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Produktbild: Die Nachbarin

Die Nachbarin Roman | Ein zeitloser Klassiker neu entdeckt | »Wo liest man schon Sätze so schön, dass man sie zweimal lesen möchte?« Hilary Mantel

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42534

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1790 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Tortoise and the Hare

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783458782926

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

42534

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1790 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Tortoise and the Hare

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783458782926

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Landluft, Liebeswirren und eine Frau, die mehr draufhat als Imogen denkt

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 30.07.2025

Bewertungsnummer: 2553938

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich dachte ja, ich wäre gegen britischen Landadel-Charme immun. Pustekuchen! Die Nachbarin von Elizabeth Jenkins hat mich eiskalt erwischt. Da denkt man, man bekommt ein gemütliches Tee-mit-Scones-Romanchen, und dann sitzt man plötzlich mitten in einem psychologischen Katz-und-Maus-Spiel, bei dem ich stellenweise nicht wusste, ob ich lachen, weinen oder Imogen einfach mal schütteln soll. Imogen – unsere Heldin, naiv, aber mit Herz – hat diesen Evelyn geheiratet. Ein Typ, der jedes Mal, wenn er aus London angerollt kommt, so tut, als würde er zufällig bei der burschikosen Nachbarin Blanche auf ein Pläuschchen vorbeistolpern. Blanche, die in Tweed gehüllt mit der Angelrute über die Felder marschiert, als wäre sie der heimliche Boss der Grafschaft. Ich hab’s gefeiert! Das Schöne an diesem Buch: Jenkins schreibt nicht mit dem Holzhammer. Sie schleicht sich an, lässt Dialoge wirken und bringt einen dazu, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Wer ist hier eigentlich das Problem? Imogen mit ihrer mädchenhaften Zartheit? Blanche mit ihrer robusten Natürlichkeit? Oder der Herr Gatte, der wie ein Eichhörnchen zwischen den beiden hin- und herspringt? Es wird nie laut, nie kitschig, aber immer ein bisschen schräg und wunderbar britisch-skurril. Das hat mich fasziniert. Natürlich will man zwischendurch Imogen eine Portion Rückgrat und Blanche ein paar Manieren rüberschicken, aber genau das macht den Spaß aus. Es ist kein Drama mit Blitz und Donner, sondern ein leiser, aber umso fieserer Nadelstich ins Selbstbewusstsein. Einen Stern ziehe ich ab, weil es manchmal doch etwas gemächlich vor sich hin plätschert – man will wissen, wann die Bombe endlich platzt, aber Jenkins lässt einen zappeln wie einen überforderten Forellenangler. Fazit: Die Nachbarin ist wie ein charmant-vergifteter Tee bei einer britischen Lady – man merkt erst zu spät, dass man schon mittendrin steckt. Und das macht’s ziemlich genial.

Landluft, Liebeswirren und eine Frau, die mehr draufhat als Imogen denkt

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 30.07.2025
Bewertungsnummer: 2553938
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich dachte ja, ich wäre gegen britischen Landadel-Charme immun. Pustekuchen! Die Nachbarin von Elizabeth Jenkins hat mich eiskalt erwischt. Da denkt man, man bekommt ein gemütliches Tee-mit-Scones-Romanchen, und dann sitzt man plötzlich mitten in einem psychologischen Katz-und-Maus-Spiel, bei dem ich stellenweise nicht wusste, ob ich lachen, weinen oder Imogen einfach mal schütteln soll. Imogen – unsere Heldin, naiv, aber mit Herz – hat diesen Evelyn geheiratet. Ein Typ, der jedes Mal, wenn er aus London angerollt kommt, so tut, als würde er zufällig bei der burschikosen Nachbarin Blanche auf ein Pläuschchen vorbeistolpern. Blanche, die in Tweed gehüllt mit der Angelrute über die Felder marschiert, als wäre sie der heimliche Boss der Grafschaft. Ich hab’s gefeiert! Das Schöne an diesem Buch: Jenkins schreibt nicht mit dem Holzhammer. Sie schleicht sich an, lässt Dialoge wirken und bringt einen dazu, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Wer ist hier eigentlich das Problem? Imogen mit ihrer mädchenhaften Zartheit? Blanche mit ihrer robusten Natürlichkeit? Oder der Herr Gatte, der wie ein Eichhörnchen zwischen den beiden hin- und herspringt? Es wird nie laut, nie kitschig, aber immer ein bisschen schräg und wunderbar britisch-skurril. Das hat mich fasziniert. Natürlich will man zwischendurch Imogen eine Portion Rückgrat und Blanche ein paar Manieren rüberschicken, aber genau das macht den Spaß aus. Es ist kein Drama mit Blitz und Donner, sondern ein leiser, aber umso fieserer Nadelstich ins Selbstbewusstsein. Einen Stern ziehe ich ab, weil es manchmal doch etwas gemächlich vor sich hin plätschert – man will wissen, wann die Bombe endlich platzt, aber Jenkins lässt einen zappeln wie einen überforderten Forellenangler. Fazit: Die Nachbarin ist wie ein charmant-vergifteter Tee bei einer britischen Lady – man merkt erst zu spät, dass man schon mittendrin steckt. Und das macht’s ziemlich genial.

