Produktbild: Familienkörper

Familienkörper Roman

11

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

767 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984611

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

767 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984611

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  • Bewertung

    5/5

    30.03.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Roman, der die Wechselwirkung der Gesellschaft widerspiegelt.

    Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend gestaltet, die genutzte Reduzierung passt perfekt zum Buch, die Hintergrundfarbe wirkt harmonisch. Ich durfte das Buch mit einem Farbschnitt lesen, der einfarbige Farbschnitt ist sehr auffällig und gefällt mir gut. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr hochwertig. Der Roman wird in der "Ich-Perspektive" erzählt, drei Generationen von Frauen, durch Krankheit, Geburten und Medical Gaslightin gezeichnet. Das Familiengeflecht wird zum zentralen Punkt in der Geschichte. Wie kann man sich als Frau auch in der Medizinwelt führen? Gibt es Möglichkeiten? Die Autorin Michèle Yves Pauty hat ein emotionales und einfühlsames Werk geschaffen, mich hat es oft zum Nachdenken angeregt. Der Schreibstil war wundervoll und ich habe neue Eindrücke in verschiedene Themen erhalten. Ein wirklich tolles Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

  • xxholidayxx

    2/5

    13.03.2025

    eBook (ePUB)

    Familienverflechtungen und Krankheiten – ein intensives und anspruchsvolles Buch

    Michèle Yves Pauty ist eine österreichische Autorin und Fotografin. Nach einem Studium der Fotografie und Deutschen Philologie in Wien absolvierte sie zusätzlich Literarisches Schreiben in Hildesheim und Leipzig. Ihre literarischen Arbeiten wurden bereits in verschiedenen Magazinen und Anthologien veröffentlicht, ihre fotografischen Werke auf internationalen Ausstellungen gezeigt. "Familienkörper", ihr autofiktionaler Debütroman, wurde mit Förderstipendien ausgezeichnet und erschien 2025 im Haymon Verlag. Worum geht’s genau? Der Roman erzählt die Geschichte einer Familie über drei Generationen hinweg und beleuchtet dabei die Verstrickungen von Krankheit, Geschlecht und Herkunft. Die Ich-Erzählerin wächst im Tirol der 1980er-Jahre auf – in einem Umfeld, in dem die Frauen ihrer Familie von gesundheitlichen Problemen und medizinischer Ignoranz betroffen sind. Während sich die Großmutter, Mutter und Schwestern mit chronischen Krankheiten, Operationen und Erschöpfungszuständen arrangieren müssen, reagieren Ärzt:innen abweisend oder bagatellisieren ihre Beschwerden. Die Erzählung setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen: persönliche Erinnerungen, sachbuchartige Einschübe zu Gender-Medizin und Medical Gaslighting sowie zeitgeschichtliche Fakten. Dabei geht es nicht nur um gesundheitliche Aspekte, sondern auch um familiäre Beziehungen, generationsübergreifende Traumata und das Bedürfnis nach Abgrenzung und Selbstfindung. Meine Meinung Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde als Rezensionsexemplar erhalten. Der Klappentext und das wunderschöne Cover haben mich sofort angesprochen. Ich hab mir eine tiefgehende, aber zugängliche Reflexion über Krankheit und Familie erwartet – ähnlich wie "Easy Beauty" von Chloé Cooper Jones –, doch diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt. Positiv ist der Schreibstil und die inklusive Sprache: Sie ist nicht übermäßig kompliziert, sodass sich der Text grundsätzlich leicht lesen lässt. Auch die Themen sind für sich genommen spannend – besonders die Aspekte von Medical Gaslighting, Abtreibung und Gender-Medizin sowie die über Generationen hinweg weitergegebenen Traumata und Krankheiten. Die Mutter-Kind-Beziehungen und generell die komplexen Verbindungen zwischen den Familienmitgliedern sind sehr gut beschrieben. Allerdings fiel es mir sehr schwer, mich in die fragmentarische Erzählweise einzufinden. Das Buch verzichtet auf klare Kapitelstrukturen oder Kapitelüberschriften, was dazu führt, dass Erinnerungen, sachliche Passagen, Medienberichterstattungen/Zeitungsausschnitte und Interviews oft abrupt ineinander übergehen. Ich musste mich durchgehend sehr konzentrieren zu müssen, um die Zusammenhänge zwischen den Figuren und den Zeitebenen halbwegs zu verstehen. Über weite Strecken ist mir das trotz allem leider nicht gelungen. Hinzu kommt, dass die verschiedenen Frauenfiguren schwer auseinanderzuhalten sind. Namen werden nur sporadisch erwähnt, und die Erzählstimmen unterscheiden sich für mich nicht stark genug. Ein Stammbaum oder eine Übersicht der Familienmitglieder hätte mir sicherlich geholfen, mich besser zurechtzufinden. Letztlich fehlte mir eine klarere Struktur, um mich emotional mit der Geschichte verbinden zu können. Ich wollte das Buch nach etwa 50 Seiten abbrechen, weil ich mich zunehmend verloren fühlte. Zwar sind die Inhalte zweifellos wichtig und die erzählerische Ambition spürbar, aber die Umsetzung konnte mich nicht begeistern. Fazit "Familienkörper" behandelt hochrelevante gesellschaftliche Themen, aber die fragmentarische Erzählweise erschwerte für mich den Zugang zur Geschichte. Ohne klare Struktur fiel es mir schwer, den roten Faden zu erkennen und eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Eine interessante Idee mit wichtigen Inhalten – aber in einer Form, die mich nicht überzeugen konnte. 2 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauen und Krankheiten über Generationen

