Ein altes Verbrechen, eine nie entschlüsselte Todesanzeige – Arne Stiller auf der Spur eines Kindesentführers. Hochspannung von Bestsellerautor Elias Haller
Bei Bauarbeiten im Dresdner Zwinger entbrennt zwischen zwei Männern ein blutiger Streit. Eine vergrabene Zeitkapsel hat ihre Gier geweckt. Doch statt erhofften Reichtümern offenbart der Fund menschliche Knochen. Besteht ein Zusammenhang mit dem Säugling Jan Köpke, der vor siebzehn Jahren spurlos verschwand?
Ein Fall für den Kryptologen Arne Stiller, denn in die Kapsel ist ein Code eingraviert. Doch noch bevor er ihn knacken kann, wird das Baby eines berühmten Musikers entführt. Und genau wie damals beim Verschwinden des kleinen Jan taucht eine verschlüsselte Traueranzeige mit dem Namen des Kindes auf. Für Stiller ein hochkomplexer Fall – und was er dabei nicht braucht, ist ein Hellseher, der sich mit seinen vermeintlichen Eingebungen in die Ermittlungen einmischt. Er muss den Geheimcode schnell lösen, denn es geht um das Leben eines Kindes …
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Der Kryptologe und die Kindesentführung
Markus Voll aus Giengen am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3115092
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Am 14.01.2025 erschien diese Paperback bei Edition M. Es wurde von Elias Haller geschrieben. Das Buch hat 443 Seiten und ist der 7. Band der Arne Stiller-Reihe.
Der Autor:
Elias Haller, geboren 1977, ist leidenschaftlicher Schriftsteller, aber vor allem ist er seit über zwanzig Jahren Polizeibeamter. Er lebt und arbeitet in Chemnitz, der Stadt, in der auch seine erfolgreiche Reihe um Kriminalhauptkommissar Erik Donner spielt.
Inhalt:
Ein altes Verbrechen, eine nie entschlüsselte Todesanzeige – Arne Stiller auf der Spur eines Kindesentführers. Hochspannung von Bestsellerautor Elias Haller
Bei Bauarbeiten im Dresdner Zwinger entbrennt zwischen zwei Männern ein blutiger Streit. Eine vergrabene Zeitkapsel hat ihre Gier geweckt. Doch statt erhofften Reichtümern offenbart der Fund menschliche Knochen. Besteht ein Zusammenhang mit dem Säugling Jan Köpke, der vor siebzehn Jahren spurlos verschwand?
Ein Fall für den Kryptologen Arne Stiller, denn in die Kapsel ist ein Code eingraviert. Doch noch bevor er ihn knacken kann, wird das Baby eines berühmten Musikers entführt. Und genau wie damals beim Verschwinden des kleinen Jan taucht eine verschlüsselte Traueranzeige mit dem Namen des Kindes auf. Für Stiller ein hochkomplexer Fall – und was er dabei nicht braucht, ist ein Hellseher, der sich mit seinen vermeintlichen Eingebungen in die Ermittlungen einmischt. Er muss den Geheimcode schnell lösen, denn es geht um das Leben eines Kindes …
Fazit:
Die Geschichten von Elias Haller haben mich immer fasziniert. Ich lese sehr gerne seine Thriller und wurde bisher auch noch nie enttäuscht. Auch diese Geschichte um um eine Kindesentführung hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Wieder weiß Elias Haller eine sehr spannende Geschichte zu erzählen, so dass man kaum das Buch zur Seite legen kann. So geht es mir immer bei seinen Geschichten und ich freue mich immer eine neues Buch von ihm zu entdecken. Und die Geschichten um den Kryptologen Arne Stiller sind immer sehr spannend. Für alle Thriller-Fans unbedingt ein Muss.
Wertung
5/5 Punkte
Der Kryptologe und der Seher!
bärin am 18.08.2025
Bewertungsnummer: 2571173
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In Dresden wird eine Zeitkapsel bei Bauarbeiten am Zwinger entdeckt, um die ein heftiger Streit entbrennt. Doch darin befindet sich nichts Wertvolles, nur die Knochen eines Kleinkindes. Handelt es sich dabei um die Überreste von Jan, der vor 17 Jahren verschwand, als seine Mutter umgebracht wurde?
Kommissar Arne Stiller ist Kryptologe und müht sich vergeblich ab, den Code auf der Kapsel zu lösen. Dann wird das Baby eines bekannten Musikers entführt und eine verschlüsselte Traueranzeige mit dem Namen des Kindes erscheint, so wie damals beim Verschwinden von Jan. Hat etwa der gleiche Täter wieder zugeschlagen?
Ein Hellseher namens Moritz Schrader, der sich der Seher von der Elbe nennt, möchte helfen. Er hat meditiert und sich angeblich seelisch mit dem verschwundenen Baby verbunden und meint, ihn finden zu können. Doch leider kann auch er nichts zur Lösung beitragen und nervt die Polizei eigentlich nur.
