Produktbild: Wo das Meer auf Hoffnung trifft
Band 1

Wo das Meer auf Hoffnung trifft Ein Norderney Roman

Aus der Reihe Schwestern im Herzen
25

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

378

Maße (L/B/H)

19/12/2,7 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7583-8802-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

378

Maße (L/B/H)

19/12/2,7 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7583-8802-6

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Louise von lolobooks

    aus Berlin

    5/5

    20.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Aufrüttelnd, herzerwärmend und absolut wichtig!

    Mit „ Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ wagt Jani Friese einen für sie ganz neuen Weg und führt ihre LeserInnen auf zwei Zeitebenen durch eine historische Geschichte, dessen Hintergrund äußerst erschreckend und an Dramatik kaum zu überbieten ist. Intro: Jani Friese und ihre Geschichten sind mir über die Jahre äußerst vertraut geworden, denn ich kenne mittlerweile fast alle ihre Bücher. Was sie sich hier allerdings in den Kopf gesetzt, und dann schließlich auch zu Papier gebracht hat, zeigt eine ganz neue schriftstellerische Fassette der Autorin, die mir nicht nur unglaublich gut gefallen hat, sondern auch mein Herz bis ins Mark berührte. Bereits während des Lesens habe ich mich etwas mit der eingearbeiteten Thematik beschäftigt, und bin ehrlich gesagt noch immer sehr erschrocken darüber, dass es einerseits so etwas in der Vergangenheit überhaupt geben konnte, und andererseits, dass davon kaum jemand zu wissen scheint. Das hier eingearbeitete Thema führt den LeserIn in die finsterste Zeit der deutschen Geschichte zurück. Eigentlich sollte man sich nicht darüber wundern, dass es so etwas Unwürdiges wirklich gegeben hat, schließlich weiß man, was damals noch alles Entsetzliches geschehen ist. Dennoch ist es in meinem Kopf einfach undenkbar, wie so vieles, zu dem der Mensch fähig sein kann. Außerdem macht es mich unglaublich traurig, dass dieses Kapitel nie großartig bekannt geworden ist und es dementsprechend auch kaum Aufarbeitung in Form von Strafverfolgung oder Widergutmachung geben hat. Umso dankbarer bin ich Jani Friese, dass sie auf diese Sache gestoßen ist und ihm somit endlich nach so vielen Jahrzehnten eine Stimme gibt und es in die Welt hinausträgt. Liebevoll in die ehrenvollen und schützenden Hände von Romy und Jakob gelegt … Zur Handlung: Romy braucht dringend Abstand von ihrem Exfreund, der ihre Trennung nicht ganz so einfach hinzunehmen vermag. Sie fährt nach Norderney und mietet sich für ein paar Wochen ein kleines Häuschen. Das Meer, der Sand und der Wind werden es schon richten und alles wieder zum Guten wenden, so glaubt sie. Doch die Hoffnung, hier endlich die nötige Ruhe zu haben, um zu sich selbst zurückzufinden und endlich die Artikel für zwei Verlage schreiben zu können, ist mit einem Mal dahin, als sich ein junger Mann in ihrem Garten zu schaffen macht. Jakob ist nicht nur überaus attraktiv, sondern auch sehr sympathisch, und ihre gegenseitige Anziehungskraft ist unverkennbar. Als dann plötzlich ein ominöser siebzig Jahre alter Brief in Romys Briefkasten liegt, der augenscheinlich ein großes Mysterium beinhaltet, tun sich die beiden zusammen, um das Geheimnis zu lüften. Sie ahnen nicht, dass sie bei ihren Recherchen auf ein absolut dunkles Kapitel stoßen, das ihren Ursprung in der Zeit des Nationalsozialismus hat, und dessen Existenz nicht umsonst unter Verschluss gehalten wurde, weshalb es bis heute nur den Wenigsten bekannt ist. Die Figuren: In dieser Geschichte gibt es je Zeitstrang zwei handlungsführende Personen. In der Gegenwart sind es Romy und Jakob, und in der Vergangenheit Else und Marianne. Allen vier Figuren hat Jani Friese ihre intensive Aufmerksamkeit gewidmet und ihnen nicht nur eine gehörige Portion Lebendigkeit und Authentizität verliehen, sondern sie auch mit ganz viel Liebe und Empathie für ihre