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Produktbild: Wo das Meer auf Hoffnung trifft
Band 1
Artikelbild von Wo das Meer auf Hoffnung trifft
Jani Friese

1. Wo das Meer auf Hoffnung trifft

Wo das Meer auf Hoffnung trifft Ein Norderney Roman

Aus der Reihe Schwestern im Herzen
Gesprochen von
25
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Cornelia Tillmanns

Spieldauer

8 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

172

Verlag

Shooting Star Audio

Sprache

Deutsch

EAN

4066004726137

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Gesprochen von

Cornelia Tillmanns

Spieldauer

8 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

172

Verlag

Shooting Star Audio

Sprache

Deutsch

EAN

4066004726137

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Aufrüttelnd, herzerwärmend und absolut wichtig!

Louise von lolobooks aus Berlin am 20.10.2024

Bewertungsnummer: 2320735

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „ Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ wagt Jani Friese einen für sie ganz neuen Weg und führt ihre LeserInnen auf zwei Zeitebenen durch eine historische Geschichte, dessen Hintergrund äußerst erschreckend und an Dramatik kaum zu überbieten ist. Intro: Jani Friese und ihre Geschichten sind mir über die Jahre äußerst vertraut geworden, denn ich kenne mittlerweile fast alle ihre Bücher. Was sie sich hier allerdings in den Kopf gesetzt, und dann schließlich auch zu Papier gebracht hat, zeigt eine ganz neue schriftstellerische Fassette der Autorin, die mir nicht nur unglaublich gut gefallen hat, sondern auch mein Herz bis ins Mark berührte. Bereits während des Lesens habe ich mich etwas mit der eingearbeiteten Thematik beschäftigt, und bin ehrlich gesagt noch immer sehr erschrocken darüber, dass es einerseits so etwas in der Vergangenheit überhaupt geben konnte, und andererseits, dass davon kaum jemand zu wissen scheint. Das hier eingearbeitete Thema führt den LeserIn in die finsterste Zeit der deutschen Geschichte zurück. Eigentlich sollte man sich nicht darüber wundern, dass es so etwas Unwürdiges wirklich gegeben hat, schließlich weiß man, was damals noch alles Entsetzliches geschehen ist. Dennoch ist es in meinem Kopf einfach undenkbar, wie so vieles, zu dem der Mensch fähig sein kann. Außerdem macht es mich unglaublich traurig, dass dieses Kapitel nie großartig bekannt geworden ist und es dementsprechend auch kaum Aufarbeitung in Form von Strafverfolgung oder Widergutmachung geben hat. Umso dankbarer bin ich Jani Friese, dass sie auf diese Sache gestoßen ist und ihm somit endlich nach so vielen Jahrzehnten eine Stimme gibt und es in die Welt hinausträgt. Liebevoll in die ehrenvollen und schützenden Hände von Romy und Jakob gelegt … Zur Handlung: Romy braucht dringend Abstand von ihrem Exfreund, der ihre Trennung nicht ganz so einfach hinzunehmen vermag. Sie fährt nach Norderney und mietet sich für ein paar Wochen ein kleines Häuschen. Das Meer, der Sand und der Wind werden es schon richten und alles wieder zum Guten wenden, so glaubt sie. Doch die Hoffnung, hier endlich die nötige Ruhe zu haben, um zu sich selbst zurückzufinden und endlich die Artikel für zwei Verlage schreiben zu können, ist mit einem Mal dahin, als sich ein junger Mann in ihrem Garten zu schaffen macht. Jakob ist nicht nur überaus attraktiv, sondern auch sehr sympathisch, und ihre gegenseitige Anziehungskraft ist unverkennbar. Als dann plötzlich ein ominöser siebzig Jahre alter Brief in Romys Briefkasten liegt, der augenscheinlich ein großes Mysterium beinhaltet, tun sich die beiden zusammen, um das Geheimnis zu lüften. Sie ahnen nicht, dass sie bei ihren Recherchen auf ein absolut dunkles Kapitel stoßen, das ihren Ursprung in der Zeit des Nationalsozialismus hat, und dessen Existenz nicht umsonst unter Verschluss gehalten wurde, weshalb es bis heute nur den Wenigsten bekannt ist. Die Figuren: In dieser Geschichte gibt es je Zeitstrang zwei handlungsführende Personen. In der Gegenwart sind es Romy und Jakob, und in der Vergangenheit