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Feeding the Machine. Hinter den Kulissen der KI-Imperien Nominiert für den DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSBUCHPREIS 2025 | Künstliche Intelligenz | DeepMind

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/3,6 cm

Gewicht

478 g

Farbe

Eisblau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Feeding the Machine

Übersetzt von

Stephan Pauli

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00964-2

Beschreibung

Rezension

Welche Auswirkungen die KI-Industrie bereits hat und in der Zukunft [...] bereithält, verdeutlicht »Feeding The Machine« eindringlich und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Debatte. ("Galore")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/3,6 cm

Gewicht

478 g

Farbe

Eisblau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Feeding the Machine

Übersetzt von

Stephan Pauli

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00964-2

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • V

    aus München

    5/5

    21.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für alle, die mitreden wollen

    Ein spannendes, umfängliches Sachbuch zum Thema KI - dieses Buch sollte jeder lesen, der mitreden und verstehen möchte, was die bereits begonnene KI-Welle in unserem Leben auslösen wird. Man versteht, wie die KIs konzipiert sind und wie sie tun, was sie tun, wo aktuell noch ihre Grenzen und wo ihr Nutzen liegt. Es wird auch ausführlich darauf eingegangen, was an den KIs eigentlich so problematisch ist und wie Menschen in ihrem Erschaffungsprozess ausgebeutet werden. Ein gut recherchierter Titel, der einem die Augen öffnet!

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter der KI-Fassade: Wenn Menschen schuften, damit Maschinen denken können

    Ich dachte, ich lese mal eben ein bisschen was über KI – und plötzlich sitze ich mit offenem Mund da, als hätte mir HAL 9000 höchstpersönlich die Augen geöffnet. Feeding the Machine ist kein schnarchiger Tech-Wälzer, sondern eher wie ein Wachrüttel-Buch mit dem Charme eines Investigativ-Krimis und der Schlagkraft eines linken Hakens ins ethische Gewissen. Muldoon, Graham und Cant zeigen einem ziemlich eindrucksvoll, dass hinter jeder smarten KI nicht Magie, sondern ziemlich viel menschliches Elend steckt. Während ich also gemütlich meinen Kaffee schlürfe, sitzt irgendwo jemand und klickt sich für einen Hungerlohn durch Millionen Bilder, damit meine App versteht, was ein Hund ist. Und das ist kein hypothetisches Beispiel – die Autoren holen echte Menschen aus dem Schatten der Serverfarmen auf die Bühne, und das auf eine Art, bei der mir mehrmals das Lachen im Hals stecken blieb. Ich sag nur: Kapitalismus in Trainingsdatenform. Die Geschichten sind so absurd und tragisch, dass ich zwischen Schock, Empörung und „Das kann doch nicht wahr sein?!“-Momenten permanent auf Achterbahnfahrt war. Das Buch ist wie ein Blick hinter den Vorhang des großen KI-Zirkus – und Spoiler: Der Zauberer ist ein schlecht bezahlter Clickworker in Kampala. Was ich besonders gefeiert habe: Die Mischung aus trockener Analyse und süffisantem Sarkasmus. Da wird nichts beschönigt, aber auch nichts mit moralischem Zeigefinger totgeredet. Die Autoren wissen, was sie tun – und das merkt man auf jeder Seite. Sie zerlegen den Mythos KI mit der Präzision eines Algorithmus, aber mit der Wucht eines Vorschlaghammers. Nach dem Lesen hab ich ehrlich gesagt kurz überlegt, ob ich meinen Laptop rituell verbrennen sollte. Hab’s dann doch gelassen – aber dafür mein Konsumverhalten überdacht. Kurz: Wer glaubt, KI sei einfach nur cool und effizient, wird hier ordentlich geerdet. Wer schon skeptisch war, bekommt das passende Feuerwerk dazu. Und wer gar nichts über KI weiß – na, der sollte dieses Buch sowieso sofort lesen. 5 Sterne, weil es weh tut – aber auf die gute Art.

