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Der Junge aus dem Meer Roman | "Perfekt für lange Lesetage am Meer." Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

333 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Boy from the Sea

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01561-8

Beschreibung

Rezension

"Ein psychologisch fein erzählter Familienroman mit viel Atmosphäre. Erzählt wird ruhig und mit Sogwirkung – perfekt für lange Lesetage am Meer." ("WDR 4")
"Lesenswert." ("Lüdenscheider Nachrichten")
Ein mutmachender Roman über Aufbruch, Heimat und Durchhaltevermögen. ("Freundin")
"Garrett Carr zieht uns Leser mit seiner ruhigen und sehr liebevollen Art zu erzählen total in den Bann. Wenn Sie im Sommer ans Meer fahren, nehmen Sie diesen schönen Roman mit." ("Kölner Stadt-Anzeiger")
"Erzählt werden 20 Jahre seines Lebens in der Familie und im Dorf. Sensible Darstellung der Suche nach Identität. Lebendig geschrieben." ("HÖRZU")
"Packend erzählt Carr in seinem bewegenden Debüt von guten und schlechten Zeiten, von großer Fürsorge und drückendem Schweigen - und wie dann doch die Hoffnung siegt." ("Emotion")
Perfekt für lange Lesetage am Meer. ("Elke Heidenreich")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

333 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Boy from the Sea

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01561-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Sandra Hennig

    aus Frankfurt

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional und berührend

    Dieses Buch hat mich emotional so berührt und Garret Carr´s Schreibstil hat ganz sicher viel dazu beigetragen : Authentisch und ausdrucksstark beschreibt er die Geschichte zweier Jungen ( Declan und Brendan ), deren Schicksal sie beide in eine Familie katapultiert und die sich als Geschwister in dieser Familie einen eigenen Platz erkämpfen müssen. Der Autor erzählt hier sehr eindrucksvoll in seinem Debütroman über das harte und auch schwere Leben, der Menschen eines kleinen Fischereiorts und spielt dabei so gekonnt mit seinem wundervollen Schreibstil, dass man sich sehr gut einfühlen kann in das Buch. Nicht nur der Konkurrenzkampf der beiden Jungen untereinander, auch die Örtlichkeiten der irischen Küste und das harte Leben der Fischer zeichnet er so gekonnt auf, dass ich am liebsten in das Buch versunken wäre. Declan und Brendan können im Laufe des Lebens eine Freundschaft füreinander empfinden und lassen den erbitterten Kampf um die Gunst der Familie los. Für mich ein absolut gelungener Debütroman, der mich in das raue Klima der Westküste Irlands mitgenommen hat und mich emotional sehr berührt hat. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung – wer auf der Suche nach einer wundervollen Lesezeit ist, der ist hier absolut richtig !!!

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    18.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Großes Lesevergnügen

    Die Aufregung ist groß als ausgerechnet Mossy Shovlin mit einem Baby im Arm durchs Dorf marschiert. Das Baby soll in einem Fass angeschwemmt worden sein. Mossy bringt das Baby weder zum Polizeirevier noch in die Pfarrei. Er bringt es direkt zur Gemeindeschwester. Das Geheimnis um den kleinen Jungen aus dem Meer beschäftigt die ganze Stadt. Auch Ambrose bespricht den mysteriösen Fall mit seiner Frau Christine. Er möchte den Jungen in ihre Familie aufnehmen. Seine Schwägerin Phyllis und sein Schwiegervater sind absolut dagegen. Aber Ambrose lässt sich nicht beirren. Auch als Hörbuch, gesprochen von Richard Barenberg ein grosses Vergnügen.

  • Test-LR

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Junge, der ein Dorf veränderte