Else und Marianne. Allen vier Figuren hat Jani Friese ihre intensive Aufmerksamkeit gewidmet und ihnen nicht nur eine gehörige Portion Lebendigkeit und Authentizität verliehen, sondern sie auch mit ganz viel Liebe und Empathie für ihre Mitmenschen ausgestattet. Romy und Jakob sind zwei junge Erwachsene unserer Zeit, die sich auf eine sehr emotionale Reise begeben und den LeserIn dabei im Schlepptau mit in die Vergangenheit ziehen. Ihre Leichtigkeit und ihr knisterndes Kennenlernen treffen auf dunkle, angstvolle Schwere. Dieser Balanceakt ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Was Menschen in lebenswidrigsten Situationen aushalten und durchleben müssen, ohne ihren Lebenswillen zu verlieren, und es schaffen, sich die unerschütterliche Kraft zu gegenseitiger Hilfe zu bewahren, wird in der Vergangenheit bei Else und Marianne deutlich. Hier begegnet man zwei unfassbar starken Frauen, die ein Band der bedingungslosen Freundschaft verbindet, welches so beeindruckend stark ist, dass selbst eine Zeit schwerster Not es nicht zu durchtrennen vermag. Abgerundet wird die Handlung mit hier und da eingesetzten, fein ausgearbeiteten Nebenfiguren. Der Schreibstil: Jani Frieses Schreibstil ist sehr schön flüssig und für jedermann leicht zu lesen. Dass die Autorin wunderschöne leichte Liebesgeschichten mit tiefgründigen sozial-und gesellschaftskritischen Themen zu verbinden vermag, das weiß jeder, der schon einmal ein Buch von Jani gelesen hat. Hier allerdings setzt sie nochmal eine Schippe obendrauf, denn sie traut sich an die Ausarbeitung zweier Zeitschienen heran, bei der ja gleich zwei Handlungsabläufe konstruiert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass sie nicht nur für sich alleinstehend schlüssig, sondern auch an essentiellen Stellen miteinander verwoben sind, um letztendlich einen Zusammenhang zu haben. Die Umsetzung dieser Aufgabe ist ihr sehr gut gelungen. Ich konnte mich sowohl in der Vergangenheit bei Else und Marianne als auch in der Gegenwart an Romys und Jakobs Seite uneingeschränkt zurechtfinden, denn der für das Verständnis der Handlungsverläufe wichtige rote Faden ist trotz der Zeitsprünge permanent gut verfolgbar. Die Settings der jeweiligen Zeitenintervalle sind absolut bildhaft gezeichnet worden. Während ich mich bei Romy und Jakob auf Norderney am Meer mit Wind in den Haaren und Sand zwischen den Zehen sah, bauten sich viele Jahrzehnte vorher triste graue Mauern, hohe Maschendrahtzäune und uniformierte, waffenbewehrte Männern vor meinem geistigen Auge auf. Dieser starke Kontrast ist nötig für die Verdeutlichung der damaligen Geschehnisse und von der Autorin sehr gut in Szene gesetzt worden. Gleichzeitig, und das ist ein ebenso wichtiger Teil für dieses gelungene Leseerlebnis mit Aufklärungscharakter, wird der LeserIn emotional hin-und her geschüttelt. Ein leichtes, wohliges, mit Herzklopfen versehenes Gefühl wechselt sich ab mit dem Empfinden von Angst, Einsamkeit, Schmerz und Verlust. Die mit alledem verbundenen Emotionen waren für mich fühlbar und jeweils füreinander so unheimlich wichtig. Denn schlussendlich blieb am Ende bei mir ein ganz bestimmtes Gefühl zurück: Die Vergangenheit ist dunkel, zerstörerisch, traumatisch und äußerst schwer zu ertragen, doch die Gegenwart hat die Kraft hell, freundlich, romantisch und heilend zu sein. Fazit: Mit „Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ ist Jani Friese über sich hinausgewachsen und hat eine aufrüttelnde und gleichzeitig herzerwärmende Geschichte erschaffen, die sich trotz ihrer dunklen und schweren Thematik eine richtig schöne Leichtigkeit behält. Sie hat dabei einer leider noch immer weitgehend unbekannten Thematik endlich die längst überfällige Beachtung geschenkt, was meiner Ansicht nach gerade jetzt nicht zeitgemäßer sein kann! Denn ganz besonders in Zeiten wie diesen sollten wir niemals vergessen, welch absolut finsteres Kapitel Teil der deutschen Geschichte ist. Wir sollten uns erinnern, und mit allem, was wir haben, verhindern, dass so etwas je wieder möglich ist.