  • Lia

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschliche Arbeit im Zeitalter der Maschinen: Eine globale Spurensuche

    Alles, was man über Künstliche Intelligenz weiß, ist nur die halbe Wahrheit. Dieser Satz könnte als stilles Motto über dem Buch stehen, das die KI-Revolution nicht aus Sicht der Tech-Elite beschreibt, sondern aus der Perspektive derjenigen, die täglich die Grundlage für diese Technologien schaffen. Oft unsichtbar, prekär beschäftigt, weltweit verstreut. Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine aufwühlende Reise entlang der Produktionskette von Künstlicher Intelligenz: von Content-Moderatoren in Kenia, die unter unmenschlichen Bedingungen gewalttätige Inhalte sichten, über Software-Ingenieure und Datentechniker, bis hin zu Künstlern, deren Werke von Maschinen „gelernt“ und recycelt werden, ohne jemals um Erlaubnis gefragt worden zu sein. Dabei geht es weniger um technische Details oder spekulative Zukunftsszenarien, sondern um eine kritische Bestandsaufnahme: Wie ist die gegenwärtige KI-Infrastruktur organisiert, wem nützt sie – und wer bezahlt den Preis? Es ist ein klar strukturiertes, faktenreiches Buch, das gelegentlich in theoretischere Passagen abbiegt, dabei aber immer nah an den konkreten Lebensrealitäten bleibt. Besonders eindringlich ist die Darstellung der sogenannten „Operatoren“ – etwa bei Amazon oder in Rechenzentren –, die in Echtzeit überwacht, durch Algorithmen bewertet und durch unmenschliche Zielvorgaben unter Druck gesetzt werden. Die Arbeitswelt, so wird deutlich, hat sich vielerorts in etwas verwandelt, das an dystopische Fiktion erinnert, nur dass es längst Realität ist. Gleichzeitig ist das Buch mehr als nur eine Abrechnung. Es ist ein Plädoyer dafür, dass es auch anders ginge. Die Autoren skizzieren Wege, wie durch globale Organisation von Arbeitern, neue Eigentumsmodelle und politische Regulierungen Macht umverteilt und die digitale Arbeitswelt menschlicher gestaltet werden könnte. Besonders stark ist dabei die Grundidee: Die Technologie selbst ist nicht das Problem – sondern die Art und Weise, wie sie finanziert, eingesetzt und verwaltet wird. In diesem Sinne ist das Buch auch ein Aufruf zur kollektiven Verantwortung: an Verbraucher, Investoren, Künstler, aber vor allem an politische Entscheidungsträger. Was bleibt, ist ein differenziertes Bild von einer Branche, die nach außen glänzt, im Inneren aber auf Ausbeutung, Überwachung und Unsichtbarkeit angewiesen ist. Dieses Buch rückt genau jene Menschen ins Zentrum, die sonst an den Rand gedrängt werden und stellt die entscheidende Frage: Wollen wir wirklich, dass das die Zukunft der Arbeit ist? Und wenn nicht – was tun wir dagegen?

  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was steckt hinter KI?

    In den letzten Jahren ging die Entwicklung um „KI“ rasant vorwärts: Was vor Jahren noch undenkbar war, ist nun tägliches Allerlei – doch was steckt dahinter? „Magie“ oder schlicht Arbeit? James Muldoon, Mark Graham und Callum Cant legen mit „Feeding the Machine“ ein Buch vor, das einen Blick „Hinter [die] Kulissen der KI-Imperien“ erlaubt. Eingeteilt ist es zunächst in ein Kapitel „Die Extraktionsmaschine“, dann in solche, die verschiedenen Rollen in dem „Konstrukt“ nachgehen, wie die Annotatorin, Ingenieurin, der Techniker, Logistiker, Investor und ein Kapitel „Die Maschine neu verdrahten“. Das ist denkbar einfach, aber der Inhalt hat es in sich, denn dadurch wird klar, dass „KI“ eben keine „Magie“ ist, die ein Programmierer erschaffte, sondern dass hinter den Ergebnissen, die sie ausspuckt, eine Menge (menschliche) und teilweise prekäre Arbeit steckt. Wer befürchtet, dass sich das Buch eines Dozenten für Politik, der etwa erforscht, wie moderne Technologien dem Gemeinwohl dienen könnten, eines Professors für Internet-Geografie mit Fokus auf Fairnessaspekte und eines Arbeitsrechtlers mit Fokus u. a. auf Technologie, dröge sein könnte, irrt. Das Buch liest sich eher wie ein längerer Artikel eines Investigativmediums (was bei den Arbeitsschwerpunkten der Autoren kaum verdutzt). Das dürfte im Wesentlichen daran liegen, dass der Fokus auf die Rollen von Menschen bei der Verarbeitung großer Datenmengen gelegt wird: Wie tragen sie dazu bei, dass unser Paket nach Bestellung in weniger als 24 Stunden bei uns ist oder dass jemand sich unzählige Bilder anschaut, damit wir später von unserem Auto gewarnt werden, dass wir müde wirken? Während man dies liest, schlägt das Staunen um in schlechtes Gewissen – und das nicht, weil die Autoren auf die Tränendrüse drückten: Nein, sie analysieren, weisen auf soziologische Zusammenhänge und ethisch-moralische Fragestellungen hin und das in einer objektiv bis sogar von britisch geprägter Ironie „lebenden“ Sprache. Natürlich hängen die Autoren eher linkem Gedankengut an, doch damit gehen sie offen um – wer das per se für falsch hält, wird sich bestätigt fühlen. Allerdings sollten mindestens alle, die „KI“ nutzen, das Buch lesen, um die menschliche Komponente in dem „Spiel“ hinter der vermeintlichen Magie zu durchschauen und nachzudenken, ob und inwiefern man selbst ein Teilchen der Maschinerie sein will, ein echter Augenöffner …

