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Produktbild: Im Schnee
Artikelbild von Im Schnee
Tommie Goerz

1. Im Schnee

Im Schnee

Gesprochen von
36
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Thomas Loibl

Spieldauer

4 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.01.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

66

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844941456

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Thomas Loibl

Spieldauer

4 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.01.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

66

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844941456

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    06.04.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    schönes, leises Lese und Hörvergnügen

    Das Dorf ist unter einer dicken Schneedecke verschwunden. Alles ist langsam und leise. Auch das Läuten der Totenglocke dringt nur gedämpft in die Dorfstuben. Sie läutet für den Schorsch. Seit der Kindheit waren der Schorsch und der Max beste Freunde. Und nun sitzt der Max vor der Totenwache daheim und denkt nach. Über das Leben und den Tod, über sich und den Schorsch und über ihre lebenslange Freundschaft

  • Soaphie Peh

    5/5

    02.03.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein stilles Buch

    Ein wunderbares ruhiges Hörbuch, Balsam in der derzeitigen schnellen und unruhigen Zeit. Es geht um Max, einen alten Mann, der mit seinem bayrischen Dorf eng verwurzelt ist. Wir erleben mit Max einen Tag im Januar, es schneit, es passiert nicht viel. Max braucht auch nicht viel, er hat ausreichend Holz um seine Wohnküche zu heizen und sein Nachbar bringt ihm immer Lebensmittel. Dann läuten die Totenglocken im Dorf und er erfährt, dass sein Weggefährte Schorsch verstorben ist. In der Nacht der Totenwache sitzen die Männer aus dem Dorf zusammen und erinnern sich an die früheren Zeiten im Dorf. Das Buch ist ein Loblied auf das einfache Dorfleben, sehr naturverbunden und zufrieden mit dem was einem das Leben schenkt. Es erdet den Leser, nimmt ihn mit in die Melancholie und Reflexionen von Max. Aber Max ist dankbar und das macht so viel Mut und gibt einem einen tiefen inneren Frieden wenn man sich auf diese Art von Erzählung einlässt. Thomas Loibl schafft mit seiner ruhigen klaren Stimme das bayrisiche Ambiente ohne zu überzeichnen und passt perfekt zum Inhalt.

  • SimoneF

    5/5

    02.02.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wieder ein Meisterwerk von Tommie Goerz

    Letztes Jahr war „Im Tal“ von Tommie Goerz eines meiner absoluten Lesehighlights, und so konnte ich sein neuestes Werk „Im Schnee“ kaum erwarten. Max ist über 80 Jahre alt und wohnt im (fiktiven) kleinen fränkischen Dorf Austhal. Es ist Winter, Max sieht aus dem Fenster und denkt über das Leben nach. Gerade haben die Totenglocken geläutet, sein bester Freund Schorsch, den er sein Leben lang wie einen Bruder kannte, ist gestorben. Max macht sich auf zur Totenwacht: Abends wachen die Männer, von Mitternacht bis in den Morgen die Frauen. Max bleibt die ganze Nacht, so wie er auch mit Schorsch viel Zeit mit den Frauen des Dorfes verbracht hat, ob beim Besenbinden, Fertigen von Kräutersträußen oder Backen. Tief in Gedanken hängt er seinen Erinnerungen nach an eine Zeit, die nur noch in den Gedanken der Alten lebendig ist, Erinnerungen, die mit ihnen aussterben werden, genauso wie das Dorfleben. Denn das Dorflädchen, den Bäcker, den Schuster, den Metzger und all die anderen alten Gewerke gibt es schon lange nicht mehr. Doch Tommie Goerz verklärt das Dorfleben nicht, die vermeintliche Idylle, die keine ist und nie eine war: „Dieses Dorf (…) ist wie jedes Dorf. Da wohnen Leute, und da gibt es Misthaufen. Und je näher man herankommt, desto mehr stinkt es.“ Wie schon bei „Im Tal“ gelingt es Tommie Goerz auch hier auf unvergleichliche Weise, das Innenleben der Hauptfigur spürbar zu machen und in ihrer Tiefe auszuloten. Wieder ist die Hauptfigur ein stiller, wortkarger Mensch, der seine Gefühle nicht nach außen trägt, aber dennoch tief empfindet. Und in seinen Erinnerungen wird die alte Zeit wieder lebendig, so klar, dass man beim Lesen das Gefühl hat, unmittelbar dabei zu sein. Da ist die eingeschworene Dorfgemeinschaft der Alteingesessenen, die sich gegenseitig hilft. Wenn es etwas zu reparieren gibt, ist immer jemand zur Stelle, man feiert gemeinsam, trifft sich im Wirtshaus, kennt sich von Kindesbeinen an. Der Tee wird aus selbst gesammelten Wildkräutern bereitet, geschlachtet wird auf dem Hof, man ist autark als Gemeinschaft, aber auch hermetisch abgeschlossen ist gegen alles Neue. Die Zugezogenen aus dem Neubaugebiet gehören auch nach 40 Jahren nicht dazu, man bleibt beim „Sie“, lässt sie spüren, dass sie niemals dazugehören werden. Ganz zu schweigen gar von Geflüchteten – da wird lieber über Nacht ein Haus abgerissen, als zu riskieren, dass dort Afrikaner einquartiert werden. Die gegenseitige soziale Kontrolle ist hoch, jeder sieht alles, doch alle sehen auch gerne weg, wenn etwas nicht gesehen werden soll. Misshandlungen, cholerische Patriarchen – da mischt man sich lieber nicht ein. Und über Gefühle spricht man schon gar nicht. Beim Lesen bzw. Hören war die Enge für mich stellenweise geradezu körperlich spürbar. Thomas Loibl liest „Im Schnee“ wunderbar nachdenklich ein und verleiht diesem leisen Roman genau den richtigen Ton. Dieses Buch ist ein echtes Juwel, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte, ebenso wie „Im Tal“. Sehr, sehr lesens- und hörenswert.

