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Produktbild: Unerwünscht

Unerwünscht Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

5155 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921310

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

5155 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921310

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Ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte

Johannes aus Berlin am 14.04.2026

Bewertungsnummer: 3108820

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist die Nachkriegsgesellschaft mit den Opfern des Nazi-Terrors umgegangen? Dieser Frage geht die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum (Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) in ihrem Buch nach. Wer denkt, dass sich Deutschland - wenigstens als man sich des Grauens bewusst wurde - besonnen hat und den Opfer geholfen hat, ihnen ihr Eigentum zurückgegeben hat oder sie entschädigt hat, erfährt hier, so war es nicht. Die Nachkriegsgesellschaft wollte mit den Opfern nichts zu tun haben, Hass und Vorurteile waren weiter verbreitet. Während Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens verfolgt wurde, auch mit Hilfe internationalen Drucks, öfter kleine Entschädigungen durchsetzen konnten, gingen andere Opfergruppen komplett leer aus oder wurde sogar noch weiter verfolgt. So erging es z.B. Homosexuellen und Sinti und Roma, die noch bis in die 80ger Jahre als „Zigeuner“ verunglimpft wurden. Auch die als Zeugen Jehovas verfolgten, ehemalige Zwangsarbeiter oder auch Menschen, die zwangssterilisiert wurden, viele gingen leer aus, ihre Leiden wurden nicht anerkannt. Viele Beamte und Richter – die oft straffrei ausgingen - saßen wieder an ihren alten Stellen, von ihnen konnten die Opfer keine Gerechtigkeit erwarten. Natürlich gab es Ausnahmen. An vielen Einzelbeispielen zeigt die Autorin den ganzen Umfang dieses unwürdigen Umgangs mit den Opfern. Ein Buch, das die Augen öffnet. Es gehört in jeden Geschichtsunterricht.

Ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte

Johannes aus Berlin am 14.04.2026
Bewertungsnummer: 3108820
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist die Nachkriegsgesellschaft mit den Opfern des Nazi-Terrors umgegangen? Dieser Frage geht die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum (Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) in ihrem Buch nach. Wer denkt, dass sich Deutschland - wenigstens als man sich des Grauens bewusst wurde - besonnen hat und den Opfer geholfen hat, ihnen ihr Eigentum zurückgegeben hat oder sie entschädigt hat, erfährt hier, so war es nicht. Die Nachkriegsgesellschaft wollte mit den Opfern nichts zu tun haben, Hass und Vorurteile waren weiter verbreitet. Während Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens verfolgt wurde, auch mit Hilfe internationalen Drucks, öfter kleine Entschädigungen durchsetzen konnten, gingen andere Opfergruppen komplett leer aus oder wurde sogar noch weiter verfolgt. So erging es z.B. Homosexuellen und Sinti und Roma, die noch bis in die 80ger Jahre als „Zigeuner“ verunglimpft wurden. Auch die als Zeugen Jehovas verfolgten, ehemalige Zwangsarbeiter oder auch Menschen, die zwangssterilisiert wurden, viele gingen leer aus, ihre Leiden wurden nicht anerkannt. Viele Beamte und Richter – die oft straffrei ausgingen - saßen wieder an ihren alten Stellen, von ihnen konnten die Opfer keine Gerechtigkeit erwarten. Natürlich gab es Ausnahmen. An vielen Einzelbeispielen zeigt die Autorin den ganzen Umfang dieses unwürdigen Umgangs mit den Opfern. Ein Buch, das die Augen öffnet. Es gehört in jeden Geschichtsunterricht.

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von Stefanie Schüler-Springorum

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