Produktbild: Hannah Arendt
Band 2963

Hannah Arendt Die Denkerin des 20. Jahrhunderts

Aus der Reihe C.H.BECK Wissen
1

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Abbildungen

mit 7 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

127

Maße (L/B/H)

17,8/11,5/1,7 cm

Gewicht

133 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83083-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Abbildungen

mit 7 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

127

Maße (L/B/H)

17,8/11,5/1,7 cm

Gewicht

133 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83083-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Eine präzise, respektvolle und berührende Biografie

Bewertung am 26.04.2025

Bewertungsnummer: 2476310

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Bücher, die nicht lauter, sondern leiser werden, je tiefer man in sie eintaucht. Thomas Meyers „Hannah Arendt“ ist ein solches Buch – unspektakulär in seiner Sprache, groß in seiner Wirkung. Thomas Meyer, Philosoph und Herausgeber der maßgeblichen Arendt-Edition, nähert sich seiner Protagonistin mit Sorgfalt und stiller Genauigkeit. Er erzählt nicht nur das Leben Hannah Arendts – geboren in Königsberg, entwurzelt durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, neu erfunden im amerikanischen Exil – er macht sichtbar, wie untrennbar Leben und Denken bei ihr verbunden sind. Arendt erscheint hier nicht als Denkmal, sondern als Mensch: entschlossen, verletzlich, widersprüchlich. Meyer zeigt ihre Leidenschaft für die Freiheit, ihr Ringen um Wahrheit und ihre Fähigkeit, allein zu stehen – in einer Zeit, in der die meisten schwiegen. Was dieses Buch so besonders macht, ist seine Klarheit. Meyer verzichtet auf jede Überhöhung, jede dramatische Inszenierung. Stattdessen vertraut er auf die Kraft der Geschichte und auf die Klugheit seiner Leserin, seines Lesers. Wer wenig über Arendt weiß, findet einen einfühlsamen Einstieg. Wer viel weiß, entdeckt neue, lebendige Facetten. „Hannah Arendt“ ist keine bloße Biografie. Es ist eine stille Schule der Aufmerksamkeit – und eine Erinnerung daran, dass Denken immer auch Handeln ist. Mein Fazit: Eine präzise, respektvolle und berührende Biografie über eine der bedeutendsten Denkerinnen unserer Zeit. Ein Buch, das leise bleibt – und gerade dadurch lange nachhallt.

Eine präzise, respektvolle und berührende Biografie

Bewertung am 26.04.2025
Bewertungsnummer: 2476310
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Bücher, die nicht lauter, sondern leiser werden, je tiefer man in sie eintaucht. Thomas Meyers „Hannah Arendt“ ist ein solches Buch – unspektakulär in seiner Sprache, groß in seiner Wirkung. Thomas Meyer, Philosoph und Herausgeber der maßgeblichen Arendt-Edition, nähert sich seiner Protagonistin mit Sorgfalt und stiller Genauigkeit. Er erzählt nicht nur das Leben Hannah Arendts – geboren in Königsberg, entwurzelt durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, neu erfunden im amerikanischen Exil – er macht sichtbar, wie untrennbar Leben und Denken bei ihr verbunden sind. Arendt erscheint hier nicht als Denkmal, sondern als Mensch: entschlossen, verletzlich, widersprüchlich. Meyer zeigt ihre Leidenschaft für die Freiheit, ihr Ringen um Wahrheit und ihre Fähigkeit, allein zu stehen – in einer Zeit, in der die meisten schwiegen. Was dieses Buch so besonders macht, ist seine Klarheit. Meyer verzichtet auf jede Überhöhung, jede dramatische Inszenierung. Stattdessen vertraut er auf die Kraft der Geschichte und auf die Klugheit seiner Leserin, seines Lesers. Wer wenig über Arendt weiß, findet einen einfühlsamen Einstieg. Wer viel weiß, entdeckt neue, lebendige Facetten. „Hannah Arendt“ ist keine bloße Biografie. Es ist eine stille Schule der Aufmerksamkeit – und eine Erinnerung daran, dass Denken immer auch Handeln ist. Mein Fazit: Eine präzise, respektvolle und berührende Biografie über eine der bedeutendsten Denkerinnen unserer Zeit. Ein Buch, das leise bleibt – und gerade dadurch lange nachhallt.