  • Bewertung

    5/5

    28.01.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Im Schnee

    Inhalt siehe Klappentext. Tommie Goerz' Buch "Im Schnee" wurde mir in letzter Zeit öfters online angezeigt, ich habe mich für das Hörbuch entschieden. Ich kannte bisher weder den Autor, noch den Sprecher Thomas Loibl. Er liest die Geschichte in 4:08 Stunden stimmlich passend vor, ich empfehle die 1,25-fache Geschwindigkeit. Das Titelbild mit dem Schneehaufen vor ein paar Häusern und dem blauen Himmel strahlt viel Ruhe aus - und so ist es auch, dem Hörbuch zuzuhören: Ruhig und entspannt bzw. entspannend. Obwohl die Geschichte um den verstorbenen Schorsch, einem besonderen Freund von Max, bei dem die Alten des Dorfes, Männlein wie Weiblein, alle um die 80 Jahre alt, Totenwacht halten, im Jetzt spielt, fühlt man sich durch die Art der Personen und der Beschreibungen, wie sie leben, wie alles aussieht, was sie tun, wie sie sich unterhalten, um viele Jahrzehnte zurückversetzt. Es werden alte Erinnerungen an den Schorsch (und damit auch an ihr eigenes Leben) rausgekramt, man schwelgt in der Vergangenheit, immer den Toten vor sich und wie es nun werden wird. Die Alten haben keine Eile, sie haben ihr Leben gelebt, sie sind nun zufrieden mit dem, was sie haben - auch wenn es mehr sein könnte. Die Neuen im Dorf verstehen davon nichts, sie gehören nicht zur eingeschworenen Gemeinschaft dazu. Der Schnee hält die Zeit an, alles wird langsam, gemächlich, Zeit, um zu erinnern, nichts zu vergessen. Traurige Stellen, gemeinsame Erlebnisse, man sitzt beisammen und gedenkt - in erster Linie dem Schorsch (schade, dass er die Äpfel nicht mitnehmen konnte) - und dem Leben an sich. Ein Hörbuch zum Innehalten, nicht nur zum Zuhören, sondern auch in-sich-hören, zur Ruhe kommen, wie es der Max für sich selbst schließlich auch entscheidet. Auch ohne echten Schnee vor der Haustür konnte ich ihn bei dieser Lesung fast riechen oder fühlen, Winter in Franken auf besondere Art. Für mich ein Hörerlebnis, das ich mit 4,5 bis 5 Sternen gerne weiterempfehle.

