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Mai 1945: Das absurde Ende des »Dritten Reiches« Wie und wo die Nazi-Herrschaft wirklich ihr Ende fand

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2025

Abbildungen

60, mit ca. 60 einfarbigen Abbildungen

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,7/14,3/3,4 cm

Gewicht

552 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-61010-5

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2025

Abbildungen

60, mit ca. 60 einfarbigen Abbildungen

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,7/14,3/3,4 cm

Gewicht

552 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-61010-5

Herstelleradresse

Theiss in Herder
Hermann-Herder-Straße 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

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Ein neuer Blickwinkel - das…

Bewertung am 27.04.2025

Bewertungsnummer: 2936459

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein neuer Blickwinkel - das Kriegsende als Bühnenstück Bald jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 80. Mal und Gerhard Paul widmet sich in seinem Buch "Mai 1945: Das absurde Ende des »Dritten Reiches«" mit einer nicht ganz alltäglichen Herangehensweise dieser Thematik. Die Absurdität der letzten Kriegstage bis hin zur bedingungslosen Kaputilation, die immer noch verherlichende Anschauung und Fahnetreue bis zum letzten Atemzung werden als tragikomischen Bühenstück in Szene gesetzt. Paul strickt ein Sachbuch, das teilweise recht ausufernd, manchmal aber auch sehr stark beschnitten von eben jenen Tagen berichtet, fasst dies in manchmal sachliche trockene Beiträge und dann wiederum in zotig-zynische Abschnitte zusammen, die dem Werk schon den Stempel einer Posse aufdrücken. Die einzelnen Kapitel gleichen daher eher Akte einer bühenenreifen Inszenierung, die mit Bildern, Dokumenten und Zeitzeugenberichten untermalt werden. Demzufolge ist lauf Paul der Gedanke des "Dritten Reiches" eben nichts anderes gewesen als eine bühnenreife Inszenierung, die unglaublich viele brutale Momente, menschenverachtende und völkervernichtende Hirngespinste durch Helfershelfer und fanatische Anhänger in die Tat umgesetzt haben. Ein blutiges Stück Zeitgeschichte, das die Nazi-Elite auseinanderpflückt, ihre Beweggründe und verzerrten Selbstbildnisse mit Zynismus und überspitzder Feder dbeschreibt und den einen oder anderen bekannten Namen an den Pranger stellt. Nicht immer leicht zu lesen, da sich der Autor manchmal etwas verzettelt, dennoch trotzdem eine ganz andere Art und Weise, dem Schrecken zu begegnen, auf die sich die Lesenden einlassen müssen. 3,5 Sternchen für den Mut, andere Wege zu gehen und der Thematik einen ganz eigenen Stempel aufzudrücken

Ein neuer Blickwinkel - das…

Bewertung am 27.04.2025
Bewertungsnummer: 2936459
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein neuer Blickwinkel - das Kriegsende als Bühnenstück Bald jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 80. Mal und Gerhard Paul widmet sich in seinem Buch "Mai 1945: Das absurde Ende des »Dritten Reiches«" mit einer nicht ganz alltäglichen Herangehensweise dieser Thematik. Die Absurdität der letzten Kriegstage bis hin zur bedingungslosen Kaputilation, die immer noch verherlichende Anschauung und Fahnetreue bis zum letzten Atemzung werden als tragikomischen Bühenstück in Szene gesetzt. Paul strickt ein Sachbuch, das teilweise recht ausufernd, manchmal aber auch sehr stark beschnitten von eben jenen Tagen berichtet, fasst dies in manchmal sachliche trockene Beiträge und dann wiederum in zotig-zynische Abschnitte zusammen, die dem Werk schon den Stempel einer Posse aufdrücken. Die einzelnen Kapitel gleichen daher eher Akte einer bühenenreifen Inszenierung, die mit Bildern, Dokumenten und Zeitzeugenberichten untermalt werden. Demzufolge ist lauf Paul der Gedanke des "Dritten Reiches" eben nichts anderes gewesen als eine bühnenreife Inszenierung, die unglaublich viele brutale Momente, menschenverachtende und völkervernichtende Hirngespinste durch Helfershelfer und fanatische Anhänger in die Tat umgesetzt haben. Ein blutiges Stück Zeitgeschichte, das die Nazi-Elite auseinanderpflückt, ihre Beweggründe und verzerrten Selbstbildnisse mit Zynismus und überspitzder Feder dbeschreibt und den einen oder anderen bekannten Namen an den Pranger stellt. Nicht immer leicht zu lesen, da sich der Autor manchmal etwas verzettelt, dennoch trotzdem eine ganz andere Art und Weise, dem Schrecken zu begegnen, auf die sich die Lesenden einlassen müssen. 3,5 Sternchen für den Mut, andere Wege zu gehen und der Thematik einen ganz eigenen Stempel aufzudrücken