Dies ist bereits der 7. Fall mit Arne Stiller, ich kenne die vorherigen nicht, hatte aber keine Probleme damit, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Arnes langjährige Kollegin Inge geht hier in Pension, dafür bekommt Arne die junge Kommissaranwärterin Sandy zugeteilt, die mit ihrer quirligen Art frischen Wind in die Abteilung bringt und auch mal was zum Lachen. Mir hat dieser Thriller von Anfang an sehr gut gefallen, es blieb bis zum Ende spannend und man konnte sehr lange mitraten, wer der Täter sein könnte. Arne und seine neue Assistentin Sandy haben mir sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es bald einen neuen Fall mit den beiden gibt.
„Der Seher“ ist das 7. Buch in der Arne-Stiller-Reihe und gleichzeitig mein erstes Buch dieser Reihe. Was überhaupt kein Problem war, denn ich habe mich gut zurechtgefunden und das Buch kann gut unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden.
Und worum geht es in „Der Seher“?
Im Dresdner Zwinger wird durch Bauarbeiten eine alte Zeitkapsel ausgegraben, in der sich menschliche Knochen befinden ... die eines Babys. Arne Stiller und seine Praktikantin und Kommissaranwärterin Sandy beginnen zu ermitteln. Hat die Ausgrabung etwa mit dem vor 17 Jahre verschwundenen Säugling Jan Köpke zu tun? Es geht rasant weiter und plötzlich wird wieder ein Baby entführt. Dazu tauchen verschlüsselte Traueranzeigen im Internet auf, die Arne Stiller und sein Team vor Herausforderungen stellen. Können sie das Rätsel lösen und verhindern, dass weitere Kinder sterben müssen?
Die Rezension wird Spoiler enthalten.
Der Schreibstil ist temporeich und einfach, die Kapitel sehr kurz, sodass man nur so über die Seiten fliegt. Einzelne Kapitel sind Rückblenden und einmal wird sogar aus der Perspektive eines Tieres erzählt, was die Spannung noch mehr erhöht hat und sehr innovativ ist.
Warum ich in meiner kurzen Inhaltsangabe den Seher gar nicht erwähnt habe? Die Sache ist die: Ehrlicherweise hat diese Figur überhaupt nichts zur Geschichte beizutragen. Er taucht nur immer wieder auf, bietet seine Hilfe an, diese wird abgelehnt, ein bisschen nervt er auch, die Kommissare tun es als Hokuspokus ab ... Aber einen Mehrwert oder irgendeinen Zusammenhang zur Geschichte konnte ich nicht finden. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt am Buch: Wenn man ein Buch schon „Der Seher“ nennt, dann sollte die Figur in meinen Augen irgendetwas zur Lösung des Falls beitragen oder auch selbst beteiligt sein. Ich hatte hier vollkommen falsche Erwartungen. Wenn man sich also erwartet, dass es hier darum geht, dass sich ein Kommissar und ein Seher zusammentun, um Licht ins Dunkel zu bringen (was auch durchaus interessant sein und zu Reibungen, Spannungen, Erkenntnissen etc. führen kann), wird man enttäuscht werden. Der Seher ist eigentlich nur dazu da, um aufzuzeigen, dass es nicht gut ausgeht, wenn man sein Leben diesem „Hokuspokus“ widmet. Hat für mich einfach nicht eingepasst.
Aber wenn man davon absieht, war das Buch beste Unterhaltung und so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Rückblicke haben zum Miträtseln eingeladen und immer neue Überraschungen bereitgehalten. Einige falsche Fährten (der Kinderwagendieb) waren zu offensichtlich, andere (Kindermädchen) sind bis zum Schluss im Bereich des Möglichen geblieben. Der tatsächliche Täter hat überrascht, auch wenn es im Laufe der Geschichte kleine Andeutungen gab (die man leicht überliest, wenn man im Lesefluss ist).
Als Mutter sind einige Kapitel harter Tobak. Ich musste gleich am Anfang innehalten, als der kleine Jan entführt wird. Es war schlimm zu lesen, wie alle Kinder in dieser Geschichte, sei es in der Vergangenheit oder Gegenwart, leiden müssen oder unterdrückt werden.
Mit Arne Stiller musste ich am Anfang noch warm werden, er ist so abweisend, distanziert, konservativ (die von ihm immer wieder erwähnte Privatreligion plus dazugehöriger Sprüche habe ich nicht verstanden), resistent gegenüber frischem Wind. Sandy ist das genaue Gegenteil. Arne ist aber relativ schnell aufgetaut und hat Sandy überall eingebunden und ihr auch etwas zugetraut, was mir sehr gefallen hat (die beiden hätten sich ja auch ganzes Buch über nicht ausstehen können ...)
Fazit: ein rundum gelungenes Buch – fesselnder Schreibstil, packender Inhalt, spannend bis zum Schluss –, das jeden Thrillerfan begeistern wird.
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