  • Claudia S. / Kreis HD

    5/5

    19.01.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gemeinschaft auf dem Dorf

    Max ist über 80 und hat alle Zeit der Welt. Es ist Winter, der Schnee fällt, alles ist still, da läutet das Totenglöckchen. Es läutet für seinen lebenslangen Freund, den Schorsch. Die Alten im Dorf folgen der Tradition der Totenwacht. Sie kommen zusammen, tauschen Erinnerungen an den Verstorbenen aus und freuen sich an den gemeinsam verbrachten Zeiten noch einmal. Jeder erzählt etwas über ihn, das die anderen nicht oder nicht mehr wussten. Und sie reflektieren automatisch ihr Verhalten dabei. Dieses Buch ist so still, wie eine Schneenacht. Und doch ist es so laut, wie eine Autobahn zu Stoßzeiten. Es sagt so wahnsinnig viel, gerade und auch zwischen den Zeilen. Ich habe einige der Dinge, die erzählt wurden, als Kind noch selbst erlebt und weiß, dass die Kinder heute darüber mit offenen Mündern staunen würden und nicht fassen könnten, dass es Zeiten gab, in denen es im Ort nur zwei, drei Telefone gab und die die ganze Bevölkerung mitnutzte. Ich erkannte so vieles wieder, das ich als Kind erlebt hatte. Schmunzeln musste ich besonders über die Neubürger, die bei uns Zugezogene heißen. Die Schilderungen über die stillen Übereinstimmungen, die wortlosen Aktionen, treffen direkt ins Schwarze. Eigentlich traurig, aber irgendwie hatte das damals alles so schon für das Dorf gepasst, sogar die ganz schlimmen Dinge, die es eben auch gab. Die Totenwacht hat mich selbst ebenso dazu gebracht, über mich und das Leben nachzudenken, wie die Figuren im Buch beim Erzählen das ebenso tun. Thomas Loibl setzt den Text von Tommie Goerz perfekt um. Er legt eine Wärme in seine Stimme, die sowohl Liebe, als auch Trauer so schön ausdrückt, dass man die Story im Herzen spürt, während man sie hört. Die Sprachmelodie ist wunderschön und macht auch ein wenig melancholisch. Eigentlich möchte man, auch wenn man relativ jung ist und mit dieser Tradition der Totenwacht nur über die Großeltern oder noch weiter zurück zu tun hatte, den Brauch aufleben lassen. Schöner kann man eigentlich von niemandem Abschied nehmen. Das Ende ist bittersüß, aber trotz aller Traurigkeit absolut in sich stimmig und dürfte eigentlich auch kein bisschen anders sein. Kurze Geschichte, lange Wirkung. Mich hat dieser Roman sehr bewegt und zugleich glücklich und traurig gemacht, vor allem aber hat er mich zum Nachdenken gebracht und in mir hallt dieses Gefühl noch immer an. Ich lausche sozusagen einem weit entfernten Totenglöckchen. Fünf Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (36)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.06.2025

    Hörbuch (CD)

    Wenn das Glöckchen lautet ...

    Wenn das Glöckchen lautet - ist jemand von uns gegangen - ein Buch über das Leben, den Tod, die Freundschaft, und die Lücke, die hinterlassen wird, wenn uns Menschen verlassen. Das Dorf stirbt aus - die Erinnerungen bleiben. Wunderbar eingefangen ist dieses Thema, die genauen Beobachten und Gedanken hab mich sehr gefesselt beim Hören - Max - der nun seinen Freund - den Schorsch - verloren hat - das Glöckchen hat es angekündigt und alle aus dem Dorf kommen zusammen und halten Totenwache - eine Zeit, in der man Erinnerungen zum Leben erweckt - über den Verstorbenen spricht.
  • Zum Bewerterprofil von Marion T.

    Marion T.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Momentaufnahme

    Max steht am Fenster und schaut zu wie es schneit. Im Hintergrund läutet die Totenglocke für den Schorsch. Am Abend treffen sich die Alten des Dorfes zur Totenwache und um sich Geschichten aus dem Leben des Verstorbenen zu erzählen. Es ist eine Momentaufnahme, die durch genaue Beobachtungen überzeugt. Sobald Max die Stube für die Totenwache betreten hatte, war ich als Leserin mit ihm im Raum. Ich saß auf einem Stuhl in der Ecke und war stille Zuhörerin.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleiner Buchschatz.

    Die Geschichte eines Dorfes und dessen Bewohner, überwiegend im hohen Alter, die moderne Welt sowie die zugezogenen Menschen nur langsam an sich heranlassen. Es ist alles, wie es schon immer war, und nur die Totenglocke bringt Abwechslung. Denn wenn sie läutet, hat es wieder einen von ihnen erwischt. Die Übriggebliebenen versammeln sich dann zur Totenwache, um sich an die alten Zeiten zu erinnern. Wunderbare Figuren und eine Geschichte, die mein Leserherz vor Freude hüpfen lässt.

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Bewertungen (3)

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