Produktbild: Gefährliche Betrachtungen

Gefährliche Betrachtungen Der Fall Thomas Mann. Kriminalroman

Aus der Reihe Thomas-Mann-Romane
129

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3915 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426560198

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

04.11.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3915 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426560198

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  • Bewertung

    5/5

    28.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    tolles Buch

    Zum 150. Geburtstag des großen Autors und Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann ist ein historischer Kriminalroman auf den Markt gekommen, der den Schriftsteller in einer Weise lebendig werden lässt, wie es noch nie dagewesen ist." Dem Autor ist ein spannender Krimi gelungen. Damals war es gefährlich ein kritische Schrift über den Nationalsozialismus zu schreiben, Die Beschreibungen der Umgebung und der persönlichen Verhältnisse sind reich an Details Ein tolles Buch, das ich bewundere

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    11.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Thomas Mann hautnah erleben

    Er begegnete dem berühmten Autor vor einem Jahr. In Königsberg bei einer Lesung. Jetzt wartet er auf eine gute Gelegenheit, ihn erneut zu treffen. Er möchte nämlich den Roman „Die Buddenbrooks“ in die litauische Sprache übersetzen. Nur zu diesem Zweck zieht es ihn im Jahr 1930 nach Nidden zum Haus des Thomas Mann. Welch ein Erleben, diesen großen Literaten vor sich zu sehen. Wenn auch „nur“ im Bademantel und mit Strumpfbändern. Was danach geschieht, ist nicht mehr so erhebend. Nein, für den Ich-Erzähler ist es geradezu peinlich. Der Nobelpreisträger aus dem Jahr 1929 hat bis heute viele Leser, die seine Werke schätzen. Und im Jahr 2024 liest und hört man allenthalben von ihm. „Der Zauberberg“ erschien vor 100 Jahren und Herr Mann würde in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiern. Keine Überraschung also, dass auch ein Kriminalroman mit und über ihn erscheinen muss. Für mich ist Herr Mann ein Autor der es sehr gut verstand, Sprache in Bilder umzusetzen. Und das wiederum schaffte auch Tilo Eckardt in „Gefährliche Betrachtungen“. Bei seinen Darstellungen sah ich den Autor Thomas Mann vor mir. Die etwas steife Haltung und seine stets überaus akkurate Kleidung waren doch sein Markenzeichen. Und dann seine Familie. Die Kinder Erika und Klaus, beide waren ebenfalls gute Autoren. Das Buch ist eine Mischung aus Biographie, Krimi und Widerrede. Herr Mann war ein Gegner der Nationalsozialisten und er scheute sich nicht, dies zu äußern. Und zwar auf diese Weise: „eine Riesenwelle exzentrischer Barbarei und primitiv-massendemokratischer Jahrmarktsrohheit“  Ich schätze ihn sehr und habe seine Werke gelesen. Und dass er in diesem Buch so treffend dargestellt wird, macht es für mich zu einem Highlight meines Lesejahres 2024.

  • clematis

    4/5

    16.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Thomas Mann in Nidden Nach…

    Thomas Mann in Nidden Nach der Verleihung des Literaturnobelpreises lässt sich Thomas Mann ein Sommerhäuschen in Nidden auf der Kurischen Nehrung errichten. Aufgrund politischer Ereignisse – der Nationalsozialismus erstarkt – bereitet Mann eine Rede vor und muss alsbald feststellen, dass nach der Begegnung mit dem Übersetzer Zydrunas Miuleris (Müller) drei Seiten in Form eines Faksimiles verloren gegangen sind. Entschlossen und mutig begeben sich Mann und Müller auf die Suche nach den wichtigen Blättern mit brisantem Inhalt. Beschaulich liegen die Dünen da, schaukeln die Fischerkähne auf den Wellen der Ostsee, schmiegen sich die Strandkörbe in den warmen Sand. Idyllisch scheint dieses Fleckchen Erde zu sein, aber das Ende der Weimarer Republik wirft seine Schatten voraus und vor diesem Hintergrund gerät Thomas Mann in die Rolle von Sherlock Holmes mit Müller als Watson. Gewiefte Überlegungen werden angestellt, raffinierte Methoden ersonnen, um den Dieb der Niederschrift ausfindig zu machen. Aber ganz so einfach, wie erhofft, läuft die Suche nach dem Täter natürlich nicht ab. Der Text ist eher nüchtern gehalten, erzählt wird diese spezielle Kriminalgeschichte aus der Sicht des über achtzigjährigen Müller, der sich knapp sechzig Jahre später an den Sommer 1930 erinnert. Details aus Thomas Manns Leben und Zitate aus verschiedenen seiner Werke fließen in die Handlung ebenso ein wie die historische Entwicklung der Gegend rund um das Haff. Ostpreußische Begriffe wie der „beschworkene“ (bewölkte) Himmel lassen das Ganze richtig authentisch werden und das Detektivgespann auf unterhaltsame Weise ans Werk gehen. Im Nachwort gibt es dann noch andere wissenswerte Erklärungen zur Verquickung von Historie und Fiktion, sodass das Buch dadurch schön abgerundet wird.

