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Die Wölfe unter uns Historischer Roman | »Ein packender Roman, den man nicht wieder vergisst.« Titus Müller | Nominiert für den GLAUSER 2026 in der Kategorie »Debütroman«

9

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20490

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19/12/2,8 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22110-8

Beschreibung

Rezension

Ein gelungenes Debüt. Die Handlung beginnt relativ ruhig, doch von Seite zur Seite steigert sich die Spannung. Lesenswert – auch wenn einem das Genre Historischer Roman fremd ist.

Produktdetails

Verkaufsrang

20490

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19/12/2,8 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22110-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Ceodaz

    5/5

    26.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, packend und sprachlich brillant – ein historischer Roman, der unter die Haut geht

    Fichtelgebirge, 1630: Inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges versucht die calvinistische Familie des jungen Johann, in einem abgelegenen Dorf ein neues Leben zu beginnen. Doch das Dorf wird von Angst beherrscht. Zwei Kinder wurden tot aufgefunden, andere sind spurlos verschwunden. Die Dorfbewohner flüstern von einer unheimlichen Gestalt im Wald, dem „Wilden Jäger“, einem Wolfsmann, der nachts sein Unwesen treibt. Als der wortkarge Wildhüter Hildner, ein ehemaliger Söldner, im Auftrag des Markgrafen auftaucht, kreuzen sich seine Wege mit Johann. Gemeinsam wagen sie sich in die dunklen Wälder und stoßen auf eine Wahrheit, die grausamer ist als jede Legende. Tim Sünderhauf gelingt mit „Die Wölfe unter uns“ ein außergewöhnlicher Roman, der Historie, Aberglaube und Psychologie meisterhaft miteinander verwebt. Schon der Einstieg fesselt, die Atmosphäre ist dicht, unheimlich und von einer fast greifbaren Kälte durchzogen. Man spürt das Knacken des Waldes, das Heulen des Windes, die Enge der Dörfer, in denen Misstrauen und Angst regieren. Die Sprache ist kraftvoll, poetisch und doch präzise. Sünderhauf schreibt mit der Intensität eines Historikers und der Sensibilität eines Literaten. Seine Sätze sind bildreich, ohne überladen zu wirken, und erschaffen eine beklemmende Stimmung, die bis zur letzten Seite trägt. Die Figuren sind komplex und vielschichtig: Johann mit seiner kindlichen Neugier und dem Drang, die Wahrheit zu verstehen, und Hildner, der grimmige Ex-Söldner mit inneren Narben, bilden ein ungewöhnliches, aber fesselndes Duo. Ihre gemeinsame Suche ist nicht nur ein Kampf gegen ein mystisches Wesen, sondern auch ein Abstieg in menschliche Abgründe – in Schuld, Gier und Angst. Besonders beeindruckend ist, wie der Autor das Mystische und das Historische miteinander verschmelzen lässt. Der „Wilde Jäger“ steht dabei sinnbildlich für die Finsternis in den Menschen selbst. Diese erzählerische Vielschichtigkeit hebt den Roman weit über das Genre hinaus. Es ist nicht nur ein historischer Thriller, sondern ein literarisches Erlebnis. Fazit: „Die Wölfe unter uns“ ist ein herausragender, atmosphärisch dichter Roman, der Geschichte, Mythos und Menschlichkeit zu einem packenden Ganzen verbindet. Düster, klug und eindringlich erzählt – ein Buch, das lange nachhallt und beweist, dass da

  • Ceodaz

    5/5

    26.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, packend und sprachlich…

    Düster, packend und sprachlich brillant – ein historischer Roman, der unter die Haut geht Fichtelgebirge, 1630: Inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges versucht die calvinistische Familie des jungen Johann, in einem abgelegenen Dorf ein neues Leben zu beginnen. Doch das Dorf wird von Angst beherrscht. Zwei Kinder wurden tot aufgefunden, andere sind spurlos verschwunden. Die Dorfbewohner flüstern von einer unheimlichen Gestalt im Wald, dem „Wilden Jäger“, einem Wolfsmann, der nachts sein Unwesen treibt. Als der wortkarge Wildhüter Hildner, ein ehemaliger Söldner, im Auftrag des Markgrafen auftaucht, kreuzen sich seine Wege mit Johann. Gemeinsam wagen sie sich in die dunklen Wälder und stoßen auf eine Wahrheit, die grausamer ist als jede Legende. Tim Sünderhauf gelingt mit „Die Wölfe unter uns“ ein außergewöhnlicher Roman, der Historie, Aberglaube und Psychologie meisterhaft miteinander verwebt. Schon der Einstieg fesselt, die Atmosphäre ist dicht, unheimlich und von einer fast greifbaren Kälte durchzogen. Man spürt das Knacken des Waldes, das Heulen des Windes, die Enge der Dörfer, in denen Misstrauen und Angst regieren. Die Sprache ist kraftvoll, poetisch und doch präzise. Sünderhauf schreibt mit der Intensität eines Historikers und der Sensibilität eines Literaten. Seine Sätze sind bildreich, ohne überladen zu wirken, und erschaffen eine beklemmende Stimmung, die bis zur letzten Seite trägt. Die Figuren sind komplex und vielschichtig: Johann mit seiner kindlichen Neugier und dem Drang, die Wahrheit zu verstehen, und Hildner, der grimmige Ex-Söldner mit inneren Narben, bilden ein ungewöhnliches, aber fesselndes Duo. Ihre gemeinsame Suche ist nicht nur ein Kampf gegen ein mystisches Wesen, sondern auch ein Abstieg in menschliche Abgründe – in Schuld, Gier und Angst. Besonders beeindruckend ist, wie der Autor das Mystische und das Historische miteinander verschmelzen lässt. Der „Wilde Jäger“ steht dabei sinnbildlich für die Finsternis in den Menschen selbst. Diese erzählerische Vielschichtigkeit hebt den Roman weit über das Genre hinaus. Es ist nicht nur ein historischer Thriller, sondern ein literarisches Erlebnis. Fazit: „Die Wölfe unter uns“ ist ein herausragender, atmosphärisch dichter Roman, der Geschichte, Mythos und Menschlichkeit zu einem packenden Ganzen verbindet. Düster, klug und eindringlich erzählt – ein Buch, das lange nachhallt und beweist, dass das wahre Grauen oft in uns selbst lauert.

