Nach Rosies Kampf gegen die Erinnerungsdiebin eröffnet sich ihr eine finstere Welt, in der zwölf Hexen über Hoffnung und Schönheit herrschen. Rosie ahnt, dass es ihre Bestimmung ist, gegen die Hexen zu kämpfen – nicht nur um ihre Familie zu retten, sondern um das Gute in der Welt zu bewahren. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und reist mit einem magischen Wal durch Zeit und Meer. Wird sie ihre Bestimmung erfüllen können?
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Melanie und Robert
aus 12627
5/5
10.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Thirteen Witches – Das Meer der Ewigkeit" bietet wieder einmal ein magisches Abenteuer
Das erste Band hatte mir schon sehr gut gefallen, doch Band zwei hat nochmal einen draufgelegt. Es wird magischer und fantasievoller.
Freundschaft, Vertrauen, Einsamkeit und der Glaube an Wunder stehen im Mittelpunkt. Alles wichtige Themen.
Keim stellt sich als loyale Freundin heraus, die jedes Abenteuer, sei es noch so gefährlich, mit Ihr bestreitet. Doch auch das Heimweh setzt bei Ihr ein. Sie macht sich sorgen um die Familie, sehnt sich nach Party und anderen Freunden.
Rosie besitzt eine innere Stärke, die Keim Mut und Hoffnung macht, das alles wieder gut wird. Auch wenn Sie selbst manchmal am zweifeln ist. Ihre Gefühle und Ängste sind nachvollziehbar. Doch gemeinsam schaffen Sie das.
Das Buch konnte mich absolut mitziehen und ich freue mich auf den 3 Band.
anette1809 - katzemitbuch.de
aus Sulzheim
5/5
21.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
In „Das Meer der Ewigkeit“…
In „Das Meer der Ewigkeit“ erzählt die Autorin Jodi Lynn Anderson die Geschichte der Hexenjägerin Rosie Oaks weiter, die in „Die Erinnerungsdiebin“ ihren Anfang nahm. Wenn auch die Geschichte schlüssig zum Ende des ersten Buches weiterführt wird, so erfindet sich die Autorin darüber hinaus neu. Dem Mittelteil der Trilogie gibt sie Impulse und Ideen mit auf dem Weg, die man nicht aus dem Vorgängerband kannte und mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Man trifft auf bekannte Charaktere aus der vorhergehenden Geschichte, wie Rosie und ihre Freundin Keim, lernt aber auch viele neue Personen und Wesen kennen, wie beispielsweise den Wal „Mampfi“. In dessen Bauch gehen die beiden Freundinnen im Meer der Ewigkeit auf eine Zeitreise, um weitere Hexen zu jagen und Rosies entführten Bruder Wolf zu retten. Wenngleich der Beginn der Geschichte noch recht beschaulich im Bauch des Wals vonstattengeht, so zieht das Erzähltempo spätestens mit den nächsten Hexenjagden scharf an. Wie aus der Vorgängergeschichte bekannt, ist der Gruselfaktor dabei sehr hoch! Neben Rosie liegt mir vor allem ihre Freundin Keim sehr am Herzen. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, empathisch, einfühlsam und vom Guten überzeugt, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Der Erfolg Rosies ist meiner Meinung nach größtenteils auf den Grundfesten ihrer Freundschaft zu Keim gebaut. Im Buch gibt es Szenen, bei denen die Bindung zwischen den beiden stärker scheint, als die Blutbande zwischen Rosie und ihren Familienmitgliedern. Zum Glück habe ich nach dem Ende dieses Abenteuers den Abschlussband der Thirteen Witches Trilogie bereits parat liegen. Das Ende dieser Geschichte ist zugleich der Auftakt für ein noch größeres Abenteuer für Rosie, Keim und ihre Gefährten. Ich glaube, dieses wird noch weitaus größere Gefahren als die Zeitreisen im Meer der Ewigkeit bereithalten.
Nicole
aus Nürnberg
5/5
05.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend geht es weiter
Meine Meinung zur Kinderbuchserie:
Thirteen Witches
Das Meer der Ewigkeit
Teil 2
Achtung es ist der zweite Band der Reihe! Spoiler könnten vorhanden sein!
Inhalt in meinen Worten:
Rosie und ihre beste Freundin befinden sich in einem Wal um Rosies Bruder zu finden, doch dafür müssen sie einerseits zurück in verschiedene Jahrhunderte und Jahrzehnte und zum anderen sind sie gleichzeitig auf der Flucht vor den Hexen und zeitgleich jagen sie diese.
