Produktbild: Freiheitsschock

Freiheitsschock Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute

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Beschreibung

Produktdetails

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PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2284 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406822155

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PDF

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Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.H.Beck Digital

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240 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783406822155

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  • Bewertung

    aus Düdingen

    5/5

    09.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Daumen hoch

    Freiheitsschock ist ein sehr gut lesbares Buch für alle, die verstehen wollen, wie die letzten Jahrzehnte für die Menschen in der EX-DDR waren. Kowalczyk legt den Finger auf die wunden Stellen und stellt die Zusammenhänge kenntnisreich dar. Seine Sprache abseits des "Politikersprechs" trägt zum Lesevergnügen bei! Empfehlung!!!

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    21.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inhaltlich top, stilistisch gelegentlich daneben

    Von diesem Buch habe ich eine Menge über die ehemalige DDR und das jetzige Ostdeutschland gelernt und verstanden. Der Autor erklärt sehr klar, warum so vieles mit leider sehr vielen Ostdeutschen bzw. ehemaligen „DDR-Insassen“ schief läuft; er ERKLÄRT, er rechtfertigt nicht. In den fünf ostdeutschen Bundesländern wurden die Bewohner in den Diktaturen (1933-1945, und dann fast nahtlos von 1945- 1989) an die Hand genommen, sie durften kaum etwas selbst entscheiden, wie soll man dann politisches Denken lernen? Außerdem waren die gegenseitigen Erwartungen unrealistisch und zu hoch: der Westen dachte, daß die DDR-Insassen die Freiheit wollten, aber die meisten von ihnen wollten nur den Lebensstandard, sie erwarteten das Paradies, das der Westen nie war. Damit komme ich zur Kernaussage des Buches: ohne Freiheit gibt es keinen Frieden! Das sehen wir schon lange im Verhältnis Ost-West, aber auch z. B. in der Ukraine, die nun schon fast drei Jahre für ihre (und unsere) Freiheit kämpft. Sprachlich/stilistisch gibt es leider einige Mängel, nur ein Beispiel: „totgemacht“ statt getötet. Das empfinde ich für ein seriöses Sachbuch nicht angemessen. Dennoch ein wichtiges Buch.

  • JURO

    aus Weimar

    5/5

    16.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich danke Herrn Kowalczuk für…

    Ich danke Herrn Kowalczuk für diesen mutigen Essay. Er ist deshalb mutig, weil er sich unermüdlich für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung ausspricht und sich dabei nicht davor scheut, sich bei einem Großteil meiner ostdeutschen Landsleute in hohem Maße unbeliebt zu machen, die aus bestimmten (im Buch sachlich herausgearbeiteten) Gründen, leider das Geschenk ihrer Freiheit nicht zu schätzen wissen. Zudem werden zahlreiche und zur tiefergehenden Recherche einladende Quellen aufgezeigt. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    05.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz große Empfehlung!

    Schonungslos, radikal und ehrlich. Diese Wörter treffen den Stil von Kowalczuks Essay, der sich mit der Gesellschaft Ostdeutschlands ab dem Fall der Mauer auseinandersetzt, wohl am Besten. Dem Begriff „Freiheit“ wird dabei eine tragende Rolle zugeteilt, schließlich ist dieser für ihn kein starrer Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess, mit dem sich jede Generation erneut auseinandersetzen muss, um sie zu erhalten. Bei vielen Menschen aus Ostdeutschland lässt sich nach 1989 eine Überforderung, der sog. titelgebende „Freiheitsschock“, sowie eine Belastung durch Transformation und die dazukommende Verklärung der Vergangenheit erkennen. Darüberhinaus gab es keine Schulung über Demokratie und Freiheit, wie es in der BRD im Sinne der amerikanischen Re-Education stattfand. So folgert Kowalczuk, dass keine mehrheitlich politische sowie demokratische Zivilgesellschaft entstanden ist, sondern sich die Trägheit autoritärer Vergangenheit widerspiegelt und teils gar als Sehnsuchtszustand fungiert. Dazu kommt noch der Aspekt, dass nicht wenige Menschen der Auffassung sind, dass wir aktuell in einer Quasi-Diktatur leben und man sich durch die Wahl extremistischer Parteien davon befreien kann. Anhand konkreter Beispiele macht der Historiker deutlich wie tief Diskriminierungen unterschiedlicher Ausprägung oder Nationalismus in den gesellschaftlichen Strukturen der DDR verankert waren und folglich nicht einfach verschwanden. Für Dirk Oschmann, Sahra Wagenknecht und insbesondere die gesamte AfD hat er kaum ein gutes Wort übrig. Ebenfalls beäugt er die Umwandlung der SED zur PDS und zur späteren Partei „Die Linke“ als problematisch, schließlich wandelte sich eine Diktaturpartei zu einer demokratischen Partei der Emanzipation und unterstützt in mancher Hinsicht noch immer antiwestliche und prorussische Ansichten. Dabei blickt er auch auf die Familien der Schauspielerin Sandra Hüller sowie der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck und kommentiert deren überwiegend positive Erinnerungen an die DDR kritisch. Eine ganz große Empfehlung!