Schauplatz England - London 1957

Rita aus Wolframs-Eschenbach am 20.06.2025

Bewertungsnummer: 2519979

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin beleuchtet die bessere Gesellschaft um das Ehepaar Imogen und Evelyn Grasham. Sie leben samt ihrem Personal auf dem Lande und Evelyn arbeitet als Rechtsanwalt in London. Dort hat er für seine Arbeitswoche eine Wohnung. Als Leser nimmt uns Jenkins quasi mit in eine Milieustudie und beschreibt äußerst detailliert die Grashams und ihre Nachbarn/Freude. In einem ruhigen Schreibstil erfährt man sehr präzise alles über deren Einrichtungen, Teeservice, Speisen, ihre Kleidung und weitere Belanglosigkeiten. Sie analysiert und skizziert deren Charakter und spezielle Freundschaften untereinander. Wobei es interessant ist, daß Evelyn zu Hause gerne eine junge, zarte und „brave“ Ehefrau bevorzugt, die gerne hinter ihrem Mann zurücksteht und keine eigene Meinung hat, sondern sich ihrem Mann anpaßt. Aber er schwärmt von der Nachbarin. Die doch ältere und nicht so gut aussehende Blanche Silcox positioniert sich zu vielen Themen, u.a. geht sie zum Jagen, engagiert sich sozial in der Gemeinde und weiß auch bei Geldangelegenheiten mitzureden. Ihrem Aussehen mißt Evelyn keine große Aufmerksamkeit bei und ihn stört auch an ihr das biedere Tweedkostüm nicht. Im Speziellen geht es um Beziehungen und Eifersucht. Und am Ende stelle ich für mich fest, daß mir keine Figur richtig sympathisch war. Ich empfehle diesen Klassiker allen Lesern, die den damaligen eher gemächlichen Schreibstil mögen sowie eine fast schon detailverliebte Erzählweise.

Schauplatz England - London 1957

Rita aus Wolframs-Eschenbach am 20.06.2025
Bewertungsnummer: 2519979
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin beleuchtet die bessere Gesellschaft um das Ehepaar Imogen und Evelyn Grasham. Sie leben samt ihrem Personal auf dem Lande und Evelyn arbeitet als Rechtsanwalt in London. Dort hat er für seine Arbeitswoche eine Wohnung. Als Leser nimmt uns Jenkins quasi mit in eine Milieustudie und beschreibt äußerst detailliert die Grashams und ihre Nachbarn/Freude. In einem ruhigen Schreibstil erfährt man sehr präzise alles über deren Einrichtungen, Teeservice, Speisen, ihre Kleidung und weitere Belanglosigkeiten. Sie analysiert und skizziert deren Charakter und spezielle Freundschaften untereinander. Wobei es interessant ist, daß Evelyn zu Hause gerne eine junge, zarte und „brave“ Ehefrau bevorzugt, die gerne hinter ihrem Mann zurücksteht und keine eigene Meinung hat, sondern sich ihrem Mann anpaßt. Aber er schwärmt von der Nachbarin. Die doch ältere und nicht so gut aussehende Blanche Silcox positioniert sich zu vielen Themen, u.a. geht sie zum Jagen, engagiert sich sozial in der Gemeinde und weiß auch bei Geldangelegenheiten mitzureden. Ihrem Aussehen mißt Evelyn keine große Aufmerksamkeit bei und ihn stört auch an ihr das biedere Tweedkostüm nicht. Im Speziellen geht es um Beziehungen und Eifersucht. Und am Ende stelle ich für mich fest, daß mir keine Figur richtig sympathisch war. Ich empfehle diesen Klassiker allen Lesern, die den damaligen eher gemächlichen Schreibstil mögen sowie eine fast schon detailverliebte Erzählweise.

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Die Nachbarin

von Elizabeth Jenkins

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