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Die Nachbarin Roman | Ein zeitloser Klassiker neu entdeckt | »Wo liest man schon Sätze so schön, dass man sie zweimal lesen möchte?« Hilary Mantel

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25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/3,4 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Aquamarin

Auflage

1

Originaltitel

The Tortoise and the Hare

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64487-3

Beschreibung

Rezension

»... ein so zarter wie scharfsichtiger 50er-Jahre-Eheroman von Elizabeth Jenkins.« ("Frankfurter Rundschau")
»... ein Lesevergnügen!
« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein zeitloser Klassiker, der in jedes Bücherregal gehört.« ("24books")
»Dieser Roman ist eine spannende Auseinandersetzung mit Beziehungen, Eifersucht und der Frage, wie gut man die Menschen
um sich wirklich kennt.« ("Berlinerin.online")
»Dieser empfehlenswerte Roman aus dem Jahr 1954 ist ein großes Lesevergnügen.

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/3,4 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Aquamarin

Auflage

1

Originaltitel

The Tortoise and the Hare

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64487-3

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    30.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Landluft, Liebeswirren und eine Frau, die mehr draufhat als Imogen denkt

    Ich dachte ja, ich wäre gegen britischen Landadel-Charme immun. Pustekuchen! Die Nachbarin von Elizabeth Jenkins hat mich eiskalt erwischt. Da denkt man, man bekommt ein gemütliches Tee-mit-Scones-Romanchen, und dann sitzt man plötzlich mitten in einem psychologischen Katz-und-Maus-Spiel, bei dem ich stellenweise nicht wusste, ob ich lachen, weinen oder Imogen einfach mal schütteln soll. Imogen – unsere Heldin, naiv, aber mit Herz – hat diesen Evelyn geheiratet. Ein Typ, der jedes Mal, wenn er aus London angerollt kommt, so tut, als würde er zufällig bei der burschikosen Nachbarin Blanche auf ein Pläuschchen vorbeistolpern. Blanche, die in Tweed gehüllt mit der Angelrute über die Felder marschiert, als wäre sie der heimliche Boss der Grafschaft. Ich hab’s gefeiert! Das Schöne an diesem Buch: Jenkins schreibt nicht mit dem Holzhammer. Sie schleicht sich an, lässt Dialoge wirken und bringt einen dazu, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Wer ist hier eigentlich das Problem? Imogen mit ihrer mädchenhaften Zartheit? Blanche mit ihrer robusten Natürlichkeit? Oder der Herr Gatte, der wie ein Eichhörnchen zwischen den beiden hin- und herspringt? Es wird nie laut, nie kitschig, aber immer ein bisschen schräg und wunderbar britisch-skurril. Das hat mich fasziniert. Natürlich will man zwischendurch Imogen eine Portion Rückgrat und Blanche ein paar Manieren rüberschicken, aber genau das macht den Spaß aus. Es ist kein Drama mit Blitz und Donner, sondern ein leiser, aber umso fieserer Nadelstich ins Selbstbewusstsein. Einen Stern ziehe ich ab, weil es manchmal doch etwas gemächlich vor sich hin plätschert – man will wissen, wann die Bombe endlich platzt, aber Jenkins lässt einen zappeln wie einen überforderten Forellenangler. Fazit: Die Nachbarin ist wie ein charmant-vergifteter Tee bei einer britischen Lady – man merkt erst zu spät, dass man schon mittendrin steckt. Und das macht’s ziemlich genial.

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    4/5

    20.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schauplatz England - London 1957

    Die Autorin beleuchtet die bessere Gesellschaft um das Ehepaar Imogen und Evelyn Grasham. Sie leben samt ihrem Personal auf dem Lande und Evelyn arbeitet als Rechtsanwalt in London. Dort hat er für seine Arbeitswoche eine Wohnung. Als Leser nimmt uns Jenkins quasi mit in eine Milieustudie und beschreibt äußerst detailliert die Grashams und ihre Nachbarn/Freude. In einem ruhigen Schreibstil erfährt man sehr präzise alles über deren Einrichtungen, Teeservice, Speisen, ihre Kleidung und weitere Belanglosigkeiten. Sie analysiert und skizziert deren Charakter und spezielle Freundschaften untereinander. Wobei es interessant ist, daß Evelyn zu Hause gerne eine junge, zarte und „brave“ Ehefrau bevorzugt, die gerne hinter ihrem Mann zurücksteht und keine eigene Meinung hat, sondern sich ihrem Mann anpaßt. Aber er schwärmt von der Nachbarin. Die doch ältere und nicht so gut aussehende Blanche Silcox positioniert sich zu vielen Themen, u.a. geht sie zum Jagen, engagiert sich sozial in der Gemeinde und weiß auch bei Geldangelegenheiten mitzureden. Ihrem Aussehen mißt Evelyn keine große Aufmerksamkeit bei und ihn stört auch an ihr das biedere Tweedkostüm nicht. Im Speziellen geht es um Beziehungen und Eifersucht. Und am Ende stelle ich für mich fest, daß mir keine Figur richtig sympathisch war. Ich empfehle diesen Klassiker allen Lesern, die den damaligen eher gemächlichen Schreibstil mögen sowie eine fast schon detailverliebte Erzählweise.

  • Stephan

    aus Basel

    2/5

    18.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zeitloser Klassiker?

    Nicht wirklich. Oder. Im Gegenteil. Die Beziehungen der drei Hauptfiguren dieses Romans waren in der Nachkriegszeit in England möglicherweise realistisch und gesellschaftlich stillschweigend akzeptiert. Heute würde man sie aber wohl als hochgradig toxisch bezeichnen. Interessant wäre eine Adaption der Geschichte in unserer Zeit. Aber so werden nur veraltete Rollenmodelle tradiert, die wir eigentlich überwinden sollten.

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