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Garrett Carr

1. Der Junge aus dem Meer

Der Junge aus dem Meer Der große, warmherzige Familienroman aus Irland

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

9 Stunden und 59 Minuten

Erscheinungsdatum

28.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821589

Beschreibung

Rezension

»Der begnadete Sprecher Richard Barenberg gibt der Romanvorlage den richtigen Ton.«

Produktdetails

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

9 Stunden und 59 Minuten

Erscheinungsdatum

28.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821589

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.05.2025

    Hörbuch (Audio)

    Unspektakulär gut

    Es ist eine ruhige, unaufgeregte, unspektakuläre Geschichte. Aber trotzdem ein Roman, der einen gewissen Sog entwickelt und vor allem auch richtig viel zu sagen hat. Mir gefällt ganz besonders die kluge, schonungslose, urteilsfreie, aber nicht herzlose Art, mit der die Erzählung das Irland des 20sten Jahrhunderts, die Gesellschaft und Familien erklärt. Damit hat mich das Buch immer wieder zum Nachdenken bringen können und mich gleichzeitig auch stellenweise überrascht. Ich wollte wissen, wie sich die Beziehung der Familienmitglieder zueinander verändert und gleichzeitig hat mir die Wir-Erzählstimme gefallen, die noch einmal eine weitere Meta-Ebene in die Geschichte hineinbringt. Damit hat mir das Buch besser gefallen, als ich erwartet hatte und ich empfehle die Geschichte gerne weiter an alle Liebhaber von unaufgeregten Gesellschaftsromanen.

  • drawe

    aus Landau

    4/5

    26.04.2025

    Hörbuch (Audio)

    Eine irische Geschichte

    Mein Hör-Eindruck: Der irische Autor Garrett Carr nimmt uns mit in seine irische Heimat, ein Fischerdorf im County Donegal. Er beschwört die intakte Dorfgemeinschaft, in der die Menschen sich gegenseitig unterstützen. Für dieses starke Gemeinschaftsgefühl findet er einen originellen sprachlichen Ausdruck: er wählt die Wir-Perspektive. Damit kommt er zwar immer wieder an die Grenzen dieser Perspektive, wenn es um das Innenleben seiner Figuren geht, aber auf der anderen Seite wird jede Person damit Teil eines gewachsenen Geflechts aus Herkommen und Sitte. Die Idylle ist jedoch nur vordergründig eine Idylle. Die Fischer leiden unter der zunehmenden Technisierung des Fischfangs, die große finanzielle Investitionen voraussetzt. Dazu kommen die Quotenregelung durch die EU, die schwindenden Fischgründe und damit zusammenhängend der tägliche Kampf gegen die Verarmung, die vor allem die Jugend zur Arbeit nach England treibt. Carr zeigt das alles am Leben der Fischerfamilie Bonnar und startet mit einem merkwürdigen Ereignis: ein Neugeborenes strandet in einem Ölfass, ähnlich wie Moses in seinem Schilfkörbchen. Das Dorf betrachtet das Kind als „Geschenk aus dem Meer“ und schöpft Hoffnung auf bessere Zeiten. Bonnars adoptieren den Jungen, und nun entwickelt sich das alte Motiv der feindlichen Brüder, das in wechselnden Variationen durchgespielt wird. Das Motiv wird gedoppelt, da auch das Verhältnis der Mutter zu ihrer Schwester kompliziert ist, v. a. da die Geldforderungen der Schwester den Abstieg der Familie forcieren. Mir hätte es besser gefallen, wenn das Verhältnis von Aggressivität und Duldung besser auf beide Geschwister verteilt worden wäre. Die familiäre Harmonie am Schluss rundet den Roman zwar ab, aber bleibt unmotiviert. Sehr schön fand ich die Beschreibungen des Meeres und der Fangfahrten, v. a. einer gefährlichen Havarie. Diese Beschreibungen sind plastisch und eindringlich und versöhnen mit inhaltlichen Unschärfen. Dazu trägt auch der Sprecher Richard Barenberg mit seiner modulationsstarken Stimme bei. Insgesamt ein bemerkenswertes Debut, das neugierig macht auf den nächsten Roman! 4

  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    03.04.2025

    Hörbuch (Audio)