    Das traurige Buch erzählt poetisch und schmerzhaft über das Geflecht einer Familie, drei Generationen von Frauen, Medical Gaslighting und Gender Medizin. Großmutter, Mutter, Schwestern Krankheit trifft sie alle. Nieren, Schilddrüse, Allergien, Erschöpfung, jede Geburt eine Opfergabe, Gebärmutterentfernung, beinahe Tradition in der Familie. Die Ärzt*innen wiegeln immer ab. Was macht das mit den Frauen? Einfühlsam erzählt von Michèle Yves Pauty. Sie schreibt von den wichtigen Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Herkunft, Klasse, Bildung und Gesundheit. Außerdem regt die berührende Geschichte zum Nachdenken an. Glossar, Quellen und Literatur sowie das Rezept Zillertaler Krapfen komplettieren das wunderbare Buch. Ich hätte mir vielleicht noch einen Familienstammbaum gewünscht.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienkörper

    Michèle Yves Pauty legt mit Familienkörper ein bemerkenswertes Debüt vor, das sich mit eindringlicher Sprache und erzählerischer Tiefe den Themen Familie, Krankheit und weiblicher Körperlichkeit widmet. In einer Mischung aus Erinnerung, Reflexion und subtiler Gesellschaftskritik entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die sich aus einem Geflecht familiärer Belastungen zu befreien versucht, während sie gleichzeitig die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Gesundheit und sozialer Herkunft begreift. Besonders beeindruckend ist die atmosphärische Dichte des Romans: Pauty zeichnet das Tirol der 80er-Jahre mit schneebedeckten Bergen, dem schlammgrünen Fluss und den starren Strukturen der Medizin als Kulisse für eine Geschichte, die zugleich persönlich und universell wirkt. Die Protagonistin wächst in einer Familie auf, in der Krankheit zum Alltag gehört, und erlebt das Phänomen des Medical Gaslighting, bei dem Ärzte weibliche Symptome oft herunterspielen oder fehlinterpretieren. Die sprachliche Präzision und poetische Kraft des Romans machen ihn zu einem eindrucksvollen Leseerlebnis. Trotz der ernsten Themen wirkt Familienkörper nicht erdrückend, sondern von einer sanften Melancholie durchzogen. Es ist ein kluger, berührender und relevanter Roman über das Frausein, über Erschöpfung und Resilienz – und über die Frage, wie wir unsere Körper und unser Erbe annehmen oder hinter uns lassen können. Fazit: Ein eindringliches Debüt, das mit erzählerischer Wucht und Feingefühl komplexe Themen behandelt. Empfehlenswert für alle, die sich für Familiengeschichten mit gesellschaftlicher Relevanz interessieren.