Mitmenschen ausgestattet. Romy und Jakob sind zwei junge Erwachsene unserer Zeit, die sich auf eine sehr emotionale Reise begeben und den LeserIn dabei im Schlepptau mit in die Vergangenheit ziehen. Ihre Leichtigkeit und ihr knisterndes Kennenlernen treffen auf dunkle, angstvolle Schwere. Dieser Balanceakt ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Was Menschen in lebenswidrigsten Situationen aushalten und durchleben müssen, ohne ihren Lebenswillen zu verlieren, und es schaffen, sich die unerschütterliche Kraft zu gegenseitiger Hilfe zu bewahren, wird in der Vergangenheit bei Else und Marianne deutlich. Hier begegnet man zwei unfassbar starken Frauen, die ein Band der bedingungslosen Freundschaft verbindet, welches so beeindruckend stark ist, dass selbst eine Zeit schwerster Not es nicht zu durchtrennen vermag. Abgerundet wird die Handlung mit hier und da eingesetzten, fein ausgearbeiteten Nebenfiguren. Der Schreibstil: Jani Frieses Schreibstil ist sehr schön flüssig und für jedermann leicht zu lesen. Dass die Autorin wunderschöne leichte Liebesgeschichten mit tiefgründigen sozial-und gesellschaftskritischen Themen zu verbinden vermag, das weiß jeder, der schon einmal ein Buch von Jani gelesen hat. Hier allerdings setzt sie nochmal eine Schippe obendrauf, denn sie traut sich an die Ausarbeitung zweier Zeitschienen heran, bei der ja gleich zwei Handlungsabläufe konstruiert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass sie nicht nur für sich alleinstehend schlüssig, sondern auch an essentiellen Stellen miteinander verwoben sind, um letztendlich einen Zusammenhang zu haben. Die Umsetzung dieser Aufgabe ist ihr sehr gut gelungen. Ich konnte mich sowohl in der Vergangenheit bei Else und Marianne als auch in der Gegenwart an Romys und Jakobs Seite uneingeschränkt zurechtfinden, denn der für das Verständnis der Handlungsverläufe wichtige rote Faden ist trotz der Zeitsprünge permanent gut verfolgbar. Die Settings der jeweiligen Zeitenintervalle sind absolut bildhaft gezeichnet worden. Während ich mich bei Romy und Jakob auf Norderney am Meer mit Wind in den Haaren und Sand zwischen den Zehen sah, bauten sich viele Jahrzehnte vorher triste graue Mauern, hohe Maschendrahtzäune und uniformierte, waffenbewehrte Männern vor meinem geistigen Auge auf. Dieser starke Kontrast ist nötig für die Verdeutlichung der damaligen Geschehnisse und von der Autorin sehr gut in Szene gesetzt worden. Gleichzeitig, und das ist ein ebenso wichtiger Teil für dieses gelungene Leseerlebnis mit Aufklärungscharakter, wird der LeserIn emotional hin-und her geschüttelt. Ein leichtes, wohliges, mit Herzklopfen versehenes Gefühl wechselt sich ab mit dem Empfinden von Angst, Einsamkeit, Schmerz und Verlust. Die mit alledem verbundenen Emotionen waren für mich fühlbar und jeweils füreinander so unheimlich wichtig. Denn schlussendlich blieb am Ende bei mir ein ganz bestimmtes Gefühl zurück: Die Vergangenheit ist dunkel, zerstörerisch, traumatisch und äußerst schwer zu ertragen, doch die Gegenwart hat die Kraft hell, freundlich, romantisch und heilend zu sein. Fazit: Mit „Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ ist Jani Friese über sich hinausgewachsen und hat eine aufrüttelnde und gleichzeitig herzerwärmende Geschichte erschaffen, die sich trotz ihrer dunklen und schweren Thematik eine richtig schöne Leichtigkeit behält. Sie hat dabei einer leider noch immer weitgehend unbekannten Thematik endlich die längst überfällige Beachtung geschenkt, was meiner Ansicht nach gerade jetzt nicht zeitgemäßer sein kann! Denn ganz besonders in Zeiten wie diesen sollten wir niemals vergessen, welch absolut finsteres Kapitel Teil der deutschen Geschichte ist. Wir sollten uns erinnern, und mit allem, was wir haben, verhindern, dass so etwas je wieder möglich ist.

  • Nicole_Leseeule

    aus Am Mellensee

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mit ganz viel Mut und etwas Glück, erblickt man das Licht...