Als sie das erste Mal an Land gehen dürfen, lernen die beiden ein neues Mädchen kennen. Das erst geheimnisvoll und düster wirkte doch nach und nach offenbarte dieses Mädchen ihre Geschichte und es geht weiter auf die Jagd nach den Hexen. Dabei treffen sie auch wieder auf ihren Geisterfreund, doch anders als gedacht und sie lernen das nicht jede Hexe wie die andere tickt, und das es manchmal ein Opfer braucht um etwas gerade zu biegen, was eigentlich nicht mehr gerade gebogen werden kann.
Lasst euch mit Rosie und Keim auf das zweite Buch ein und ihr werdet einerseits Fragen beantwortet bekommen, andererseits bauen sich gerade am Ende neue Fragen auf.
Wie ich das Gelesene empfand:
Ich bin ziemlich schnell mit Rosie und Keim wieder im Einklang und begebe mich mit diesen beiden auf ihre Reise mit dem Wal und den Zeiten. Dabei darf ich staunen, wie Freundschaft wachsen kann, wie Gemeinschaft entstehen darf und wie jede Hexe ihr ganz eigenes Reich regiert und das man trotz Vorhersagen alles noch wenden und ändern kann, oder auch nicht, das lass ich hier mal offen. Es ist definitiv ein toller zweiter Band, der für sich allein auch schon ein würdiger Abschluss der Reihe wäre, aber ich bin froh das es einen dritten Band zu dieser Reihe schon gibt.
Die Charaktere:
Rosie ist zum ersten Buch deutlich gewachsen, und mutiger geworden, sie ist immer noch traurig und will unbedingt ihren Zwillingsbruder finden und den Hexen die Kante bieten. Sie lies sich anfangs schnell in den düsteren Prophezeiungen einlullen, gleichzeitig war die Liebe zu ihrem Bruder aber viel größer. Keim ist einfach eine tolle beste Freundin, die Rosie definitiv wertvoll zur Seite steht. Als das dritte Mädchen in den Wal kommt ist definitiv eine bunte Mischung vorhanden um den Charakteren leben bis in die letzte Haarspitze einzuhauchen. Toll fand ich wie dann auch noch der Geist des Charakters dazu gekommen ist und wie alle miteinander lernen, sich unterstützen und tragen dürfen. Das die Hoffnung bis zur letzten Sekunde die Oberhand behalten darf obwohl das Ende fast aussichtslos wirkte. Ja und als dann das in den Wolken passierte, da war ich sehr berührt.
Spannung:
Ich empfinde die Spannung von Anfang bis zum Ende konstant gut dargestellt, die Autorin bildet tolle Bilder vor meinem Auge und kann mich mit den Handlungen und Charakteren wunderschön abholen.
Ein Zitat:
Ich weiß nur zu gut, dass man sich einsam fühlen kann, wenn man anders ist. Und wenn man sich einsam fühlt, kommt man sich manchmal vor wie eine verstaubte Abstellkammer. Seite 187
Empfehlung:
Lesen, am besten zuerst Band 1, wobei mir der zweite tatsächlich etwas näher ans Herz rutschte und die Botschaften zwischen den Zeilen verstehen, an Hoffnung, Mut und Freundschaft glauben und zu dritt schafft man manchmal alles viel besser als wenn man einsam vor sich hinlebt. Es ist ein Buch das das Herz bei mir berührte.
Bewertung:
Ich gebe dem Buch fünf Sterne. Einmal hat mir gefallen, wie die Autorin Bilder vor meinen Augen entstehen lassen konnte, zum anderen berührte mich das Zusammenspiel der Charakter und auch der Kampf mit den Hexen.
Liesa_Kinderbuchbloggerin
aus Niederkrüchten
5/5
02.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Großartige, recht düstere Fortsetzung der Geschichte
Ich verspreche euch, es wird wieder äußerst spannend, recht düster und magisch.
Nachdem sich Rosie im ersten Band gegen die Erinnerungsdiebin behauptet hat und ihre Mutter retten konnte, steht das Mädchen nun vor einer neuen, schier unlösbaren Aufgabe. Die linkische Zeitdiebin (ebenfalls eine Hexe) hält ihren Zwillingsbruder Wolf in der Vergangenheit gefangen. Um den lang vermissten Jungen zu retten, begibt sich Rosie auf eine sehr gefährliche Reise. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Keim reist sie im Maul eines Wales durch das Meer der Ewigkeit. Unterwegs treffen die Mädchen mit Aria auf eine weitere Hexenjägerin, die sie auf ihrer Suche nach dem verschollenen Bruder begleiten wird. Auch Ebb, Rosie's Geisterfreund, spielt wieder eine bedeutende Rolle in der Geschichte. Gemeinsam hecken die 4 einen ausgeklügelten Plan aus, der die 12 noch lebenden Hexen bis in alle Ewigkeit vernichten soll. Doch dieses Unterfangen ist weitaus schwieriger in die Tat umzusetzen, als es die Jugendlichen ahnen.
