Produktbild: Nach Ibiza

Nach Ibiza Der lange Schatten eines Skandalvideos - Warum unsere Demokratie in Gefahr ist

11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2024

Verlag

Goldegg

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

496 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783990604694

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

30.08.2024

Verlag

Goldegg

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

496 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783990604694

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  • Niko

    aus Austria

    5/5

    18.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach Ibiza von Julian Hessenthaler

    Das Buch "Nach Ibiza: Der lange Schatten eines Skandalvideos – Warum unsere Demokratie in Gefahr ist" von Julian Hessenthaler befasst sich mit dem berühmten Ibiza-Skandal, der großen Einfluss auf die politische Landschaft Österreichs gehabt hat. In ca. 200 Seiten erzählt der Autor Julian Hessenthaler einiges über seine Kindheit und Jugend, sodass man ihn viel besser verstehen kann. Die Ibiza-Geschichte selbst ist unterteilt in Vor Ibiza, Ibiza und Nach Ibiza. Hessenthaler erklärt sehr gut, wer die teilnehmenden Personen sind, die in dem Video, das im Jahr 2019 veröffentlicht wurde und die damalige österreichische Regierungskoalition erschüttert hat, vorkommen. Das war für mich sehr hilfreich. Der Schreibstil ist angenehm, man kann die Geschichte leicht verfolgen und verstehen. Hessenthaler erzählt nicht nur, was passiert ist, sondern er stellt Fragen zur politischen Korruption, zur Abhängigkeit von russischen Einflüssen und zur Informationssicherheit. Ich finde das Buch hilfreich und ich würde es gerne weiterempfehlen. Für mich hat sich als Weckruf angehört, damit wir unsere Demokratie schützen zu können, ist unbedingt notwendig wachsamer gegenüber politischer Korruption und Einflüssen zu sein oder zu werden.

  • Bewertung

    5/5

    12.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Julian Hessenthaler arbeitet als Sicherheitsberater und äußert sich nach der Veröffentlichung seines Skandal-Videos und sogar nach einer abgesessenen Haftstrafe dazu, wie das Video entstanden ist, was dabei passierte und was danach geschah. Das Buch ist unterteilt in 'Vor Ibiza', 'Ibiza', 'Die Jagd nach mir', 'Russland und wir' und 'Nach Ibiza', aber auch Unterkapitel gibt es. Generell ist es sehr anschaulich und begreifbar geschrieben, so stellte H. sich selbst anfangs vor oder später auch alle wichtigen involvierten Personen. Vom Schreibstil her ist es verständlich und ebenso strukturiert. Es ist spannend und liest sich wie ein (true crime) Krimi. Zugegebenermaßen, mag ich nicht alles glauben was dort niedergeschrieben wurde, aber dennoch kann ich diese Perspektive jedem empfehlen, der 2019 interessiert miterlebt hat, wie eine kurzes Urlaubsvideo eine Regierung zu Fall brachte. Nachtrag: 24€ ist aber dennoch viel Geld!

  • Bewertung

    5/5

    30.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht tut nicht gut

    Menschen verändern sich,wenn sie mächtig werden. Ein vielleicht zuvor gegebener Grundgedanke,etwas für die Gesellschaft ändern zu wollen, verändert sich in einen Gedanken, etwas für sich selbst tun zu wollen. Und wann stolpert man über Kleinigkeit, die häufig mit dem eigenen Ego zu tun haben... Herr "Thaler" schildert wunderbar, wie dich die Eskalation und alles rundum entwickelt hat,teils in nicht vorher planbarem Irrsinn. Er stellt seine Sicht der Dinge dar und betont, was seine Intention war, was hingegen frei erfunden scheint. Toll geschrieben, schön zu lesen, irre zu wissen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine leichte Lektüre

    Als die breite Öffentlichkeit am 17. Mai 2019 in einem mehrere Minuten langen Video erfährt, welche Pläne der damalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache und sein Parteifreund Johann Gudenus mit österreichischen Unternehmen bzw. mit dem ganzen Land vorhaben, ist Feuer am Dach. Wer hat das Video gedreht? Ist es überhaupt echt? Die Betroffenen sprechen von Fake-News, Fälschung und besonders Strache sieht sich als Opfer einer Verleumdung. Korrupt sind immer nur die anderen. Die Folgen sind bekannt. Der damalige Bundeskanzler Kurz beendet die Koalition mit der FPÖ. Nun stehen Ende September 2024 abermals Wahlen zum Nationalrat an und es stellt sich für viele Wahlberechtigte die Frage, wen man doch wählen soll. Im Kopf vieler Wahlberechtigten schwingt das Ibiza-Video nach. Hat sich die österreichische Innenpolitik verändert? Wem kann man noch trauen? Wenn man nun in Julian Hessenthalers Buch die Namen von Akteuren liest, die vor und nach dem Auffliegen dieses größten Politskandals ihre Finger im Spiel hatten und haben, ist klar, dass der lange Schatten des Ibiza-Vidos noch lange nachwirken wird. In seinem Buch erzählt Julian Hessenthaler wie es zu diesem Video gekommen ist. Warum er es gedreht hat und dass er die Folgen, vor allem für sich persönlich völlig unterschätzt hat. Ich will hier dem Inhalt nicht vorgreifen, nur so viel: Stellenweise liest sich das Buch wie ein Agententhriller. Nur leider sind einige Ereignisse nicht Fiktion, sondern Fakt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das sich als Weckruf versteht und einige Schwachstellen der Demokratie in Österreich, die Abhängigkeit von Russland (Stichwort Erdgas) sowie die Anfälligkeit von manchen Politikern der Korruption gegenüber aufzeigt, gerne 5 Sterne.