    Diese ergreifende Geschichte erzählt von einer unerwarteten Liebe und einer außergewöhnlichen Freundschaft im Schatten des Krieges. Von Freundinnen, dessen Geheimnis sie über stürmische Zeiten hinweg verbindet, und die alles riskieren, um das Unmögliche möglich zu machen. Mit „Wo das Meer auf Hoffnung trifft“ trifft man auf das alles und wandelt zwischen der heutigen Gegenwart und den Zeiten des zweiten Weltkrieges umher. Es geht direkt hinein zu Romy und ihrer Flucht nach Norderney. Sie brauchte dringend eine Auszeit, Freiraum und den nötigen Abstand zu ihrem Ex. Das sie ihre beruflichen Aufträge damit auch verbinden kann, passt sogar noch besser, denn sie soll einen Artikel über die Insel verfassen. Sie hat sich ein typisch nordisches Häuschen gemietet und kommt auch sogleich mit Jakob einem Inselbewohner und Berufskollegen in Kontakt. Nach ihrer anfänglicher Skepsis haben beide schnell einen guten Draht zu einander. Und beide stoßen auf eine alte Kiste mit einem gut gehütetem Geheimnis aus einer vergangenen und prägenden Zeit. Es geht zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges, zurück zu zwei Freundinnen, die durch dick und dünn gegangen sind und das Leben fest miteinander verbunden blieb, auch wenn sie ab und an voneinander getrennt waren. Was genau alles dahinter steckt und wie die Gegenwart da hinein passt, gilt es zwischen den Zeilen mitzuerleben. Es endet in einem zukünftigen Epilog. Der Roman fühlt sich sehr echt und authentisch an. Man wird zeitgleich Zeitzeuge und kann nur minimal erahnen, wie furchtbar diese alte Zeit damals war. Es ist unheimlich prägend, berührend und bewegend. Man erlebt starke Frauen, die obwohl sie so oft gebrochen wurden, dennoch einen starken Willen bewiesen haben und immer nur auf bessere Zeiten gehofft haben. Jeder ist seines Glückes selber Schmied und manchmal muss man auch waghalsige Dinge eingehen, um das zu finden, womit man wieder frei sein kann. Auch die Recherche Arbeit dahinter ist sehr greifbar, erschreckend ehrlich und bildhaft nahebringend. Die Charaktere sind vielfältig, menschlich nah und bringen die richtige Gefühlslage mit hinein. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Man kommt sofort gut in die Story hinein. Er ist leicht, locker, mit einer leichten Spritzigkeit, sowie einer sehr ernsten und fast aussichtslosen Theatralik verbunden. Doch was hier keineswegs fehlt, ist das richtige Gefühl und vor allem Emotionen und den verschiednen Situationen. Die einzelnen Charakteren wurden wundervoll und individuell herausgearbeitet und erzählen ihre Geschichte zwischen der Ich- und der Erzählperspektive. Die Dialoge sind zwischen ernsthaft, neckend bis hin zu spritzig amüsant, gespickt mit ein paar sinnlichen und romantischen Momenten und einer emotionalen Tragik. Darüber stolpert man immer wieder über Wendungen und Überraschungsmomente. Das Buchcover integriert sich unheimlich gut zur Gesamtstory und zeigt was der Titel verspricht. Mein Fazit: Ein Roman mit Höhen und Tiefen seiner Charaktere, deren Zeitepoche und ihrer Dramatik. Er hat mich voll und ganz einnehmen können und der Wandel der Zeit im Mix wurde wunderbar umgesetzt.

  • Ulrike Bode

    aus Otterfing

    5/5

    15.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wahre Freundschaft .......