Aufrüttelnd, herzerwärmend und absolut wichtig!

Louise von lolobooks aus Berlin am 20.10.2024
Bewertungsnummer: 2320735
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „ Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ wagt Jani Friese einen für sie ganz neuen Weg und führt ihre LeserInnen auf zwei Zeitebenen durch eine historische Geschichte, dessen Hintergrund äußerst erschreckend und an Dramatik kaum zu überbieten ist. Intro: Jani Friese und ihre Geschichten sind mir über die Jahre äußerst vertraut geworden, denn ich kenne mittlerweile fast alle ihre Bücher. Was sie sich hier allerdings in den Kopf gesetzt, und dann schließlich auch zu Papier gebracht hat, zeigt eine ganz neue schriftstellerische Fassette der Autorin, die mir nicht nur unglaublich gut gefallen hat, sondern auch mein Herz bis ins Mark berührte. Bereits während des Lesens habe ich mich etwas mit der eingearbeiteten Thematik beschäftigt, und bin ehrlich gesagt noch immer sehr erschrocken darüber, dass es einerseits so etwas in der Vergangenheit überhaupt geben konnte, und andererseits, dass davon kaum jemand zu wissen scheint. Das hier eingearbeitete Thema führt den LeserIn in die finsterste Zeit der deutschen Geschichte zurück. Eigentlich sollte man sich nicht darüber wundern, dass es so etwas Unwürdiges wirklich gegeben hat, schließlich weiß man, was damals noch alles Entsetzliches geschehen ist. Dennoch ist es in meinem Kopf einfach undenkbar, wie so vieles, zu dem der Mensch fähig sein kann. Außerdem macht es mich unglaublich traurig, dass dieses Kapitel nie großartig bekannt geworden ist und es dementsprechend auch kaum Aufarbeitung in Form von Strafverfolgung oder Widergutmachung geben hat. Umso dankbarer bin ich Jani Friese, dass sie auf diese Sache gestoßen ist und ihm somit endlich nach so vielen Jahrzehnten eine Stimme gibt und es in die Welt hinausträgt. Liebevoll in die ehrenvollen und schützenden Hände von Romy und Jakob gelegt … Zur Handlung: Romy braucht dringend Abstand von ihrem Exfreund, der ihre Trennung nicht ganz so einfach hinzunehmen vermag. Sie fährt nach Norderney und mietet sich für ein paar Wochen ein kleines Häuschen. Das Meer, der Sand und der Wind werden es schon richten und alles wieder zum Guten wenden, so glaubt sie. Doch die Hoffnung, hier endlich die nötige Ruhe zu haben, um zu sich selbst zurückzufinden und endlich die Artikel für zwei Verlage schreiben zu können, ist mit einem Mal dahin, als sich ein junger Mann in ihrem Garten zu schaffen macht. Jakob ist nicht nur überaus attraktiv, sondern auch sehr sympathisch, und ihre gegenseitige Anziehungskraft ist unverkennbar. Als dann plötzlich ein ominöser siebzig Jahre alter Brief in Romys Briefkasten liegt, der augenscheinlich ein großes Mysterium beinhaltet, tun sich die beiden zusammen, um das Geheimnis zu lüften. Sie ahnen nicht, dass sie bei ihren Recherchen auf ein absolut dunkles Kapitel stoßen, das ihren Ursprung in der Zeit des Nationalsozialismus hat, und dessen Existenz nicht umsonst unter Verschluss gehalten wurde, weshalb es bis heute nur den Wenigsten bekannt ist. Die Figuren: In dieser Geschichte gibt es je Zeitstrang zwei handlungsführende Personen. In der Gegenwart sind es Romy und Jakob, und in der Vergangenheit Else und Marianne. Allen vier Figuren hat Jani Friese ihre intensive Aufmerksamkeit gewidmet und ihnen nicht nur eine gehörige Portion Lebendigkeit und Authentizität verliehen, sondern sie auch mit ganz viel Liebe und Empathie für ihre Mitmenschen ausgestattet. Romy und Jakob sind zwei junge Erwachsene unserer Zeit, die sich auf eine sehr emotionale Reise begeben und den LeserIn dabei im Schlepptau