»Als einige englische Soldaten dann unsere Fahne vom Dach holten, begriffen wir, dass das ›Dritte Reich‹ nun tatsächlich zu Ende war.«

Bewertung aus Bamberg am 23.02.2025

Bewertungsnummer: 2420204

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Als einige englische Soldaten dann unsere Fahne vom Dach holten, begriffen wir, dass das ›Dritte Reich‹ nun tatsächlich zu Ende war.« Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation, doch das ›Dritte Reich‹ unter der Nachfolgeregierung des Großadmirals Karl Dönitz blieb noch einige Tage, bis zum 23. Mai, bestehen. Dieser Tag markierte, mit der Verhaftung von 420 Mitglieder dieser Regierung sowie etwa 5000 Wehrmachtssoldaten durch die Briten, das Ende. Doch was genau zwischen Hitlers Selbstmord, der Kapitulation und dem 23. Mai geschah, dem widmet sich der Historiker Gerhard Paul in diesem Buch. Es war eine Zeit großen Umbruchs. Nicht wenige wechselten ihre Identitäten, während andere Suizid begingen, darunter Goebbels, der gemäß Hitlers Testament als neuer Reichskanzler vorgesehen war. Trotz Verbots aller nationalsozialistischen Symbole und Hitlers Tod, blieben Hakenkreuz und Hitlergruß fester Bestandteil. Dabei verlegten sich die Dienstsitze der Regierung nach Flensburg, insbesondere auf das Gelände der Marinekriegsschule des Stadtteils Mürwik. Auch wenn man anderes vermutet, gab es nach der Kapitulation weiterhin viele Ermordungen, auch von Soldaten innerhalb der eigenen Reihen, da diese ihren Dienst, anders als ihre Befehlshaber, bereits als beendet sahen. Und was passierte eigentlich mit den unendlich vielen Waffen zu Ende des Zweiten Weltkriegs? Teilweise wurden diese, von den Deutschen und später den Briten, einfach in Gewässern, besonders in der Ostsee, versenkt. Nach einer Schätzung des Umweltbundesamts befinden sich noch immer mehr als 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition und 5000 Tonnen chemischer Kampfstoffe in der Nord- und Ostsee und stellen eine große Gefahr dar! Anfangs war mir das Buch teils zu detailliert, zu ausschweifend und etwas zu trocken, doch je mehr ich davon las, desto interessanter empfand ich die jeweils genauer beleuchteten Episoden und konnte neben vielen interessanten Fakten noch einiges lernen, was mir so noch nicht bekannt war!

»Als einige englische Soldaten dann unsere Fahne vom Dach holten, begriffen wir, dass das ›Dritte Reich‹ nun tatsächlich zu Ende war.«