  • leseratte1310

    3/5

    01.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Gefährliche Notizen

    Der junge Übersetzer Zydrunas Miuleris ist wegen Thomas Mann nach Nidden gekommen. Er will Mann auf sich aufmerksam machen, um ihm vorzuschlagen, seinen Roman „Die Buddenbrooks“ in Litauische zu übersetzen. Tatsächlich kommt es zu einer Begegnung, doch Mann hat anderes im Kopf. Miuleris, den Mann immer Müller nennt, erhält einen Blick auf einen Redeentwurf Manns. Dank seines fotografischen Gedächtnisses kann er einiges später aufschreiben. Doch er verliert die drei Seiten seines Manuskriptes, die gefährlich werden könnten, falls sie in die falschen Hände geraten. Mann und Müller müssen die Seiten unbedingt finden. Obwohl ich die Geschichte, die Realität mit Fiktion verknüpft, ganz interessant fand, ist es für mich kein Kriminalroman. Der Schreibstil ist der Handlungszeit angepasst und lässt sich gut lesen. Die Gegend um das Fischerdorf Nidden ist atmosphärisch dargestellt. Mann ist absolut kein Freund des Naziregimes, das sich immer mehr breit macht. Entsprechend brisant sind seine handschriftlichen Notizen. Sie könnten zur Gefahr werden. Mann fühlt sich verfolgt. Müller ist ein Bewunderer Manns und hat einen Traum. Er setzt alles daran, um dem Schriftsteller zu begegnen und hat Glück. Doch dann entwickelt sich alles anders als gedacht. Die Geschichte entwickelt sich recht zäh und hat mich nicht so ganz überzeugt. Doch Fans von Thomas Mann wird dieser Roman sicher gefallen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    11.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Nicht mein Buch

    Zum Inhalt: Im Sommer 1930 ist der Schriftsteller Thomas Mann in Nidden gelandet, um dort mit seiner Familie das neue Sommerhaus zu beziehen. Tief beunruhigt über die Ereignisse in Deutschland arbeitet der Schriftsteller an einer Rede, mit der er das deutsche Volk vor den kommenden Ereignisse warnen will. Ein glühender Verehrer und Übersetzer namens Miuleris wird Mann in Schwierigkeiten bringen, denn er verliert das brisante Dokument. Meine Meinung: Boah, was habe ich mich schwer getan mit dem Buch. Vielleicht auch, weil ich mit der Erwartungshaltung an das Buch gegangen bin, mehr über Thomas Mann zu erfahren, das bleib aber meiner Meinung nach sehr auf der Strecke bei der fiktiven Geschichte und das ist vermutlich auch das Problem, wenn Erwartung und Roman so auseinander driften, wobei die Grundidee ja gar nicht schlecht war. Ich fand den Schreibstil auch anstrengend zu lesen, denn sicherlich historisch korrekt waren die an die Zeit angepassten Ausdrücke, aber dadurch auch schwieriger zu lesen. Auch die Zeitsprünge waren irgendwie schwer fassbar und machten den Lesefluss etwas schwergängig. Fazit: Nicht mein Buch

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    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

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    3/5

    26.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Müller, Mann und der Deiwel

    Sucht der Büchernarr hier einen klassischen Krimi inklusive Mord und rasanten Aufklärungsmethoden, geht dieser hier fehl. Vielmehr verkörpert vorliegendes Werk einen intelligenten, literarischen Kriminalroman samt Einblick in die private Seite und geistige Schaffensphase des Jahrundertschriftstellers Thomas Mann. Die Suche nach abhanden gekommenen Schriften führt das Ermittlerduo Müller und Mann bis in den abscheulichsten braunen Sumpf der Weltpolitik Anfang der 30er Jahre. Mit schönen Landschaftsbeschreibungen gespickt und in ruhiger, entschleunigter Erzählweise verfasst, wird der Leser zum Zurücklehnen und Miträtseln eingeladen.

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