    Gestaltung: -------------- Das Titelbild weckt Sehnsüchte, wenn man den kleinen Jungen betrachtet, der an der Kaimauer lehnt und auf das Meer mit dem Fischkutter und einer fliegender Möwe hinausblickt. Als Hardcover ist das Buch sehr wertig und verfügt sogar über ein rotes Lesebändchen. Mir gefällt es sehr gut. Inhalt: -------------- Im Jahre 1973 findet im irischen Dorf Killybegs (bei Donegal) ein Bewohner ein Baby am Strand. Es lag in einem Fass in einer geschützten Bucht. Keiner weiß, von wem es ist oder wie es heißt. Anfangs kümmert sich die Gemeindeschwester, doch bald wird das Baby jede Nacht zu einer anderen Familie gebracht. Bis der Fischer Ambrose Bonnar es zu sich nimmt und behält. Seine Frau Christine hat nichts dagegen, aber sein zweijähriger Sohn Declan und seine Schwägerin Phyllis sind skeptisch. Und tatsächlich ist "Brendan, der Junge aus dem Meer", wie sie ihn nennen, ein außergewöhnlicher Junge, der nicht nur das Leben seiner neuen Familie, sondern auch das des Dorfes verändern wird. Mein Eindruck: -------------- "Tief in unserem Inneren hofften wir, dass unsere Kinder ihren Weg in ein besseres Leben finden würden. Diese Gemütslage erklärt vielleicht die Aufregung, die gewaltige Aufregung, als das Baby auftauchte. Jedes Neugeborene steht für Möglichkeiten, aber hier war eines ohne Eltern, ohne Geschichte, ein Kind, das ganz und gar Zukunft war. Tiefe Sehnsüchte wurden geweckt, als es bei uns landete. Irgendwie war es plötzlich da, in den Armen eines Mannes, dessen Miene ausdruckslos war, als wäre er selbst nichts, wäre nur seine Rolle: Träger des Kindes. Es war Mossy Shovlin, wir kannten ihn alle." (S. 7) Neugierig durch das Cover hatte ich die Leseprobe vor einiger Zeit gelesen und war sofort fasziniert, sodass ich mir das Buch unbedingt besorgen und ganz lesen musste. Die Geschichte wird aus Sicht eines Dorfbewohners geschrieben, der die Geschichte im Nachgang erzählt. Er redet immer wieder von "wir" und "unserem Dorf", ohne dass man seine genaue Herkunft oder seinen Namen kennt. Das lässt die Erzählung authentisch erscheinen. Der ruhige und beobachtende Erzählstil gefiel mir sehr gut. Die Charaktere der rauen, pragmatischen Fischer mit ihrem guten Kern sowie ihr Berufs- und Familienleben werden sehr detailreich geschildert und bei allem schwingt auch immer eine Prise subtilen Humors mit: "Diese Schauspielerei schien Ambrose keinerlei Mühe zu kosten, er besaß eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Realitätsverleugnung, und wir bewunderten ihn dafür, ja wir bewunderten das tatsächlich. Realitätsverleugnung ist eine unterschätzte Gabe. Heutzutage heißt es, das sei eine Schwäche, es heißt, wir sollten mit unseren Gefühlen in Kontakt treten, ehrlich zu uns sein. Aber man stelle sich nur mal Folgendes vor: Zwei Leute stehen bis zum Hals in Fässern mit dampfender Gülle und müssen den ganzen Tag dort verbringen. Wem geht es wohl besser damit? Ganz klar, dem besseren Realitätsverleugner." (S. 210) Man verfolgt die Kindheit von Brendan und seinem Bruder Declan und deren Rivalitätskämpfe bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter. Brendan ist ein sehr außergewöhnlicher Junge, der introvertiert ist, sich um die Außenseiter des Dorfes sorgt und Aufmerksamkeit durch seine rätselhafte Herkunft und seine Andersartigkeit erfährt. Declan dagegen ist derber und lauter veranlagt, er löst manche Konflikte eher durch Gewalt als durch Kommunikation. Brendans Aufmerksamkeit ist ihm ein Dorn im Auge. Und da sind noch viele andere Konflikte, die in der Familie Bonnar zu finden sind, wie z. B. die Probleme zwischen Christine und ihrer Schwester Phyllis, die zugunsten der Pflege des Vaters alleinstehend geblieben ist. All diese Konflikte, so dramatisch sie eigentlich sein könnten, werden mit einem manchmal sarkastischen, aber liebevollen Humor beschrieben. Die Charaktere des Romans sind manchmal etwas schrullig, aber liebenswert. Und so verfolgen wir die Familie Bonnar vom Auftauchen Brendans bis zum Erwachsenenalter und erfahren nebenher sehr viel über die Änderung des Fischerlebens, besonders in Irland, das stellvertretend für viele andere kleineren Fischereien gesehen werden kann. Durch den Beitritt in die EU hat sich viel an diesem Berufsbild verändert und wie sich diese Entwicklung im Alltag der Dorfbewohner bemerkbar macht, erleben wir durch dieses Buch hautnah. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen und ich liebte einfach die Art des Humors. Trotz einiger tragischer Vorfälle musste ich aufgrund der Darstellungsweise auch immer wieder schmunzeln. Dem Zitat «Warmherzig, witzig und voller Weisheit. Kurzum, eine Freude.» von "The Sunday Times" kann ich vollkommen zustimmen. Fazit: -------------- Das Leben eines irischen Fischerdorfes in den 1970er Jahren mit liebevollem Tonfall und irischem Humor erzählt - klare Leseempfehlung!