Bewertung aus Bamberg am 23.02.2025
Bewertungsnummer: 2420204
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Als einige englische Soldaten dann unsere Fahne vom Dach holten, begriffen wir, dass das ›Dritte Reich‹ nun tatsächlich zu Ende war.« Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation, doch das ›Dritte Reich‹ unter der Nachfolgeregierung des Großadmirals Karl Dönitz blieb noch einige Tage, bis zum 23. Mai, bestehen. Dieser Tag markierte, mit der Verhaftung von 420 Mitglieder dieser Regierung sowie etwa 5000 Wehrmachtssoldaten durch die Briten, das Ende. Doch was genau zwischen Hitlers Selbstmord, der Kapitulation und dem 23. Mai geschah, dem widmet sich der Historiker Gerhard Paul in diesem Buch. Es war eine Zeit großen Umbruchs. Nicht wenige wechselten ihre Identitäten, während andere Suizid begingen, darunter Goebbels, der gemäß Hitlers Testament als neuer Reichskanzler vorgesehen war. Trotz Verbots aller nationalsozialistischen Symbole und Hitlers Tod, blieben Hakenkreuz und Hitlergruß fester Bestandteil. Dabei verlegten sich die Dienstsitze der Regierung nach Flensburg, insbesondere auf das Gelände der Marinekriegsschule des Stadtteils Mürwik. Auch wenn man anderes vermutet, gab es nach der Kapitulation weiterhin viele Ermordungen, auch von Soldaten innerhalb der eigenen Reihen, da diese ihren Dienst, anders als ihre Befehlshaber, bereits als beendet sahen. Und was passierte eigentlich mit den unendlich vielen Waffen zu Ende des Zweiten Weltkriegs? Teilweise wurden diese, von den Deutschen und später den Briten, einfach in Gewässern, besonders in der Ostsee, versenkt. Nach einer Schätzung des Umweltbundesamts befinden sich noch immer mehr als 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition und 5000 Tonnen chemischer Kampfstoffe in der Nord- und Ostsee und stellen eine große Gefahr dar! Anfangs war mir das Buch teils zu detailliert, zu ausschweifend und etwas zu trocken, doch je mehr ich davon las, desto interessanter empfand ich die jeweils genauer beleuchteten Episoden und konnte neben vielen interessanten Fakten noch einiges lernen, was mir so noch nicht bekannt war!

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Mai 1945: Das absurde Ende des »Dritten Reiches«

von Gerhard Paul

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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4/5

Das "Dritte Reich" - ein Epilog.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Ende des Zweiten Weltkrieges war noch nicht das Ende des „Dritten Reiches“. Im Norden Deutschlands, in und um Flensburg, agierte noch für einige Wochen eine „geschäftsführende Reichsregierung“ unter Großadmiral Karl Dönitz. Am 23. Mai 1945 wurden er und andere Mitglieder dieser sogenannten Regierung festgenommen – das endgültige Ende der Nazi-Herrschaft. Es waren unruhige und gefährliche Tage, bis zuletzt wurden Menschen von den Nationalsozialisten getötet, verschleppte KZ-Häftlinge oder auch Soldaten der Wehrmacht, die von Kriegsgerichten wegen Fahnenflucht verurteilt und hingerichtet wurden. In vielen Darstellungen wird dieser Abschnitt der Geschichte nach der Kapitulation Deutschlands nur kurz behandelt, das macht dieses Buch so interessant. (Siehe auch: Pollack, Der Tote im Bunker)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

4/5

Das "Dritte Reich" - ein Epilog.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Ende des Zweiten Weltkrieges war noch nicht das Ende des „Dritten Reiches“. Im Norden Deutschlands, in und um Flensburg, agierte noch für einige Wochen eine „geschäftsführende Reichsregierung“ unter Großadmiral Karl Dönitz. Am 23. Mai 1945 wurden er und andere Mitglieder dieser sogenannten Regierung festgenommen – das endgültige Ende der Nazi-Herrschaft. Es waren unruhige und gefährliche Tage, bis zuletzt wurden Menschen von den Nationalsozialisten getötet, verschleppte KZ-Häftlinge oder auch Soldaten der Wehrmacht, die von Kriegsgerichten wegen Fahnenflucht verurteilt und hingerichtet wurden. In vielen Darstellungen wird dieser Abschnitt der Geschichte nach der Kapitulation Deutschlands nur kurz behandelt, das macht dieses Buch so interessant. (Siehe auch: Pollack, Der Tote im Bunker)

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