den Fugen. Plötzlich verschwindet er und fortan müssen sich Diamond und ihre Mutter mit der Frage auseinandersetzen, was passiert ist. Während Diamonds Mutter immer mehr den Sinn für die Realität verliert und ihre Lebensfähigkeit zunehmend einbüßt, gelingt es Diamond, sich langsam mit dem Verlust des Vaters auseinanderzusetzen und einen Weg zurück ins Leben zu finden. Essie Chambers gelingt es mit ihrer großartigen Sprache immer wieder, innere Bilder zu erschaffen, die noch lange nachwirken. Von radikal bis poetisch deckt sie eine große Bandbreite ab, aber immer mit dem sicheren Gefühl für die richtige Stelle. „Swift River“ ist kein leichter, aber ein wirklich großer Coming-of-age Roman.

  • Bücherhummelchen

    5/5

    29.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Familiengeschichte.

    Der Debütroman "Swift River" von Essie Chambers ist eine berührende, Jahrzehnte umspannende Geschichte über den Wunsch nach Zugehörigkeit. Die 16-jährige Diamond, die einzige Schwarze in Swift River, lebt 1987 allein mit ihrer Mutter. Ihr Vater ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden. Man hat nur noch seine Schuhe vor dem Fluß gefunden. Was ist nur mit ihm passiert? Diamond leidet schwer unter dem Verlust und sie hat auch mit Alltagsrassismus und Beleidigungen zu kämpfen. Ihre Mutter ist ihr keine große Stütze, denn sie hat selber genug eigene Probleme. So futtert Diamond ihren ganzen Kummer in sich hinein und ist stark übergewichtig. Eines Tages bekommt sie einen Brief und erfährt mehr über ihren Vater und ihre eigenen Wurzeln. ... Der fast schon poetische Schreibstil von Essie Chambers hat mir sehr gefallen. Zitat: "Als sie aufschaut, fallen wie aus dem Nichts Schneeflocken, überall um sie herum. Ihr Weiß leuchtet gegen die Dunkelheit an, und es sieht aus, als würde der Mond sich in kleine funkelnde Lichter auflösen, als würde er ihnen die Sterne schenken. Sie öffnen sich, nehmen alles in sich auf. Sie schaut ihn an, sein breites Lächeln mit der Zahnlücke, die frostweißen Wimpern, und es fühlt sich an wie der erste Schnee ihres Lebens.". Erzählt wird hauptsächlich in der Ich-Perspektive von Diamond und ich konnte mich in sie hineinversetzen und mitfühlen. Es gibt jedoch auch einen Rückblick und mehrere Briefe ihrer Verwandtschaft väterlicherseits, so dass man die ganze Geschichte und Zusammenhänge erfährt. Gut hat mir auch das 80iger Jahre Setting gefallen. Die Protagonistin Diamond lernen wir am Anfang als perspektivlos und einsam kennen. Im Essen findet sie Trost: Zitat "Essen ist, als würde ich mich in mein Bett kuscheln und mir die Decke über den Kopf ziehen – Versteck und Trost zugleich.". Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich positiv und ihre Wurzeln geben ihr Halt und Mut. Das Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Die schwarze Bevölkerung wurde damals ausgebeutet und vertrieben. Ich kann das Buch bestens empfehlen und ich würde mich freuen, weitere Bücher von Essie Chambers zu lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (26)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebste Sweetie…

    "Sie haben seine Leiche nie gefunden, Ma. Gerätst du da nicht auch manchmal ins Grübeln?" Ma, Pop, Diamond - und dann nach dem Unglück nur noch Ma und Diamond…damit ist schon viel gesagt, ein kleines amerikanisches Familienuniversum in den 80er Jahren, eine Tragödie und ein Aufwachsen inmitten von Rassismus, Armut und Diskriminierung. Die Wurzeln des Hasses und der Ausgrenzung reichen weit zurück, ein Mädchen hadert mit dem Ahnengedächtnis und dieses wird anhand von eindringlichen Briefen aufgedeckt. Die Ich-Perspektive der Erzählerin macht das Lesen so nahbar und man leidet die Ungerechtigkeit mit, fühlt den Zorn, die Resignation. Ein tragischer Familienroman mit viel Platz für Vater-Tochter-Beziehung, für Aufwachsen mit einer emotional überforderten Mutter - und im Hintergrund pulsieren Begriffe wie White Supremacy und Sundown Towns…Wertvoll, unbedingt lesen!

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