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Band 2

Bote der Finsternis Eine verzauberte Harfe, ein legendärer Heiliger und eine verzweifelte Suche — Epische High Fantasy

Aus der Reihe Im Schatten Simyalas
2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40534

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

496

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-70962-0

Beschreibung

Rezension

»Ein epischer Fantasyroman, der mit seinem atmosphärischen Setting, tiefgründiger Figurenentwicklung und spannenden Wendungen fasziniert.«

Produktdetails

Verkaufsrang

40534

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

496

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-70962-0

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    "Das Böse schläft nicht" - Magie, Verrat und die Jagd nach einer uralten Stadt.

    Mit "Bote der Finsternis" – dem zweiten Band der Im Schatten Simyalas-Trilogie – legen Lena Falkenhagen und Thomas Finn einen Fantasy-Roman vor, der sich gewaschen hat. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Hier wird nicht gezaubert, um zu gefallen – hier wird gekämpft, gelitten, verloren und dennoch unerschütterlich weitergemacht. Wer epische High Fantasy liebt, wird dieses Buch verschlingen. Wer jedoch glaubt, es handele sich um seichte Unterhaltung, der irrt gewaltig. Dieser Roman ist ein dichter, düsterer und erstaunlich erwachsener Beitrag zum Genre – und ein Beweis dafür, dass die Welt Aventuriens weit mehr zu bieten hat als bloße Rollenspiel-Nostalgie. Die Autoren ersparen uns das langsame Anwärmen. Bereits der Prolog führt uns in die düsteren Katakomben Punins, wo Beorn "der Blender" Asgrimmsson einen Archivar foltert und ihn zur Kollaboration zwingt. Es ist eine Szene von brutaler Intensität, die sofort klar macht: Hier geht es nicht um Wohlfühl-Fantasy. Es geht um Verrat, um Macht und um die alles verschlingende Gier des Namenlosen Gottes. Falkenhagen und Finn inszenieren diesen Auftakt mit einer fast filmischen Wucht, die den Leser sofort in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Und dann beginnt die eigentliche Reise: Eine bunt zusammengewürfelte Heldengruppe – die skrupellose Diebin Vike, die tragische Skaldin Eyvin, der zerrissene Halbelf Lindion, die ebenso kluge wie verletzte Zauberin Franya und der pflichtbewusste Agent Wulfhardt – wird in ein übermächtiges Schicksal verwickelt. Die Spur führt sie quer durch das märchenhafte, aber auch gefährliche Aventurien. Ihre Mission: die untergegangene Hochelfenstadt Simyala zu finden, bevor die Diener des Namenlosen sie für ihre finsteren Pläne missbrauchen. Was diesen Roman so besonders macht, ist die Art, wie Falkenhagen und Finn ihre Figuren zeichnen. Es sind keine makellosen Helden. Sie sind zerrissen, von Zweifeln geplagt, oft am Ende ihrer Kräfte – und gerade dadurch so glaubwürdig. Besonders Vikes innerer Zerfall, ihr Kampf gegen eine dunkle Präsenz in ihrem eigenen Geist, ist eine der eindrücklichsten Charakterstudien, die ich in der Fantasy-Literatur der letzten Jahre gelesen habe. Sie zeigt, dass der wahre Feind nicht immer von außen kommt. Die Autoren wechseln geschickt zwischen den verschiedenen Handlungssträngen, was den Roman trotz seiner epischen Breite erstaunlich flüssig und kurzweilig macht. Die Kapitel sind knapp gehalten, die Szenen präzise gesetzt. Es gibt keine unnötigen Längen. Das Tempo ist hoch – manchmal fast atemlos – und doch nehmen sich die Autoren die Zeit, die Welt in all ihren Facetten zu zeigen: die glitzernden Straßen Punins, die unheimliche Stille des Reichsforsts, die erdrückende Enge der Katakomben. Besonders gefiel mir die Szene, in der die Gruppe den Mondkristall mithilfe einer uralten Kristallscheibe untersucht – eine stille, fast meditative Passage, die trotz aller Bedrohung einen Augenblick der Hoffnung schenkt. Es ist diese Mischung aus ruhigen, nachdenklichen und actiongeladenen, dramatischen Momenten, die den Roman so lebendig macht. Man merkt den Autoren an, dass sie Geschichten für ein breites Publikum erzählen wollen – ohne dabei an Tiefe einzubüßen. Die Dialoge sind scharf, die Beschreibungen bildhaft, die Action präzise choreografiert. Ganz ohne Zweifel wäre "Bote der Finsternis" ein idealer Stoff für eine hochwertige Fantasy-Serie. Die Bilder, die Falkenhagen und Finn erzeugen, sind so lebendig, dass man sie beim Lesen bereits vor sich sieht: die flackernden Fackeln in den Katakomben, der gleißende Mond über dem Madasee, der alles verschlingende Feuerodem eines Drachen. Eine Verfilmung wäre kein Wagnis – sie wäre eine Bereicherung für das Genre. "Bote der Finsternis" ist ein Roman, der alle Register zieht: Er hat Herz, er hat Wut, er hat Magie und er hat Momente von fast unerträglicher Trauer. Die Autoren scheuen sich nicht, ihre Figuren leiden zu lassen – und genau das macht sie so echt. Wer epische Fantasy mit Tiefgang sucht, wird hier bestens bedient. Ich habe diesen Roman von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Die Sprache ist klar, der Erzählfluss rasant, und trotz der Komplexität der Handlung habe ich mich nie verloren gefühlt. Es war ein reines Lesevergnügen – unterhaltsam, spannend und emotional packend. Deshalb vergebe ich volle 5 Sterne. Warum? Weil dieses Buch alles bietet, was gute Fantasy ausmacht: eine faszinierende Welt, glaubwürdige Charaktere, eine mitreißende Handlung und eine atmosphärische Dichte, die man selten findet. Die fehlende halbe Note? Die gibt es nicht – denn dieses Buch hat mich restlos überzeugt. "Bote der Finsternis" ist ein mitreißendes, düsteres und doch hoffnungsvolles Fantasy-Epos, das mich bestens unterhalten hat und Lust auf mehr macht. Ich freue mich auf die Fortsetzung: "Der dunkle Brunnen (Im Schatten Simyalas 3)".

