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Unerwünscht Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,2 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Beere / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397664-9

Beschreibung

Rezension

Dieses Buch gehört als Teil der NS-Nachkriegsgeschichte und vor allem als Teil deutscher Geschichte in jede öffentliche- und Schulbibliothek [...] als Anregung zum Nachdenken ("socialnet")
Vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsdebatte sowie Forderungen nach Grenzschließungen und Abschiebungen von unerwünschten Personen ist diese fundierte Analyse […] unbedingt empfehlenswert. ("SWR Kultur")
Die Studie sei allen zur Lektüre empfohlen, die an einem Gegennarrativ zur „Aufarbeitung“ der NS-Vergangenheit als reiner Erfolgsgeschichte interessiert sind. ("H-Soz-Kult")
Die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum gibt jenen Menschen ein Gesicht, die beim Narrativ der erfolgreichen Läuterung oft übersehen werden. Nachkriegsgeschichte, erstmals aus Perspektive der NS-Opfer. ("Sachbuch-Bestenliste von Deutschlandfunk Kultur, dem ZDF und der ZEIT")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,2 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Beere / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397664-9

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte

Johannes aus Berlin am 14.04.2026

Bewertungsnummer: 3108820

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist die Nachkriegsgesellschaft mit den Opfern des Nazi-Terrors umgegangen? Dieser Frage geht die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum (Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) in ihrem Buch nach. Wer denkt, dass sich Deutschland - wenigstens als man sich des Grauens bewusst wurde - besonnen hat und den Opfer geholfen hat, ihnen ihr Eigentum zurückgegeben hat oder sie entschädigt hat, erfährt hier, so war es nicht. Die Nachkriegsgesellschaft wollte mit den Opfern nichts zu tun haben, Hass und Vorurteile waren weiter verbreitet. Während Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens verfolgt wurde, auch mit Hilfe internationalen Drucks, öfter kleine Entschädigungen durchsetzen konnten, gingen andere Opfergruppen komplett leer aus oder wurde sogar noch weiter verfolgt. So erging es z.B. Homosexuellen und Sinti und Roma, die noch bis in die 80ger Jahre als „Zigeuner“ verunglimpft wurden. Auch die als Zeugen Jehovas verfolgten, ehemalige Zwangsarbeiter oder auch Menschen, die zwangssterilisiert wurden, viele gingen leer aus, ihre Leiden wurden nicht anerkannt. Viele Beamte und Richter – die oft straffrei ausgingen - saßen wieder an ihren alten Stellen, von ihnen konnten die Opfer keine Gerechtigkeit erwarten. Natürlich gab es Ausnahmen. An vielen Einzelbeispielen zeigt die Autorin den ganzen Umfang dieses unwürdigen Umgangs mit den Opfern. Ein Buch, das die Augen öffnet. Es gehört in jeden Geschichtsunterricht.

Ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte

Johannes aus Berlin am 14.04.2026
Bewertungsnummer: 3108820
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist die Nachkriegsgesellschaft mit den Opfern des Nazi-Terrors umgegangen? Dieser Frage geht die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum (Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) in ihrem Buch nach. Wer denkt, dass sich Deutschland - wenigstens als man sich des Grauens bewusst wurde - besonnen hat und den Opfer geholfen hat, ihnen ihr Eigentum zurückgegeben hat oder sie entschädigt hat, erfährt hier, so war es nicht. Die Nachkriegsgesellschaft wollte mit den Opfern nichts zu tun haben, Hass und Vorurteile waren weiter verbreitet. Während Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens verfolgt wurde, auch mit Hilfe internationalen Drucks, öfter kleine Entschädigungen durchsetzen konnten, gingen andere Opfergruppen komplett leer aus oder wurde sogar noch weiter verfolgt. So erging es z.B. Homosexuellen und Sinti und Roma, die noch bis in die 80ger Jahre als „Zigeuner“ verunglimpft wurden. Auch die als Zeugen Jehovas verfolgten, ehemalige Zwangsarbeiter oder auch Menschen, die zwangssterilisiert wurden, viele gingen leer aus, ihre Leiden wurden nicht anerkannt. Viele Beamte und Richter – die oft straffrei ausgingen - saßen wieder an ihren alten Stellen, von ihnen konnten die Opfer keine Gerechtigkeit erwarten. Natürlich gab es Ausnahmen. An vielen Einzelbeispielen zeigt die Autorin den ganzen Umfang dieses unwürdigen Umgangs mit den Opfern. Ein Buch, das die Augen öffnet. Es gehört in jeden Geschichtsunterricht.

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