Hier gibt es zwei, die sich lieben und immer wieder verpassen: Iggy will Filmemacher werden, doch mit der Aufnahme auf die Filmakademie hat es bisher nicht geklappt. Masha verliert sich in den Labyrinthen des Online-Datings und studiert wie nebenbei Medizin. Die beiden begegnen sich zufällig, doch wie verliebt man sich hier und heute? Und wie spricht man darüber, wenn man über alles andere sprechen kann und jedes Beziehungskonzept kennt? Bis Masha und Iggy ein Paar werden, müssen sie erst mit der sterbenskranken Valeria nach Italien fahren, eine Kirche ausrauben, nackt im Wörthersee baden – und lernen, auch mal einfach nichts zu sagen. Und wie allen Räuberpärchen gelingen ihnen die irrsten Coups, bevor ihnen das Schwerste glückt: Nähe zuzulassen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Jürg K.
4/5
30.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Enthält alles, was ein gutes Buch ausmacht
Iggy will Filmemacher werden, mit der Aufnahme auf die Filmakademie hat es bis jetzt nicht funktioniert. Masha ist im Labyrinth der Online-Datings gefangen und studiert nebenher Medizin. Die beiden begegnen sich zufällig, doch wie verliebt man sich hier und heute? Bis Masha und Iggy ein Paar werden, müssen sie erst mit der sterbenskranken Valeria nach Italien fahren, eine Kirche ausrauben, nackt im Wörthersee baden. In Caspar-Maria Russo Debütroman geht es um zwei die sich richtig verhalten wollen und sich dabei immer verpassen. Was die beiden nicht können, wird beim Lesen dieser etwas schrägen Geschichte klar, ihren Beziehungsstatus zu klären. Beim Lesen dachte ich an vielen Stellen die beiden aufrütteln zu müssen, damit sie sehen, wo es lang geht. Die Geschichte wird von Beginn an rasant geschildert und ist abenteuerlich, was die beiden veranstalten. Mir hat das Buch zu lesen Spass bereitet. Die geschilderte Geschichte in dem Buch ist etwas eigen. Ich empfehle es gerne weiter.
Soaphie Peh
4/5
25.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Vielschichtig, von humorvoll bis nachdenklich
"Prinzip ungefähr" ist ein erfrischender und humorvoller Roman, der die Herausforderungen und Absurditäten der modernen Liebe in einer Welt voller Unsicherheiten und Ungefähren thematisiert. Die Geschichte folgt den beiden Protagonisten Masha und Iggy, die in ihren eigenen Lebensrealitäten gefangen sind und sich immer wieder aus den Augen verlieren, obwohl sie sich zueinander hingezogen fühlen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Charaktere sind charmant dargestellt. Iggy und Mascha sind auf der Suche nach liebe und Identität und gerade die Missgeschicke machen das Buch so unterhaltsam und die Protagonisten liebenswert. Manchmal wirkt es auch melancholisch und man erfährt von den Bedenken und Ängsten der beiden.
Am Ende ist es eine Reise nach Italien die sie zwingt über ihre Gefühle nachzudenken.
yellowdog
4/5
18.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Prinzip ungefähr ist ein…
Prinzip ungefähr ist ein kleiner, lustiger Roman über ein leicht ausgeflipptes Paar. Die Icherzählerin Masha und Iggy lernen sich im ICE kennen und mögen sich auf Anhieb. Sie sind unterschiedlich, haben aber auch Gemeinsamkeiten. Das Buch ist stark geprägt von der Selbstironie der Ich-Erzählerin, der sich überwiegend durch ihre Gedanken mitteilt, aber auch durch die witzigen, pointierten Dialoge. Dennoch, so ganz nahe fühlte ich mich den beiden nicht. Der Handlungsverlauf war mir manchmal zu übertrieben, die Gags auch zu platt, anderes zu oberflächlich. Nicht jeder Einfall trifft ins Schwarze. Auffällig das Ausmaß an Namedropping mit Referenzen auf Filme und Literatur. Aber eigentlich schon ein beachtlicher Debütroman. Mal sehen, was von Caspar-Maria Russo noch folgen wird.
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5/5
10.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Philosophisch und Zuckersüß
Verliebt sein.. doch wie geht das eigentlich?
In wunderschöner Sprache erläutert Caspar-Maria Russo, dass nicht immer alles exakt sein muss, um wertvoll zu sein. Das Buch ermutigt das Leben in seiner Unschärfe zu akzeptieren.
Der Roman zeigt ein schnelllebiges Existieren von zwei Menschen, die sich immer wieder verpassen. Gemeinsam dann so einiges durchmachen müssen, nur um die Leser*innen am Ende auf ein "Happy End" hoffen zu lassen.
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