Produktbild: Familienkörper

Familienkörper Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21/13/2,2 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8246-4

Beschreibung

Rezension

"Eine schöne, eine scharfsinnige Analyse unseres Schwankens zwischen Hoffnung und Verzweiflung - voller Körper, voller Leben, voller Sprachkunst." Luca Kieser "Ich bin beglückt und fasziniert von MYP's klaren, analytischen und zugleich höchst poetischen und wunderbar erzählten Blicken auf die Wechselwirkungen von Gesellschaft, weltgeschichtlichen Ereignissen und dem (weiblichen) Körper und seinen Verfasstheiten. Individuelle Krankheitsgeschichten sind eben nicht nur individuell, sondern immer auch Teil eines großen Gefüges aus Geschichte, Macht, Privilegien, und Umwelteinflüssen. Das wird mit diesem Roman auf höchst literarische Weise deutlich wie selten." Martina Hefter

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21/13/2,2 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8246-4

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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Frauen und Krankheiten über Generationen

Bewertung aus Claußnitz am 23.03.2025

Bewertungsnummer: 2446462

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das traurige Buch erzählt poetisch und schmerzhaft über das Geflecht einer Familie, drei Generationen von Frauen, Medical Gaslighting und Gender Medizin. Großmutter, Mutter, Schwestern Krankheit trifft sie alle. Nieren, Schilddrüse, Allergien, Erschöpfung, jede Geburt eine Opfergabe, Gebärmutterentfernung, beinahe Tradition in der Familie. Die Ärzt*innen wiegeln immer ab. Was macht das mit den Frauen? Einfühlsam erzählt von Michèle Yves Pauty. Sie schreibt von den wichtigen Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Herkunft, Klasse, Bildung und Gesundheit. Außerdem regt die berührende Geschichte zum Nachdenken an. Glossar, Quellen und Literatur sowie das Rezept Zillertaler Krapfen komplettieren das wunderbare Buch. Ich hätte mir vielleicht noch einen Familienstammbaum gewünscht.

Frauen und Krankheiten über Generationen

Bewertung aus Claußnitz am 23.03.2025
Bewertungsnummer: 2446462
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das traurige Buch erzählt poetisch und schmerzhaft über das Geflecht einer Familie, drei Generationen von Frauen, Medical Gaslighting und Gender Medizin. Großmutter, Mutter, Schwestern Krankheit trifft sie alle. Nieren, Schilddrüse, Allergien, Erschöpfung, jede Geburt eine Opfergabe, Gebärmutterentfernung, beinahe Tradition in der Familie. Die Ärzt*innen wiegeln immer ab. Was macht das mit den Frauen? Einfühlsam erzählt von Michèle Yves Pauty. Sie schreibt von den wichtigen Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Herkunft, Klasse, Bildung und Gesundheit. Außerdem regt die berührende Geschichte zum Nachdenken an. Glossar, Quellen und Literatur sowie das Rezept Zillertaler Krapfen komplettieren das wunderbare Buch. Ich hätte mir vielleicht noch einen Familienstammbaum gewünscht.

Familienkörper

Bewertung aus Schönebeck am 20.03.2025

Bewertungsnummer: 2443827

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michèle Yves Pauty legt mit Familienkörper ein bemerkenswertes Debüt vor, das sich mit eindringlicher Sprache und erzählerischer Tiefe den Themen Familie, Krankheit und weiblicher Körperlichkeit widmet. In einer Mischung aus Erinnerung, Reflexion und subtiler Gesellschaftskritik entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die sich aus einem Geflecht familiärer Belastungen zu befreien versucht, während sie gleichzeitig die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Gesundheit und sozialer Herkunft begreift. Besonders beeindruckend ist die atmosphärische Dichte des Romans: Pauty zeichnet das Tirol der 80er-Jahre mit schneebedeckten Bergen, dem schlammgrünen Fluss und den starren Strukturen der Medizin als Kulisse für eine Geschichte, die zugleich persönlich und universell wirkt. Die Protagonistin wächst in einer Familie auf, in der Krankheit zum Alltag gehört, und erlebt das Phänomen des Medical Gaslighting, bei dem Ärzte weibliche Symptome oft herunterspielen oder fehlinterpretieren. Die sprachliche Präzision und poetische Kraft des Romans machen ihn zu einem eindrucksvollen Leseerlebnis. Trotz der ernsten Themen wirkt Familienkörper nicht erdrückend, sondern von einer sanften Melancholie durchzogen. Es ist ein kluger, berührender und relevanter Roman über das Frausein, über Erschöpfung und Resilienz – und über die Frage, wie wir unsere Körper und unser Erbe annehmen oder hinter uns lassen können. Fazit: Ein eindringliches Debüt, das mit erzählerischer Wucht und Feingefühl komplexe Themen behandelt. Empfehlenswert für alle, die sich für Familiengeschichten mit gesellschaftlicher Relevanz interessieren.