  • Niko

    aus Austria

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein warmherzig und humorvoll geschriebener Roman

    Ich liebe irische Geschichten, und "Der Junge aus dem Meer" von Garrett Carr war genau das, was ich erwartet habe – ein warmherziger und humorvoll geschriebener Roman. Das Buch erzählt die Geschichte von Brendan Bonnar, einem Jungen, der von dem Fischer Ambrose an der Küste gefunden und aufgenommen wird. Brendan lebt weiterhin mit seinem Stiefbruder Declan und seiner neuen Familie in einem kleinen irischen Dorf. Die Geschichte umfasst etwa 20 Jahre des Familienlebens und wir bekommen viele Gelegenheiten das Leben in einer kleine irische Gemeinde kennenzulernen. Der Autor erzählt die Geschichte mit viel Wärme und Humor aus der Perspektive der Dorfbewohner, deren Leben immer wieder vom Meer beeinflusst wird und die vor allem stets zusammenhalten. Dort ist man nie allein, sondern immer ein Teil der Gemeinschaft. Ich habe die Erzählweise von Garrett Carr geliebt – er beschreibt die Bewohner und das Leben in der kleinen irischen Gemeinde meisterhaft. Wenn man einen Eindruck vom Leben in Irland bekommen möchte, ist man mit "Der Junge aus dem Meer" von Garrett Carr genau richtig. Ich habe das Buch geliebt und empfehle es sehr gern weiter.

  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschen in einem irischen Küstenort

    Worum geht es in dem Buch? In einem Ort an der Westküste Irlands kennt jeder jeden. Einige Menschen leben vom Fischfang, auch Ambrose und seine Frau Christine. Eines Tages im Jahr 1973 findet man ein Baby am Strand. Ausgesetzt wurde es, transportiert wurde es einer Tonne, die so gut ausgekleidet war, dass dem Baby nichts passierte. Ein kleiner Junge ist es, er wird von Christine und Ambrose adoptiert. Sie nennen ihn Brendan und lieben ihn so wie ihren eigenen Sohn Declan. Doch Declan mag seinen Bruder nicht und zeigt ihm das bei verschiedenen Gelegenheiten. Auch weitere Konflikte gibt es. So fordert Christines Schwester Phyllis immer wieder Geld von Christine – und macht ihr Vorwürfe, dass sie sich lieber um einen adoptierten Sohn kümmert anstatt um den eigenen Vater. Dieser ist pflegebedürftig und wohnt bei Phyllis. Meine Meinung zu diesem Buch: Ruhig und schön ist der Schreibstil dieses Romans. Er ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben, jedoch gibt es immer wieder die Bewohner des Küstenortes, die die Geschehnisse aus ihrer Perspektive kommentieren. Das ist interessant. Die Handlung ist mitreißend und man will wissen, wie es mit Brendan und Declan weitergeht und ob sich die Konflikte irgendwann lösen lassen. Ich kann mir das einfache Leben in den 1970er-Jahren in einem irischen Küstenort gut vorstellen – so anschaulich wird die Handlung durch Szenen und Gedanken beschrieben. Ich vergebe fünf Sterne.

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Bewertungen (101)

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  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Debüt über Vertrauen, Zugehörigkeit und das Unbekannte

    Diese Familiengeschichte über ein Findelkind, das in einem kleinen irischen Küstendorf von einem Fischer und seiner Frau adoptiert wird, wird in der "Wir"-Perspektive (die gesamte Dorfgemeinschaft) erzählt und bringt damit den starken Zusammenhalt dieser Menschen zum Ausdruck. Im Zentrum der Handlung steht jedoch das Familienleben der Bonnars über den Verlauf von zwei Jahrzehnten mit all ihren komplexen Beziehungen und Problemen, die vom Autor feinfühlig und authentisch dargestellt werden. Ein ganz außergewöhnlicher, lesenswerter Roman, ein ganz besonderer Schreibstil mit vielen einfühlsamen Szenen, die auch den Fischeralltag sehr anschaulich und ausführlich beschreiben - ruhig und tiefgründig erzählt.

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