Produktbild: Wie Diktatoren stürzen

Wie Diktatoren stürzen und wie Demokraten siegen können | "Nicht nur Leseempfehlung, sondern Lesevergnügen" Carlo Masala

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

32204

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3927 KB

Übersetzt von

Sylvia Bieker + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313383

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

32204

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3927 KB

Übersetzt von

  • Sylvia Bieker
  • Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313383

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    12.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Leseempfehlung!

    Als Milizionäre am 8. Dezember 2024 die Einnahme von Syriens Hauptstadt Damaskus verkünden, ist eine langjährige Diktatur kollabiert. Während über dem Palast von Bashar al-Asad dunkle Rauchwolken hochstiegen, feierte am anderen Ende von Damaskus eine Menschenmenge die Flucht des verhassten Diktators. Vor der fahnengeschmückten Umayyaden-Moschee tönt es aus einem Lautsprecher: «Wir verkünden euch den Sieg der großen syrischen Revolution! Der Sieg nach dreizehn Jahren Geduld und Opfer!» Die bange Frage, die sich zahlreiche Minderheiten und vor allem die Frauen stellen ist: Was kommt danach? Eine Demokratie, wie wir sie aus West- und Mitteleuropa kennen, vermutlich nicht. Ist der Fall des Diktators wirklich überraschend? Wieso geschieht der Fall meist abrupt? Und weshalb ist das brutalste Regime der Welt (Nordkorea) nach 77 Jahren immer noch an der Macht? Marcel Dirsus zeigt in diesem Buch, wovon es abhängt, dass eine Alleinherrschaft implodiert. Dazu hat er akribisch geforscht und unter anderem mit Anführern von Revolutionen, mit Rebellen und Soldaten auf der ganzen Welt Gespräche geführt. In den folgenden zehn Kapiteln gewährt er seinen Lesern einen Blick in das Innere der Machtstrukturen von Diktaturen. Gleichzeitige erklärt er, welche Faktoren den Sturz eines Diktators auslösen. Einleitung: The Golden Gun Die Tretmühle des Diktators Der Feind im eigenen Haus Das Militär schwächen Rebellen, Waffen und Geld Feinde im In- und Ausland Wer schießt, verliert Keine andere Option Vorsicht vor dem, was man sich wünscht Wie man Diktatoren stürzt Anhand von Beispielen aus der Gegenwart und der Geschichte entwickelt er eine Systematik, die es erlaubt, den Mechanismus der Macht zu verstehen. Für Diktatoren gibt es kaum Ausstiegsszenarien: Macht oder deren Verlust, der häufig mit Exil oder Tod endet. Dass ein autoritärer Machthaber gefangen genommen wird wie Saddam Hussein oder Slobodan Milosevic, kommt eher selten vor. Beide wurden unter anderem wegen Völkermords vor Gericht gestellt. Hussein verurteilt und hingerichtet. Milosevic erlebt das Ende des Prozesses nicht mehr. Fazit: Gerne gebe ich diesem interessanten Sachbuch, das sich eingehend mit dem Sturz von Diktaturen beschäftigt, 5 Sterne.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    08.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grenzen der Macht

    Ein faszinierendes Buch über das Herrschaftssystem von Diktatoren und wie sie zu Fall kommen. Der Autor hat sich jahrelang mit diesem Thema beschäftigt und eine sehr detaillierte Studie geschrieben, die sich wie ein Roman liest. Das Werk ist sehr informativ und macht zugleich sehr viel Hoffnung, dass Unrechtsregiment beseitigt werden können. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie Diktatoren stürzen

    Der Autor Marcel Dirsus geht einer sehr spannenden Frage nach: Welche Faktoren sind dafür verantwortlich, dass ein Diktator an die Macht kommt, an der Macht bleibt und die Macht wieder verliert? Denn Diktatoren scheitern immer bzw. sie werden scheitern. Der Autor analysiert eine Vielzahl von autokratischen Systemen in der Welt aus dem Zeitraum nach dem 2. Weltkrieg bis in die Gegenwart. Er legt dar, dass Diktaturen im Prinzip auf drei Dinge angewiesen sind: Geld, Waffen und Leute. Und welche Kräfte ständig mobilisiert werden müssen, um diese drei Dinge zu beschaffen und zu halten und somit an der Macht zu bleiben. Aber irgendwann verlieren die Diktatoren die Kontrolle, haben nur noch wenige Freunde, dafür aber umso mehr Feinde, von denen sie letztlich gestürzt werden. Denn einen Ausstieg aus dieser Tretmühle gibt es für Diktatoren nicht. Die Feinde kommen aus dem Militär oder aus dem inneren Machtzirkel. Manchmal ist es auch die Bevölkerung, welche sich aufgrund der miserablen Lebensbedingungen gegen die Diktatoren erhebt. Das solche Umstürze nur in den seltensten Fällen in eine freiheitliche Demokratie führt, ist leider auch eine empirische Tatsache.

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    Ralf Rother

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    5/5

    23.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kein Ende der Geschichte

    Es ist tatsächlich ein ungewöhnliches Buch, das Buch des Politikwissenschaftlers Marcel Dirsus. Es ist ein mit einem erfrischenden Optimismus geschriebenes Buch, auch wenn es sich mit den vielleicht brutalsten Gestalten der Menschheit beschäftigt, denn er geht der Frage nach, wie Diktatoren scheitern und stürzen. Natürlich hat es keine Größe, wenn Diktatoren stürzen. Es gibt auch keinen tragischen Augenblick im Sturz des Diktators. Verblüffend ist vielleicht allein die Erkenntnis, dass die Diktatur, die am häufigsten gewählte Form von Politik ist, die sich der Mensch wählt, um das Leben mit anderen zu teilen. Und dennoch haben Tyrannen und Diktatoren mehr Feinde als Freunde, so dass sie, wenn sie stürzen - was seltener passiert als man denkt -, zumeist dramatisch enden: im Exil, Gefängnis oder im Tod. Marcel Dirsus eröffnet mit seinem Buch ein neues Forschungsfeld innerhalb der politischen Wissenschaften, eben das der scheiternden Tyrannen. Hinzu kommt, dass er sich den Diktaturen jüngeren Datums zuwendet, wodurch die Arbeit an Aktualität gewinnt, zumal das Verhältnis von Demokratie und Diktatur in den letzten Jahrzehnten nicht zugunsten der Demokratie ausfällt.

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