    Das Cover ist wunderbar gestaltet und zeigt eine junge Frau, die vieles erlebt und hinter sich gelassen hat. Die Protagonisten sind sehr authentisch und detailliert beschrieben und ihre Charaktere toll ausgearbeitet. In ihrem wunderbaren und empathischen Schreibstil hat mich die Autorin nicht nur sehr gefesselt, sondern ist ist dieser Geschichte weit über sich hinaus gewachsen. Sie hat ihren Protagonisten Leben eingehaucht, und ich war einfach mitten drin. Wir alle kennen die schrecklichen Zeiten des Nationalsozialismus aber dass die Autorin hier noch ein Tabuthema entdeckt hat, das in der Tat viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, das aber in noch schrecklichere Abgründe weist. Was ich sehr schön fand waren die zwei Zeitebenen in der das Buch geschrieben wurde, so konnten durch wir die eine Ebene Einblick bekommen in eine erschreckende Vergangenheit aber auch über das Leben und die tiefe und bedingungslose Freundschaft zweier unglaublich mutiger jungen Frauen und auf der anderen Ebene ein moderne Geschichte zweier Menschen, die durch diese Geschichte ihr Leben in andere Bahnen lenken, die erschüttert, traurig und verzweifelt waren über das, was sie in gefundenen Briefen herausgefunden haben, genau wir ich als Leserin. Chapeau Durch die nahtlosen Übergänge konnte ich aber immer erst einmal aufatmen und mich der Romanze der beiden jungen Menschen hingeben. Hier war mit Sicherheit eine unglaublich aufwendige Recherchearbeit zu erledigen, denn sonst hätte die gesamte Geschichte an Authentizität verloren. Deshalb kann ich diesem Roman nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben, denn dieses Buch rüttelt auf und erinnert an die Gräueltaten der Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber macht es auch Mut Stellung für sich selbst zu beziehen und sich nicht unterdrücken oder gar kontrollieren zu lassen.

  • Bibabuch

    aus Lüneburg

    5/5

    24.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig und tiefbewegend

    Ein tief bewegende Geschichte, die ihresgleichen sucht. Das sind die ersten Worte, die mir nach dem Beenden dieses Buches einfallen. Jani Friese hat mein Herz berührt und mich gleichzeitig über Teile unserer Vergangenheit aufgeklärt, die erschütternd sind. In lockerer Form beginnt die Liebesgeschichte eines jungen Paares auf Norderney. Ein Brief bringt den Stein ins Rollen, und dann wird das Buch auf eine lockere und leichte Art tiefgründig, die ich so noch nicht erlebt habe. Dafür gibt es von mir ganz klar fünf Sterne plus.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    19.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wahre Freundschaft und ein großartiges Miteinander. So berührend!

    **** Worum geht es? **** Auf Norderney wünscht sich Romy endlich wieder durchatmen zu können und Ruhe zu tanken. Mit der Ruhe ist es schnell vorbei als sie einen 70 Jahre alten Brief findet und mehr darüber erfahren will. An ihrer Seite: Jakob. Ein attraktiver Insulaner, der Romys Inneres durch eine Zufallsbegegnung auf den Kopf stellt. Aber zunächst heißt es für sie beide herauszufinden, was mit den beiden Freundinnen in den Briefen passiert ist. **** Mein Eindruck **** Die Geschichte konnte mich immer wieder mit wunderschönen Elementen und Details überraschen. Die Briefe aus der Vergangenheit fügten sich passend in das Geschehen ein, die Geschichte gewann an Komplexität und Tiefgang und es wurden zusehends Details aus der Kriegszeit geteilt, die auch mir nicht bekannt waren. Die zwei Zeitebenen fühlten sich beim Lesen ganz natürlich an, die Übergänge sind fließend. Schlichtweg spannend erneut in eine historische Zeit einzutauchen, die selbst in der Belletristik bereits ausgeschlachtet wurde und dennoch mit frischem Wind schockiert werden zu können. Das hielt mich definitiv mit viel Neugierde am Lesen und brach mir zunehmend das Herz. Die Protagonisten haben eine ganz eigene Art, die ich von Anfang an sympathisch fand. Authentizität, Ecken und Kanten, sowie ordentliches Schmunzeln ist hier Programm. Insgesamt eine besondere Dynamik zwischen all den Charakteren, die viel Freude in mir auslöste. Die Handlung fesselte mich durchweg, die Entwicklung ist zeitgemäß und authentisch mit den Wünschen der heutigen Leserschaft umgesetzt. Zum Ende hin konnte ich mit den Tränen nicht mehr an mich halten. So berührend! Ich habe es genossen, dass sich für das Beenden der Erzählung Zeit genommen wurde, leise und gefühlvoll. **** Empfehlung? **** Ein Buch zum Thema wahrer Freundschaft, das komplett zu überzeugen weiß und mit den Details im Herzen verweilt. Eine wundervolle Empfehlung für Leser*innen, die auch gerne mal in der Zeit reisen.

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