  • VolkerM

    4/5

    13.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch „Feeding the…

    Das Buch „Feeding the Machine“ zeigt, wie wichtig menschliche Arbeit für Künstliche Intelligenz (KI) ist – auch wenn sie meist im Hintergrund bleibt. Damit KI funktioniert, braucht sie riesige Mengen an Daten. Diese Daten werden oft von Menschen in Ländern wie Uganda, Kenia oder Indien bearbeitet und ihre Arbeit ist hart: Sie sortieren und bewerten Inhalte, sehen teils traumatisierende Bilder und bekommen dafür nur wenig Geld. Viele arbeiten unter schlechten Bedingungen, ihre Leistungen werden kaum anerkannt. Die Autoren nennen KI deshalb eine „Extraktionsmaschine“, die menschliches Wissen und Arbeit nutzt, ohne sie sichtbar zu machen. Das Buch fordert mehr Gerechtigkeit und Schutz für die Menschen, die das Fundament moderner Technologien bilden. Die drei Autoren James Muldoon, Mark Graham und Callum Cant verbindet eine gemeinsame zehnjährige Forschungsarbeit am Oxford Internet Institute der Universität Oxford. Ihre fachlichen Hintergründe sind vielfältig und reichen von Soziologie, Politikwissenschaft und Geografie über Geschichte und Jura bis hin zur Philosophie. Dieser interdisziplinäre Zugang spiegelt sich im Buch wider: Technische Details treten in den Hintergrund, stattdessen stehen gesellschaftliche und ethische Fragen im Fokus. Für ihre Recherchen führten die Autoren rund 200 Interviews mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern – von gering entlohnten Datenannotatoren bis zu hochbezahlten Ingenieuren für maschinelles Lernen. Die Autoren nähern sich dem Thema aus einer ethischen Perspektive und vertreten dabei eine deutlich linke Haltung. Dabei greifen sie bewusst klassenkämpferische Begriffe auf, etwa in Bezug auf soziale Ungleichheiten, historische Machtstrukturen oder wirtschaftliche Ausbeutung. Sie gendern moderat, es stört den Lesefluss nicht. Insgesamt ist die deutsche Übersetzung sehr gelungen – die Sprache bleibt zugänglich und liest sich angenehm. Zwar weisen die Autoren auf ihre einseitige Perspektive hin, dennoch hätte ich mir gelegentlich eine umfassendere und neutralere Betrachtung gewünscht. Der konsequente Einsatz linker Kampfbegriffe wie „Kapitalismus“, „Kolonialismus“ oder „Rassismus“ zieht sich als roter Faden durch das ganze Buch – auf mich wirkte das stellenweise ideologisch verzerrt, aufdringlich belehrend und wenig ausgewogen. „Feeding the Machine“ ist ein wichtiges Buch, das einen kritischen Blick auf die dunklen Seiten der Künstlichen Intelligenz wirft. Es hinterfragt die oft übermäßig positiven Darstellung der KI und zeigt, wie viel menschliche Arbeit hinter den digitalen Prozessen noch immer steckt.

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