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    4/5

    19.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die unglaubliche Geschichte des Julian H.

    Jedem politisch interessierten Menschen in Österreich wird jener Tag im Mai 2019 in lebendiger Erinnerung bleiben, als es plötzlich hieß: Strache will die Nation verscherbeln. Durch investigative Journalisten der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, führte die "Ibiza-Affäre" zum Bruch der Koalition von Türkis-Blau. Bereits kurz danach veröffentlichten die Ostermayer-Journalisten der SZ ein Buch zu den Hintergründen. Nun ist aber jener Mann an der Reihe, seine Version der Geschichte zu erzählen, der hinter dem kompromittierenden Video steckt: Julian Hessenthaler. Schon kurz nach der Aufdeckung des Skandals wurde er zu einem der meistgesuchten Österreicher, konnte sich aber noch einige Zeit in Deckung halten, bis er schließlich aufgespürt und rund eineinhalb Jahre in Untersuchungshaft saß. In "Nach Ibiza" lässt uns Hessenthaler, der Sicherheits-Consultant, wissen, wie es aus seiner Sicht zu dem Video gekommen ist, warum es rund zwei Jahre dauerte bis es veröffentlicht wurde und wie er die Jagd auf sich erlebte. Hessenthaler ist kein Schreiberling, dass merkt man bereits an den ersten paar Seiten - die Sprache wirkt teils holprig, teils sehr umgangssprachlich, aber das macht das Gelesene noch authentischer. Hessenthaler gibt auch Einblick in seine Herkunft und wie es ihm vor seiner Sicherheits-Karriere ergangen ist, was seinen weiteren Werdegang erklärt. Trotzdem wundert man sich häufig über das was man liest. Einerseits schien Hessenthaler, nicht nur bei der Erstellung und Weitergabe des Videos, oft sehr dilettantisch und naiv vorzugehen, andererseits gelang es ihm trotzdem, Vertrauen zu Schlüsselpersonen aufzubauen. Oft schwingt auch ein Stückchen Selbstmitleid mit, obwohl er häufig doch ziemlich viel Glück hatte, betrachtet man die Blauäugigkeit, die ausführlich geschildert wird. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich ihm einiges nicht abnehme, was auch daran liegt, dass Hessenthalers Argumentation teilweise unschlüssig oder wenig glaubhaft ist. Nichtsdestotrotz ist es spannend mitzuverfolgen, wie ihm das Video gelungen ist, wie seine Gefühlslage war, es so lange unter Verschluss zu halten, wie er es verkraftete zum Gejagten und Beschuldigten zu werden. Besonders bemerkenswert ist, wie die österreichische Justiz bzw. Exekutive versuchte, ihn zum Schuldigen zu machen, das Kopfschütteln hört nicht auf, wie Hessenthaler den Prozess beschreibt, der gegen ihn geführt wurde und ihn schließlich verurteilte für Delikte, die er nach seinen Aussagen nicht begangen hat. Und tatsächlich sind die geschilderten Widersprüche im Verfahren unfassbar, auch wenn klar ist, dass hier nur eine Seite erzählt wird. Wie erwähnt, fand ich es oft schwer, Julian Hessenthaler alles abzukaufen, so wie er es in seinen Worten erzählt. Aber auch wenn man davon ausgeht, dass nur ein Bruchteil des Erzählten stimmt, was ganz sicher der Fall ist, lässt es einen schier sprachlos zurück, denn es führt einem vor Augen, was alles schief läuft in unserem Land. Man wundert sich nicht mehr, weshalb Österreich in den Korruptionsrankings immer weiter nach oben gereiht wird, worüber man sich allerdings sehr wundern darf nach dem Gelesenen, das zwar nicht allzu viele neue Facetten auf die Ibiza-Affäre wirft, aber doch die Gefühlslage des Drahtziehers gekonnt wiedergibt, ist die Tatsache, dass nach all den korrupten Vorhaben, die uns die FPÖ (aber auch die ÖVP) vor nur so kurzer Zeit eingebracht haben, sich diese über einen solchen Wähler:innenzuspruch freuen dürfen. Die Welt ist wohl aus den Fugen geraten. Hessenthaler schließt jedenfalls mit dem inbrünstigen Plädoyer, die Demokratie niemals aufzugeben, sie zu schützen. Hoffen wir, dass viele Menschen sich auf dieses Ansinnen berufen.

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