  • Sebastian Ottmann (LeseOrbit - Bücher-Blog)

    5/5

    21.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eines meiner Lesehighlights 2025

    Bei dem Buch handelt es sich um einen historischen Roman, bei dem man schnell in der Geschichte rund um die verschwundenen Kinder sowie Johann und den Wildhüter Hildner drin ist. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. So wechseln sich die Perspektiven von Johann und Hildner immer wieder ab, inkl. kleinerer Cliffhanger. Durch diese liest man den Roman zügig, weil man wissen möchte, wie es Johann und den Wildhüter weiter ergeht und sich die Geschichte entwickelt. Im Buch taucht aber auch immer wieder ein unbekanntes Wesen auf und es wird eine Handlung aus seiner Sicht erzählt. Da man lange Zeit nicht weiß, wer dieses Wesen ist, wird darüber eine wunderbare Spannung aufgebaut, die auch über lange Strecken konstant hoch bleibt. Das ist dann auch der Zeitpunkt, ab dem mich das Buch gefesselt hat und ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Man möchte wissen, wie die Geschichte ausgeht, blickt zum Ende hin in Abgründe, die man nicht vermutet hat, und möchte vor allem auch wissen, was es mit dem Wesen auf sich hat, das lange Zeit unbekannt bleibt. Einziger kleiner Wermutstropfen ist, dass das Ende dann aus meiner Sicht doch etwas zu schnell kam und das Buch etwas abrupt endet. „Die Wölfe unter uns“ ist aber alles in allem ein packender Roman, der auch stellenweise nachdenklich macht und einen am Ende auch nachdenklich zurücklässt. Auf jeden Fall ist es eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr!

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fesseln der historischer Roman

    Sünderhauf schafft es, eine absolut fesselnde Geschichte eines Dorfes im Fichtelgebirge ohne Kinder im 17. Jahrhundert so fesselnd zu verpacken, daß man es in einem Zug durchlesen möchte. Was bedeutet "Wolf" im Sinne des Menschen? Die Düsterheit des Ortes gepaart mit einem Hauch Wahrheit..(eine Person leidet an Hypertrichose)...gab es wohl öfters damals....vermitteln eine gehörige Portion an Spannung...macht lesesüchtig

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    15.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wölfe

    Die Wölfe unter ist ein packender und spannender Roman der im siebzehnten Jahrhundert spielt. Ab der ersten Seite herrscht eine düstere Atmosphäre. Schon die Ankunft von Johann und sei er Familie in dem kleinen Dorf ließ mich spüren das in diesem Dorf etwas komisch war. Oder war es doch nur die Abneigundg gegen den Glauben der Familie. Immerhin befinden wir uns mitten im dreißig jährigen Krieg. Doch dann entdeckt Johann das es keine Kinder in dem Dorf gibt und wird neugierig. Zusammen mit dem Wildleder Hildner begibt er sich auf die Suche nach den Kindern. Der Autor schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Auf der einen Seite versteht er es die Stimmung der Zeit einzufangen und hat Charaktere erschaffen die sich perfekt in die Zeit und die Geschichte einfügen. Oft sind diese Menschen keine Sympathie Träger, dafür aber sehr glaubhaft Bilder ihrer Zeit. Der Roman ist eigentlich in einem ruhigen Ton geschrieben, aber dennoch unheimlich spannend. Und ja unheimlich trifft es wohl auch, denn ein Schauer ist mir das eine oder andere mal über den Rücken gelaufen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Streichelzoo

    Obwohl ich sonst ja eher der Typ für epische Blockbuster-Krimis bin, hat mich das hier ehrlich gesagt positiv überrascht. Passend jetzt auch als Herbstliteratur spielt der Roman in einem abgelegenen Dorf tief im Fichtelgebirge Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Problem: Es gibt dort keine Kinder mehr. Zwei von ihnen wurden tot aufgefunden, die anderen sind spurlos verschwunden. Und Nachts streift irgendwas durch den Wald. Die Lektüre ist auf alle Fälle kein Streichelzoo. Der junge Johann und der Wildhüter Hildner begeben sich gemeinsam auf die Jagd, die Dynamik zwischen den beiden trägt das Buch über weite Strecken. Die Spannung entsteht dabei vor Allem im Kopf. Eine düstere, drückende Atmosphäre sitzt einem dauerhaft im Nacken und zieht sich konsequent durch die Seiten. Da gruselt es einen schon ordentlich. Ein feiner historischer Stoff mit einem fetten Einschlag Mystery, bin begeistert und müde, hat mir nämlich schon ein bisschen den Schlaf geraubt.

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