Familienkörper

Bewertung aus Schönebeck am 20.03.2025
Bewertungsnummer: 2443827
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michèle Yves Pauty legt mit Familienkörper ein bemerkenswertes Debüt vor, das sich mit eindringlicher Sprache und erzählerischer Tiefe den Themen Familie, Krankheit und weiblicher Körperlichkeit widmet. In einer Mischung aus Erinnerung, Reflexion und subtiler Gesellschaftskritik entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die sich aus einem Geflecht familiärer Belastungen zu befreien versucht, während sie gleichzeitig die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Gesundheit und sozialer Herkunft begreift. Besonders beeindruckend ist die atmosphärische Dichte des Romans: Pauty zeichnet das Tirol der 80er-Jahre mit schneebedeckten Bergen, dem schlammgrünen Fluss und den starren Strukturen der Medizin als Kulisse für eine Geschichte, die zugleich persönlich und universell wirkt. Die Protagonistin wächst in einer Familie auf, in der Krankheit zum Alltag gehört, und erlebt das Phänomen des Medical Gaslighting, bei dem Ärzte weibliche Symptome oft herunterspielen oder fehlinterpretieren. Die sprachliche Präzision und poetische Kraft des Romans machen ihn zu einem eindrucksvollen Leseerlebnis. Trotz der ernsten Themen wirkt Familienkörper nicht erdrückend, sondern von einer sanften Melancholie durchzogen. Es ist ein kluger, berührender und relevanter Roman über das Frausein, über Erschöpfung und Resilienz – und über die Frage, wie wir unsere Körper und unser Erbe annehmen oder hinter uns lassen können. Fazit: Ein eindringliches Debüt, das mit erzählerischer Wucht und Feingefühl komplexe Themen behandelt. Empfehlenswert für alle, die sich für Familiengeschichten mit gesellschaftlicher Relevanz interessieren.

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Familienkörper

von Michèle Yves Pauty

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Maike-Sonja

Thalia Kapfenberg – ECE

Zum Portrait

3/5

Women, Family, Medical Gaslighting

Bewertet: eBook (ePUB)

Was formt den Familienkörper, was erhält ihn lebendig und was riskiert, ihn zu brechen? Poetisch, mit Worten malend, lädt uns Michèle Yves Pauty ein, ihren Familienkörper zu betrachten, zu beurteilen. Viele Momente haben sich fast schon wie eigene Erinnerungen angefühlt. Die nostalgischen Erzählungen aus kindlicher Sicht bilden einen starken Kontrast zu den späteren Jahren, die gespickt sind mit Krankheiten, Medical Gaslighting, Auseinandersetzungen und dem immer mehr formenden Disconnect. Auch wenn sich diese Dinge schon angedeutet haben. Das Buch behandelt nicht nur Familiengefüge aus alter Zeit, sondern hält uns einen Spiegel vor, demonstriert wie sich Familien auseinanderleben können, wie selbstverständlich manches genommen wird, die Rangordnung der Frauengesundheit und Versagen der Medizin. Auf Kapitel und Kapitelüberschriften wurde hier verzichtet, was zwar für eine dauerhafte Atmosphäre gesorgt hat, aber Zeitsprünge nur noch verwirrender machte. Irgendeine Art der Abgrenzung hätte dem biografischen Style gutgetan. Auch mit den vielen Namen und Generationen bin ich teils durcheinander gekommen.
  • Maike-Sonja
  • Buchhändler/-in

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3/5

Women, Family, Medical Gaslighting

Bewertet: eBook (ePUB)

Was formt den Familienkörper, was erhält ihn lebendig und was riskiert, ihn zu brechen? Poetisch, mit Worten malend, lädt uns Michèle Yves Pauty ein, ihren Familienkörper zu betrachten, zu beurteilen. Viele Momente haben sich fast schon wie eigene Erinnerungen angefühlt. Die nostalgischen Erzählungen aus kindlicher Sicht bilden einen starken Kontrast zu den späteren Jahren, die gespickt sind mit Krankheiten, Medical Gaslighting, Auseinandersetzungen und dem immer mehr formenden Disconnect. Auch wenn sich diese Dinge schon angedeutet haben. Das Buch behandelt nicht nur Familiengefüge aus alter Zeit, sondern hält uns einen Spiegel vor, demonstriert wie sich Familien auseinanderleben können, wie selbstverständlich manches genommen wird, die Rangordnung der Frauengesundheit und Versagen der Medizin. Auf Kapitel und Kapitelüberschriften wurde hier verzichtet, was zwar für eine dauerhafte Atmosphäre gesorgt hat, aber Zeitsprünge nur noch verwirrender machte. Irgendeine Art der Abgrenzung hätte dem biografischen Style gutgetan. Auch mit den vielen Namen und Generationen bin ich teils durcheinander gekommen.

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