Produktbild: Rouge

Rouge Roman - Der neue Roman der Kultautorin ('Bunny') - Awad ist die 'literarische Erbin' Margaret Atwoods (NYT Style Magazine)

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

46542

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

4591 KB

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

EAN

9783641329914

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

46542

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

4591 KB

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

EAN

9783641329914

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  • Constanze

    5/5

    09.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unheimlich fesselnd!

    Da ich ihr vorheriges Buch Bunny noch vor mir habe und auch noch die Fortsetzung davon die bald erscheinen wird, war Rouge mein erster Eindruck von Mona Awad und ihrer Art eine Geschichte zu erzählen. Und was soll ich sagen, ich bin richtig richtig hyped! Aber erstmal zum Buch: Es geht um Mirabelle, oder auch Belle, die in Montreal in einer Boutique arbeitet und vernarrt ist in Skincare Routinen, Peelings und Cremes, so wie auch ihre wunderschöne Mutter Noelle schon früh der Schönheitsindustrie verfallen ist. Mit dem plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter muss sich Belle endlich ihrer Vergangenheit stellen und fährt zur Beerdigung nach Kalifornien. Dort angekommen erfährt sie mehr und mehr über das Leben ihrer Mutter vor ihrem Tod, über die vielen nicht abbezahlten Kredite, über die obsessiven Schönheitsbehandlungen in einem gewissen Spa namens La Maison de Méduse, das Belle in einer warmen Sommernacht mit eigenen Augen sehen wird. Die Schuhe ihrer Mutter führen sie an diesen geheimnisvollen Ort, eine Villa an einer Klippe, eingerahmt von üppigen Rosenbüschen. Im Inneren der Villa trifft sie auf eine elitäre Partygesellschaft aus wunderschöne Menschen mit einem ganz besonderem Schimmer, daneben ein riesiges Aquarium gefüllt mit rotleuchtenden Quallen. Die bildhübschen Menschen locken sie mit kostenlosen Behandlungen und mit jedem weiteren Spabesuch wird Belle in eine Welt der Schönheit geführt, die gefährlicher nicht sein könnte. Ich war von Seite 1 an wirklich richtig gecatcht, das ganze Buch ist so hypnotisch, irgendwie albtraumhaft surreal ohne viel Aufregung, so subtil unheimlich. Ich dachte während des Lesens immer wieder an David Lynch oder Stanley Kubrick Filme und mein Herz hat tatsächlich geschrien: macht bitte einen Film daraus! Awad zeigt mit diesem modernen Märchen die obsessiven Schattenseiten der Schönheitsrituale. Wie in Trance schwebt man über die Buchseiten. Und es wird so viel zwischen den Zeilen erzählt, das angespannte Verhältnis zu ihrer Mutter, das man durch Rückblenden nach und nach erfährt, die Spiegel die ihre ganz eigene Wahrheit erzählen und die mystischen oder vielleicht auch mythologischen Parallelen mit dem Erscheinen von „Tom Cruise“. Das Horusarmband als metaphorisches Mittel welches Belle beschützt? Und dann die Qualle, die man schon auf dem Cover erkennt - ist sie vielleicht von der Turritopsis dohrnii inspiriert, die sich selbst verjüngen kann und ihren Lebenszyklus immer wieder von vorne startet? Ihr merkt es schon, dieses Buch gibt so viel Interpretationsspielraum, also ein wahres Fest für Fans von Nachbesprechungen. Für mich ein absolutes MUSS auch die anderen Bücher von Awad zu lesen.

  • Constanze

    5/5

    09.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da ich ihr vorheriges Buch…

