Die Philosophen und das Frauengeschlecht Teil II - Buchzitate, Kritik und Wesensbestimmungen über die reelle und ideelle Beschaffenheit der Weiblichkeit, aus den Werken der wirkfähigsten und tüchtigsten Philosophen aller Zeiten kompiliert. Anders als im ersten Teil, wurden hierin die Erkenntnisse der literaturprägenden und dichterischen römischen Philosophen wie Homer und Ovid verarbeitet; wiederkehrend sind Kierkegaard, Shakespeare, die deutschen Denker Goethe und Schiller usw. verinnerlicht.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
09.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Nostalgie mit Gegenwart
Eine schöne Zitatesammlung, die Einblicke in die Gedankenwelt der Philosophen (ausgewählte) vermittelt. Der Autor hat nichts ausgespart, wie auch beschrieben, von seinen gelesenen Büchern.
Bewertung
5/5
06.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Vielseitig
Eine schöne Aphorismensammlung mit vielen Eindrücken von Philosophen der alten Zeit. Goethe, Schiller und Shakespeare kannte ich aber von den anderen genannten (Voltaire, Montaigne, Kant usw.) kannte ich nichts. Habe die Namen aber gekannt oder gehört. Gut strukturiert und in allen Zitaten werdn Frauen oder die Sache der Frauen (sein) vermittelt.
In Social Media teile ich oft Zitate, Google Zitate brauche ich nun nicht mehr. Originelle Zitate, die zwar nicht originell sind aufgrund die Zitate eigentlich alt sind aber unbekannt in der Masse, daher „neu".
Ein gelungene Zitatesammlung.
Bewertung
5/5
05.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Philosophie <3
Ich beschäftige mich gerne mit historischen Werken, der Schnickschnack von heute ist irgendwie lame, die Geschichten sind wiedergekäut, zumindest empfinde ich es so. Dann sah ich dieses Werk, dachte mir "ok, Philosophen und Frauen" - gucken wir mal was die so erzählen.
Nach einem kurzen Vorwort beginnen auch schon die Zitate. Zum lesen gibt es aber nicht nur kurze Zitate, wie man gewohnt ist (von Aphorismensammlung), da sind auch teilweise längere Texte enthalten. Das stört nicht, im Gegenteil, der Kontext wird besser gegeben und es ist verständlicher.
Es wurden aber nur Männer-Texte bzw. Bücher verwendet, aber das liegt auch wahrscheinlich daran, dass früher hauptsächlich nur Männer die Philosophen waren. Die meisten Zitate sind auch Männerperspektiven. Gut, die Vergangenheit kann man nicht ändern. Wir sind aber fortgeschritten auch als Frauen und man kann die Zeit von früher verstehen.
Der Verfasser von "die Philosophen und das Frauengeschlecht" hat seine gelesenen Bücher verwendet, daher kommt es auch, dass viele Zitate aus bspw. Einem Buch verwendet wurde, man könnte meinen und auch glauben, dass sogar alle Zitate aus einem Buch in Bezug auf die Frau verwendet wurden. Ausgespart wurde nichts.
Lesestoff ist da. Manche Texte sind schwer zu verstehen, doch das liegt an der alten Sprache von den Philosophen.
Die Zitate von Goethe und Sartre haben mir sehr gefallen, was mich auch dazu anregt, die Bücher von ihnen zu bestellen. Ein großer Pluspunkt. Von diesem Nietzsche hörte ich, dass er Frauenfeind sei. Unglaublich viele Verschmähungen von ihm, über mehrere Bücher, die der Verfasser bereitgestellt hat. Aber dafür kann der verfasser sicher nichts. Im Buchbeschreibung wird auch erwähnt, dass Verschmähungen mit drinnen sind. Ein Ausgleich aber, damit man auch sieht was die wirklich dachten. Zum Schluss sind Zusätze zu allgemeinen Themen da, also Zitate von anderen Philosophen. Diese fast schon vergessenen Gedanken zu lesen, war mir eine Bereicherung und es ist bewundernswert wie viele Bücher der Autor gelesen hat. Allein dafür und die Arbeit, die bestimmt mühselig war, gibt es 5 Sterne von mir.
Bewertung
4/5
09.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Erinnerungen kommen hoch
Dieses Buch sah ich auf den Vorschlägen bei Thalia und war anfangs skeptisch, ob ich dafür Geld ausgeben soll, ich weiß ja schließlich nicht, was mich erwartet bei einem unbekannten Schreiber. Außerdem hatte ich bisher nicht viel mit Philosophie am Hut.
Als ich jedoch auf Goethe Iphigenie auf Tauris und Schiller Die Räuber traf, hat mich dieses Buch überzeugt: ich hatte beide Bücher in der Schule und wir mussten damals eine Inhaltsangabe machen :D
Den Aspekt mit den Frauen hatte ich nicht mehr im Sinn, doch sooo fremd bin ich der Philosophie doch nicht gewesen :P
Vor jedem Textbeginn wird das Bild und Leben-Tod Jahr vom jeweiligen Philosoph eingeleitet, aber nur in schwarz weiß. Hätte man auch farbig machen können. Ansonsten sind manchmal lange Texte drinn wie von diesem Schopenhauer. Thema wird aber nie verfehlt, manchmal ist aber nur die Pointe auf die Frau bezogen.
Dass aber die Natur der Frau die Hingabe ist und wir emotionalbestimmt sind, damit kann ich nichts anfangen. Sorry. Zum Glück denken wir weiter. Alles in allem ein schönes Werk.
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