  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    22.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Im Zentrum der Finsternis

    Als die Bedrohung durch den Namenlosen Gott immer größer wird, be­schließt eine Gruppe aus Men­schen und Misch­wesen, aktiv zu werden, um Mittel zur Ge­gen­wehr zu­sammen­zu­tragen. Da Spuren in ver­schiedene Rich­tungen führen, müssen sie sich auf­teilen. Keine der Teil­auf­gaben er­weist sich als ein­fach, und so ändert sich die Zu­sammen­stellung der Teil­gruppen immer wieder. Lena Falkenhagen und Thomas Finn siedeln ihren Fantasy-Mehrteiler in einer klas­sischen Fan­tasy-Welt an. Daran, dass mir der Ein­stieg in die Ge­schichte relativ schwer­fiel, kann ich dem Buch und seinen Autoren aller­dings keine Schuld geben. Der Grund liegt eher darin, dass ich weder den 1. Band der Reihe noch das dieser zu­grunde liegende Pen-and-Paper-Rollen­spiel „Das Schwarze Auge“ kenne. So kannte ich auch die Cha­raktere und deren Hinter­gründe nicht. Im wei­teren Ver­lauf des Buches stellte das aller­dings kein grö­ßeres Pro­blem dar, denn die Hand­lung ent­faltet ihren Reiz auch ohne Vor­kenntnisse. Ob­wohl es um die Suche nach meh­reren ‚Schätzen‘ geht, kann man nicht von einer klas­sischen Quest sprechen. Eine grö­ßere An­zahl an Cha­rakteren teilt den Prota­gonis­ten-Status unter sich auf, ohne dass einer davon be­sonders heraus­sticht. Das Haupt­augen­merk be­steht dabei darin, dass die Be­teiligten ihre Welt vor den An­hängern eines etwas mys­teriös blei­benden ‚Namen­losen Gottes‘ be­schützen wollen. So­wohl die Teil­abenteuer als auch die wich­tigen Cha­raktere können dem Genre-affinen Leser ge­fallen. Für Kenner des Rollen­spiels dürfte die Story wahr­scheinlich so­gar noch über­zeugender wirken. Das Autoren-Duo wechselt erzählerisch zwischen den Teilhandlungen be­ziehungs­weise Cha­rakteren hin und her. Fazit: Auch wenn das Hineinfinden für Nichtkenner des Rollenspiels etwas kompliziert ist, kann die Fan­tasy-Hand­lung über­zeugen.

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