    Da ich ihr vorheriges Buch Bunny noch vor mir habe und auch noch die Fortsetzung davon die bald erscheinen wird, war Rouge mein erster Eindruck von Mona Awad und ihrer Art eine Geschichte zu erzählen. Und was soll ich sagen, ich bin richtig richtig hyped! Aber erstmal zum Buch: Es geht um Mirabelle, oder auch Belle, die in Montreal in einer Boutique arbeitet und vernarrt ist in Skincare Routinen, Peelings und Cremes, so wie auch ihre wunderschöne Mutter Noelle schon früh der Schönheitsindustrie verfallen ist. Mit dem plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter muss sich Belle endlich ihrer Vergangenheit stellen und fährt zur Beerdigung nach Kalifornien. Dort angekommen erfährt sie mehr und mehr über das Leben ihrer Mutter vor ihrem Tod, über die vielen nicht abbezahlten Kredite, über die obsessiven Schönheitsbehandlungen in einem gewissen Spa namens La Maison de Méduse, das Belle in einer warmen Sommernacht mit eigenen Augen sehen wird. Die Schuhe ihrer Mutter führen sie an diesen geheimnisvollen Ort, eine Villa an einer Klippe, eingerahmt von üppigen Rosenbüschen. Im Inneren der Villa trifft sie auf eine elitäre Partygesellschaft aus wunderschöne Menschen mit einem ganz besonderem Schimmer, daneben ein riesiges Aquarium gefüllt mit rotleuchtenden Quallen. Die bildhübschen Menschen locken sie mit kostenlosen Behandlungen und mit jedem weiteren Spabesuch wird Belle in eine Welt der Schönheit geführt, die gefährlicher nicht sein könnte. Ich war von Seite 1 an wirklich richtig gecatched, das ganze Buch ist so hypnotisch, irgendwie albtraumhaft surreal ohne viel Aufregung, so subtil unheimlich. Ich dachte während des Lesens immer wieder an David Lynch oder Stanley Kubrick Filme und mein Herz hat tatsächlich geschrien: macht bitte einen Film daraus! Awad zeigt mit diesem modernen Märchen die obsessiven Schattenseiten der Schönheitsrituale. Wie in Trance schwebt man über die Buchseiten. Und es wird so viel zwischen den Zeilen erzählt, das angespannte Verhältnis zu ihrer Mutter, das man durch Rückblenden nach und nach erfährt, die Spiegel die ihre ganz eigene Wahrheit erzählen und die mystischen oder vielleicht auch mythologischen Parallelen mit dem Erscheinen von „Tom Cruise“. Das Horusarmband als metaphorisches Mittel welches Belle beschützt? Und dann die Qualle, die man schon auf dem Cover erkennt - ist sie vielleicht von der Turritopsis dohrnii inspiriert, die sich selbst verjüngen kann und ihren Lebenszyklus immer wieder von vorne startet? Ihr merkt es schon, dieses Buch gibt so viel Interpretationsspielraum, also ein wahres Fest für Fans von Nachbesprechungen. Für mich ein absolutes MUSS auch die anderen Bücher von Awad zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach klasse!

    Schönheit ist ALLES für Mirabelle! Ihre Mutter Noelle ist schon immer bessesen von Schönheit gewesen, demnach kennt sie gar kein Leben ohne die Obsession über ihr Aussehen. Eines Tages stirbt Noelle, sie sei von einer Klippe gestürzt, doch keiner hat sie sterben sehen, keiner konnte sich den Tod erklären. Mit dem Tod ihrer Mutter lernt Mirabelle verwunderliche Personen kennen, diese scheinen Noelle über ein Luxus-Spa zu kennen. Auf bizarre Art und Weise findet Maribelle zu diesem Spa und wird von dort an, langsam aber sicher, immer weiter in die Obsession gezogen. Wird sie enden wie ihre Mutter? Was genau ist das für ein "Spa"? Und was hat das alles mit Rouge zu tun? Aufgrund ihres wunderbaren Schreibstils, ihrer kuriosen Art und Weise Geschichten zu schreiben und gleichzeitig eine Gesellschaftskritik, im Hinblick auf Schönheitsideale/-obsession, abzugeben habe ich in Mona Awad eine neue Lieblingsautorin gefunden!

  • Wilde_buchjagd

    5/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was war das bitte für ein wilder Strom?

    Was war das bitte für ein wilder Strom? An seinen Ufern fließt er seicht dahin, doch schreitet man mit den Füßen hinein, wird man sofort von den verborgenen Strudeln erfasst, vom kühlen, mysteriösen Nass umfangen, festgehalten, in eine tatenlosen Starre versetzt und in die dunklen Tiefen unter der Oberfläche gezogen. Eine Oberfläche, die so vielen anderen gleicht, doch darunter mit ihren Fängen, Fesseln und hinabziehenden Gewichten auf seine Opfer wartet, sie mit Wahnsinn, Sucht, Schauer und unbändigem Willen zeichnet - einem Willen nach mehr. Mehr Handlung, mehr Informationen, mehr Sucht nach Unwohlsein und der Hand in der Dunkelheit, die dich, obwohl du es sicher weißt, hinein-hinabziehen wird, es dir aber egal ist, da du jegliche Vernunft bereits abgelegt hast. Dieses Buch ist wie ein Staubsauger, der mein ganzes Leben für einen kurzen Moment komplett eingesaugt hat, mich wohlig-bedrohlich in einer süchtigmachenden Dunkelheit eingefasst hat. Ich konnte nicht aufhören, wollte am liebsten alles auf Pause setzen, alles auf die lebenserhaltenden Mechanismen im Körper herunterfahren, damit ich Mona Awads Worten verfolgen konnte. Wenn ihr ein Buch erwartet, dass klaren Regeln folgt, dann werdet ihr im Strudel der Verwirrung verloren gehen. Doch wer gerne in das Auge eines solchen Strudels schaut, wird hier ein Meisterstück finden. Auch eines des Magischen Realismus, denn wir bekommen gerade so viel erklärt, dass man am Ende nicht irrlos zurückbleibt, aber die Magie auch nicht mit zu viel Erkältungen zerstört wird. Es geht um Belle und ihre Mutter. Um die Beauty-Branche, den Drang sich zu Perfektionieren, über sich hinaus zu wachsen. Einem gesellschaftlichen Schönheitsideal hinterher zu trachten, das krank macht. Wir bekommen hier so viel ausgebreitet, so viele starke Bilder, Merkwürdigkeiten und Deutungspotentiale. Auflösende Ichs, verschwimmene Realitäten, dämonische Puppenspiele, Schreckliche Orakel, Bildstörungen, Feindselige Spiegel, Poröse Erinnerungen, Tom Cruise, Mondhelle Monster, Quallen, Tentakeln und Puddings ... Macht euch gefasst auf einen wilden Ritt, den ich persönlich so schnell nicht vergessen werden. Schön jetzt ein Jahreshighlight!!! _______ »Rouge« von Mona Awad. Aus dem Englischen von Cornelia Röser, btb.

