Produktbild: Ein Weltall des Kapitals
Band 253

Ein Weltall des Kapitals Die Überwindung der terrestrischen Vernunft

Aus der Reihe Fröhliche Wissenschaft

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

17,7/9,7/1,9 cm

Gewicht

195 g

Farbe

Schwarz / Apfelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-3035-5

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

17,7/9,7/1,9 cm

Gewicht

195 g

Farbe

Schwarz / Apfelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-3035-5

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: vertrieb@matthes-seitz-berlin.de

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

3/5

Auch im Weltraum machen Sie Profit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Weltraum ist nach langer Zeit wieder mehr in den Fokus gerückt. Nachdem über 50 Jahre lang kein Mensch mehr den Mond betreten hat, wollen nun vor allem private Initiativen der Rückkehr der Menschheit ins All auf die Sprünge helfen. Allen voran sind hier natürlich Jeff Bezos, der Chef von Amazon, und Elon Musk, der Chef von Tesla, zu nennen. Mit ihrem wohl unerschöpflichen Optimismus und selbstverständlich auch mit nicht enden wollenden finanziellen Ressourcen setzen sie nun alles daran der Menschheit diesen Traum erneut zu ermöglichen. Nicht etwa um zu beweisen, dass wir wirklich mehrmals in den 1970er Jahren auf dem Mond waren, sondern schlicht aus Eigennutz. Dass diese beiden Herren nicht gerade die Auferstehung des Messias sind und bloß ihren eigenen Vorteil vor den Rest der Welt stellen, haben vermutlich die meisten mitbekommen, die ihre Aktivitäten bisher verfolgt haben. Das hat wohl auch Jan Völker, ein deutscher Philosoph und Autor des hier vorliegenden Buches. Dass Völker Philosoph ist, ist zugleich auch die große Schwäche dieses Buches. Viele der von ihm hier dargelegten Ansichten sind ohne Kenntnis der philosophischen Lehren für mich leider nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Die Lehren des Konfuzius oder Lao Ze sind ja allgemein bekannt. Diese jedoch auf die modernen Raumfahrtambitionen umzumünzen, fand ich dann doch sehr gewagt und es gelingt auch an vielen Stellen für mein Empfinden nicht, Astronomie und Philosophie unter einen Hut zu bringen. Die konkurrierenden Raumfahrtorganisationen sind in ihrer Grundidee ja nicht allzu verschieden. Sie alle streben dasselbe an: Die Erschließung des Weltraums. Dabei werden zwei Ziele verfolgt. Zum einen natürlich neuen Lebensraum für die Menschheit zu schaffen – dies allerdings nicht aus Nächstenliebe oder Sorge für die nachfolgenden Generationen, sondern um hier neue Möglichkeiten und Ressourcen für uns Menschen auf der Erde zu finden. Das ist für mich auch nicht gerade ein schöner Gedanke und mit Nachhaltigkeit würde ich das auch nicht verbinden. Was mir ebenso zur Gänze fehlt, war der Punkt, dass auch andere Länder der Erde Bemühungen haben den Weg zurück ins All zu finden. Wenn der Autor etwa "Dreck" als Sammelbegriff für alles, was an der Raumkapsel klebt, bezeichnet und hier keine genauen Unterscheidungen zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Stoffen zieht, kommt mir das dann schon etwas undifferenziert vor. Die Brücke zwischen Philosophie und Astronomie zu schlagen, fand ich zwar grundsätzlich eine gute Idee, leider konnte mich das hier vorliegende Buch aber nicht überzeugen und ich musste irgendwann auch abbrechen. Schade, vielleicht wird es ja beim nächsten Mal besser.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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3/5

Auch im Weltraum machen Sie Profit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Weltraum ist nach langer Zeit wieder mehr in den Fokus gerückt. Nachdem über 50 Jahre lang kein Mensch mehr den Mond betreten hat, wollen nun vor allem private Initiativen der Rückkehr der Menschheit ins All auf die Sprünge helfen. Allen voran sind hier natürlich Jeff Bezos, der Chef von Amazon, und Elon Musk, der Chef von Tesla, zu nennen. Mit ihrem wohl unerschöpflichen Optimismus und selbstverständlich auch mit nicht enden wollenden finanziellen Ressourcen setzen sie nun alles daran der Menschheit diesen Traum erneut zu ermöglichen. Nicht etwa um zu beweisen, dass wir wirklich mehrmals in den 1970er Jahren auf dem Mond waren, sondern schlicht aus Eigennutz. Dass diese beiden Herren nicht gerade die Auferstehung des Messias sind und bloß ihren eigenen Vorteil vor den Rest der Welt stellen, haben vermutlich die meisten mitbekommen, die ihre Aktivitäten bisher verfolgt haben. Das hat wohl auch Jan Völker, ein deutscher Philosoph und Autor des hier vorliegenden Buches. Dass Völker Philosoph ist, ist zugleich auch die große Schwäche dieses Buches. Viele der von ihm hier dargelegten Ansichten sind ohne Kenntnis der philosophischen Lehren für mich leider nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Die Lehren des Konfuzius oder Lao Ze sind ja allgemein bekannt. Diese jedoch auf die modernen Raumfahrtambitionen umzumünzen, fand ich dann doch sehr gewagt und es gelingt auch an vielen Stellen für mein Empfinden nicht, Astronomie und Philosophie unter einen Hut zu bringen. Die konkurrierenden Raumfahrtorganisationen sind in ihrer Grundidee ja nicht allzu verschieden. Sie alle streben dasselbe an: Die Erschließung des Weltraums. Dabei werden zwei Ziele verfolgt. Zum einen natürlich neuen Lebensraum für die Menschheit zu schaffen – dies allerdings nicht aus Nächstenliebe oder Sorge für die nachfolgenden Generationen, sondern um hier neue Möglichkeiten und Ressourcen für uns Menschen auf der Erde zu finden. Das ist für mich auch nicht gerade ein schöner Gedanke und mit Nachhaltigkeit würde ich das auch nicht verbinden. Was mir ebenso zur Gänze fehlt, war der Punkt, dass auch andere Länder der Erde Bemühungen haben den Weg zurück ins All zu finden. Wenn der Autor etwa "Dreck" als Sammelbegriff für alles, was an der Raumkapsel klebt, bezeichnet und hier keine genauen Unterscheidungen zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Stoffen zieht, kommt mir das dann schon etwas undifferenziert vor. Die Brücke zwischen Philosophie und Astronomie zu schlagen, fand ich zwar grundsätzlich eine gute Idee, leider konnte mich das hier vorliegende Buch aber nicht überzeugen und ich musste irgendwann auch abbrechen. Schade, vielleicht wird es ja beim nächsten Mal besser.

Meinung aus der Buchhandlung

Ein Weltall des Kapitals

von Jan Völker

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