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Hannah Arendt

von Thomas Meyer

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Politisches Denken, politisches Handeln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In jeder Biografie werden andere Schwerpunkte gesetzt, um das Leben und Wirken einer Person zu erschließen. Hinzu kommt die Schreibweise des Autors bzw. der Autorin. Wichtig ist vor allem aber auch die Fähigkeit die verschiedenen Fakten zu interpretieren, sie in ein Flechtwerk anderer Fakten einzuordnen. So kann es also niemals ein Fehler sein, eine weitere Biografie zu ein und derselben Person zu lesen. Es ist schon etwa vierzig Jahre her, dass Elisabeth Young-Bruehl ihre Biografie zu Hannah Arendt veröffentlichte. Und es hat sich inzwischen viel getan, in den vierzig Jahren. In den Archiven wurde unbekanntes Material zugänglich gemacht. Innerhalb der Philosophie entwickelten sich die Forschungsdiskussionen in Richtungen, die damals nicht absehbar waren. Außerdem ist die Person Hannah Arendt wie auch ihr Textkonvolut derart heterogen, dass die unterschiedlichsten Schulen, Strömungen und Bewegungen in den Politischen Wissenschaften, innerhalb der Sozialwissenschaft wie auch in der Philosophie auf sie zugreifen und verschieden auslegen und kommentieren. Thomas Meyer legt den Fokus seiner Hannah Arendt-Biografie auf die Handlungen seiner Protagonistin, um sie nicht nur als eine Denkerin der Politischen Philosophie darzustellen, sondern auch als eine politische Akteurin. Die zeitlichen Akzente, die Thomas Meyer hierfür setzt, liegen in der Zeit ihres Paris-Aufenthalts nach der Flucht aus Deutschland und auf ihren Lebensabschnitt in den USA. In der Pariser Zeit ist es die Momente der Flucht und des Exils, aber auch die der Arbeit an Fluchtmöglichkeit für jüdische Kindern, um sie aus Deutschland nach Palästina bringen. Hannah Arendt hat nie den Konflikt gescheut und setzte sich immer wieder mit den unterschiedlichsten Facetten des Politischen auseinander: mit dem Jüdischsein, der Öffentlichkeit, dem Totalitarismus, der Revolution, der Demokratie, dem Feminismus, der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Gewiss war und ist sie nicht eine Denkerin jedermanns Geschmack oder Einstellung, Aber sofern man sich mit der Politischen Philosophie oder den Politikwissenschaften beschäftigt, dann kommt man nicht um Hannah Arendt herum.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Politisches Denken, politisches Handeln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In jeder Biografie werden andere Schwerpunkte gesetzt, um das Leben und Wirken einer Person zu erschließen. Hinzu kommt die Schreibweise des Autors bzw. der Autorin. Wichtig ist vor allem aber auch die Fähigkeit die verschiedenen Fakten zu interpretieren, sie in ein Flechtwerk anderer Fakten einzuordnen. So kann es also niemals ein Fehler sein, eine weitere Biografie zu ein und derselben Person zu lesen. Es ist schon etwa vierzig Jahre her, dass Elisabeth Young-Bruehl ihre Biografie zu Hannah Arendt veröffentlichte. Und es hat sich inzwischen viel getan, in den vierzig Jahren. In den Archiven wurde unbekanntes Material zugänglich gemacht. Innerhalb der Philosophie entwickelten sich die Forschungsdiskussionen in Richtungen, die damals nicht absehbar waren. Außerdem ist die Person Hannah Arendt wie auch ihr Textkonvolut derart heterogen, dass die unterschiedlichsten Schulen, Strömungen und Bewegungen in den Politischen Wissenschaften, innerhalb der Sozialwissenschaft wie auch in der Philosophie auf sie zugreifen und verschieden auslegen und kommentieren. Thomas Meyer legt den Fokus seiner Hannah Arendt-Biografie auf die Handlungen seiner Protagonistin, um sie nicht nur als eine Denkerin der Politischen Philosophie darzustellen, sondern auch als eine politische Akteurin. Die zeitlichen Akzente, die Thomas Meyer hierfür setzt, liegen in der Zeit ihres Paris-Aufenthalts nach der Flucht aus Deutschland und auf ihren Lebensabschnitt in den USA. In der Pariser Zeit ist es die Momente der Flucht und des Exils, aber auch die der Arbeit an Fluchtmöglichkeit für jüdische Kindern, um sie aus Deutschland nach Palästina bringen. Hannah Arendt hat nie den Konflikt gescheut und setzte sich immer wieder mit den unterschiedlichsten Facetten des Politischen auseinander: mit dem Jüdischsein, der Öffentlichkeit, dem Totalitarismus, der Revolution, der Demokratie, dem Feminismus, der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Gewiss war und ist sie nicht eine Denkerin jedermanns Geschmack oder Einstellung, Aber sofern man sich mit der Politischen Philosophie oder den Politikwissenschaften beschäftigt, dann kommt man nicht um Hannah Arendt herum.

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Hannah Arendt

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  • Produktbild: Hannah Arendt
  • I. Die Denkerin des 20. Jahrhunderts

    II. Herkunft, Studium, erste Schriften (1906– 1933)
    Königsberg
    Marburg
    Heidelberg
    Der Liebesbegriff bei Augustin
    Frankfurt/Berlin
    Rahel Varnhagen

    III. Exil (1933– 1954)
    Paris – Jugend-Aliyah – Rettung (1933– 1941)
    Die ersten Jahre in den USA (1941– 1954)
    Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft

    IV. Etablierung (1955– 1970)
    Die Pendlerin – Freundschaften
    Die Lessing-Rede
    Vita activa oder Vom tätigen Leben
    Über die Revolution
    Chicago
    Eichmann in Jerusalem

    V. Ausklang (1971– 1975)
    Macht und Gewalt
    Life of the Mind

    Anhang
    Zeittafel
    Literaturverzeichnis
    Bildnachweis
    Personenregister