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Produktbild: Im Licht der Lofoten

Im Licht der Lofoten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/1,5 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Arctique solaire

Übersetzt von

Valerie Schneider

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-753-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/1,5 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Arctique solaire

Übersetzt von

Valerie Schneider

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-753-6

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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  • Karina

    aus Wiesbaden

    5/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das perfekte Licht

    Wenn der Mare Verlag eines kann, dann sind es großartige Bücher. Schon Titel und und Cover haben sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, und nach dem Klappentext war klar: Dieses Buch muss ich lesen. 'Im Licht der Lofoten' von Sophie van der Linden, übersetzt von Valerie Schneider, erzählt - mir zum ersten Mal - von der schwedischen Malerin Anna Boberg. Mit einer eindrucksvollen, beinahe malerischen Sprache zeichnet die Autorin ein lebendiges Porträts dieser Künstlerin. Wunderschöne Naturbeschreibungen lassen die raue Landschaft der Lofoten vor dem inneren Auge entstehen, während zugleich die Dringlichkeit spürbar wird, jene perfekten Farben zu finden, die Boberg endlich die verdiente internationale Anerkennung bringen sollen. Es ist eine Geschichte von der rastlosen Suche nach dem idealen Licht - und von einer Frau, die ganz in ihrer Kunst aufgeht. Anna Boberg ist tief verliebt in die wilde Schönheit der Lofoten. Jahr für Jahr zieht es sie hinaus in eine einsame Hütte, die ihr Ehemann, der berühmte Architekt Ferdinand Boberg, für sie gebaut hat. Dort lebt und arbeitet sie, stets auf der Suche nach den perfekten Bedingungen, getrieben von ihrer großen Leidenschaft: der Malerei. Vor der Lektüre war mir Anna Boberg kein Begriff, doch das hat sich schnell geändert - und ich habe mich im Anschluss neugierig weiter mit ihr beschäftigt. Ihre Werke gefallen mir sehr, ebenso wie ihre selbstbewusste, mutige Persönlichkeit. Besonders berührt haben mich auch die leisen, aber spürbaren Gedanken zu ihrem Ehemann und die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden. Dass er sie in ihrem künstlerischen Schaffen unterstützt und ihr den nötigen Freiraum lässt, habe ich mit großer Freude gelesen. Und natürlich: dieser atemberaubende Schauplatz - die Lofoten. Einfach überwältigend. Ein schmales Buch mit großer Wirkung. Ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stilles und intimes Porträt einer starken Frau

    Anfang der 30er Jahre reist Anna Boberg auf die Lofoten. Getrieben von dem Wunsch nach Anerkennung als Malerin möchte sie das einzigartige Licht der Landschaft dort im Winter einfangen. „Um mein unermessliches Verlangen zu stillen, etwas zu erschaffen, muss ich mir selbst gehören.“ Anna, „… für die absolute Freiheit nur in der absoluten Einsamkeit existiert…“ reist wie so oft allein in das kleine Haus, das ihr geliebter Ehemann, der gefeierte Architekt Ferdinand Boberg, eigens für sie gebaut hat. Hier verbringt sie nun die kalten, schneereichen Wintertage der Arktis, wartend auf den perfekten Moment, auf den perfekten Lichteinfall. Und es scheint, als wäre Anna hier oben in der Stille der Landschaft ein ruhigerer, intensiverer Mensch. In zahlreichen, oft sehr intimen, stillen Rückblenden erinnert sie sich ihres Lebens als Frau, Künstlerin, Ehefrau – und ordnet doch jeden Gedanken am Ende der Kunst unter. „Einsamkeit muss man füllen können, mit Leidenschaft oder mit Überschwang.“ Sophie van der Linden hat in ihrem Roman das Bild einer leidenschaftlichen und selbstbewussten Frau gezeichnet, deren Leben geprägt war von tiefer Liebe zu ihrem Mann, bedingungsloser Liebe zu ihrer Kunst und sehnsuchtsvoller Liebe zu einer Landschaft und dessen Farbspiel. Und genau dies fängt der Roman in der großartigen Übersetzung von Valerie Schneider gekonnt ein. Mal warmherzig und emotional, wenn es um Ferdinand und die gemeinsame Zeit geht. Der eine Satz, der alles sagt, „Komm nur wieder zurück.“ Dann wieder Farb- und Tempo-reich, wenn Anna gleich einem Sinnestaumel in das Schwärmen für die Malerei und das unvergleichliche Licht der Lofoten gerät. Die schwedische Malerin Anna Boberg (1864 – 1935) zog es Zeit ihres Lebens immer wieder in den Norden Norwegens. Die unvergleichlichen Lichtverhältnisse dort machten die Lofoten für sie über mehr als 3 Jahrzehnte zu einem Sehnsuchtsort, dem sie sich in ihren Bildern immer wieder annäherte. Und den sie immer wieder aufsuchte, meist allein, in stiller Einsamkeit ihres kleinen Hauses. Sophie van der Linden hat der Malerin für einen kurzen Moment Leben eingehaucht. Ein schönes, stilles Buch.