Während Rosie's Mutter im ersten Band vor allem durch Passivität und scheinbare Gefühllosigkeit eine recht deprimierende Rolle einnimmt, ist sie nun wieder in ihrer Kraft und setzt alles daran, ihre Kinder zu beschützen.
Während allerdings die Hexen vor Magie, Skrupellosigkeit und Boshaftigkeit nur so strotzen, hat Rosie vor allem mit Selbstzweifeln, Ausweglosigkeit, Angst und Einsamkeit zu kämpfen. Haben sie und ihre Freunde so überhaupt den Funken einer Chance, gegen die Zeithexe und ihre 11 Gleichgesinnten zu kämpfen?
Es wird wahnsinn aufregend! Uns erwarten große Überraschungen und gleichzeitig auch wieder ziemliche Rückschläge. Ist unsere Welt für immer verloren? Eine Antwort darauf wird es in diesem Band nicht geben, aber dafür eine Prognose und die Neugierde auf den dritten Band.
Ich bin ganz begeistert von der Reihe und freue mich schon auf den nächsten Teil, in dem wir Rosie auf ihrer Reise begleiten dürfen. Eine unsichere Jugendliche, die sich im Laufe der Geschichte selbst immer besser kennenlernt und ihre Stärken entdeckt. Mit ihrer Kreativität schafft sie es nicht nur, ihre Taschenlampe "die Kleine" zu erschaffen und in der passenden Situation einzusetzen, sondern auch manch auswegloser Situation zu entfliehen und sich und ihre Freunde zu retten. Wie lange das gut gehen mag, werden wir erst am Ende der Geschichte erfahren.
"Du bist die Rosie, die Türen in Wolken erschafft.
Du bist die unordentliche Rosie,
aber du bist die Rosie,
die die Kleine erschaffen hat.
Du bist das Mädchen,
an das Aria, Keim und Ebb glauben." (Buchzitat)
Die perfekte Lektüre für den bevorstehenden Herbst!
Alrik Gerlach
aus NordWestMecklenburg
5/5
05.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Chips, Tränen und Zauberei
Ganz ehrlich: Ich dachte, ich hätte schon alles gesehen – aber ein magischer Wal, der uns durch Raum und Zeit kutschiert? Da hat das Buch bei mir schon ordentlich Pluspunkte gesammelt, bevor ich überhaupt im zweiten Kapitel war. Meine Tochter und ich haben das Ding förmlich inhaliert – sie mit leuchtenden Augen, ich mit der leisen Ahnung, dass ich emotional komplett auf die Bretter gehen werde. Und genau so kam’s.
Rosie ist so eine dieser Figuren, bei der du denkst: „Okay, sie kämpft gegen zwölf mächtig finstere Hexen, kein Problem, das krieg ich emotional auf die Reihe.“ Denkste. Diese Reise ist wild, düster, schön, traurig und irgendwie voller Hoffnung – wie wenn du nachts im Dunkeln mit verbundenen Augen tanzt und plötzlich Sterne siehst. Und dann dieser Mix aus Gänsehautmomenten und tiefgründigen Fragen, die sich klammheimlich in deinen Kopf schleichen und dort bleiben.
Meine Tochter hat ständig „Boah!“ und „Wie cool ist das denn?!“ gebrüllt, während ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, wenn mir die Tränen kamen. Spoiler: Ich hab's nicht geschafft. Die Hexen sind keine albernen Besen-Girls, sondern richtig düstere Gestalten, die einem echt das Fürchten lehren können. Und Rosie? Die wächst mit jeder Seite, und am Ende wollte ich ihr ein T-Shirt schenken mit der Aufschrift „Heldin des Jahres“.
Was Jodi Lynn Anderson da zusammengezaubert hat, ist kein schnöder Jugendroman, das ist ein kleiner Kosmos aus Magie, Mut und ganz viel Herz. Kanut Kirches hat das Ganze so genial übersetzt, dass ich beim Lesen nicht mal gemerkt hab, dass es eine Übersetzung ist. Respekt dafür!
Fazit: Mein Tochter-vs-Papa-Leseabend ist zum epischen Fantasy-Abenteuer mutiert – mit Chips, Tränen, Lachanfällen und ganz viel „Lies du weiter, Papa, ich halt’s sonst nicht aus!“. Absolute 5 Sterne von uns beiden. Und Band 3? Bitte her damit. Sofort.
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