  • Barbaras Bücherbox

    aus Niederbayern

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Fiebertraum

    Inhalt: Belle ist süchtig nach Skincare: täglich verbringt sie Stunden mit Peelings, Cremes und Internetvideos, immer auf der Suche nach »der perfekten Haut«. Sie würde alles dafür tun, um so schön wie ihre Mutter zu werden. Als diese überraschend stirbt, kehrt Belle seit langem zum ersten Mal zurück nach Kalifornien - zur Beerdigung und um das Haus ihrer Mutter zu räumen. Dort angekommen beschleicht sie der Verdacht, dass ihre Mutter auf der Suche nach der perfekten Haut einen Schritt weitergekommen ist – in Form von »Rouge«, einem Luxus-Spa nur für die schönsten unter ihnen. Als Tochter der Stammkundin wird Belle als besonderer Gast aufgenommen und bereits nach der ersten Anwendung ist sie schöner und strahlender als je zuvor. Dass ist es doch dann wert, das ein oder andere zu vergessen? Wer braucht schon Erinnerungen, wenn er so schön ist … Meine Meinung: Ich liebe weirde Bücher und Filme – da muss für mich nicht immer alles 100%ig durchschaubar sein. Bunny war bereits so, Rouge ist es ebenfalls. Das Buch liest sich wie der Fiebertraum einer jungen Frau auf Drogen – vieles sind Bilder, vieles nur Gefühle und ein großer Teil der Geschichte unerklärlich. Man hat vom Ende zwar eine gewisse Vorstellung, diese wird von der Autorin jedoch nie bestätigt. Mit jeder Seite wird Belle tiefer in diesen Strudel aus Oberflächlichkeit gezogen und verliert Stück für Stück ihren Verstand. Wir begleiten Belle durch eine Trauer, die sie sich nicht eingestehen will. Sie scheint ihre Mutter auf der einen Seite angebetet, auf der anderen gehasst zu haben. Ihre Mutter war blond, blass und, so Belle, wunderschön – sie selbst hat dunkles Haar, einen dunklen Teint und ist, in ihren Augen, nur Durchschnitt. Ihr ganzes Leben verbringt sie mit der Suche nach Schönheit, nach Perfektion, sowohl bei sich selbst als auch in ihren Beziehungen. Keine davon hat sie wegen der Person selbst geführt, alle überschattet eine ätherische Schönheit, von der sich Belle angezogen fühlt. Es wirkt fast, als gäbe es davon abgesehen nichts, was wirklich wichtig ist. Das fand ich teilweise äußerst erschreckend, denn – auf die ein oder andere Art – sind wir alle davon nicht komplett befreit. Wie oft habe ich mir gewünscht, jemand anderes zu sein? Schöner zu sein? Belle geht dafür einige Schritte weiter, vielleicht zu weit, aber verstehen konnte ich sie zu jedem Zeitpunkt. Ist das Buch für jeden etwas? Nein, ganz sicher nicht, man muss sich darauf einlassen können, vielleicht ein Faible für Obsessions-Geschichten haben. Es ist nicht Horror, nicht Thriller, kein normaler Roman, es ist übersinnlich und übernatürlich, kaum in eine Schublade zu pressen. Aber alle, die Bunny mochten, werden Rouge genauso mögen. Und alle, die offen für seltsame und weirde Geschichten sind, sollten es sich auf jeden Fall ansehen. Ich fands toll – und ich hoffe auf noch viele weitere Bücher der Autorin.

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Bewertungen (10)

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  • Zum Bewerterprofil von Rebekka

    Rebekka

    Thalia Dornbirn – Messepark

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    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kritik am Schönheitswahn? Ja, bitte

    Es ist kein Geheimnis, dass ich Mona Awad sehr liebe. Ihre Bücher sind immer so nahe an der Realität, dass es richtig weh tut. In Rouge lässt sie ihre Protagonistin für die eigene Schönheit wortwörtlich über die Klinge springen. Oder zumindest fast. Ohne, dass wir uns jemals sicher sein können, ob das was ihr passiert wirklich passiert, verfällt Mirabelle dem Wahn nach schönerer Haut. Aber eigentlich geht es immer um ihre Mutter und die Wunden die sie bereits früh geschlagen hat. Ein Roman, der unter die Haut geht.

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