    Eine sehr irische Geschichte

    Mit Garrett Carr betritt ein Autor die Literaturbühne, von dem wir vermutlich noch einiges Interessante zu hören bzw. lesen bekommen werden. „Der Junge aus dem Meer“ erzählt von einem Dorf bzw. einer Familie in den 1970er und 1980er Jahren. Das Dorf liegt in im äußersten Nordwesten Irlands, wo Ambrose als Fischer arbeitet und mit seiner Frau Christine ein Baby adoptiert, das in einem Fass am Strand angetrieben wird. Wo es herkommt, bleibt ein Rätsel, doch wer die Iren kennt, ahnt, was passiert: Das Dorf und insbesondere Ambrose und seine Familie kümmern sich – was jedoch im Laufe der Zeiten nicht immer reibungslos bleibt, erst recht, als die Zeiten härter werden. Vermutlich ist dieses Hörbuch eines derer, die man liebt oder hasst. Auf jeden Fall ist es eines, das man vermutlich nur lieben kann, wenn man Irland und die Iren einigermaßen kennt bzw. liebt. Denn es ist in mancherlei Hinsicht genau wie das Volk (hier in Form eines exemplarischen Dorfes und einer Familie), im positiven Sinne gesprächig bzw. wortreich: Man erzählt und hört gern zu, man kümmert sich umeinander, man mag Geschichten, gern zumindest vermutlich zu der Zeit auch noch solche mit mystisch anmutenden Anklängen (hier in Form des rätselhaften Babys, das dem Dorf Hoffnung macht). Carr erzählt das auf der Leinwand nicht ganz neuer Motive: Familie und die darin nicht immer harmonische Stimmung (vor allem zwischen den Brüdern, aber auch schlicht „totschweigen“, Dinge unausgesprochen lassen), Dorfleben (auch bzw. gerade vor dem Hintergrund des afrikanischen Sprichworts, dass es ein Dorf brauche, um ein Kind zu erziehen), schwierige ökonomische Bedingungen und ein bisschen Lebensgeschichte eines ungewöhnlichen Jungen. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, sodass man eben „alles“ auch aus verschiedenen Perspektiven wahrnimmt, sie „gelten lassen kann“. Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, weil ich mich zunächst mit der Erzählweise anfreunden musste, doch einmal drin, floss die Geschichte bis auf einzelne Längen dahin. Hervorzuheben ist Carrs Liebe zu seinen Figuren, vor allem aber sein Gespür dafür, wie viel Tragik und wie viel Humor seine Geschichte verträgt – auch das eine ziemlich irische Eigenheit. Für den Genuss des Hörbuches muss man zwar Carrs Stil mögen, allerdings funktioniert diese Geschichte für mich als Hörbuch besser als als Buch, da nicht nur Richard Barenbergs Stimme und Vortrag sehr gut passen, nein, man fühlt sich ein bisschen wie in einem irischen Pub, wo einem jemand die Geschichte erzählt. Als Hörbuch gibt es wegen einzelner Längen nicht ganz die volle Punktzahl, aber doch sehr gute 4 Sterne.

  • Sandra Hennig

    aus Frankfurt

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional und berührend

    Dieses Buch hat mich emotional so berührt und Garret Carr´s Schreibstil hat ganz sicher viel dazu beigetragen : Authentisch und ausdrucksstark beschreibt er die Geschichte zweier Jungen ( Declan und Brendan ), deren Schicksal sie beide in eine Familie katapultiert und die sich als Geschwister in dieser Familie einen eigenen Platz erkämpfen müssen. Der Autor erzählt hier sehr eindrucksvoll in seinem Debütroman über das harte und auch schwere Leben, der Menschen eines kleinen Fischereiorts und spielt dabei so gekonnt mit seinem wundervollen Schreibstil, dass man sich sehr gut einfühlen kann in das Buch. Nicht nur der Konkurrenzkampf der beiden Jungen untereinander, auch die Örtlichkeiten der irischen Küste und das harte Leben der Fischer zeichnet er so gekonnt auf, dass ich am liebsten in das Buch versunken wäre. Declan und Brendan können im Laufe des Lebens eine Freundschaft füreinander empfinden und lassen den erbitterten Kampf um die Gunst der Familie los. Für mich ein absolut gelungener Debütroman, der mich in das raue Klima der Westküste Irlands mitgenommen hat und mich emotional sehr berührt hat. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung – wer auf der Suche nach einer wundervollen Lesezeit ist, der ist hier absolut richtig !!!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    18.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Großes Lesevergnügen

    Die Aufregung ist groß als ausgerechnet Mossy Shovlin mit einem Baby im Arm durchs Dorf marschiert. Das Baby soll in einem Fass angeschwemmt worden sein. Mossy bringt das Baby weder zum Polizeirevier noch in die Pfarrei. Er bringt es direkt zur Gemeindeschwester. Das Geheimnis um den kleinen Jungen aus dem Meer beschäftigt die ganze Stadt. Auch Ambrose bespricht den mysteriösen Fall mit seiner Frau Christine. Er möchte den Jungen in ihre Familie aufnehmen. Seine Schwägerin Phyllis und sein Schwiegervater sind absolut dagegen. Aber Ambrose lässt sich nicht beirren. Auch als Hörbuch, gesprochen von Richard Barenberg ein grosses Vergnügen.

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  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Debüt über Vertrauen, Zugehörigkeit und das Unbekannte

    Diese Familiengeschichte über ein Findelkind, das in einem kleinen irischen Küstendorf von einem Fischer und seiner Frau adoptiert wird, wird in der "Wir"-Perspektive (die gesamte Dorfgemeinschaft) erzählt und bringt damit den starken Zusammenhalt dieser Menschen zum Ausdruck. Im Zentrum der Handlung steht jedoch das Familienleben der Bonnars über den Verlauf von zwei Jahrzehnten mit all ihren komplexen Beziehungen und Problemen, die vom Autor feinfühlig und authentisch dargestellt werden. Ein ganz außergewöhnlicher, lesenswerter Roman, ein ganz besonderer Schreibstil mit vielen einfühlsamen Szenen, die auch den Fischeralltag sehr anschaulich und ausführlich beschreiben - ruhig und tiefgründig erzählt.

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  • Der Junge aus dem Meer

    1. Der Junge Aus Dem Meer