mit in die Vergangenheit ziehen. Ihre Leichtigkeit und ihr knisterndes Kennenlernen treffen auf dunkle, angstvolle Schwere. Dieser Balanceakt ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Was Menschen in lebenswidrigsten Situationen aushalten und durchleben müssen, ohne ihren Lebenswillen zu verlieren, und es schaffen, sich die unerschütterliche Kraft zu gegenseitiger Hilfe zu bewahren, wird in der Vergangenheit bei Else und Marianne deutlich. Hier begegnet man zwei unfassbar starken Frauen, die ein Band der bedingungslosen Freundschaft verbindet, welches so beeindruckend stark ist, dass selbst eine Zeit schwerster Not es nicht zu durchtrennen vermag. Abgerundet wird die Handlung mit hier und da eingesetzten, fein ausgearbeiteten Nebenfiguren. Der Schreibstil: Jani Frieses Schreibstil ist sehr schön flüssig und für jedermann leicht zu lesen. Dass die Autorin wunderschöne leichte Liebesgeschichten mit tiefgründigen sozial-und gesellschaftskritischen Themen zu verbinden vermag, das weiß jeder, der schon einmal ein Buch von Jani gelesen hat. Hier allerdings setzt sie nochmal eine Schippe obendrauf, denn sie traut sich an die Ausarbeitung zweier Zeitschienen heran, bei der ja gleich zwei Handlungsabläufe konstruiert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass sie nicht nur für sich alleinstehend schlüssig, sondern auch an essentiellen Stellen miteinander verwoben sind, um letztendlich einen Zusammenhang zu haben. Die Umsetzung dieser Aufgabe ist ihr sehr gut gelungen. Ich konnte mich sowohl in der Vergangenheit bei Else und Marianne als auch in der Gegenwart an Romys und Jakobs Seite uneingeschränkt zurechtfinden, denn der für das Verständnis der Handlungsverläufe wichtige rote Faden ist trotz der Zeitsprünge permanent gut verfolgbar. Die Settings der jeweiligen Zeitenintervalle sind absolut bildhaft gezeichnet worden. Während ich mich bei Romy und Jakob auf Norderney am Meer mit Wind in den Haaren und Sand zwischen den Zehen sah, bauten sich viele Jahrzehnte vorher triste graue Mauern, hohe Maschendrahtzäune und uniformierte, waffenbewehrte Männern vor meinem geistigen Auge auf. Dieser starke Kontrast ist nötig für die Verdeutlichung der damaligen Geschehnisse und von der Autorin sehr gut in Szene gesetzt worden. Gleichzeitig, und das ist ein ebenso wichtiger Teil für dieses gelungene Leseerlebnis mit Aufklärungscharakter, wird der LeserIn emotional hin-und her geschüttelt. Ein leichtes, wohliges, mit Herzklopfen versehenes Gefühl wechselt sich ab mit dem Empfinden von Angst, Einsamkeit, Schmerz und Verlust. Die mit alledem verbundenen Emotionen waren für mich fühlbar und jeweils füreinander so unheimlich wichtig. Denn schlussendlich blieb am Ende bei mir ein ganz bestimmtes Gefühl zurück: Die Vergangenheit ist dunkel, zerstörerisch, traumatisch und äußerst schwer zu ertragen, doch die Gegenwart hat die Kraft hell, freundlich, romantisch und heilend zu sein. Fazit: Mit „Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ ist Jani Friese über sich hinausgewachsen und hat eine aufrüttelnde und gleichzeitig herzerwärmende Geschichte erschaffen, die sich trotz ihrer dunklen und schweren Thematik eine richtig schöne Leichtigkeit behält. Sie hat dabei einer leider noch immer weitgehend unbekannten Thematik endlich die längst überfällige Beachtung geschenkt, was meiner Ansicht nach gerade jetzt nicht zeitgemäßer sein kann! Denn ganz besonders in Zeiten wie diesen sollten wir niemals vergessen, welch absolut finsteres Kapitel Teil der deutschen Geschichte ist. Wir sollten uns erinnern, und mit allem, was wir haben, verhindern, dass so etwas je wieder möglich ist.