  • Bewertung

    aus Kindberg

    5/5

    15.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein sehr wahres Buch

    Dass es den Ausdruck „Medical Gaslighting“ gibt, wusste ich vor der Lektüre von „Familienkörper“ von Michèle Yves Pauty nicht – aber was er bedeutet, ist einem auch aus eigener Erfahrung sofort klar. Alle Frauen der Familie der Erzählerin schaffen es - aus Bescheidenheit oder aus dem Bedürfnis keinem zur Last fallen zu wollen - nicht, sich gegen die Fehldiagnosen, gegen die vorschnelle Abfertigung bei gewissen Ärzten oder auch die Schlampereien im Spital zur Wehr zu setzen. Dort, wo sie selbst etwas ändern können, indem sie sich zum Beispiel von ihren Ehemännern trennen, oder sich minderjährig gegen ein Kind zu entschieden, tun sie es hingegen recht unerschrocken. Viele andere schwierige Themen - weltweit aber auch im Allerkleinsten - werden in ganz lapidarer Form und mit sehr klaren Worten angerissen: Das Leben auf sehr kleinem Fuß, Czernobyl, Missbrauch, Alkoholsucht des Partners, schwere Erkrankungen und vieles andere wird von den Frauen erlebt oder besser ertragen – und es wird nie darüber gejammert. Michèle Yves Pauty fügt Erinnerungen der Großmutter, der Mutter, der Schwestern und der Erzählerin aus den letzten fünfzig Jahren und darüber hinaus in einer ganz losen und dennoch sehr stimmigen Weise aneinander. Ganz Persönliches steht oft abwechselnd zu sehr kurzen „Einordnungen“ aus den Nachrichten. Manchmal wird auch von der Autorin bei den anderen Frauen direkt nachgefragt, und nicht nur die hier folgenden Antworten wirken äußerst authentisch. Fazit: Mir hat es gerade wegen seiner schönen klaren Sprache und seines absolut realistischen Inhalts ausgesprochen gut gefallen.

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Bewertungen (11)

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  • Zum Bewerterprofil von Maike-Sonja

    Maike-Sonja

    Thalia Kapfenberg – ECE

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    3/5

    06.06.2025

    eBook (ePUB)

    Women, Family, Medical Gaslighting

    Was formt den Familienkörper, was erhält ihn lebendig und was riskiert, ihn zu brechen? Poetisch, mit Worten malend, lädt uns Michèle Yves Pauty ein, ihren Familienkörper zu betrachten, zu beurteilen. Viele Momente haben sich fast schon wie eigene Erinnerungen angefühlt. Die nostalgischen Erzählungen aus kindlicher Sicht bilden einen starken Kontrast zu den späteren Jahren, die gespickt sind mit Krankheiten, Medical Gaslighting, Auseinandersetzungen und dem immer mehr formenden Disconnect. Auch wenn sich diese Dinge schon angedeutet haben. Das Buch behandelt nicht nur Familiengefüge aus alter Zeit, sondern hält uns einen Spiegel vor, demonstriert wie sich Familien auseinanderleben können, wie selbstverständlich manches genommen wird, die Rangordnung der Frauengesundheit und Versagen der Medizin. Auf Kapitel und Kapitelüberschriften wurde hier verzichtet, was zwar für eine dauerhafte Atmosphäre gesorgt hat, aber Zeitsprünge nur noch verwirrender machte. Irgendeine Art der Abgrenzung hätte dem biografischen Style gutgetan. Auch mit den vielen Namen und Generationen bin ich teils durcheinander gekommen.

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