  • BücherändernLeben

    aus Alt Ruppin

    5/5

    20.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohne Freiheit gibt es keinen…

    Ohne Freiheit gibt es keinen Frieden Was Ilko-Sascha Kowalczuk hier vorlegt, ist eine glasklare Analyse der politischen Gegenwart in den neuen Bundesländern. Mir kommt sehr entgegen, dass der Autor selbst Ossi ist und ich mir nicht von einem Wessi meine Vergangenheit und Gegenwart erklären lassen muss. Gleich zu Anfang teilt der Historiker kräftig aus. Er kritisiert Katja Hoyer und Christina Morina und ich verstehe diese Kritik und sage: Ja, recht hast du. Das Dirk Oschmann ebenso die Prügel des Autors abbekommt, gefällt mir nicht und ich kann es nicht so recht verstehen, weil ich im Verlauf der Lektüre immer wieder denke; soweit seid ihr beiden gar nicht auseinander. Die friedliche Revolution vom Herbst '89 ist bereits Jahrzehnte Geschichte und immer noch schwärmen und sehnen sich viele Ossis zurück ins warme Nest. Gegen die Verklärung beschreibt Ilko-Sascha Kowalczuk hier sehr gut, wie die Revolution verlaufen ist, selbst darüber gibt es inzwischen die verrücktesten Legenden. Faktisch ist es so: Die DDR war kein Land voller Revolutionäre, wie schreibt der Autor sehr schön: "Normalbürger aber blieben hinter den Gardinen stehen und warteten ab." Erst in der Nacht der Maueröffnung kamen die Massen auf die Straßen und passierten die Grenze westwärts. Besonders spannend wird es im Buch dort, wo Ilko-Sascha Kowalczuk das Entstehen und das Erstarken der AfD in Ostdeutschland erklärt. Für mich sind seine Ausführungen perfekt und genau so nachvollziehbar, denn ich war dabei. Der Historiker schreibt: "Anerkennung stellt eine oft unterschätzte Vorbedingung für gelebte Freiheit dar." Dies scheint mir der wichtigste Satz im Buch zu sein. Die meisten Ossis fühlen sich bis zum heutigen Tag vom Westen nicht anerkannt, sie fühlen sich unterlegen, also rebellieren sie mithilfe der AfD. Man merkt Ilko-Sascha Kowalczuk an, dass er die DDR selbst erlebt hat und genauestens weiß, wovon er schreibt. Er erzählt auch von seiner Familie und gibt Geschichten preis, die zeigen wie das Leben auch aussah. Ilko-Sascha Kowalczuk sagt es selber in seinem Buch: Die Ossis, die inzwischen Fans der AfD oder auch der BSW geworden sind, werden dieses Buch bestimmt nicht lesen, aber für mich und hoffentlich viele andere Leser ist dieses Buch spannend und zeitweise fühle ich mich zurückversetzt in die Ereignisse der Wendezeit. Gut, dass der Autor die Gegenwart mit in sein Buch hinein genommen hat.

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