Mit ganz viel Mut und etwas Glück, erblickt man das Licht...

Nicole_Leseeule aus Am Mellensee am 19.08.2024

Bewertungsnummer: 2271420

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese ergreifende Geschichte erzählt von einer unerwarteten Liebe und einer außergewöhnlichen Freundschaft im Schatten des Krieges. Von Freundinnen, dessen Geheimnis sie über stürmische Zeiten hinweg verbindet, und die alles riskieren, um das Unmögliche möglich zu machen. Mit „Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ trifft man auf das alles und wandelt zwischen der heutigen Gegenwart und den Zeiten des zweiten Weltkrieges umher. Es geht direkt hinein zu Romy und ihrer Flucht nach Norderney. Sie brauchte dringend eine Auszeit, Freiraum und den nötigen Abstand zu ihrem Ex. Das sie ihre beruflichen Aufträge damit auch verbinden kann, passt sogar noch besser, denn sie soll einen Artikel über die Insel verfassen. Sie hat sich ein typisch nordisches Häuschen gemietet und kommt auch sogleich mit Jakob einem Inselbewohner und Berufskollegen in Kontakt. Nach ihrer anfänglicher Skepsis haben beide schnell einen guten Draht zu einander. Und beide stoßen auf eine alte Kiste mit einem gut gehütetem Geheimnis aus einer vergangenen und prägenden Zeit. Es geht zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges, zurück zu zwei Freundinnen, die durch dick und dünn gegangen sind und das Leben fest miteinander verbunden blieb, auch wenn sie ab und an voneinander getrennt waren. Was genau alles dahinter steckt und wie die Gegenwart da hinein passt, gilt es zwischen den Zeilen mitzuerleben. Es endet in einem zukünftigen Epilog. Der Roman fühlt sich sehr echt und authentisch an. Man wird zeitgleich Zeitzeuge und kann nur minimal erahnen, wie furchtbar diese alte Zeit damals war. Es ist unheimlich prägend, berührend und bewegend. Man erlebt starke Frauen, die obwohl sie so oft gebrochen wurden, dennoch einen starken Willen bewiesen haben und immer nur auf bessere Zeiten gehofft haben. Jeder ist seines Glückes selber Schmied und manchmal muss man auch waghalsige Dinge eingehen, um das zu finden, womit man wieder frei sein kann. Auch die Recherche Arbeit dahinter ist sehr greifbar, erschreckend ehrlich und bildhaft nahebringend. Die Charaktere sind vielfältig, menschlich nah und bringen die richtige Gefühlslage mit hinein. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Man kommt sofort gut in die Story hinein. Er ist leicht, locker, mit einer leichten Spritzigkeit, sowie einer sehr ernsten und fast aussichtslosen Theatralik verbunden. Doch was hier keineswegs fehlt, ist das richtige Gefühl und vor allem Emotionen und den verschiednen Situationen. Die einzelnen Charakteren wurden wundervoll und individuell herausgearbeitet und erzählen ihre Geschichte zwischen der Ich- und der Erzählperspektive. Die Dialoge sind zwischen ernsthaft, neckend bis hin zu spritzig amüsant, gespickt mit ein paar sinnlichen und romantischen Momenten und einer emotionalen Tragik. Darüber stolpert man immer wieder über Wendungen und Überraschungsmomente. Das Buchcover integriert sich unheimlich gut zur Gesamtstory und zeigt was der Titel verspricht. Mein Fazit: Ein Roman mit Höhen und Tiefen seiner Charaktere, deren Zeitepoche und ihrer Dramatik. Er hat mich voll und ganz einnehmen können und der Wandel der Zeit im Mix wurde wunderbar umgesetzt.