  • AnniS

    5/5

    07.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig eingefangener Schaffensprozess einer Künstlerin

    Den Titel "Im Licht der Lofoten" kann man wahrlich wörtlich nehmen. Sophie van der Linden ist hier ein stimmungsvolles Werk gelungen, das sich mit dem Leben der Künstlerin Anna Boberg beschäftigt, zumindest einem kleinen Auszug daraus. Wie werden entführt in die winterliche Einöde der Lofoten im beginnenden 20.Jahrhundert. Dorthin zieht sich die Künstlerin regelmäßig in der kalten, dunklen Jahreszeit zurück, um zu wirken. Sie selbst zu sein, zu erschaffen. Ihren Mann, den berühmten Schwedischen Architekten Ferdinand Boberg, vermisst sie dabei schmerzlich. Kleinigkeiten aus dem Leben des Ehepaars erfahren wir, ein wenig Zeitgeschichte steckt in dem schmalen Büchlein, auch Gesellschaftskritik. Was aber vor allem darin steckt: viel Liebe, Licht und Kunst! Die Detailverliebtheit , die auch die Künstlerin besessen hat, wird ebenso ttansportiert, wie das Entstehen ihrer Werke und wie sie geduldig auf die Momente wartet, die ihr das perfekte Licht geben. Ihre Kunst habe ich gegoogelt und sie als sehr ausdrucksstark empfunden. Es ist erstaunlich, dass die Künstlerin ihren eigenen Weg gegangen ist, trotz aller Widrigkeiten und der Geringschätzung der Schwedischen (männlichen) Künstlerszene. Auch davon erzählt der Roman in einer feinen, würdigen Sprache. Für Leser*innen, die die Lofoten bereits besucht haben, muss es ein schönes Wiedersehen sein- alle anderen geraten wahrscheinlich ins Träumen von dem wunderschönen Landstrich im Norden Norwegens.. der trotz der Kälte des Winters so viel Licht und Wärme vermittelt.. das ist aber wohl die Kunst der Autorin und Überstzerin Valerie Schneider ..

  • Europeantravelgirl

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungenes Porträt

    Dieses kleine, feine Büchlein erzählt von der schwedischen Malerin Anna Boberg, die zum Malen allein auf die Lofoten gereist ist. Anna löst sich aus dem Schatten ihres Mannes, des erfolgreichen Architekten Ferdinand Boberg. Ein Leben in der High Society tauscht sie ein gegen das Abenteuer in der eisigen Wildnis, immer auf der Jagd nach dem perfekten Motiv, das ihr endlich die ersehnte Anerkennung als Künstlerin liefern soll. So bricht sie allein für mehrere Monate in die winterliche Weite auf. Bei dem in einer scheinbaren Briefform an ihren Mann verfassten Text handelt es sich nur oberflächlich um eine Wiedergabe von Annas Reiseroute oder ihrer Verrichtungen. Vielmehr spiegelt der Text Annas innerer Unruhe und ihre Zerrissenheit. So springt sie assoziativ in ihren Gedanken zu anderen Reisen in warme Länder, die sie zuvor unternommen hatte. Die Rastlosigkeit ist geradezu greifbar, wenn sie einerseits auf die perfekten Licht- und Schneeverhältnisse wartet, andererseits in Erinnerungen an die Alhambra oder Venedig schwelgt, um sodann wieder voller Unruhe ans Fenster ihrer einsamen Hütte zu stürzen. Auch Annas unkonventionelle Herangehensweise an die Malerei an sich wird zum Sinnbild ihres Haderns. Sie legt Wert darauf, das Handwerk nicht erlernt, sondern sich selbst angeeignet zu haben, und ebenso überstürzt und spontan ist sie in ihrer Arbeitsweise, gibt sich mehr ihren widerstreitenden, überwältigenden Gefühlen hin als einem geplanten Bildaufbau. Besonders beeindruckend fand ich die Beschreibungen von Bildern und Pinselschwüngen, die sinnlichen Explosionen gleichkommen, wenn Farben allein durch Worte erstrahlen und Landschaften in Sinneseindrücke gefasst werden. Für mich ein gelungener Blick in das getriebene Seelenleben einer Künstlerin, die verzweifelt nach Anerkennung sucht.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    3/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Kunst und Liebe

    Anfang der 1930er Jahre reist die schwedische Malerin Anna Boberg (1864-1935) in ihre einsam gelegene Hütte auf den Lofoten, um dort endlich ein Kunstwerk zu erschaffen, das ihr die bisher ausgebliebene Anerkennung in ihrer Heimat bringen soll. Das von ihrem Mann, dem berühmten Architekten Ferdinand Boberg, gebaute Atelier hilft Anna jeden Winter dabei, die raue Schönheit der Arktis und das besondere Licht dort auf die Leinwand zu bringen. Sie ahnt, dass diese Reise ihre letzte sein könnte. - »Je tiefgehender ich diese Häfen, diese Fjorde, diese sich ins Meer stürzenden Felsen ergründete, desto mehr bestätigte sich das Gefühl, verstärkte es sich sogar. Nach und nach begann diese Landschaft in mir zu wirken. Ich musste sie malen. Dringend.« (Seite 11) - Um Kunst und Liebe ging es im Buch, wobei die Kunst in erster Reihe stand, die Liebe blieb immer ein bisschen dahinter. Das Porträt der Malerin Anna Boberg von Sophie Van der Linden animierte mich beim Lesen dazu, mehr über diese herauszufinden. Über eine Frau, die Hosen trug, rauchte und in ungehöriger Weise Grenzen überschritt, die damals für Frauen galten. Die schwedische Künstlerin war und ist für ihre Landschaftsmalerei bekannt, sie erschuf Bilder, die wirklich faszinierend sind. Leider konnte mich das vorliegende Buch nicht so begeistern, wie es die Werke von Anna Boberg vermochten, ich habe es zwar gerne gelesen, aber der berühmte Funke wollte einfach nicht überspringen auf mich. Dennoch eröffnete es mir einen Weg in eine besondere Welt. Danke dafür.

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