Mit ganz viel Mut und etwas Glück, erblickt man das Licht...

Nicole_Leseeule aus Am Mellensee am 19.08.2024
Bewertungsnummer: 2271420
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese ergreifende Geschichte erzählt von einer unerwarteten Liebe und einer außergewöhnlichen Freundschaft im Schatten des Krieges. Von Freundinnen, dessen Geheimnis sie über stürmische Zeiten hinweg verbindet, und die alles riskieren, um das Unmögliche möglich zu machen. Mit „Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ trifft man auf das alles und wandelt zwischen der heutigen Gegenwart und den Zeiten des zweiten Weltkrieges umher. Es geht direkt hinein zu Romy und ihrer Flucht nach Norderney. Sie brauchte dringend eine Auszeit, Freiraum und den nötigen Abstand zu ihrem Ex. Das sie ihre beruflichen Aufträge damit auch verbinden kann, passt sogar noch besser, denn sie soll einen Artikel über die Insel verfassen. Sie hat sich ein typisch nordisches Häuschen gemietet und kommt auch sogleich mit Jakob einem Inselbewohner und Berufskollegen in Kontakt. Nach ihrer anfänglicher Skepsis haben beide schnell einen guten Draht zu einander. Und beide stoßen auf eine alte Kiste mit einem gut gehütetem Geheimnis aus einer vergangenen und prägenden Zeit. Es geht zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges, zurück zu zwei Freundinnen, die durch dick und dünn gegangen sind und das Leben fest miteinander verbunden blieb, auch wenn sie ab und an voneinander getrennt waren. Was genau alles dahinter steckt und wie die Gegenwart da hinein passt, gilt es zwischen den Zeilen mitzuerleben. Es endet in einem zukünftigen Epilog. Der Roman fühlt sich sehr echt und authentisch an. Man wird zeitgleich Zeitzeuge und kann nur minimal erahnen, wie furchtbar diese alte Zeit damals war. Es ist unheimlich prägend, berührend und bewegend. Man erlebt starke Frauen, die obwohl sie so oft gebrochen wurden, dennoch einen starken Willen bewiesen haben und immer nur auf bessere Zeiten gehofft haben. Jeder ist seines Glückes selber Schmied und manchmal muss man auch waghalsige Dinge eingehen, um das zu finden, womit man wieder frei sein kann. Auch die Recherche Arbeit dahinter ist sehr greifbar, erschreckend ehrlich und bildhaft nahebringend. Die Charaktere sind vielfältig, menschlich nah und bringen die richtige Gefühlslage mit hinein. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Man kommt sofort gut in die Story hinein. Er ist leicht, locker, mit einer leichten Spritzigkeit, sowie einer sehr ernsten und fast aussichtslosen Theatralik verbunden. Doch was hier keineswegs fehlt, ist das richtige Gefühl und vor allem Emotionen und den verschiednen Situationen. Die einzelnen Charakteren wurden wundervoll und individuell herausgearbeitet und erzählen ihre Geschichte zwischen der Ich- und der Erzählperspektive. Die Dialoge sind zwischen ernsthaft, neckend bis hin zu spritzig amüsant, gespickt mit ein paar sinnlichen und romantischen Momenten und einer emotionalen Tragik. Darüber stolpert man immer wieder über Wendungen und Überraschungsmomente. Das Buchcover integriert sich unheimlich gut zur Gesamtstory und zeigt was der Titel verspricht. Mein Fazit: Ein Roman mit Höhen und Tiefen seiner Charaktere, deren Zeitepoche und ihrer Dramatik. Er hat mich voll und ganz einnehmen können und der Wandel der Zeit im Mix wurde wunderbar umgesetzt.

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